Love is in the air

Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen und über etwas ganz anderes schreiben: die Liebe!

Heute – also den 12. Juli – feiern wir unseren ersten Hochzeitstag. Und es wird Zeit darüber zu schreiben. Ich habe mit Peter einen Mann an meiner Seite, der mich immer unterstützt. Sei es im Haushalt, sei es mit den Kindern oder sei es einfach, in dem er mir zuhört und mir hilft, schwere Entscheidungen zu treffen und/oder mir neue Blickwinkel im Gespräch zu eröffnen.

9C7DD7A2-8FAD-4726-AFF9-8311216B6043

Es ist für uns beide die zweite Ehe und ich denke, es ist ganz normal, dass man vorsichtiger an diese Sache herangeht, wenn man schon einmal gescheitert ist. Das Heiraten ist nun ja auch keine Voraussetzung für eine funktionierende Beziehung. Es ist eher ein Signal, das bestehende Glück auch gesetzlich zu festigen. Es scheint der richtige Schritt zu sein, wenn du in Gedanken in die Zukunft blickst und eher denkst, die verbleibende Zeit ist zu kurz für all die gemeinsamen Aktivitäten als dass man Angst hätte, was wohl für Unwegsamkeiten auf einen warten und ob man das dann auch schaffe. Ich weiß, dass wir einfach gut zusammen passen. Wir respektieren den Anderen, wir hören uns zu. Wir kümmern uns umeinander und interessieren uns füreinander.

Und jeder sollte ja auch er/sie selbst bleiben dürfen innerhalb dieser Blase. Das tun wir. Er liebt es die Zeitung zu lesen oder mit seiner AH zu kicken. Und wie der geneigte Leser weiß: ich liebe es zu stricken und mich kreativ stundenlang mit meinem Hobby zu beschäftigen. Das erfordert auch Toleranz, vor allem was die gemeinsame Freizeit betrifft. Und diese Toleranz hat Peter mir vom ersten Moment entgegengebracht. Er gibt mir den Raum und die Zeit meinem Hobby nachzugehen, mich auch mal stundenlang an einem regnerischen Sonntag mit Anleitungen, Farben, Wolle und dem Strickstück zu beschäftigen und das, obwohl er selbst so gar keinen Draht zu Selbstgemachtem oder zu Wolle hat.

Wenn mich jemand fragen würde: erkläre die Liebe! Dann würde ich folgende Anekdote erzählen:

Letzten Winter schauten wir – wie sooft – einer unserer Töchter beim Fußballspiel zu. Es war ein Dienstagabend, es war dunkel und es war sehr kalt. Wir zogen uns natürlich entsprechend warm an: Schal, Mütze, mehrere Shirts und auch Stiefel. In der Halbzeitpause fragte Peter mich, ob es mich friere, er könne mir ja einen heißen Kaffee oder Glühwein am Imbiss kaufen, um mich aufzuwärmen. Nein, es gehe schon, erwiderte ich. Nur die Füße seien – trotz Stiefel – mal wieder wie Eisklötze. Doch da helfe dann ja auch kein Glühwein. Verschmitzt und neckend sagte er: „Schade, dass du niemanden kennst, der warme Socken strickt. Ich habe welche an, die meine Frau mir gestrickt hat und meine Füße sind richtig schön warm.“ Dann beugte er sich an mein Ohr und flüsterte: „Wenn du es mir zeigst, dann stricke ich dir ein Paar.“ Ich sah ihn mit großen Augen an und suchte den Sarkasmus in seinem Blick. Doch da war keine Ironie. Er meinte, was er sagte. Sein Blick sagte, er würde alles tun, um mir mein Leben zu versüßen. Und das war einer der vielen Augenblicke, in denen ich wußte:

Das, zwischen uns, ist Liebe!

Mein Schatz, ich danke dir für all die schönen Stunden, Tage, Wochen, die wir zusammen hatten. Ich danke dir für diese Liebe und wünsche uns noch ein ganzes Leben davon. Dass wir uns gegenseitig, aber auch uns selbst nicht aus den Augen verlieren. Ich bin stolz, dich als Mann an meiner Seite zu wissen. Ich liebe dich!

60CA09D3-1020-448C-A90F-19D0F98CB1B9

Noch ein Wool & Honey

Wie ich ja bereits berichtete, war ich von Anna’s Wool & Honey Pullover ganz begeistert. Genaugenommen geht hier das große Lob an die Designerin. Selten habe ich so gute Anleitungen gelesen. Es ist verständlich erklärt, keine Fehler sind zu finden und die Resultate sehen einfach toll aus. Ich bin definitiv ein Fan von Andreas Arbeiten geworden.
Und genau deshalb habe ich gleich nach Anna’s Pullover mit dem zweiten Wool & Honey für mich angefangen. Der Plan war, das Grundmuster zu tauschen. Vorgesehen ist es in kraus rechts, doch das gefällt mir nicht so gut, also änderte ich es auf glatt rechts. Man muss wissen: bei kraus rechts entfallen auf 10cm Höhe mehr Reihen als bei glatt rechts. Deshalb ließ ich pro Musterwiederholung eine Runde weg, damit der Unterschied sich ausgleicht. Im Umfang entschied ich mich der Anleitung Größe XS zu folgen, obwohl ich eigentlich mit 36“ Brustumfang ein S trage. Der Pullover ist allerdings mit +23cm Umfang als locker sitzend, fast schon oversize konzipiert. Das wollte ich nicht. Deshalb strickte ich die Größe XS, die dann relativ gut und etwas enger sitzen sollte.

Als ich für Annas Pullover online die Cascade 220 Heritage Solid bestellt habe, habe ich auch gleich für mich die Wolle für meinen Wool & Honey mitbestellt. Gleiches Garn, andere Farbe. Passend zum Honig und Waben Thema wurde es ein Goldgelb namens Golden Rod.

Das mit den Anpassungen, was Größe und Anzahl der Runden betrifft, hat super geklappt. Knapp drei Wochen habe ich gebraucht und jetzt kann ich meinen eigenen gelben Hingucker tragen. Passt auch farblich prima in den Sommer 🙂

Und: eine Freundin aus der Fussballmannschaft hat mich angesprochen: sie findet ihn so schön, dass sie selbst auch gern so einen hätte. Also habe ich ihr den Link für die Wollauswahl im Internet geschickt und sie hat sich ein Zitronengelb ausgesucht. Das heißt, es wird noch einen dritten Wool & Honey in diesem Jahr geben. Bin schon gespannt, ob er ihr dann auch gefällt.

Ein lang geplantes Projekt

Seit des Corona Shutdowns purzeln bei mir nur so die Projekte von den Nadeln. Klar, die Arbeitszeit bleibt und nachmittags steht dann das Home-Schooling an, aber dadurch, dass man keine Veranstaltungen besuchen kann und auch der Fahrtweg ins Büro entfällt, bleibt viel mehr Zeit für mein geliebtes Hobby übrig.
Es ist wieder mal ein Pullover fertig geworden. Und das Besondere an diesem ist, dass sowohl das ausgewählte Muster als auch das ausgewählte Garn schon sehr lange in meinem Besitz sind, ich aber erst jetzt die beiden zu einem Projekt verbunden habe.
Die Anleitung des „Zweig“ genannten Pullovers umschleiche ich auf ravelry schon Jahre. Gefühlt war der Pullover mindestens ein Dutzend mal auf meiner Queue-Liste, nur um ihn dann wieder zu streichen, weil ich anderen Dingen den Vorrang gab. Ähnlich hat es sich mit der Wolle verhalten, die ich dafür verwendet habe. Es war ein Knäuel der nice & knit Merino Wolle in der fingering Qualität. Da gab es mal ein paar Sondereditionen mit sogenannten Speckles – also Sprenkeln und ich konnte nicht widerstehen, musste es kaufen. Nunja, genau genommen habe ich es mir zwar bestellt, dann aber clevererweise von meinem Vater zu Weihnachten schenken lassen.

Doch mit einem Knäuel und ca. 420m Lauflänge lässt sich kein ganzes Oberteil stricken. Und Schals oder sowas… dafür trage ich die Dinger zu selten. Es sollte schon ein Pullover werden. Ganz klar also: die Wolle muss kombiniert werden. Als ich dann noch ein schönes Waldgrün oder Tannengrün von Cascade 220 Fingering in die Hände bekam, stand fest, dass es der Zweig werden sollte.


Nun, was soll ich sagen, jetzt da er fertig ist…. ich bin verliebt! Schade, dass ich so lange gewartet habe. Es ist definitiv wieder mal ein neues Lieblingsteil geworden. Und die Farben sind einfach toll!

Wool & Honey

Im April hatten wir uns hier zu Hause bereits ganz gut an die neuen Umstände gewohnt und auch das Homeschooling mit den Kindern hat sehr gut geklappt. Gerade meine Tochter profitiert deutlich von der Vorgabe eigenverantwortlichen Arbeitens mithilfe von Computer und Apps. Sie findet es toll, nicht in die Schule zu müssen. Und ich glaube auch, dass es ihr entgegen kommt, dass sie sich die Zeit selbst einteilen kann. Klar, ganz ohne ein bisschen Anschieben geht es natürlich nicht. Aber im Großen und Ganzen macht sie ganz allein ihre Sachen. Sie stellt sich den Wecker auf 8 Uhr, kommt dann so gegen 10 Uhr ins „Home Office“ zu mir an den großen Schreibtisch, macht sich unseren Computer an und beginnt fleißig alles abzuarbeiten, was heute so auf dem Plan steht. Mehr kann ich mir nicht wünschen. Und ich finde, sie macht es auch ordentlicher und nicht mehr nur so hingerotzt. Mittlerweile ist es ja Juni und die Kinder gehen tageweise wieder in die Schule und seither läuft wieder vieles nicht so gut. An den Tagen, an denen sie zu Hause ist, fühlt es sich für Anna eher wie Urlaub oder
Wochenende an und sie macht am liebsten gar nichts. Und die Zeit in der Schule ist jetzt auch nicht soooo lange, dass man da den ganzen Stoff unterbringt. Dieses Präsenzunterricht-Stückwerk ist wirklich blöd. Aber gut, auch hier gilt: wir müssen uns anpassen und dazulernen und Wege finden, wie wir damit zurecht kommen. Und immerhin konnte Anna sich einige sehr gute Noten für Ihre Leistung während des Dauer-Homeschoolings sichern.

Eigentlich wollte ich ja auch über etwas ganz anderes schreiben. Denn zwischen Mitte März und Mitte Mai veranstaltete Andrea Mowry – alias Strickdesignerin Dreareneeknits – einen Stayathome-KAL. Meinen Weekender habe ich euch ja schon vorgestellt. Das war der erste Pullover, den ich während des KALs gestrickt habe.
Dann kam Anna aber auf die Idee, dass sie auch mal wieder gerne einen Pullover von mir bekommen würde und ganz ehrlich: das muss ich ausnutzen! Der Einzige in meiner Familie, der sonst freiwillig bei mir Strickwaren bestellt, ist mein Sohn. 😉
Wir haben uns also mal durch die vielen schönen Anleitungen von Dreareneeknits geklickt und prompt einen gefunden: Wool & Honey
Es ist ein Raglanpullover, der als Grund- oder Hintergrundmuster kraus rechts gestrickt wird. Darauf werden mit verlängerten Umschlägen Waben gestaltet. Die kleinste Größe in der Anleitung ist XS und von den angegebenen Maßen her erschien es mir immernoch zu groß für Anna, die zur Zeit ca. 160cm groß ist. Also habe ich ein paar Änderungen vorgenommen. Im oberen Teil habe ich gegen Ende der Raglanzunahmen ein paar der Zunahmen weggelassen, das Muster jedoch fortgesetzt. Die Länge des Körpers habe ich gekürzt und auch bei den Ärmelmaschen habe ich weniger gearbeitet.
Vom Material her entschied ich mich für Cascade 220 Heritage Solid und Anna durfte sich online eine Farbe aussuchen. Sie nahm den Farbton Dusky Orchid – ein kräftiges Flieder.

Dank der geringeren Maschenanzahl und den Kürzungen war bereits nach 10 Tagen der Pullover fertig – Wahnsinn! Ich bin selbst beeindruckt, wie viel mehr Zeit ich durch die Fahrtweg-Ersparnis habe.
Dieser Wool & Honey Pullover gefiel mir so gut, dass ich übrigens beschloss, mir auch einen zu machen. Beitrag folgt.

Die Übergangszeit – was kann man tun?

Im Radio hörte ich letztens, wie Männer über das Phänomen Übergangsjacke sprachen. Was soll das eigentlich sein – eine Übergangsjacke? Und warum brauchen Frauen eine wenn nicht gleich einen ganzen Schrank voll davon? Das Argument des Radiosprechers war folgendes: ist es kalt, brauche ich eine Jacke – eine RICHTIGE Jacke, damit ich nicht mehr friere. Ist es warm, brauche ich GAR KEINE Jacke, denn sonst schwitze ich ja. Wann genau soll man also dieses ominöse Kleidungsstück tragen?! Man hörte förmlich das Kopfschütteln des Mannes. Kommentiert wurde es von seiner weiblichen Radiokollegin mit einem „na aber hör mal“ unter Gekicher und einigen Erklärungsversuchen. Denn wir Frauen wissen: die Übergangszeit hat nunmal ihre eigenen Regeln und eine Übergangsjacke ist essentiell in der Garderobe der modernen Frau.

Bildschirmfoto 2020-04-18 um 17.28.58

Als ich dann kurz darauf hier im Wintergarten im Sessel saß und strickte und meine nackten Füße auf dem kalten Fliesenboden froren, kam mir das Thema wieder in den Sinn. Wir haben Fußbodenheizung. Sehr angenehm im Winter (man hat nie kalte Füße) und Sommer (man kann die Füße auf den Fliesen kühlen), aber in dieser vermaledeiten Übergangszeit….. da ist die Heizung aufgrund warmer Frühlingstemperaturen außen innen ausgeschaltet und trotzdem ist es noch so frisch, dass ich doch bitteschön gerne warme Füße hätte! Nun, was mit Jacken funktioniert, funktioniert vielleicht auch an den Füßen – dachte ich so vor mich hin.

Meine Kollegin hat dann den letzten Ausschlag gegeben, als sie mir erzählte, dass sie sich gerne mal Filzpantoffeln stricken würde. Ha! Des Problems Lösung war gefunden! Sind Filzpantoffeln die Übergangsjacken der Füße? Ich musste es herausfinden. Also sind wir zu zweit in den Wolleladen unseres Vertrauens gegangen (zu dem Zeitpunkt durfte man noch raus!) und haben uns jeweils drei Knäuel Filzwolle von Lana Grossa gekauft, Feltro heißt sie. Und gestrickt wurden sie ganz einfach in Streifenfolge von der Ferse beginnend in Reihen und vor dem Zehenteil zur Runde geschlossen. Die Abnahmen wie bei Socken als Bändchenspitze und schon konnten die „Dinger“ in die Waschmaschine.

img_5490

Ich trage zu Hause ja eigentlich nie Schuhe, gehe entweder barfuß oder sockig. Doch ich kann hiermit feierlich bestätigen: der Filzpantoffel ist die neue Übergangsjacke für zu Hause.

It’s weekend – baby!

Es ist mittlerweile Mitte April, ein Samstag um genau zu sein. Und eigentlich – wäre heuer nicht 2020 und wir nicht mitten in einer Pandemie – kämen wir gerade eben braungebrannt aus unserem Karibikurlaub zurück. Zwei Wochen unter Palmen, an Traumstränden, Cocktails schlürfen… Nunja, man kann es sich vorstellen. Doch leider kam es ja ganz anders. Das wissen wir alle. Den Urlaub haben wir uns durch die Ausgangsbeschränkungen nur noch per Photoshop humoristisch näher bringen können.

Unser persönliches, normales Leben endete mit dem 10. Geburtstag meines Sohnes am 13.03.2020. Es war der letzte Schultag, bevor in Bayern die Schulen wegen des Virus geschlossen wurden. Seit dieser Zeit hat mein Arbeitgeber auch alle Mitarbeiter ins Home Office geschickt (eigentlich heißt es ja mobiles Arbeiten, aber lasst es uns einfach Home Office nennen). Zum Glück – muss man sagen. Denn während andere Familien knapp bei Kasse durch Lohnausfälle sind oder Kleinunternehmer sich Sorgen um Ihre Existenz machen müssen, läuft bei uns alles (fast) normal weiter. Okay, wir sind seither alle vier zu Hause und das führt dann manchmal zu Spannungen. Aber zumindest müssen wir uns keine existentiellen Ängste machen.

Zu Hause arbeiten, faulenzen, lachen, streiten, Sport machen…. das ist unser neuer Alltag – seit 5 Wochen nun. Für mich Strickbegeisterte ist das jetzt eigentlich ein Glücksfall. Ich habe Zeit zum Stricken und Rausgehen ist eh nur eingeschränkt erlaubt. Juhu!

Einige in der Community haben deshalb einen Weg gesucht, dem „social distancing“, das jetzt in aller Munde ist, zumindest virtuell zu trotzen. Es gibt online „knit nights“, Podcasts, Live-Streams und auch diverse Knit-a-longs. Okay, die hat es ja schon immer gegeben. Aber es sind jetzt ganz viele spontan gestartet worden.

Ich habe mich natürlich mal wieder anstecken lassen. Diesmal von DreaReneeKnits, die von März bis 22. Mai einen Sweater-KAL ausgerufen hat. Voraussetzung: es muss ein Pulloverdesign von Andrea Mowry sein. Nunja, da brauchte ich nicht lange suchen. Ein bequemer Pulli, schlicht und elegant? The Weekender! Und ich gebs auch gleich zu: ja, ich habe dafür extra Wolle bestellt. Diesmal extra flauschige Wolle von Drops Design namens Air in einem zeitlosen Grau.

Der Weekender wird inside-out gestrickt. Das heißt, man strickt ihn glatt rechts, am Ende wird dann aber die linke Seite nach außen gedreht. In der Anleitung steht, dass das Design einen positiv-Aufschlag von 10-25cm auf den Körperumfang vorsieht. Das war mir dann aber zu weit. Ich habe deshalb den Pullover mit gerade mal 5cm Aufschlag gestrickt. Im Handumdrehen war der Pullover fertig, ich konnte ihn in die entsprechende Ravelry Forengruppe posten und seither ist meine Home Office Garderobe um ein Teil erweitert.

PS: auch am Weekend – also zum Beispiel jetzt gerade – trage ich ihn, denn er ist perfekt, um sich darin in der Übergangszeit einzukuscheln. Und wenn ich so darüber nachdenke, waren die letzten zwei Wochen Osterferien hier zu Hause eigentlich sehr schön. Doch die Karibik – die entdecken wir dann hoffentlich nächstes Jahr.

Wunschpullover für den Herren

Ich habe ja schon einmal erzählt, dass ich mit dem Unisex Modell „Jen“ bei meinem Freund keine große Begeisterung auslösen konnte und dass ich deshalb für künftige Herrenpullover lieber ihm die Auswahl überlassen habe.

Die Anleitung für einen dieser Pullover heißt „Twilight“ und ist aus dem Hause Garnstudio Drops Design, welches ja für viele kostenlose Anleitungen steht. Passend wie in der Anleitung angegeben, habe ich mir die Wolle Drops Lima – eine Wolle aus 65% Wolle und 35% Alpaca – online bestellt.

file-13

Die Textur eignet sich hervorragend, um mit diesem Garn Muster zu stricken. Und auf jeden Fall wird das fertige Stück damit auch schön kuschelig warm.

file-12

Die Konstruktion des Pullovers ist folgendermaßen aufgebaut: gestrickt wird zunächst in Runden von unten nach oben beginnend mit dem 1×1 Rippenbündchen. Am Unterarm wird dann in Vorder- und Rückteil getrennt und nacheinander nach oben weitergearbeitet. Vorne wir dann wegen des V-Ausschnitts nochmal in linke und rechte Schulter getrennt. Im oberen Teil des Pullovers wird ein Perlmuster gestrickt.

Mit den Ärmeln wird ebenso verfahren. Auch diese werden in Runden von unten nach oben gestrickt und durch Zunahmen vergrößert.

IMG_1019

IMG_1018

IMG_1017

Peter sind die Ärmel ein wenig lang geworden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie in der Anleitung sich ein wenig schoppen, er die Ärmel aber lieber glatt anliegen hat. Doch wir werden sie dennoch so lassen. Mit Umschlagen geht es ganz gut.

Trennlinie4

I have already told you about that unisex sweater „Jen“, which I originally made for my boyfriend. But I needed to change my opinion and finished it for myself, because he didn’t like the design of the sweater. So I let him choose the pattern for the next time and he took a pattern named „Twilight“ from Drops Design. The recommended yarn in the pattern is Drops Lima and I ordered it online. Drops Lima is 65% wool and 35% alpaca – very smooth and very warm.

The construction of the sweater begins with knitting in the round from bottom to top, working a 1×1 ribbing first. In the upper part you make a seed stitch pattern and separate the front and back part. You do the same with both sleeves and in the end you close all gaps and sew the sleeves on the body sides.

This time, Peter is confident with his sweater. The sleeves are a bit too long for him. This happened, because in the pattern, the sleeves are thought to be a bit slouchy along the arms and my boyfriend prefers to have his sleeves flat on his arms. Well, he capsizes them, and everything’s perfect.

Wie die Tochter so die Mama

Ich wollte gerne für die kleine Emilia wieder einen Kinderpullover als Weihnachtsgeschenk stricken. Das macht einfach total viel Spaß, denn man kann aufgrund der geringeren Maschen und der damit verbundenen Zeitersparnis gegenüber einem Erwachsenenpullover total gut experimentieren und mal was Neues ausprobieren. Ich entschied mich für das Modell Bangle, das ich mir auf ravelry herunterlud. Ich habe so ein schönes Farbverlaufsgarn namens Twister bei hobbii.de gesehen, das mit seinen tollen Mädchenfarben super zu Emilia passen würde. Und als ich so darüber nachdachte, fand ich die Farben und das Modell für die Mama Sabrina auch sehr passend. Also beschloss ich spontan, dieses Modell nicht nur als Kindermodell zu stricken, sondern auch einmal – mit der gleichen Wolle – als Erwachsenenpullover. Das Tolle: die Anleitung ist für insgesamt 6 Kindergrößen und 7 Erwachsenengrößen geschrieben! Wahnsinn! Da ist auf jeden Fall immer die passende Größe dabei.
Insgesamt ist das Fair Isle Stricken für mich immer noch eine Herausforderung. Vom Prinzip her verstehe ich natürlich die Vorgehensweise und auch das Einhalten der richtigen Fadenspannung auf der Rückseite gelingt mir ganz gut. Allerdings schaffe ich es einfach nicht, beide Fäden gleichzeitig auf meinen Fingern bereit zu halten und gleichmäßig abzustricken. Gut, in Runden, in denen annähernd einmal nach jeder Masche gewechselt wird, geht es ganz passabel, aber wenn die Maschenanzahl zwischen den zwei Farben zu stark abweicht beim Wechseln, dann geht es gar nicht mehr. Also bin ich während des Strickens dieses Pullovers dazu übergegangen, den Faden jedes Mal neu aufzunehmen. Das hat natürlich ganz schön Zeit gekostet! Aber am Ende finde ich nun das Resultat sehr schön, ich bin froh, mich für dieses Modell entschieden zu haben.
Größe von Emilias Pullover: 4-5 Jahre (sie ist erst 2, aber Sabrina hat mir einen Referenzpullover vorher ausgemessen)

IMG_5616

Größe von Sabrinas Pullover: S

IMG_5095

Neckisch finde ich – abgesehen von dem tollen Muster im oberen Bereich – die engen Armbündchen, die mit den rechts verschränkten Maschen ein sehr zartes, einheitliches Bild ergeben. Einfach nur schön! Da werde ich mir selbst bestimmt auch mal einen machen.

IMG_5715

Weihnachten 2019 – Ein Rückblick

Zunächst wünsche ich allerseits ein gesundes neues Jahr 2020 mit vielen kreativen Momenten.
Die Feiertage sind vergangen wie im Flug. Leider waren dieses Jahr die zwei (kleinen) Kinder mit ihrem Vater zwei Wochen im Urlaub und deshalb an Weihnachten und Silvester nicht zu Hause. Der Urlaub war für die Kinder bestimmt toll, ich habe auch per whatsapp von ihnen ein paar sehr schöne Fotos zugesandt bekommen. Aber für mich als daheimgebliebene Mama ist so ein Weihnachtsfest ohne Kinder natürlich irgendwie komisch. Nun gut, so ganz stimmt das ja nicht. Wir hatten immerhin das Glück, dass uns die großen Kinder gleich zweimal an Weihnachten besucht haben. Da hatten wir endlich mal wieder die Gelegenheit miteinander etwas Zeit zu verbringen.
Und selbstgemachte Geschenke gab es von mir natürlich auch. Die möchte ich gerne zeigen. Es sind ein paar schöne Sachen geworden, ich bin selbst sehr zufrieden damit.

Zum einen habe ich aus wunderschön weicher, creme-weißer Merinowolle von Schachenmayr eine Zopfmustermütze gestrickt. Das Besondere an dieser Mütze sind meiner Meinung nach die weit auseinander laufenden Zöpfe, bei denen jeweils 5 Maschen überkreuzt werden. Das gibt dem Ganzen eine Weite und lässt die Zöpfe auch irgendwie flacher erscheinen. Gemeinsam mit der kleinen Anna haben wir dann noch einen passenden Fellimitat-Bommel ausgesucht und schon war das erste Geschenk fertig.

IMG_5532

Für die Schwiegermama habe ich aus 6-fädiger Tweedwolle ein paar Socken gestrickt. Leider war ich am Ende ein wenig spät dran und es war schon dunkel, als ich das Paar fertig hatte und dann eingepackt habe. Deshalb habe ich kein Foto davon. Im Prinzip waren es Socken in glatt rechts, die allerdings seitenverkehrt auf der Außenseite ein einfaches Zopfmuster hatten. Ich werde das Ganze mal als Anleitung aufschreiben und dann gibt es bestimmt auch noch Bilder dazu.

Für unsere große Anna habe ich auch ein Geschenk gestrickt. Eine Decke für ihr Schlaf- oder Wohnzimmer. Vor ca. einem Jahr hat sie bei uns zu Hause die große gehäkelte Granny-Square Decke gesehen und den Wunsch nach einer selbstgestrickten Decke geäußert. Also habe ich mir entsprechende Wolle herausgesucht und ein möglichst zeitloses Design gewählt, das nicht altbacken wirkt. Gestrickt werden bei dieser Decke Streifen, die dann am Ende zusammengenäht werden. Immer zwei Fäden werden miteinander kombiniert, so ergeben sich bei zwei eingesetzten Grundfarben insgesamt drei Farbtöne. Ich finde das Resultat sehr gelungen und die Weichheit und Wärme des eingesetzten Paintbox Baby DK war definitv die richtige Entscheidung. Unser Niclas hat sich auch gleich darin einkuscheln wollen 🙂

9A6855C5-59C0-4C15-9EDD-470D62408183

Facetune_14-12-2019-11-41-27

Zu guter Letzt habe ich in der Vorweihnachtszeit noch zwei Pullover gestrickt. Aber diese zwei Projekte verdienen einen eigenen Blogpost – coming soon.

Hund, Katze, Maus – äh, Ratte

In diesem Jahr habe ich nicht nur Kleidungsstücke gestrickt oder gehäkelt. Ich habe auch so einiges an Getier fertig gestellt. Meistens ist der Anlass für solche Projekte, dass ich etwas schönes Selbstgemachtes verschenken will.
Und so wurden am Ende dann vier lustige Tierchen daraus.
Anfang des Jahres 2019 musste ein Geschenk für einen kleinen, frischgeborenen Erdenbürger her. Peters Friseurin hat ihre Tochter zur Welt gebracht und er wollte ihr gerne ein kleines Kuscheltier schenken. Da kam es uns sehr gelegen, dass es im Handel um die Ecke ein Strickset für einen Hund zu kaufen gab. Das Set beinhaltete alles, was man für das Stricken brauchte: Wolle (glatte und flauschige) in den jeweiligen Farben, Vernähfaden und eine Anleitung. Ich bin mit allem sehr gut zurechtgekommen. Allerdings ist es manchmal schon etwas tricky in dem Flauschgarn die Übersicht zu behalten 😉 Der Hund ist nicht perfekt. Ich bin an manchen Stellen nicht wirklich zufrieden. Irgendwie ist das mit der Form oder der Positionierung der Gließmaßen nicht so mein Ding. Aber letzten Endes hoffe ich, ist er wenigstens kuschelig genug, um der kleinen Luise zu genügen.

Im April stand dann das nächste Geschenk an. Diesmal war es nur ein Kleinprojekt und das Beste daran: die Beschenkte ist selbst dem Handarbeiten zugetan. Wir kennen uns von der Arbeit her und haben uns dort auch immer wieder über Handarbeiten ausgetauscht. Jedoch auch oft genug über gute Bücher, die wir uns gegenseitig empfohlen und ausgeliehen haben. So kam ich zu „Das Genie“, welches am Anfang flüssig zu lesen war, dann aber gegen Ende immer zäher und zäher. Ich wurschtelte mich also so durch und es ging ans Zurückgeben. Gerade in dieser Phase hatte meine Kollegin/Freundin auch Geburtstag und wir waren eingeladen. Die perfekte Gelegenheit für mich, nicht nur ein schönes Geschenk auszusuchen, sondern auch gleich das Buch zurückzugeben. Nebenbei erwähnt: ich verschenkte „Tunesisch häkeln für Anfänger: der bunte Einstieg in ein neues Hobby“ und mit ein wenig Distanz kann ich es empfehlen für alle, die sich mal ans tunesisch häkeln wagen wollen. Tolle Anleitungen, Schritt für Schritt, schöne Bilder, viele Anleitungen.
Für das Buch, das ich ihr zurückgab, gab es dann das kleine Tierchen, von dem ich eigentlich berichten möchte: eine Leseratte 🙂 fand ich irgendwie sehr passend! Und schnell gehäkelt ist dieses kleine, süße Geschenk allemal.

Die Runde wird von zwei japanischen Katzen komplettiert. Die Anleitung dazu ist kostenlos im Internet verfügbar und ich habe diese schon seit Ewigkeiten auf meiner ToDo-Liste stehen. Also ran an die Häkelnadeln und losgehäkelt. Im Prinzip ist die Konstruktion des Tieres recht einfach, definitiv auch für Häkelanfänger geeignet. In die „große“ Katze habe Kichererbsen im unteren Teil des Körpers und an den Beinenden eingefüllt. Diese fallen nicht durch die Ritzen, sind ein Naturprodukt und geben dem Tier die nötige Standfestigkeit. Die „kleine“ Katze hat Helena als Mitbringsel zu Ostern bekommen.



This year I haven’t only knit oder crocheted things to wear, but also some kind of toys. Most of them have been presents for friends. All together I finished four funny animals.
In the beginning of 2019, Peter needed a present for the newborn daughter of his hairdresser. In the store around the corner, they sold a knitting package to work a little dog and I thought that’s perfect for her. The package contained all you need to make the dog: different yarn (fluffy and even one) in certain colors and a pattern. It was easy to follow the pattern, only with the fluffy yarn it was hard to follow the progress sometimes. The finished dog is not perfect. I am not confident with the result. As I found out, it seems to be hard for me to manage the positioning of arms and legs so that the dog looks naturally in the end. Well, I hope it will be a cozy friend for that little baby girl Luise anyway.
In April, I needed a present for a good friend and colleague of mine. She loves crocheting and knitting as I do, so my motivation to make something beautiful for her was great. We talked a lot about knitting in the past but also a lot about books and reading. She gave me a book “the genius” to read. In the beginning the story was easy to follow but in the end I had to force myself to finish it. I did it and when she had her birthday party in April, I wanted to bring it back to her – with a little add-on. I crocheted a book-rat. It’s fun and easy, I can recommend it to you, if you need a present for readers.
And then, there have been two Japanese cats, which I crocheted this year. The little one was a gift for Helena and the bigger one now lives in my sons room. I wanted to crochet this pattern since years. It is available for free in the internet and easy to follow, even for crocheting beginners. I filled chickpeas in the bottom of the body and in the lower region of the legs. So the cats gets a good weight to sit or for funny positions you will let her do.

Fledermaus auf Reisen

Wie ich euch schon berichtet habe, nutzte ich meinen Geburtstag im Mai, um mir Wolle schenken zu lassen. So konnte ich an neuen „Stoff“ geraten und gleichzeitig meinen Vorsatz halten.

Wahrscheinlich habe ich noch nie erwähnt, dass ich seit 4 Jahren eine Mädchenmannschaft im Fußball trainiere. Dazu gekommen bin ich, weil meine Tochter mit 8 Jahren beschloss, Fußball zu spielen und ich bei den Trainingseinheiten die zwei super-engagierten Trainerpapas mit knapp 40 Kindern auf dem Platz sah. Ob ich ein wenig zuschaute oder die ein oder andere Übung anleitete – das würde ja eigentlich keinen Unterschied machen. Für diese Altersklasse reicht mein Fußballwissen definitiv noch aus. Also war ich plötzlich Teil des Trainerteams. Daraus wurden nun 4 Jahre. Vorweggenommen sei, dass ich zum Saisonende „meine“ Mädels nun abgegeben habe. Fachlich kann ich ihnen langsam einfach nicht mehr so viel mitgeben und bekanntlich kehren neue Besen ja auch besser 😉 das Schöne: da meine Tochter immer noch mit großer Begeisterung spielt, sehe ich alle Mädels noch regelmäßig bei den Spielen und Turnieren und kann sie mächtig anfeuern.
Warum erzähle ich das? Weil ich den Pullover, den ich heute zeigen werde, auf einer Auswärtsfahrt gestrickt habe. Auswärtsfahrt? Wie lange dauert so was? Wohin musstet ihr denn fahren?!
Ja, genau! Die Fahrt war sehr lange 😀
In unserer Stadt pflegen wir eine aktive Städtepartnerschaft zu einer Kommunalgemeinschaft in Frankreich, einer Stadt in Italien und einer in Polen. Jedes Jahr findet an Pfingsten ein internationales Fußballturnier statt, zu dem eben auch die Partnergemeinden eingeladen sind. Und dieses Jahr richteten unsere französischen Freunde das Turnier aus. Es galt also eine Anreise von 1300 Kilometern zu überbrücken. Unsere polnische Partnerstadt fuhr auch dorthin und machte einen Zwischenstopp bei uns, so dass wir eine Busgemeinschaft bilden konnten.
Unsere Kinder waren super drauf im Bus, alles verlief tiptop (sie sind ja auch nicht mehr ganz so klein) und so hatte ich in der Tat genügend Zeit während der Busfahrt zu stricken. Ich habe mir das Recycled Yarn von wearekniters mitgenommen und eine Anleitung von The Wool Mood namens Calvi gearbeitet. Es ist ein Pullover im Fledermaus-Look. Von der Konstruktion her wird von oben nach unten gestrickt. Ausgedehnte Raglanzunahmen führen zu einem großen Umfang. Dieser wird nach dem Trennen der Ärmel vom Körperteil noch ein wenig nach unten geführt und dann durch stetige Abnahmen wieder auf passenden Körperumfang reduziert. Hauptsächlich also glatt rechts. Während der Pfingsttage vor Ort in Frankreich ruhte das gute Stück in meinem Rucksack und ich muss sagen, die Müdigkeit auf der Heimfahrt hielt mich dann am Ende doch noch etwas auf. Bis auf das Kragenbündchen habe ich den Pullover aber tatsächlich in ca. 20 Arbeitsstunden fertig bekommen.
Das Garn trägt sich toll auf der Haut. Ich möchte nochmal daran erinnern, dass dieser Pullover in seinem vorherigen Leben eine Jeans war. Hat irgendwie was Nachhaltiges und bequem ist es auch noch. Die Wärmeregulierung beim Tragen ist fantastisch. Man friert nicht und man schwitzt aber auch nicht. Allerdings sind die Fasern doch etwas schwerer, würde mal sagen wie ein klassisches Baumwollgarn. Ich bin jedenfalls davon begeistert und kann mir vorstellen noch weitere Kleidungsstücke daraus zu stricken.
Batwings on tour
As I have already told you, I used my birthday in May to get some new yarn without breaking with my resolution.
I think I probably have never told you, that I am spending lots of time in being a spare time coach of our girls’ soccer team for 4 years now. I began to train them, when my 8yo daughter decided to play soccer. And when I saw these two motivated coach-daddies with nearly 40 kids, I decided for my part to help them a bit. That couldn’t be worse than only watching them with lot of work while training. Well, now I am doing this for 4 years! But to anticipate – I let them go to another coach this year in July at the end of the season. I think I can hardly tell them new things to bring them forward in that age. And the good thing is: my daughter still plays soccer there so I can watch and cheer them anyway.
Why do I tell you all that? Because I knitted the sweater, which I want to show you today, in the bus on an away game. What?! How far do you have to drive?
Well, this time – very far! 😀
In our city we care for town friendships with several places in Europe. There’s a city in Italy, in Poland and also in France. Every year on Whitsun, there is an international soccer tournament and this year it took place in France. So we had to do a 1300km bus journey to get there. Fortunately, our polish friends went there, too, and made a stop in our city and took us with them. In the bus, our kids have been very polite and every thing was very funny. I had a lot of time for my knitting project. I used Recycled Yarn by weareknitters and worked a sweater pattern by The Wool Mood named Calvi. Of course, while we have been in France, my sweater waited patiently in my luggage. But I finished the sweater in around 20 workhours – except the upper cuff.
The yarn is very smooth on my skin. I want to remember you, that this sweater has been a jeans in its former life. Very conscious! When I wear it, it has a fantastic warm/cold regulation. The yarn is a bit heavy, I think it is similar to pure cotton. But I love it and I can imagine to do other projects with that yarn.

Zwei Paar Sommersocken – wie soll das gehen?

Zu meinem Vorsatz im Jahr 2019 hauptsächlich „stash-busting“ zu betreiben, habe ich kurz vor meinem Urlaub im August nicht ganz standhaft bleiben können. Als ich mir bei Lana Grossa im Online Shop wunderschöne Farbverlaufswolle für einen Sommerpullover bestellt habe, fand ich natürlich auch gleich noch Schnäppchen im Sockenwolle-Segment. Das besondere an der Wolle war diesmal das Material, denn diese besteht aus Cotton mit einem Stretch Anteil. So etwas habe ich für Socken ja noch nie verstrickt und ich stellte mir die Frage: stimmt eigentlich – wie handhaben das Sockenliebhaber im Sommer, wenn die dicken, superwarmen Fußwärmer einfach nicht angebracht sind?
Ich entschied mich das in zweierlei Hinsicht mal als Experiment zu versuchen. 1. Wie verstrickt sich so eine Baumwollmischung als Socke und 2. wie trägt sich anschließend das Ergebnis am Fuß?
Bestellt habe ich zwei Farben: das eine 100g Knäuel in blau-grün Tönen und das andere in Pastellfarben. Begonnen habe ich mit den blau-grünen Socken. Ich verwendete ganz normal ein 2,5mm Nadelspiel und schlug auch die Anzahl an Maschen an, die ich für „normale“ Sockenwolle immer verwende. Da dies ein Paar für meinen Mann werden sollte und dieser sehr schmale Beine und Füße hat, sind es bei ihm standardmäßig 64 Maschen bei Schuhgröße 44. Mir kam dann beim Bündchen stricken noch eine weitere Idee: er trägt im Sommer eigentlich immer Sneakersocken – also Socken mit einem extrem kurzen Schaft. Deshalb habe ich nur 15 Reihen Bündchen in 1re 1li und nochmal 15 bis zum Beginn der Bumerangferse in glatt rechts gestrickt. Die Fußsohlenlänge weiß ich mittlerweile auch auswendig. Es sind für ihn 62 Runden bis Spitzenbeginn. Insgesamt ging das Projekt sehr schnell – war ja auch kein kompliziertes Muster dabei und ich finde das Resultat sehr schön.
IMG_4158

img_4157.jpg

Sneakersocken für den Herren

Das pastellfarbene Knäuel war dann als zweites dran. Auch hier entschloss ich mich für Socken ohne ein spezielles Muster. Lediglich beim Bündchen fand ich ein bisschen Pepp doch ganz nett und habe deshalb 1re verschränkt 1li gestrickt.

IMG_3618

Bündchen 1 rechts verschränkt 1 links

Dies bringt die Rippen erst so richtig schön zur Geltung. Schaft- und Bündchenhöhe habe ich nach persönlichem Geschmack halbhoch gehalten. Dann kam eine Bumerangferse und die Fußsohlenlänge – wie immer bei Socken, die für mich gedacht sind – mit 52 Runden glatt rechts vor dem Spitzenbeginn.
Warum ich das mit den Runden alles so genau betone? Weil ich festgestellt habe, dass die Cotton Stretch mit 2,5mm Nadeln eine andere Reihenhöhe ergibt und nun meine selbstgestrickten Sommersocken fast ein wenig knapp ausfallen. Bei meinen geht es gerade noch so und auch Peter mag Sommersocken extrem kurz – da geht das schon. Aber ich sage mal, 5 Runden mehr hätten beide Paare locker vertragen können.
Im Vergleichsbild zu den knallbunten Haussocken sieht man deutlich den Unterschied – wohlgemerkt bei gleicher Rundenanzahl im Bereich der Fußsohle.

IMG_4335

Längenvergleich

Vom Tragegefühl her mag ich meine pastelligen Socken, mit denen ich mich irgendwie wie im Einhornland fühle. Meine Tochter hat die Socken in ihrem Entstehungsprozess gesehen und ihr sind gleich diese hübschen, kleinen, blauen Kleckse aufgefallen, die ihrer Meinung nach wie süße Herzchen aussehen. Da kann ich ihr nur zustimmen!
Fazit: Sommersocken aus Cotton Stretch sind toll und verdienen nächstes Jahr definitiv noch ein paar Geschwister 🙂

1372D77B-BC22-4F38-B72F-463DDD48905B

Trennlinie4
Socks are always welcome – but what about socks in summer?
Short before my holidays in august, I broke with my resolution for 2019 to do only stash-busting this year. I bought a very beautiful gradientyarn for a summer sweater in the online shop of Lana Grossa. And while shopping I found some sale-sock-yarn on in the shop. The special thing about that yarn is the material, which is cotton-stretch and I have never knitted before with cotton-stretch. And I asked myself: what about all socklovers and their very thick and warm socks in summer?
I decided to do an experiment in two topics. 1. How will it feel knitting with a cotton-stretch yarn and 2. How will it feel to wear them after finishing?
I ordered two colorway, a blue-green one and one in light colors. I began to knit the blue-green socks first. Normally I use needles 2,5mm for socks and so I did for that project, too. My husband has very thin legs and feet, so I casted on 64 stitches for size 44 socks. When I started with the cuff, I had another idea. He loves sneakersocks in summer with a very short part at the leg and so I worked 15 rounds 1×1 ribbing and only 15 more in stockinette stitch before the bumerang heel. For his feet I know, that I need 62 rounds before I begin with the toe. So after a short time this pair of socks has been finished and I loved the result in simple stockinette.
I used the skein with the light colors for a second pair. And I also decided to do a version without any complicated patterns. Only the cuff got a little speciality. I knitted 1 through the back loop (1ktbl) and 1 purl. By this method the rib comes out very beautiful. Leg and cuff had 40 rounds together, then a bumerang heel, 52 rounds to the toe – as I always knit socks for myself.
Maybe you will ask: why is she talking so detailed about all rounds and length and construction data? This is, because I found out, that I had a different round heights when I knit with the cotton-stretch yarn. So now both pairs are a bit short. Peter likes his socks in summer very short, so this is no problem and for my pair it’s tolerable, too. But I think 5 rounds for length could have been added for a perfect fit.
I made a comparison photo with the very colorful home-socks I made shortly and there you can see very clear the difference in foot length. I worked the same amount of rounds for both socks in the photo.
My new cotton socks are very comfy to wear and my daughter found these cute litte blue sparkles on it and said they look like little hearts 😉 I can totally agree! And so I feel like being in unicorn-land when I wear them. I can imagine to work some other pairs for Anna and Niclas with this cotton sock yarn next year in summer.

Vorsätze, Pläne, Neuigkeiten

Das mit den Blogbeiträgen ist so eine Sache. Manchmal habe ich total viel Lust und Zeit neue Beiträge zu verfassen, ein andermal kann ich mich gar nicht aufraffen etwas zu schreiben.
Das liegt natürlich nicht daran, dass ich gar nicht schreiben will, sondern dass ich eine begrenzte Menge Zeit zur Verfügung habe und diese dann doch immer eher zum Stricken oder Häkeln verwende. Dabei ist das eigentlich eine Schande, denn es sind im letzten halben Jahr so viele tolle neue Sachen entstanden, dass es schade wäre, wenn ich sie noch länger ungezeigt lassen würde.
Mittlerweile ist mein letzter Eintrag ein halbes Jahr her und ich muss mir erstmal einen Überblick über die ganzen Projekte verschaffen, die 1. in der Zwischenzeit fertig geworden sind und 2. über die es noch keinen Blogeintrag gibt. Zum Glück pflege ich meine ravelry-Datenbank ziemlich genau – da kann man sich dann auch rückblickend noch ein Bild machen.
Was mir beim ersten Blick auf die Liste auffällt? Es sind wirklich viele Projekte!!! Da weiß ich so spontan gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht wäre das eine gute Gelegenheit einen neuen Vorsatz zu fassen. Das wäre dann schon der Zweite in diesem Jahr 🙂 Mein erster Vorsatz lautete dieses Jahr nämlich ernsthaft: stash-busting and no yarn-shopping! Alle Handarbeitsverrückten wissen: ein sehr ehrgeiziger Vorsatz. Aber es ist mittlerweile November, der Großteil des Jahres also vorbei und ich kann mit Stolz sagen: es hat (fast) geklappt.
Bis Mai habe ich wirklich kein einziges Knäuel Wolle gekauft – also…. nicht, dass ich dadurch einen Mangel an Wolle gehabt hätte 😀 aber es fällt mir einfach wirklich schwer, nicht ab und an diese überall auffindbare, wunderschöne Wolle zu kaufen – die Verlockungen sind allgegenwärtig, ob online oder auch lokal im Wollgeschäft.
Im Mai hatte ich dann Geburtstag und habe mir von meinem Herzallerliebsten ein Strickset von weareknitters gewünscht. Die Box bestand aus insgesamt 5 Knäueln Pima Cotton Wool, 2 Anleitungen (eine stricken, eine häkeln), ein Aufbewahrungstäschchen und zwei Blatt lustige Sticker. Juhuuu! Ich hatte neue Wolle bekommen OHNE meinen Vorsatz zu brechen.

IMG_2278

weareknitters – the cotton 

Es kam aber noch besser: denn ebenfalls zu meinem Geburtstag erhielt ich von den „großen“ Kindern einen Einkaufsgutschein für den weareknitters-Onlineshop. OMG!!!! Noch mehr Wolle für mich! Von diesem Gutschein habe ich mir 10 Knäuel einer ganz besonderen Wolle gekauft: Recycled Yarn. Dabei handelt es sich um alte Jeansfasern, die aufbereitet und zu einem Baumwoll-Garn verarbeitet wurden. Die erhältlichen Farben beschränkten sich auf eher gedeckte Farbtöne grau, creme, schwarz, blau und dunkelrot. Ich fand sie alle toll! Entschieden habe ich mich für hellblau und dunkelrot.

IMG_2101

weareknitters – Recycled Yarn in weinrot

Insofern war mein Vorsatz also noch nicht gebrochen. Doch dann kam der Sommer. Und das bedeutet, dass ich euch von dem großen Glück erzählen muss, das mir beruflich widerfahren ist. Zu Beginn des Jahres beschloss ich, mir eine neue Stelle zu suchen. Und abgesehen davon, dass man bei so einer Veränderung zuallererst die fachliche Kompetenz und die generellen Jobbedingungen im Auge hat, ist es auch immer eine Veränderung des Personenkreises, mit dem man sich dann künftig umgibt. Im April habe ich also bei meinem neuen Arbeitgeber angefangen und nach und nach meine direkten Kollegen seither auch immer besser kennengelernt. Halleluja! Abgesehen davon, dass alle echt super nett sind und ich mich kollegial sehr angekommen fühle, stellt sich doch tatsächlich heraus, dass meine zwei direkten Kolleginnen meine Leidenschaft für Wolle und Handarbeiten teilen! Das ist ja wie ein 6er im Lotto 🙂
Seither tauschen wir uns über neue Projekte, Wollfunde, Anleitungen und auch mal die ein oder andere Handarbeitspanne aus. Es macht riesig Spaß! Und nunja, ganz konnte ich meinen Vorsatz dann doch nicht einhalten, als ich zusammen mit einer Kollegin noch einmal etwas bei weareknitters bestellt habe. Die Farbe dieser Schurwolle ist einfach zu knuffig, um sie nicht zu haben. Aus dieser Wolle in der Farbe Marshmallow werde ich ein Schafkissen für Niclas stricken.

IMG_4943.JPG

weareknitters – the petite wool in Farbe marshmallow

Im August ging es außerdem für mich und die Kinder noch eine Woche in den bayerischen Wald und für diesen Zweck habe ich mir von Lana Grossa ein Farbverlaufsgarn in sommerlichem Gelb bestellt. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass diese Bestellung mehr oder minder sinnlos dazubestellte Sockenwolle enthielt 🙂

IMG_3620

lana grossa – slow wool lino degrade

Soweit so gut. Weitere Vorsatz-Vergehen habe ich für 2019 nicht zu vermelden – und unter uns: ich bin ziemlich stolz, dass ich das bisher so gut durchgehalten habe. Mit Zuversicht blicke ich den restlichen 3 Monaten dieses Kalenderjahres entgegen. Abgesehen davon liegt mein Hauptaugenmerk derzeit eh auf der Fertigstellung bereits begonnener Projekte und das Material dafür habe ich ja schon zu Hause.
Hier jetzt also der Plan – oder Vorsatz – wie es mit meinem Blog in den nächsten Wochen weitergehen wird: ich werde im zweiwöchentlichen Rhythmus neue Beiträge eintakten, die langsam aber sicher die fertigen Projekte zeigen werden. Wahrscheinlich werde ich dabei die Fertigstellungsreihenfolge nicht einhalten können – ist ja aber auch nicht schlimm denke ich.
Ach ja, und dann möchte ich noch kurz von meinem anderen Plan berichten, der sich auf meine Strickstücke bezieht: die visuelle Darstellung. Gerne würde ich in Zukunft meine selbstgemachten Kleidungsstücke oder anderweitigen Produkte schöner in Szene setzen und habe da auch schon Kontakt aufgenommen, damit da mal ordentliche Fotos herauskommen. Ob, wie und wann ich/wir das schaffen, weiß ich noch nicht. Aber es ist definitiv ein Ziel :-).
Trennlinie4

Sometimes it’s kind of a hard things to keep on writing new blog posts and sometimes it’s a piece of a cake for me.
When I am not writing new blog posts, it is not caused by missing motivation. It depends on how I use my available free-time. Most of the time I have, I prefer to knit or crochet instead of writing new posts. But it will be a pity NOT to show you all these nice things I did in the last year.
I realized, that my last post on the blog is from april – a half a year ago. And I have to sum up first which projects have been completed since then and haven’t been shown here. I am lucky to have a good and complete database online in my ravelry account. It should be possible to get into it.
I had a short view on my list on ravelry and yes, there are a lot of projects I have to write about soon. To start with it can be a good resolution – the second one in this year. The first resolution I have in 2019 is: stash-busting and no yarn-shopping! All knitting-addiced persons know: hard to handle this resolution.
But, it is October now and so the main part oft he year is over and I can proudly announce that I (nearly) did it!
I haven’t bought even one skein of wool since may, altough I found everywhere allurement – online and in local stores.
And then my birthday came in may and I got a box-set by weareknitters from my boyfriend. It contained 5 skeins of Pima Cotton yarn, 2 patterns, a nice little bag and some cute and funny stickers. Ha! I got new yarn WITHOUT breaking my resoluton.
But it came much better then: I also got a shopping-card for the online-shop of weareknitters from the older kids and I used it to buy 10 skeins of a very special yarn: Recycled Yarn. It is made out of old jeans, which are refined and reworked to a fine cotton yarn. The available colors are naturally tones in grey, white, black, blue and darkred. I loved them all and decided to take light blue and red.

Well, my resolution wasn’t broken until summer. But then I made some greater changes in my life. In the beginning of 2019 I decided to search for a new employment. And of course, you focus on professional competence and general conditions, when you choose out of several opportunities. But in the end it is not less important to match with the colleagues in your new job. And so I discovered soon after my start in April, that I hit the bullseye with that decision. While I get my colleagues known in the first months, we found out, that both of them share my love to wool, knitting and self-made stuff. Since then it is so much fun to find new patterns and wool-options together and talk about current projects. Unfortunately this circumstance forced me to brake with my resolution and so we ordered some very beautiful yarn together this summer. It is a very colorful yarn by weareknitters, called marshmallow and I will work a sheep-cushion for my son with it.

Short before my summerholiday in august, I broke my resolution for the second time. I ordered online 3 skeins of Lana grossa cool wool Lino degrade in yellow. This is thought to be a sweater later.

So far, so good. I am kind of proud, that I knitted the most of this years projects with stash yarn and I think I will keep going in this next year again. I also try to finish some WIP’s in the 2 months left in 2019. Regarding to my second resolution this year: I plan to work harder and more constant on my blog posts. I want to write the more constant, maybe a blog post every two weeks and so I think I am able to show you all of my finished projects within the next months. I can be, that the chronology of their completion is mixed up, but I think, this is not the most important thing of my blog 😉

Ah, and then there is the plan to create a more professional niveau of my project photos. A friend of mine is good in photography and we both talked about giving it a try. I am not sure when we will start with it, but it’s definitely a target for the future 😉

Der blaue Käfer

Ich nehme es gleich vorweg: dieses Projekt hat fast auf den Tag genau zwei Jahre gebraucht, um fertig zu werden. Natürlich habe ich nicht ständig daran herumgestrickt. Eher lag es verschmäht immer wieder wochen- oder sogar monatelang in der Kiste der WIP’s und wartete geduldig auf Fertigstellung.

Zunächst war ich eigentlich sehr begeistert von diesem Cardigan. Ich sah das Teil (inkl. gerade stattfindendem KAL) auf ravelry in einem Forum und entschied mich spontan die passende Wolle im Internet zu bestellen und mitzumachen. Es handelt sich um L’échappée Laine Shetland 100% Shetland Wolle in den Farben antracithe, mer und brume.

file

Die Knäuel selbst fühlen sich gar nicht so kratzig an und ich kam mit den 4mm Nadeln auch relativ zügig voran. Dann hatte ich allerdings ein Phänomen, was mir bis dato unbekannt war: der Faden hörte mitten im Knäuel auf, ich musste neu ansetzen. Dasselbe passierte nach einigen Runden erneut und so langsam dämmerte mir, dass hier kleine Tierchen den Faden an diesen Stellen durchgebissen haben mussten. Oh weh!!! Ich suchte sofort das Knäuel nach Spuren irgendwelcher Schädlinge ab, konnte aber nichts entdecken. Die anderen, noch unbenutzten Knäuel waren zum Glück unabhängig vom Rest meines Wollevorrats aufbewahrt, so dass ich keine weitere „Verseuchung“ befürchten musste und auch dort fand ich keine Spuren von Krabblern.

file-11

Was meinen Scarabée Cardigan anging war ich allerdings erstmal recht frustriert und so verlegte ich das Strickstück auf später. Auf sehr viel später, um genau zu sein 🙂

Dieses Jahr im Frühling schnappte ich mir das angefangene Teil und strickte es endlich zu Ende. Das rundherum verlaufende Bündchen hat sich mir von der Anleitung her nicht sofort erschlossen. Allerdings ergaben sich alle bedenklichen Stellen dann doch während des Strickens.

Irgendwie ist mir wegen der langen Zeit, den abgeknabberten Fadensträngen und der dann doch auf der Haut sehr kratzigen Wolle die Lust an meinem Cardigan vergangen. Er hängt auf meiner Schneiderpuppe und sieht eigentlich ganz nett aus. Doch eine große Liebe wird es zwischen uns wohl nicht mehr geben. Schade drum. Die Anleitung aus dem Hause Rililie kann ich allerdings empfehlen. Das Muster gefällt mir sehr gut und ich kann mir prinzipiell auch vorstellen nochmals einen zu stricken – dann aber mit kuscheliger Merinowolle.

IMG_1008

IMG_1011

Trennlinie4

Let me tell you first this fact: it took me nearly two years to finish this project. Of course I didn’t knit it all the time while these years.I put it in my WIP Box and there it waited patiently for its finishing.

First, I was very excited and liked this cardigan, when I saw it on ravelry in a forum, where a Scarabée KAL was knitted. I decided spontaneous to join and ordered the recommended wool online. It is L’échappée Laine Shetland 100% Shetland wool in the colors antracithe, mer and brume.

The surface on the skeins isn’t sooo scratchy at all and I made good progress with needles 4mm. But then something happened what never happened to me while knitting before: the strand ends in the skein immediately. I had to get the new end and continued. After a few rows, the same happened again. I wondered what’s wrong with this wool and then I knew it: small little animals must have eaten my wool! I searched in the whole skein and in the others, which were stored separately with luck. But happily I couldn’t find any trace of moths anywhere.

Regarding to my Scarabée cardigan, I was frustrated then and so I postponed it.

This year in spring, I plucked up my courage and began finishing. The surrounding cuff was not so easy to understand first. But I trusted in Rililie’s pattern and all problems solved themselves when I reached them.

Somehow, it will never be the big love between me and this cardigan. The wool is scratchy on my skin, it took a long time to knit it and the moth attack were all together not the best circumstances for a love story.

But I can recommend the pattern itself. It is well written and the cardigan is looking good. I can even imagine to to another one, but then using soft merino wool instead 🙂

Jen – Unisex Modell

Ursprünglich war ich im letzten Frühling auf der Suche nach einem Pullovermodell mit V-Ausschnitt, dass ich meinem Liebsten stricken kann. Da ich noch eine ganze Farbpalette von Holst Supersoft in meinem Vorrat habe, entschied ich mich also für eine Anleitung, in der dünnes Garn (Sockenwolle/fingering yarn) verwendet wird. Josée Paquin stellt mit seinem Modell „Jen“ einen einfach Blockstreifenpullover zur Verfügung, der hauptsächlich glatt rechts gestrickt wird und eben solches Garn verwendet.

IMG_0479_edited_edited_small_best_fit

Copyright Josée Paquin

Eigentlich handelt es sich dabei um einen Damenpullover – zumindest trägt ihn eine Frau auf den Fotos der entsprechenden Anleitungsseite. Doch ich dachte, dass er eher wie ein Unisex-Modell daherkommt. Und V-Ausschnitt war ja auch genau mein Ziel. Also wählte ich für ihn vier Farbtöne aus dem blauen Spektrum aus und schlug die ersten Maschen an. Der Pullover wird von oben nach unten mit Raglan-Zunahmen gearbeitet. Als Hingucker sind die Ärmelmaschen (und später dann der komplette Ärmel) links gestrickt. Das gefiel mir aber nicht für den ganzen Ärmel und so beendete ich die Runden linker Maschen ab der Stelle, an der man in der Runde Ärmel und Körperteil voneinander trennt.

IMG_0993

Ich zeigte den Fortschritt meinem Liebsten, nachdem ich den Körper fertig gestrickt hatte und leider zeigte sich in seinem Gesicht überhaupt keine Begeisterung für den neuen Pullover. Er sah eher verhalten drein und ich merkte sofort, dass er ihm nicht gefiel, er mir aber auch nicht wehtun wollte, in dem er mir direkt die Meinung sagte. Also sprach ich es an und er gab zu, dass das eigentlich gar nicht sein Ding wäre.

Zuerst war ich natürlich schon enttäuscht. Mit diesem dünnen Garn ist es ja auch eine Menge Arbeit bis dahin gewesen. Aber ich freute mich auch, dass er so ehrlich zu mir war, denn wenn der Pullover dann anschließend nur im Schrank liegen würde, fände ich das auch nicht schön. Ich ließ das Projekt erst einmal für ein paar Monate in meiner WIP-Schublade verschwinden.

Und siehe da, kaum war das Jahr 2017 angebrochen, hatte ich Lust ein paar alte Kamellen endlich fertig zu stricken. Ich entschied, dass der Größenunterschied zwischen ihm und mir ja nicht allzu groß sei und ich den Pullover am Ende auch selbst tragen könnte. Ich strickte die Ärmel dran, fasste den Hals ein und Ende Februar 2017 hielt ich meinen „Jen“-Pullover in Händen 🙂

IMG_0995

Ich kann mir auch gut vorstellen den Pullover nochmal zu stricken, mit anderen Farben und vielleicht mit weicher Merinowolle. Denn obwohl Holst sein Garn mit „Supersoft“ betitelt, finde ich die Wolle durchaus recht kratzig, das ist nicht so schön. Ansonsten kann ich auch Anfängern das Modell durchaus empfehlen.

PS: für meinen Liebsten habe ich daraufhin ein paar verschiedene Herrenpullover bei Ravelry zusammengestellt und ihn sich dann drei Modelle aussuchen lassen. So wird’s dann hoffentlich auch was mit dem Gefallen 🙂

Trennlinie4

Originally I tried to find a pattern for a male sweater with V-neck, which I could knit for my beloved one. And as I had a lot of colors left of Holst Supersoft in my stash, I decided to use a pattern with fingering yarn. Josée Paquin provides with his pattern “Jen” an easy colorblocking sweater, mainly knitted in stockinette using fingering yarn. Actually it is meant as a female sweater – a woman is wearing it on the pattern page photos – but I thought it is more a unisex model. And I wanted a sweater with V-neck, so I chose 4 colors from the blue palette and casted on. The sweater is knitted top-down with raglan-increases. Eyecatcher are the purled sleeves, but I didn’t want a whole purled sleeve. So I changed the pattern and knitted the sleeves in stockinette after the point where the body is divided from the sleeves.

After finishing the body, I showed it to my boyfriend and unfortunately I could not see any pleasure in his eyes. He looked cautious on my project and I recognized that he didn’t want to hurt me by saying the truth, that this sweater is not pretty in his opinion. I asked him to say what he honestly thinks about it. And he did. First, I was disappointed. But on the other side I loved, that he had enough courage to tell me the truth. Because it is no pleasure aswell, if the sweater will end up in the cupboard forever since now, regarding to all that stitches you have to work with this thin yarn. I put the half-done project in my cupboard for a couple of month, motivation was gone. But then, early in 2017 I was motivated to finish some WIP’s and plucked up the courage to finish this Jen-sweater for myself in the end. The sizes between me and him do not vary a lot, it should not be a problem to wear it. I knitted the sleeves, did the neck cuff and end of February 2017 I held a new sweater in my hands 🙂

I really could imagine to knit this pattern again, then using other colors and another yarn, maybe merino. Although Holst names it’s yarn “supersoft” , in my opinion it is scratchy and that’s not so nice for a sweater. Otherwise I can recommend the pattern also for knitting beginners.

PS: for my boyfriend I browsed on ravelry through male sweater patterns and let him choose three of them, which he likes to avoid any disappointment in the future. 🙂

Die spontane Urlaubsdecke

Kennt ihr anderen Handarbeitsverrückten das eigentlich auch? Ihr strickt, häkelt, näht oder was auch immer zu einem Zeitpunkt eh schon an mehreren Projekten herum, aber aus irgendeinem unerfindlichen Grund passiert es immer wieder, dass ihr NOCH ein Projekt beginnt?

Ich glaube mittlerweile, das liegt an der Zen-artigen Haltung, die man während des Strickens einnimmt. Meine Gedanken schweifen dann immer so umher und meistens denke ich an all die verschiedenen Sachen, die ich gerne noch stricken würde. Was ich als nächstes machen möchte, welche Wolle ich verwenden will, Farben, Formen…. all das geistert in meinem Kopf herum.

Und ab und zu schaut man dann auch mal in den Strickpausen (oder wenn das wahre Leben mal wieder was von einem will) auf Ravelry nach Anleitungen oder bei Wolle-Herstellern nach besonders schönen Knäueln.

Genau das ist mir letztens kurz vor dem Sommerurlaub passiert. Ich bin auf Ravelry.com gegangen und habe bei Tanis Lavallee im Forum von einem Decken-Sommer-Knitalong erfahren. Der geneigte Leser schlägt an dieser Stelle die Hände über dem Kopf zusammen, weil er weiß, dass ich einem KAL sowieso nicht widerstehen kann! Und genauso ist es gekommen. Ich habe mir flugs bei tanisfiberarts.com ein Set an passender Wolle gekauft und das Ganze dann in unseren Italienurlaub im August mitgenommen.

Hach wie ich es liebe im Urlaub zu stricken! Ich habe immer so viel Zeit – meine Familie respektiert das zum Glück total, dass ich das stundenlang machen kann. Am Pool sitzen und stricken ist und bleibt einfach ein Traum (gilt für jedwede schöne Kulisse).

file-2

Auf der Heimfahrt nach zwei Wochen, lag ich bereits in den letzten Zügen und konnte einen Tag nach Heimkehr eine neue Decke mein Eigen nennen.

Sie ist wunderschön geworden und ich bin sehr glücklich, dass ich mich – wiedermal – spontan dazu hab hinreißen lassen NOCH ein Projekt zu beginnen.

Achja, noch ein paar Fakten zur Decke: die Anleitung heißt Bounce und ist von tincanknits. Die Decke ist nach dem ersten Waschen 120cm x 200cm groß. Man verwendet DK-Garn, also 8-fädiges. In diesem Fall war es Tanis Fiber Arts Yellow Label DK Weight in der hot purple Palette – Merinowolle mit Superwash-Ausrüstung. Ich kann es nur empfehlen! Würde Tanis nicht auf einem anderen Kontinent leben und dort ihr Geschäft haben, ich wäre Stammkunde mit Mega-Umsatz!

file-9

file-8

file-7

Trennlinie4

I am asking myself, if you other knitting addicts know this situation, too. You are already working on several projects at the same time, but out of no reason it happens again and again that you are starting ANOTHER additional project? I believe nowadays that you are in a zen-like mood and your thoughts can go around free all the time while knitting. And so I am thinking of all these nice projects, colors, patterns and so on, flattering through my head.

Sometimes it happens, that real life brings you away from your knitting stuff and you will use this time to have a look on Ravelry.com which patterns to do or which yarn to use next.

Exactly that happened to me short before our summer holidays. I have been on Ravelry and saw in Tanis Lavallee’s forum starting a new KAL, a summer-blanket-KAL. So, every person who is reading my blog constantly knows, that I cannot resist at all! And so I couldn’t this time, again. I ordered a DK palette in color hot purple on her website tanisfiberarts.com and took the yarn with me on our trip to Italy in august.

Oh, I really love to knit while we are on holidays, because my family respects my addiction and so I always have tons of time to knit. And a beautiful surrounding nature or poolside knitting is every time a wonderful experience.

Two weeks later on our journey home, I did the last rows and was a proud owner of a beautiful new blanket. I love how it turns out in these colors and do not regret, that I started an additional project again 😉

Some facts about the blanket: the pattern is Bounce by Tincanknits and measures 120cm x 200cm after blocking. Tanis Fiber Arts Yellow Label DK Weight in hot purple is a super wash merino wool – I can only recommend it! Would Tanis live on the same continent as I, I would be a permanent customer of her and her very quality rich and wonderful colored yarns.

„Groovy!“ – dieses Tuch

Ich glaube, das ist eines meiner ersten Tücher überhaupt, die ich jemals gestrickt habe. Den ein oder anderen Schal zwischendrin hat es schonmal gegeben, aber Tücher…. da fällt mir spontan der dreieckige Schal/Loop aus Mohair ein, den ich mal gemacht habe, ansonsten herrscht in dieser Kategorie eindeutig bisher Flaute.

Wie es der Zufall will, kam ich dann letztens doch in Versuchung für ein eigenes Tuch. Eine Kollegin in meinem Büro wusste, dass ich desöfteren mal etwas stricke und wollte sich selbst an ein Projekt machen. Sie hatte ein paar Fragen zur Anleitung und zur Woll-Auswahl und ich half ihr gerne mit einem Rat weiter. Sie zeigte mir die Anleitung für das geplante Tuch – „groovy“ und irgendwie fand ich es ganz schick. Wir diskutierten ein bisschen über Farbverläufe und Garndicke und dann fiel mir ein, dass ich doch zu Hause auch noch das ein oder andere Wollbonbon (also ein Farbverlaufsgarn) herumliegen hatte. „Ach scheiß drauf, schlag ich halt auch einfach dieses Tuch an!“ dachte ich mir. Und schon steckte ich mitten in einem neuen Strickprojekt.

file

Ich wählte das Verlaufsgarn von weiß hin zu dunkelgrau. Es ist ja nicht so einfach bei Schals oder Tüchern. Denn man wird die guten Stücke am Ende immer zu anderen Klamotten ergänzen müssen. Da kann ich wohl schlecht lila nehmen, wenn meine gesamte Garderobe sich mit lila nicht verträgt. Deshalb also ein neutrales weiß/grau.

Das Muster ist einfach zu verfolgen und bereits nach einer Wiederholung hat man es verinnerlicht. Ich habe schnell gute Fortschritte in der Fertigstellung gemacht und konnte mich kurz darauf an einem neuen Schal erfreuen.

IMG_0990

IMG_0986

Trennlinie4

I guess, this is one of the very first shawles, I knitted ever. In this triangular shape, I can remember only one project made of Mohair in dark grey, but that’s all I did before in this clothes-category.

It was not planned to do this project, it was much more an accident. A colleague in my office knew, that I am a knitting-addict and she wanted to do a project for herself. She had some questions to the pattern and the choice of yarn. It was a pleasure for me, that I could be helpful with my advise. And when she showed me the pattern, I really liked it and could imagine to do one of my one. We discussed several days about different colors and gradients and yarn thickness and while we talked about all these things, I remembered to have some Wollbonbons (a gradient yarn) at home already in my stash.

Without hesitation I casted on a new project!

I chose the gradient yarn from white to dark grey. Regarding to shawls I found it not so easy to make a color choice, because it has always to fit with other colors of your wearing clothes. So I cannot choose purple if my wardrobe doesn’t even match with one piece in purple at all.

The pattern is easy to follow and already one repetition later, you don’t even need the pattern any longer. I made very fast progress and short after I was a proud owner of a new gradient triangular shawl.

 

O sole mio!

Manch einer erinnert sich vielleicht noch an meinen ersten Seashore Pullover, den ich während eines Knitalongs der Designerin Isabell Krämer gestrickt habe. Mir gefiel vor allem das Modell von MilleMiliani, die den Farbteil als Farbverlauf strickte.

Mein Pullover ist super geworden damals, nur leider habe ich beim Waschen einen großen Fehler gemacht und mir lief das gute Stück ordentlich ein. Nach der ersten Frustration habe ich zwei Lösungen gefunden: 1. der Pullover passte meiner Tochter und sie trägt ihn auch ganz gerne

 

und 2. ich mache mir einen neuen Seashore

Und genau das habe ich gemacht. Für den Farbverlauf wählte ich diesmal keine Blautöne, sondern ein Wollbonbon in heiteren Farben namens Sonnenschein – von rotorange bis gelb verlaufend. Bei der Hauptfarbe blieb ich wie beim ersten Pullover auch schon bei Holst Coast in der Farbe Dove.

Passend zu denn sonnigen Sommerfarben nahm ich das Projekt 2017 mit nach Italien in unseren Urlaub. Sowohl auf der Fahrt im Auto als auch dann in der Zeit am Pool habe ich erfahrungsgemäß genügend Muße, um zu stricken und am Ende der zwei Wochen war bereits der Körperteil komplett fertig 🙂

Als wir wieder zu Hause waren, hatte ich aber plötzlich gar keine richtige Lust mehr an diesem Projekt weiter zu arbeiten. Ich gestehe – Ärmel sind sowieso etwas, das ich nicht so gerne stricke. Mich nervt das, wenn man das Strickstück immer wieder drehen muss, um mit Sockennadeln in der Runde zu stricken. Entweder der KReis beim Rundstricken ist größer (eben so ähnlich wie im Körperbereich) oder aber dann lieber hin und zurück in Reihen. Allerdings muss man ja dann den Ärmel zusammen nähen am Ende und das gefällt mir nun auch wieder nicht so gut. Außerdem sieht es nicht so gut aus, als wenn man pro Runde einfach eine linke Masche als „Naht“ einarbeitet.

Lange Rede, kurzer Sinn: mein halbfertiger Pullover landete in meiner WIP-Truhe und verblieb dort ein ganzes Jahr!

Es ist schon erstaunlich wie schnell die Zeit vergeht. An so etwas merkt man es dann erst recht.

In diesem Sommer (also 2018) habe ich dann in wenigen Tagen meine zwei Ärmel gestrickt und den Kragenabschluss fertig gemacht. Es war keine große Sache mehr und im Nachhinein verstehe ich mich selbst gar nicht – dass ich das schöne sonnige Teil so lange aus den Augen verloren hatte.

Am Ende stattete ich dem ortsansässigen Perlenladen noch einen Besuch ab, um Knöpfe in passendem Orange zu finden. Glücklicherweise liegt dieser genau gegenüber meines Lieblingswolle-Laden 😀

Das Ergebnis ist ein sehr schöner, schlichter Pullover in tollen warmen Farben. Und ganz sicher wird dieser nur noch per Hand gewaschen. Ich verwende dazu übrigens das super gut riechende Soak im Duft Celebration.

file3

file

 Trennlinie4

Maybe some of you remember my first Seashore Sweater, which I knitted while a Knitalong of this patterns‘ designer Isabell Krämer. I liked the project of MilleMiliani very much, who knitted the colored part with a gradient yarn. 

My sweater became a very beauty, but I did a great mistake when I washed it the first time, so it shrunk a lot. After first frustration I found two solutions: 1. the sweater fits my daughter now and she likes to wear it, too, and 2. I make myself a new Seashore 

So I did! For the gradient I didn’t choose shades of blue this time. Instead I used a Wollbonbon in bright colors going from redorange to yellow. For the main color I took Holst Coast in colorway Dove again. Fitting to the bright sunny colors, I began to knit on my holidays in Italy 2017. Normally I have enough time and silence to knit on the long trip or besides the pool. So I finished the body after the two weeks holiday :-) 

When we were back at home, I suddenly had no intention to continue on that sweater. I must confess, that I do not really like to knit sleeves at all. I am annoyed to turn around the knitted stuff all the time while knitting in the round with sock dpns. Either the round is bigger as it is when knitting the body or I prefer knitting forth and back in rows. But, then you have to sew the sleeve together in the end and this I also do not like. The other problem by sewing is the look. It is much more pretty to have this little purl stitch every round than a sewed stitching. 

To cut a long story short, the sweater was put in my WIP-chest for over a year! 

Time flies by so fast and you realize it sometimes with that kind of thing. 

This summer (2018) I knitted both sleeves and the upper cuff within a few days. At least it was not a big thing and by viewing back, I cannot understand myself – why I have lost that beautiful sunny sweater out of my eyes for such a long time. 

In the end I visited a pearls shop nearby to buy a fitting button in orange for the back of the sweater. The result is a very pretty sweater in warm colors and will be washed by hand for sure. By the way, I always use SOAK Celebration for it. It smells soooo good.

 

Auch ein Rücken kann entzücken

Bereits im August 2017 bestellte ich mir zusammen mit einem Strickset für die Honigwaben-Decke bei weareknitters.com auch ein Set für einen rückenfreien Pullover aus Pima Baumwolle Garn.

Im Herbst/Winter stand mir der Sinn zunächst weder nach einem Projekt mit Baumwolle noch nach einem rückenfreien Pullover. Abgesehen davon ist diese Zeit des Jahres eh meistens voll mit Projekten für Weihnachten 😉

Es dauerte dann immerhin bis in den Juni 2018 bis ich die Maschen dafür angeschlagen habe.

Die Konstruktion dieses Pullovers ist denkbar einfach und schnell erzählt. Es werden Einzelteile für Front und Rücken, sowie zwei Ärmel gestrickt. „Garter stitch“ heißt das Muster im englischsprachigen Raum – „kraus rechts“ ist es im Deutschen. Um ehrlich zu sein, bin ich kein wirklicher Fan dieses einfachen Maschenbilds, in dem jede Reihe rechts gestrickt wird. Das Erscheinungsbild von Strickware gefällt mir einfach in glatt rechts wesentlich besser und außerdem ist es auch vom Strickvorgang einfacher eine Reihe rechts eine Reihe links im Wechsel zu stricken.

Nunja, die Bilder von diesem Pullover auf der Verpackung und im Internet gefielen mir schon gut und die Wolle bei we are knitters ist auch relativ hochpreisig, also gab es kein Aufgeben oder Zurückgeben.

Ich benutzte – wie in der Anleitung angegeben – Nadeln in Größe 5mm, reduzierte aber die Anzahl der Maschen pro Reihe, damit ich mit der Maschenprobe einigermaßen hinkam. Ich muss zugeben: diese Baumwolle von weareknitters ist schon extrem weich, das hat mich positiv überrascht und rechtfertigte im Nachhinein auch den etwas höheren Anschaffungspreis.

Innerhalb einer Woche war ich mit allen Teilen fertig. Noch schnell alles zusammen nähen und schon konnte ich meinen neuen Sommerpullover in die Eisdiele ausführen. Ich finde ihn super und all meine Bedenken gegenüber dem Muster sind vergessen. Manchmal lohnt es sich auch mal etwas Ungewohntes zu probieren.

file

file4

Trennlinie4

Already in August 2017, I bought a knittingset for a naked back sweater together with a set for my honeycomb-blanket on weareknitter.com. The yarn is Pima cotton. 

The following fall/winter, I didn’t think about knitting a summer sweater project in cotton yarn. Apart from that I have a lot of things to knit for christmas ;-) 

So it was June 2018, when I casted on. The construction of this sweater is very simple. You knit a front and back and also two sleeves. Garter stitch is the pattern. To be honest, I do not really like garter stitch, the look and the knitting progress is not my favorite. 

Well, the pictures on the box and in the internet are pretty and the yarn is not so cheap, so giving up is not an option. 

I used – as told in the pattern – 5mm needles but reduced the amount of the stitches in a row, so that I got a correct gauge. I must admit, that the weareknitters Pima cotton is very very cozy and that I was astonished positively, maybe the higher price is warrantable. 

Within a week all parts have been knitted. So I could wear my new summer sweater short after when we had some icecream in the city. Against all doubts, I like my result, also the look of the garter stitch. Sometimes it is worth to try something new or odd.

 

Löwenherz

Der Pulli für meinen Sohn hat sich viel zu schnell fertig stellen lassen und es hat auch viel zu gut geklappt, denn mich ließ dieses ebook einfach nicht los. Ich finde es ehrlich gesagt auch wirklich schön aufgemacht. Ich habe es mir in Farbe ausgedruckt und es macht richtig Spaß, darin herumzublättern und ein bisschen zu tüfteln, in welchen Farben man diesen oder jenen Pullover stricken könnte.

So entschied ich mich eine andere Wolle aus meinem Vorrat für noch einen Pullover aus diesem ebook zu verwenden. Eigentlich sollte daraus ein weiterer Pulli für Peter entstehen, aber in dieser Farbe hatte ich jetzt schon zwei oder drei für ihn gemacht, von daher war es nicht weiter schlimm, dass ich diese Wolle nun einem neuen Projekt zuführte – Lionheart von Tincanknits. Es handelt sich um Drops Puna – eine ungemein flauschig weiche Wolle in Natur/Beige. Für die Farbstreifen wählte ich Freia Handpaints Ombre in der Farbe Tijuana Teal.

Auch Löwenherz wird, wie alle anderen Pullover dieses ebooks auch, von unten nach oben in Teilen gestrickt und dann für den Kragen zusammengefügt. Am Ärmel zeichnete sich dann schon ziemlich zum Beginn ab, wie die beiden Garne und Farben harmonieren würden.

file

Löwenherz zeichnet sich durch ein paar unauffällige, aber sehr schöne Details aus. Zum einen sind da die doppelt gestrickten und dann umgeschlagenen Bündchen, die einen rechtsgestrickten Abschluss zulassen ohne einzurollen (und dem Bund Stabilität verleihen). Zum anderen wird an den hinteren Kragen eine gestreifte Kapuze gestrickt. Diese macht den legeren Eindruck dieses Modells dann komplett.

file4

Der Rest war natürlich ganz viel glatt rechts, also eher unspektakulär. Ich hielt mich komplett an die Anleitung und die Wolle lief geschmeidig durch die Finger.

Beim zweiten Ärmel entschied ich mich dann für ein „eingestricktes“ Herz mit überzogenen Maschen, um auch bei meinem zweiten „heart on my sleeves“ Werk meiner Anteilnahme an dieser Aktion Ausdruck zu verleihen.

file3

Am Ende bin ich nun wirklich begeistert über meinen neuen Kuschelpullover. Ich liebe seine Weichheit, bin sehr zufrieden mit der Passform und die Farben sind einfach mein Ding 🙂 der nächste Herbst oder auch den nächste lauschige Abend am See kann kommen!

Trennlinie4

The Crazyheart sweater for my son was finished so fast and so easy, I couldn’t lay this ebook besides. Honestly, I love the concept and style of this book and love to go through all the pages I printed out while considering about new projects.

And so I decided to use another wool out of my stash for the next sweater taken out of this ebook – Lionheart by Tincanknits. Originally I wanted to use it to make another sweater for Peter, but in this color I had already made him two or three so it was okay to change my opinion. The wool is Drops Puna – a very fluffy Alpaca yarn in beige. For the contrast color I used Freia Handpaints Ombre in Tijuana Teal (also out of my stash).

Lionheart is – like all the other sweaters in this ebook – knitted from down to top in parts and then set together knitting the yoke. On the sleeves I could see in the early beginning how the two colors will come out and I liked it. This pattern has some small but very nice details. There are sleeve cuffs double layered which make a stockinette ending without rolling back (and making the cuffs more stable). And then there is knitted a striped hood at the back top.

The rest of it was a lot of stockinette stitches, not so spectacular. I did no changes to the pattern. On the second sleeve I worked a „knitted“ heart to show my participation in the “heart on my sleeves” mission.

After finishing I am totally in love with my new soft and fluffy sweater. It fits very well and it is made of my favorite colors – so everything’s perfect! The next evening at the sea- or lakeside can come soon!

Einhörner und Regenbogen

Zu Weihnachten wurde ich nicht nur von meinem Vater mit der schönen Wolle aus Amerika beschenkt, auch meine Tochter wollte mir dieses Jahr erstmals etwas kaufen. Was lag da also näher als ein Knäuel Wolle 🙂 Der Plan war, dass wir gemeinsam in der Stadt im Wolleladen unseres Vertrauens ein Knäuel Sockenwolle aussuchen wollten, aus dem ich mir dann selbst ein Paar Socken stricke.

Dreimal dürft ihr raten, für welche Farbe sich meine 11-jährige Tochter entschieden hat: Regenbogen! Oder auf neudeutsch: rainbow color! Zur Zeit muss im Leben meiner Tochter ja alles glitzern, mit Sternenstaub bestäubt sein oder zumindest ein Einhorn in Ihrem Zimmer leben. Und diese Wolle drückt genau das aus. Wahrscheinlich war sie der Meinung, dass ihre Mama durchaus etwas von dieser Wunderwelt und dem Staunen in ihr Leben lassen sollte. Also kauften wir das Knäuel (Lang Yarns Mille Colori Socks & Lace ) und ich bekam es zu Weihnachten von ihr geschenkt.

Jetzt im Januar habe ich die Wolle mit in die Arbeit genommen, wo ich immer in meiner Pause ein paar Runden hinzustricke. Ich möchte mir daraus quietschbunte Sneakersocken machen, die oben ein umgeschlagenes Bündchen haben.

Ich kam gut damit voran, kein Muster und keine Anleitung waren nötig. Vor allem finde ich aber faszinierend, dass ich echt jedes Mal über die Farbe grinsen muss, wenn ich die Wolle in Händen halte. Der Zauber von Regenbogen und Einhörnern ist also schon auf mich übergegangen 🙂 Und wer weiß, vielleicht hinterlasse ich beim Tragen dieser Socken ja einen Sternenstaubschweif!

file2

file

Trennlinie4

I didn’t only receive this beautiful yarn from America, which I got on Christmas by my dad, my daughter wanted to buy me something (first time this year), too. So I thought, a skein of yarn would be the best she could gift to me 🙂 We planned to buy one, when we visited our local favorite sock yarn store here and then I wanted to knit myself a pair of socks in the colors she chose. Guess, what color my eleven year-old took?! Rainbow-color! Everything in her life currently has to glitter, needs to be covered by stardust or at least a unicorn has to live in her room. This wool is exactly expressing this attitude of life. Probably she is thinking, that her mum should take part in that glittering world, too. Thus we bought it and I got it for Christmas.

In January I took the wool with me to work where I can knit every day in my break some rounds. I decided to do very colorful sneaker socks with a double-laid cuff.

I made good progress and didn’t need any pattern. Very fascinating for me is, that her plan really works. Every time when I see this yarn, a little smile comes out on my face. The miracle of rainbow and unicors infected me already 🙂 And who knows, maybe I am leaving a hint of stardust behind me while wearing these rainbow-socks!

Ein Herz gegen Malaria

Auf ravelry.com bin ich seit ca. 4 Jahren Mitglied und finde es immer noch ein äußerst hilfreiches Tool und unglaublich umfangreich mit seiner riesigen Datenbank. Außerdem ist es praktisch, dort die eigenen Projekte zu erfassen und zu pflegen. Schon oft habe ich nochmal nachgesehen mit welcher Nadelstärke ich dieses oder jenes Projekt gestrickt habe. Lediglich das Verwalten/Erfassen des heimischen Wollevorrats ist mir noch nicht gelungen. Da fehlt mir einfach die Muse. Nunja, eigentlich wollte ich über etwas anderes schreiben. Nämlich über die mannigfaltigen Möglichkeiten des WWW. Denn eben nicht nur ravelry ist eine Anlaufstelle für Handarbeitsverrückte. Fast alle anderen gängigen sozialen Medien dienen dem Austausch untereinander. So folge auch ich Menschen mit ähnlichen Interessen auf Facebook oder Instagram, um mich inspirieren zu lassen oder einfach um deren Projekten zu verfolgen.

Ich sah kürzlich einen Post auf Instagram von Tanis Lavallee (tanisfiberarts), in der sie ihre Follower daran erinnerte, dass das ebook „Heart on my sleeve“ nur noch bis Ende Februar erhältlich ist. „Warum ist dieses ebook so besonders?“ fragte ich mich. Es handelt sich um Anleitungen von einigen bekannten Strick-Designerinnen, die sich zusammenschlossen und in diesem ebook jeweils ein ausgewähltes Pullovermodell vorstellten. Der Clou: der gesamte Erlös des Verkaufs geht an die Stiftung gegen Malaria.

Es ist so einfach etwas Gutes zu tun, also entschloss ich mich, das ebook zu kaufen. Besonders gefiel mir darin das von Tanis selbst beigesteuerte Modell Crazyheart, bei welchem der Kragen des Pullovers von verschieden-farbigen Dreiecken geziert wird.

Meinem Credo (so wenig Wolle wie möglich kaufen, Vorrat reduzieren) bin ich treu geblieben, auch wenn ich dafür ein bisschen tricksen musste. Ich verwendete Lana Grossa McWool Merino Mix 100, welches eigentlich ein worsted weight Garn (20M auf 10cm) ist. Für die Anleitung bräuchte ich DK weight Garn (also ein bisschen dünner, 22M auf 10cm). Um den Effekt auszugleichen, reduzierte ich die Nadelstärke von 4mm auf 3,5mm und strickte für Niclas das Modell 6-8 Jahre, obwohl er vielleicht auch schon das nächst größere vertragen könnte – er wird in einem Monat 8 Jahre alt.

Für die Farben war ich mal etwas mutiger. Normalerweise würde ich zu einem Farbton greifen und dann davon verschiedene Nuancen auswählen. Das gab mein Vorrat aber von keiner Farbgruppe her. Also wählte ich zwei Blautöne und kombinierte sie mit kräftigem Sonnengelb.

Von der Konstruktion her werden die Pullover dieses ebooks alle gleich gestrickt. Die Ärmel und der Körper von unten nach oben, dann werden die drei Teile zusammen gefügt und der obere Kragenteil in Runden fertig gestrickt. An dieser Stelle kamen bei Crazyheart die Farben ins Spiel. Fair Isle stricken habe ich bisher ja nur ganz wenig geübt und ein bisschen Bammel hatte ich schon, ob es mir dann gelingen würde. Aber getreu dem Motto „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, strickte ich einfach drauf los und versuchte die Fadenspannung so gleichmäßig wie möglich zu halten. Es verlangsamte meinen Strickfortschritt immens, aber es machte auch wahnsinnig viel Spaß mit den Farben. Und so war ich bereits nach wenigen Tagen mit dem kompletten Pullover fertig. 🙂

Ein kleines, aber wichtiges Detail hat der Pullover natürlich wie in der Anleitung angegeben, bekommen: ein Herz auf dem zweiten Ärmel, mit dem man seine Anteilnahme an der Aktion gegen Malaria Ausdruck geben kann.

Niclas liebt seinen Pullover und ich bin glücklich darüber. Und ich bin auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis bei meinem ersten Fair Isle Strickpullover.

Ich überlege, ob ich nicht gleich noch einen machen soll für die kleine Tochter meiner Freundin, dann in rosa-Tönen mit Grundfarbe grau 🙂

Trennlinie4

I am a member of ravelry.com since 4 years now and I still think, that this is a very powerful tool with a huge database. I also like to store all my projects there, because I had to look up some important details of a finished project later like which needle size I have used or something like that. Only my stash isn’t yet organized and added to my database there, it is lot of work and I never had the motivation to do that. Well, I wanted to write originally about a different topic. I wanted to write about the mess of different opportunities the www gives us. Thus ravelry is not the only community for knitting addicted people like me. I am following others with similar interests on Facebook and Instagram to find inspiration or just to see what they are having on their needles right now.

I saw that post by Tanis Lavallee (tanisfiberarts) on Instagram in which she remembered her followers, that the ebook “Heart on my sleeve” is only available until the end of February. “What is the special thing about that ebook?” I asked myself. It is a contribution of some knitting-designers, who present a sweater pattern each. And the money collected by selling this ebook will go directly to an organization “against Malaria”.

It is sooo easy to do something good, I decided to buy this ebook. My favorite pattern is Crazyheart, contributed by Tanis herself, in which the yoke has multicolored triangles. I followed my purpose and used only yarn from my stash. Lana Grossa McWool Merino Mix 100 is a bit thicker than the yarn recommended in the pattern. It’s worsted weight instead of DK weight. So I went down with the needle size from 4mm to 3,5mm and knitted the kids-size 6-8 yo for Niclas, although he is turning 8 in a month. By choosing the colors, I tried a brave combination in my eyes. Normally I would only take one colorway in different shades. But I had not enough different shades of one color in my stash so I decided to use two different blues and one bright yellow.

The sweater is constructed by knitting from bottom to top first the two sleeves, then the body and then putting the three parts together for knitting the yoke. In the Crazyheart pattern, this is the point where the different colors are used. And as I am a beginner in knitting fair isle technique I was kind of nervous, if I could handle it. Nothing ventured, nothing gained! Thus I just did it and gave my best on holding an even tension on the backside. This technique slowed me down very much, but it was fun to see how the colors turn out more with every round. I finished the sweater within two weeks in the end 🙂

I added a little, important detail on the sweater as mentioned in the pattern: to show all our contribution for the “hearts against Malaria” project I added a little heart on the right sleeve in one of the contrast colors from the yoke. Niclas loves his new sweater, and so do I. I am also very confident with the result of my first fair isle sweater ever. I am considering to do another one soon in toddler-size for the little girl of my friend, then using red/purple/rose with main color grey.

A girl’s best friend

Im Herbst 2017 habe ich ja recht fleißig mit insgesamt drei Projekten am TakeyourpickKAL von Isabell Krämer teilgenommen. Nun, der KAL erfüllte voll seinen Zweck. Denn wie es so ist, sieht man dann währenddessen die ganzen anderen wunderschönen Projekte der Mitstreiter(-innen). Und ich war von einer Anleitung ganz besonders angetan: A girl’s best friend! Es handelt sich um ein Dreieckstuch, das man mit drei Farben strickt. Auch hier tragen die verschiedenen Muster zu einem richtig stimmigen Gesamtwerk bei. Doch während des KAL’s hatte ich absolut keine Zeit mehr das Teil zu stricken. Aufgehoben ist bekanntlich ja nicht aufgehoben 😉 außerdem wollte ich eine besondere Wolle dafür verwenden, war aber noch unschlüssig welche.

Vor Weihnachten bestellte ich dann bei Niceandknit.com in den USA zwei Knäuel von superweicher Merino-Wolle in tollen „speckles“ Farbtönen – also gesprenkelt gefärbt. Diese Wolle ist wirklich hochwertig und mit Liebe gefärbt, für mich wirklich ein Luxusprodukt, mit dem ich mich selbst beschenken wollte. Glücklicherweise war mein Vater noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk für mich und so bot ich ihm frei heraus an, dass er mir – sobald die Sendung den Zoll passiert hat – das Garn zu Weihnachten schenken könne. Und ich hatte Glück, denn eine Woche vor den Feiertagen hielt ich sie endlich in Händen, zumindest kurz, denn Papa wollte sie ja noch einpacken und für dann aufbewahren.

Ich freute mich sehr darüber und fällte die Entscheidung, dass ich das eine Knäuel in der Farbe „Snowflake“ für meinen neuen Dreiecksschal verwenden wollte.

Im Januar schlug ich die Maschen dafür an. Ich kombinierte diese besondere Wolle mit zwei Garnen aus meinem Vorrat. Zum einen Holst Coast in hellgrau und zum anderen ein Merinogarn 4-fädig in blau von Wollbonbon. Während des Strickens verließ mich beim hellgrauen Musterteil allerdings etwas die Geduld und so passte ich die Anleitung ein wenig an. Ich verkürzte die zweite Mustereinheit und strickte dafür im darunterliegenden Teil ein paar Reihen mehr.

Ich bin sehr zufrieden mit allem an diesem Projekt, es macht mich einfach glücklich. Sowohl die Farbe, als auch das Tragegefühl, die Optik, die Größe…. einfach alles.

Trennlinie4

In autumn 2017 I was very busy doing three projects within TakeyourpickKAL by Isabell Krämer. Well, I guess this KAL did work very well, because I saw so many beautiful projects and progress-photos while knitting with the others, that I adored one pattern especially: A girl’s best friend! It is a triangular shawl made of three colors. And the mix-up of the different patterns make it very harmonious . But whilst the KAL I didn’t’ found any time left to do it as a fourth project. Well, postponed is not abandoned and I also wanted to use a very special kind of yarn for it, first not sure which one to use.

Right before Christmas I ordered two skeins of wonderful fingering weight yarn on niceandknit.com. They are a part of a special edition called “speckles” yarn and I really love how it looks. As the yarns of Kara and Katie are very high-quality and hand-dyed, they are a luxury product for me. But fortunately my dad was still looking for a present for me for Christmas, so I asked him if he wanted to give it to me as a Christmas gift. When the skeins arrived from the customs duty, I could catch some moments with it before I forwarded it to my dad, and my pleasant anticipation grew.

I chose he colorway snowflake for that shawl and casted on in January. I combined it with two different yarns I found in my stash. One is Holst Coast in bright grey and the other one is a Wollbonbon: 4-stranded Merino wool in blue. While knitting I lost my motivation when I knit the second part of the lace pattern in grey and shortened it.

I am very confident with the pattern result, it is just making me happy. The colors and the touch, the looking and the size… everything is great.

Klassische Wintersocken

Wisst ihr, was wirklich verrückt ist? Wenn man ein Paar Tage vor Weihnachten für sich selbst ganz spontan ein Paar Socken anschlägt – einfach, weil man Lust dazu hat. Und das, obwohl man (also ich) noch schnell Geschenke fertig stricken muss.

Ich wollte mich schon lange mal etwas mehr mit der mehrfarbigen Strickerei auseinander setzen und so nutzte ich die Chance, es bei diesen Socken aus 8-fädiger Wolle zu versuchen. Ich habe allerdings keine 8-fädige Wolle verwendet, sondern schlicht zwei Fäden Regia Tweed doppelt verstrickt. Ist im Prinzip ja auch das gleiche.

Als im Schaft des Sockens dann der Farbteil kam, in dem ich braun (auch Faden doppelt) gegen naturfarben tauschte, ging es am Anfang noch ganz gut. Ich konnte dem Muster gut folgen und nach den ersten drei Reihen fand ich das Ergebnis ganz sehenswert. Ein bisschen schwierig ist es allerdings schon, die richtige Fadenspannung zu halten, sodass der Faden weder zu locker noch zu stramm auf der Rückseite gespannt ist. Ich vermute, das ist wie alles im Leben, einfach Übungssache.

img_6526

Ich modifizierte die Strickschrift etwas, die ich als Vorlage verwendete und strickte munter weiter. Als ich mit dem gesamten zweifarbigen Teil fertig war, stellte ich allerdings fest, dass mir da wohl irgendein Fehler unterlaufen sein muss. Auf der einen Seite des Sockens sah alles normal aus, auf der anderen hatte ich ein völlig anderes Muster

Nunja, ich strickte den Socken trotzdem zu Ende, letztlich trage ich sie ja nur zu Hause und würde sie auch nicht verschenken. Ich nahm mir dennoch vor, bei Socke Nummer 2 besser auf die Ausführung des Musters zu achten. Alles begann gut, wie auch schon zuvor, doch nach Abschluss des zweifarbigen Bereichs musste ich herzhaft lachen. Wieder unterschied sich das Muster auf Vorder- und Rückseite des Sockens. Was aber noch viel mehr zum Lachen war: anscheinend war mir das Muster anders verrutscht, als bei Nummer 1 und so habe ich nun zwei verschiedene Socken, die in sich auch noch unterschiedlich aussehen.

Herrlich! Da werde ich in Zukunft noch ganz schön üben müssen fürchte ich 🙂  Trotzdem mag ich sie, sie sind wunderbar warm und weich.

Trennlinie4

Do you know what’s really crazy? To cast on a new pair of socks for myself, just because I was keen on doing that. And although I had several projects to finish right before christmas anyway. I wanted to try multi-colored knitting for a long time now and I thought that would be a good beginning to try it, this time with thick wool. I took two strands of fingering sock yarn together and knitted with needles 4mm in color Regia Tweed natural. When I reached the section, where I had to substitue some stitches with the contrast color (I used a warm Brown), I did good progress in the beginning and everything was ok. I think it is a bit tricky to get the right tension of the yarn, to have not to much or less yarn on the backside between the stitches. But it is like everything in life, you have to practise, if you want to master it.

I modified the two-colored pattern a bit, which I used for these socks and knitted happily until the end of the colored section. But then I saw the result and it was obvious, that I did any mistake along knitting on one of the needles. The pattern I saw, was not the same on the front and back side of the sock. Well, I finished it anyway. These socks will be worn only by me at home, so no matter about that mistake. But I thought, that I have to concentrate myself more, when knitting the second sock to avoid further faults.

Everything was good in the beginning of this sock, but in the end… same result: I did a mistake with the pattern and had different looking sock on front and back. Really curious is (and I laughed a lot about it): it also differs from sock to sock! Hahaha, I think I have to practise a lot in the future with this knitting technique. Nevertheless, I like them and they are very warm and cozy!

Accessoire-Set grau und pink

Eine ganz liebe Kollegin von mir bedenkt mich seit geraumer Zeit mit den Klamotten ihrer Töchter für meine Tochter. Und ich bin ich sehr dankbar für die Sachen, da sie genau den Geschmack meiner Großen treffen und immer super in Schuss sind. Obwohl ich ihr schon oft Geld dafür anbieten wollte, hat sie das immer abgelehnt. Auf der einen Seite ist das natürlich klasse und für mich ja sozusagen ein Superschnäppchen, aber auf der anderen Seite wollte ich mich auch gerne erkenntlich zeigen für ihre Großzügigkeit. Und so war ich im Dezember mehr als glücklich, als sie auf mich zukam und einen Wunsch äußerte. Sie hatte sich ein neues eng geschnittenes Kleid von Superdry zugelegt und dazu fehlten noch die passenden Accessoires. Das Kleid selbst ist schwarz und grau quergestreift und das Emblem der Marke strahlt in kräftigem Dunkelpink.

 

Sie stellte sich Socken vor, die oben aus den Stiefeln, die sie dazu trug, herausschauen sollten. Von den Farben her natürlich korrelierend zum Kleid. Prima! Ich suchte sofort passende Sockenwolle aus meinem Vorrat heraus, musste dann aber feststellen, dass ich nur die Grundfarben grau bzw. anthrazit und schwarz „auf Lager“ hatte. Für das pink musste ich noch ein Knäuel bestellen. Glücklicherweise wurde ich im www schnell fündig und schlug sogleich ein Paar Socken an. Ich entschied mich für mehrfarbiges Stricken nach der Anleitung „Solidago“ und muss sagen, dass es mir flüssig von der Hand ging, auch wenn ich nicht besonders geübt in dieser Stricktechnik bin.

Clipboard01_medium

file

Weil das Ganze so schnell ging und ich für sie ja schon lange etwas Gutes tun wollte, suchte ich mir gleich noch eine zweite Anleitung heraus und zwar für einen Loop. Der dreifarbige Schal von xyz besticht durch seine verschiedenen Mustersequenzen und kann wie im Beispiel auch gut für die Kombination mit einer knalligen Farbe hergenommen werden – also perfekt für mein Vorhaben.

file2

An der gemeinsamen Weihnachtsfeier unserer Abteilung übergab ich ihr das Geschenk und ich glaube sie hat sich sehr darüber gefreut. Und mich hat es sehr gefreut ihr wenigstens ein bisschen was zurückzugeben nach all den großzügigen Geschenken, die sie mir immer macht.

Trennlinie4

A very good colleague of mine is giving me constantly the clothes of her daughters which do no longer fit them. I am very grateful for all these things, my daughter loves the style and there isn’t any damage on the clothes. I tried to give her money for it in the past several times, but she don’t want to take anything from me.

On the one hand I am very glad about this bargain, but on the other hand I want to reciprocate for these gifts. Thus I was very glad in December, when she came to me with a wish. She bought herself a new dress, striped in dark grey and black and the emblem of the brand shines in a very strong dark pink. She wanted to have a suitable accessoire for it, socks, which are a bit higher than the boots – of course done in the same colors as the dress. Well, the main colors grey and black were found fast in my stash, but I had to order a skein of dark pink in the world wide web. I decided to make socks like in the pattern “Solidago” and have to say, that the work was going easy on, although I am not good in doing this knitting-technique with more than one color on my hands.

Because of the short time I needed to finish this pair of socks, I knitted her a loop for her neck. The three-color-cowl of xyz was perfect for using one outstanding color with two not so intense ones. And it is very beautiful by using different sequences of patterns.

When we had our Christmas party with all colleagues, I gave my present to her and I guess she was very happy about it. And I was very happy, that I could do her a favour in the end.

Ein Fuchs geht auf Reisen

Wenn die Kinder zu Erwachsenen werden, zieht es sie hinaus in die Welt. Und so machte sich im Dezember die Tochter meines Freundes nach ihrem Abitur auf den Weg nach Australien für ein halbes Jahr. Ich finde es super, dass sie sich traut ein anderes Land für längere Zeit zu besuchen und nicht nur zu reisen, sondern auch dort zu arbeiten. Wenn man nicht nach dem Schulabschluss so eine Reise unternimmt, tut man es wahrscheinlich später nie mehr.

Ich entschloss mich, ihr ein kleines Kuscheltier zu stricken, das ich ihr mit auf die Reise geben kann und stieß auf ravelry auf so süße, kleine Amigurumi Puppen von Tatyana Korobkova, die sich jeweils ganz unterschiedlich „verkleideten“. So gab es die Figur als Hase, Fledermaus, Bär, Katze, Teufelchen…. und auch als Fuchs. Ich war sofort verliebt in diesen Minifuchs und holte entsprechende Wolle aus meinem Vorrat. Damit das fertige Strickstück nicht zu lose wird, habe ich die Nadelstärke um 2mm reduziert, arbeitete also mit einem 2mm Nadelspiel (empfohlen für die Wolle war 4mm).

Es war schon ein wenig trickreich mit so dünnen Nadeln in der Runde zu stricken, weil der Faden sehr fest wurde, doch nach 4 Arbeitsstunden waren alle Einzelteile des Fuches fertig. Noch zusammennähen und dann ging bereits am darauffolgenden Tag „Foxy“ mit Anna auf Weltreise.

file2

file

file3

Das wirklich Schöne ist, dass Anna Foxy nicht nur mitgenommen hat in ihrem Rucksack (Stauraum und Gepäck waren natürlich stark eingeschränkt), sondern dass sie mir seither auch regelmäßig Bilder schickt, wie Foxy mit ihr berühmte oder zumindest wunderschöne Orte besucht. Danke Anna! Das rührt mich total und ich wünsche dir noch gaaanz viel Spaß auf deiner Reise. Trotzdem freuen wir uns alle sehr, wenn du wieder zu Hause bist 🙂

Trennlinie4

When the kids are grown up, they go discovering the world of their own. And thus Anna, the daughter of my boyfriend departed in December to Australia for a half of a year. I really support this idea to work and travel in a foreign country for a longer time. If you don’t do such a trip after your graduation, you will not do it ever after.

I decided to knit a little pet for her to take with her. And I found these cute little puppies in different costumes made by Tatyana Korobkova. There are puppets disguised as a rabbit, bat, bear, cat, devil… and also as a fox. I was in love with the fox instantly and found appropriate yarn in my stash. To have a tight tension in it, I went down with the needle size from 4mm recommended for this yarn to 2mm.

It was a bit tricky to knit in the round with such thin needles – the yarn got really tight – but after four hours of work all parts of the little fox have been finished. I sewed them together and already on the next day “Foxy” departed with Anna on her trip to the end of the world.

The very cutest thing is, that Anna didn’t only take Foxy with her, although her baggage was reduced to a minimum, she is also sending me photos of Foxy in front of famous buildings or beautiful places. Thank you so much, Anna! I am moved to tears and hope you have a lot of fun on your trip. But nevertheless, we are all looking forward to welcome you back here soon 🙂

Noch mehr Socken – für die Babys

Wie ich ja bereits im Beitrag „Love socks“ geschrieben habe, will ich in 2017 insgesamt 17 Paar Socken stricken. Also gab es weitere Socken. Zwei meiner Freundinnen erwarteten im Herbst/Winter ein Kind und so sollten es für jedes Kind ein Paar Socken werden.

Für den kleinen Leopold strickte ich ein Paar in Rico Design Baby So Soft DK Solids in hellblau und für die kleine Emilia ein Paar aus My first Regia in schönen Mädchenfarben rosa, pink und grün. Das Garn erinnert mich ein bisschen an einen Rosenstrauch.

Nunja, so Babysöckchen sind ja schnell gestrickt und dementsprechend hatte ich dann zur Geburt ein kleines Präsent für die beiden Neuankömmlinge. Leopold ist im Oktober zur Welt gekommen und Emilia ist ein Neujahrs-Kind.

 

Für mein Sockenvorhaben in 2017 konnte ich hiermit übrigens Paar Nummer 9 und 10 fertigstellen.Trennlinie4

As I have told you in my blog entry „Love socks“, I want to knit 17 pairs of socks in 2017. So I had to knit more of them. Two of my friends were expecting a child in autumn/winter and so I decided to knit one pair for each child.

For the little Leopold I knitted one pair in a light blue of Rico Design Baby So Soft DK Solids and for the little Emilia one pair in very cute girl-colors rose, pink, green with My first Regia. This yarn remembers me of a bush of roses. Well, babysocks are knitted fast and so I had a pair for each baby to gift on the date of birth. Leopold was born in October, Emilia on January, 1st. For my sockproject in 2017 these two count as sock number 9 and 10.

Kuschelweicher Sternpullover

Obwohl normalerweise mein Sohn eher derjenige ist, der mich anspricht, ob ich ihm nicht mal wieder was Neues stricken könnte (so süß, wenn ein Siebenjähriger das sagt), war es diesmal Anna, die sich einen neuen Pullover von mir wünschte. Wir sprachen bereits im Herbst 2016 darüber wie denn das neue Teil aussehen solle, vor allem welche Farbe er haben solle. Gemeinsam entschieden wir uns für ein schönes Dunkelblau. „Aha!“, dachte ich mir noch, „die Rosa-Phase scheint nun auch endlich zu Ende zu sein“ 😉

file

Ich bestellte von Drops Lace in Royalblau und Hellblau als Akzentfarbe für die Bündchen. Als Anleitung suchte ich mir Jih von Isabell Krämer aus. Es handelt sich um einen einfachen Pullover aus rechten Maschen, der durch kleine Details zu etwas Besonderem wird. Auf dem oberen Rücken ist in linken Maschen ein Stern verstrickt und die Bündchen sind doppelt lang gestrickt und dann hälftig umgeschlagen. Das Lace-Garn wird doppelt verstrickt mit Nadeln 4mm.

file2

Für mich war es das erste mal mit Drops Lace zu stricken. Es handelt sich um ein reines Alpaka-Garn. Ich bin total fasziniert von der Weichheit, sowohl auf dem Knäuel als auch im fertigen Strickstück. Nunja, trotz der angenehmen Haptik dauerte es das ganze Jahr 2017, bis ich mit dem Pullover annähernd fertig wurde. Irgendwie blieb ich da einfach nicht richtig am Ball oder habe zwischenrein mehr Lust an anderen Projekten gehabt.

Im November fasste ich mir dann ein Herz, fügte mein Projekt als drittes dem Take-your-pick-KAL als WIP (work-in-progress) hinzu und beendete den Pullover rechtzeitig vor Weihnachten, so dass ich Anna damit beschenken konnte.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Trennlinie4

Normally it is my son who is asking me to knit something new for him (so cute when a 7 year-old says this), but this time Anna wanted me to knit her a new sweater. We talked about designs and colors already in autumn 2016 and we decided to take a blue for it. “Ah”, I thought, “time where everything’s pink is over” 😉

I ordered some skeins Drops Lace in royalblue as maincolor and light blue for the contrast on the cuffs. We took “Jih” as pattern from Isabell Krämer. It is a simple stockinette sweater with nice little details. There’s a star purled on the upper back and the cuffs are knitted with double length, then sewed halfway down at the inner part. The Lace yarn is held double and knitted with needles 4mm.

For me it was the first time to knit with Drops Lace. It is an Alpaka-yarn. I am totally fascinated how smooth the surface is, both on the skein and on the finished cloth. Well, nevertheless I loved the touch of this yarn, it took the whole year 2017 to finish the sweater. I couldn’t stay tuned doing it, I was concentrated on other projects instead. So in November (luck, that there was still that KAL), I added my WIP Jih as the third project to the KAL and finished it right in time before christmas and had a wonderful gift for Anna.

Ein Haufen Socken für die Familie

Im Oktober kam mir die Idee, dass ich meine Lieben zu Hause dieses Jahr an Weihnachten mit einem Satz neuer Socken beglücke. Genug Zeit sollte ich dafür jedenfalls haben, vor allem da zwei der Paar Socken ja nur in Kindergröße zu stricken sind. Recht kompliziert wollte ich die drei Paar jetzt nicht machen, also suchte ich mir die Anleitung Vanilla Latte Socks aus.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Anna’s Vanilla Latte Socks

Für Anna fand ich in meinem Wollevorrat gleich eine passende Wolle. Es handelt sich um ein Knäuel Regia 4-fädig gesprenkelt in den Farben weiß, pink, orange. Dieses Knäuel erhielt ich bereits 2015 von anjalovesknits, mit der ich einen Sockenwolle-Tausch machte. Bisher hatte ich einfach noch keine richtige Vorstellung, was aus dieser Wolle werden soll. Doch für Anna ist die Wolle ideal, sie mag diese Farben sehr. Gestrickt habe ich Größe 36.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Niclas‘ Vanilla Latte Socks

Bei den Farben für Niclas wusste ich von Anfang an schon, dass es ein grün/blau werden sollte. Niclas steht ja total auf selbstgestrickte Kleidung, egal ob Socken oder Pullover. Und er äußert mir gegenüber auch immer wieder Wünsche für Farben. Als ich dann im Herbst in meinem Lieblingswolleladen in Nürnberg stand (eigentlich brauchte ich was ganz anderes), sah ich dieses Knäuel Wunderkleckse von Schoppel dort liegen – in grün/blau. Schockverliebt nahm ich die Wolle mit nach Hause und verstrickte sie zu einem Paar Kindersocken in Größe 33. Gut vorstellen könnte ich mir diese wunderschöne Wolle auch als Pullover für Niclas, mal sehen 😉

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Peter’s Vanilla Latte Socks

Peter’s Vanilla Socken strickte ich auch aus dem Wollevorrat heraus. Da lag schon seit geraumer Zeit ein Knäuel (100g), das ich mir für ihn gekauft hatte. Bisher war ich einfach nur noch nicht dazu gekommen es zu verstricken. Er durfte bzw. sollte es vorher aber nicht sehen, also nahm ich die Wolle mit in die Arbeit und nutzte meine 15 Minuten Frühstückspause im November und Dezember, um täglich ein paar Runden weiterzustricken. Die Socken in Größe 44 sind noch rechtzeitig vor Weihnachten fertig geworden.

IMG_6373

Trennlinie4

In October I had the idea to knit all my beloved ones a pair of new socks. I thought that there’s enough time left before christmas, especially as two of three pairs will be in small sizes for the kids. But I had not the patience to work complicate patterns, so I chose a simple Vanilla Latte sock pattern for them.

I found the perfect skein of sockwool in my stash for Anna. I got it from anjalovesknits in 2015, where we did a sockwool swap and until now I wasn’t sure what I want to knit out of it. But for Anna it is perfect, she loves pink and orange. I knitted her socks in size 36.

Regarding the colors for Niclas’ socks, it was totally clear what I have to use. Niclas loves my selfknitted clothes, socks as well as sweaters. When I was in my favorite local yarn store here in Nuremberg I saw this beautiful skein of Schoppel Wunderkleckse in shiny blues and greens. I fell in love instantly with it (you know, I have been there for another reason, not for new sock wool) and knitted a pair for my son in size 33. I could imagine to use this yarn again to knit a sweater for him. It is really beautiful 😉

I also knitted Peter’s Vanilla socks out of my stash. I bought that skein (100g) some month ago for him but never had the time to knit this pair of socks. While knitting he shouldn’t see what I am doing, so I took the yarn and needles with me to work and used my daily 15 minutes break to add several rounds. The socks in size 44 have been ready right in time for christmas.

Honigwaben Decke

 

Im Mai diesen Jahres eröffnete mir eine gute Freundin, dass sie zum Jahreswechsel ihr erstes Kind erwarte. Ich freute mich riesig für sie und  – typisch für uns Handarbeitswahnsinnige – sofort ratterte mein Gehirn los, wog Ideen, Materialien und Farben gegeneinander ab. Babys zu bestricken ist ja eh das Größte. Süße Dinge für süße Babys herstellen, ein Traum.

Nachdem ich selbst als Mutter weiß, wieviel „Dreck“ aber auch anfällt, wenn man mit Babys zu tun hat, dachte ich natürlich auch an den praktischen Aspekt. Ich wollte ihr gerne etwas Schönes stricken, das man zur Not aber auch in der Waschmaschine waschen kann. Babys spucken und sabbern nunmal gern oder verlieren aus Versehen noch so manch andere Körperflüssigkeit.

Deshalb habe ich mich für eine Decke aus Baumwolle (we are knitters The Pima Cotton) entschieden.

file3

Kennt jemand den Hersteller weareknitters.com? Hier kann man neben Wollknäuel ganze Stricksets bestellen, die aus Wolle und zugehöriger Anleitung bestehen. Normalerweise stelle ich mir das alles lieber selbst zusammen, zu groß sind die Verlockungen des WWW und aller liebevoll hergestellter Färberinnen. Doch diesmal (bewaffnet mit einem 20% Gutschein) bestellte ich mir ein „bee-blanket“-Set. Die Farbe war frei wählbar und da der neue Erdenbürger ein Mädchen wird, nahm ich Lachs und Cremeweiß.

file

Die Wolle ist relativ dick und ließ sich zügig verstricken. Und das Honigwabenmuster ist in der Praxis einfacher handzuhaben, als es das Resultat vermuten lässt. Alles in allem bin ich sehr zufrieden damit und hoffe, dass meine Freundin und ihre Tochter ebenfalls Freude daran haben werden.

file2

 

Trennlinie4

A good friend of mine told me in may, that she’s pregnant and will get her first child this winter. I was so happy to hear that and – typical for all knitting-addicted – my brain instantly sorted all ideas, colors, materials in my mind. I think, knitting cute things for cute babies is one of the most wonderful things you can do ever.

As I know of my own experience being a mother, I know how much of „dirt“ is caused by babies everytime and everywhere. So I had to mention the washing option of the selfknitted project aswell. I decided to try something new and ordered a knitting-set on the Website of weareknitters.com. This set is called bee-blanket and the used yarn is Cotton (we are knitters The Pima), so I hope it is machine washable. I ordered the colors light-salmon and natural for contrast. The yarn is not so thin so it didn’t take long to finish the blanket and the pattern is easier to knit than the result looks like. I am confident with the result and hope that my friend and her daughter have fun with it.

Hippity hoppity – Ohne Hase durch die kalte Saison

Wie ich letztens berichtete, beendete ich meinen Larimar Pullover als Projekt im Take-your-pick-KAL 2017. Und weil das so schnell ging, hatte ich richtig Lust zusammen mit den netten Leuten dieser Gruppe noch weiteres zu stricken. Ich stöberte also ein wenig in den Anleitungen von Isabell Krämer, war aber definitiv nicht in der Stimmung auf einen weiteren Pullover. Vor allem deshalb, weil auch noch einiges an Weihnachtsstrickerei auf mich wartete. Und dann sah ich diese süße, schlichte Mütze. Die Anleitung heißt „hippity hoppity hat“, weil ein kleiner weißer Hase am Rand aufgestickt wird.

IMG_9719-001

Copyright Isabell Krämer

Gerade in dieser Zeit merkte ich beim Fußballtraining außen deutlich die geringen Temperaturen und mir kam die Idee dieses einfache Mützendesign in den Vereinsfarben zu stricken.

Ich gebe zu, knalliges grün und weiß ist für eine Mütze wohl insgesamt eher unschick, aber dennoch, ich wollte es einfach versuchen. Und so verwendete ich Sockenwolle Lang Yarns Solid in grün mit demselben Garn in weiß als Akzent. Anstatt des Hasen habe ich dann das Logo des Vereins versucht nachzusticken.

Herausgekommen ist eine witzige Wintermütze für kalte Trainingstage. Zum „Ausgeh-Trainingsanzug“ passt es farblich zwar eher nicht, aber zu den Trainingsklamotten schon.

 

Trennlinie4

As I told you in my last blog entry, I finished my Larimar sweater within the Take-your-pick-KAL 2017. And as there was a lot of time ‚til the end of this KAL, I decided to work another piece together with this group of knitters. But while I had a look through all the other patterns of Isabell, I couldn’t imagine doing another sweater now, especially as there is normally a lot of christmas knitting to do in the last three month of the year. I discovered a very cute hat pattern in her shop. It has an embroidered little bunny on the side. But after the days were getting colder and I had to freeze every week in my outside soccer training more and more, I had the idea to knit a green/white sporty version of this hat. I know, the color combination is not very vogue anyway, but I just wanted to give it a try. I used Lang Yarns Solid for both colors and did our team logo as embroidery instead of the bunny. A very funny, but warm-holding result for further soccerdays throughout wintertime.

 

Larimar aus heiterem Himmel

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, es passiert mir einfach immer wieder. Ich lese mich so durch diverse Foren auf Ravelry und schwups, schon bin ich Teil eines Knit-a-longs, obwohl ich eigentlich gerade ganz andere Sachen fertig stricken wollte.
So ist es mir mit dem KAL im Sommer von Isabell Krämer gegangen. Es ging um das Pullovermodell Larimar, welches aus ziemlich dünner Wolle gestrickt wird (allein deshalb eigentlich schon ein Grund lieber NICHT teilzunehmen, weil das sehr zeitintensiv werden würde). Aber ich war sofort angesteckt von der netten Teilnehmerschar und wühlte ein wenig in meinem Wolle-Vorrat auf der Suche nach dem passenden Garn. Letztlich habe ich dann sogar extra noch eines dafür bestellt – entgegen aller guten Vorsätze – es wurde Holst Coast in der Farbe Citrus.

An dieser Stelle möchte ich die Anleitungen von Isabell wirklich einmal loben. Denn obwohl ich mittlerweile natürlich einige Erfahrung mit Strickanleitungen habe, erschloss sich mir die Konstruktion des Larimar Pullovers nach dem ersten Durchlesen nicht. Irgendwie fragte ich mich beim „blanken“ Lesen ohne Stricken, wie sich das alles fügen soll und schrieb das auch in die entsprechende Gruppe. Von einigen Mitstrickerinnen, die bereits vorangeschritten waren erhielt ich den Rat, einfach stur den Schritten in der Anleitung zu folgen, es würde wunderbar klappen.


Also schlug ich die Maschen an und begann. Und siehe da, Schritt für Schritt erschloss sich mir nun die Konstruktion und ich kam zügig voran. Erst linke, dann rechte Schulter, dann das Vorderteil links und rechts und am Ende bildeten alle Einzelteile den oberen saumlosen Schulterbereich. Genial! Manchmal sollte man einfach in etwas vertrauen und durchziehen, dann erhält man am Ende ein richtig gutes Ergebnis 🙂
Leider habe ich es nicht geschafft, den Pullover innerhalb des Zeitlimits des KAL fertig zu stricken. Das Gute aber: bereits direkt im Anschluss daran startete ein neuer Knit-a-long von Isabell Krämer, der alljährlich beliebte „Take-your-pick-KAL“ und dort kann man auch mit bereits begonnenen Projekten teilnehmen, was ich dann auch tat und den Pullover im September beendete.

file3
Was meine Farbwahl angeht, empfinde ich gelb immernoch als ziemlich gewagt. Doch auch hier zeigte sich, dass etwas Mut gar nicht schadet. Ich bin super zufrieden, sowohl mit dem Pullover als Modell als auch mit der Farbe. Er trägt sich angenehm und kann in der etwas kühleren Jahreszeit auch gut über einer Bluse getragen werden.

At the risk of repeating myself, I just can say: I did it again. As I read several posts in the forum on ravelry, I stumbled upon a new knit-a-long which I decided suddenly to take part in, although I had enough other projects to finish first.
It was a KAL by Isabell Krämer this summer and the topic was her sweater pattern Larimar, knitted out of thin yarn (fingering), which should hold me back itself from participating, because it would be a very time-intense project. But as often before, the warm welcome of the group members was really contagious. So I did some stash-diving, but in the end I ordered new yarn (against my purpose), Holst Coast in the colorway citrus.
At this point I have to compliment Isabell for her patterns. Although I already have some experience reading different kinds of knitting patterns, I couldn’t conclude the sweater construction in this pattern only by reading it. I asked myself how it would work doing all these steps and I also asked the knitting-group online. Some of the other participants recommended me to follow all steps tenacious and it will work in the end.
So I finally casted on my stitches and did it step by step. First the left shoulder, then the right one. After that left and right front part and nearly magically all single parts together turned out as the perfect upper part of my new sweater. Genius! Sometimes it is really worth to trust in something and keep going, so you will be treated with a very good result in the end 🙂
Unfortunately I couldn’t finish my sweater right in time for the prizes of this KAL, but as Isabell mentioned in the forum, there was her annual Take-your-pick-KAL in which you can start also with a WIP, starting right after the end of Larimar KAL. So I „transfered“ my project to the new KAL and finished it in September.
Regarding to my color choice, I still think yellow is daring for clothes. But I learned, that courage can be profitable. I am very satified both with the pattern and with the color. It fits very comfortable and I can wear it in the cooler time of the year over a shirt, too.

Love Socks

 

Im Juli – das Jahr zur Hälfte schon wieder rum – zählte ich mal die Sockenpaare, die ich bisher in 2017 schon gestrickt hatte. Meine eigene Vorgabe ist ja insgesamt 17 Paar Socken in 2017 zu fertigen. Puh, eine ganze Menge und wie ich also nach Ablauf des ersten Halbjahres feststellte: ich bin im Verzug! Erst 6 Paar sind bis dahin fertig gewesen, bleiben noch 11 in 6 Monaten. Nunja, Opfer für selbstgestrickte Socken finden sich zum Glück ja fast überall und als ich kurz zuvor mit ein paar Mädels meiner Fußballmannschaft darüber gesprochen hatte, stand fest, dass das nächste Paar für Selina sein sollte.

Am liebsten wären ihr glitzernde girly Socken und so entschied ich mich für eine Abwandlung der auf Ravelry gefundenen Anleitung „Love Socks“. Prinzipiell sind dies schlicht gestreifte Socken mit 1R/1L Bündchen. Der Clou ist dann das im Maschenstich aufgestickte Herz an der Ferse. Ich finde sie zuckersüß und habe für den extra girly-kick mittig im Bündchen Perlen eingestrickt und einige der Streifen durch Glitzergarn ersetzt.

filefile2

 

Trennlinie4

In July – half of the year past – I counted the pairs of socks, which I finished already in 2017. My goal is to knit 17 pairs of socks in 2017. Puh, it’s a lot and as I saw after the first half-year: I’m in delay! I have knitted only 6 pairs so fair, 11 pairs are left to be knitted.

Well, victims to receive a selfmade pair of socks can be found nearly everywhere and after I had talked to some girls of my soccerteam, I decided to do the next pair for Selina.

She adores a very girly and glittering style, so I searched on ravelry for fitting patterns and found one, called Lovesocks. These are simple striped socks with a highlight on the heel, where you add a heart in knit-stitch. I liked it and added for an extra girly-look little beads in the middle of the cuff and substituted some stripes with glittering yarn.

 

Jaiden – Ein Herrenklassiker

 

Ich stellte Peter vor ein paar Monaten verschiedene Herrenpullover zur Auswahl, weil er mal wieder „Opfer“ für einen gestrickten Pullover werden sollte. Von den 8 oder 9 Modellen entschied er sich letztlich für drei Favoriten, was mich direkt motivierte diese Projekte anzugehen. Ich wollte ausschließen, dass ich nochmals einen Pullover für ihn stricke und dieser ihm dann nicht gefällt. Prinzipiell finde ich es ja sehr gut, dass er mir gegenüber ehrlich ist und auch sagt, wenn ihm was nicht gefällt, aber bei dem Aufwand, den man mit Selbstgestricktem hat, ist mir meine Zeit einfach zu schade, um mit meiner „Überraschungsauswahl“ daneben zu liegen. Das erinnert mich nämlich an den einen Pullover aus Holst Coast im „ombre“-look, der im Moment als UFO in meiner Schublade liegt (Planungen für den Herbst/Winter 2016). Angefangen hatte ich diesen für ihn, doch er gefällt nicht und so werde ich ihn wohl für mich beenden (die Ärmel fehlen noch).

Nun denn, so durchsuchte ich also meinen Vorrat nach geeignetem Garn. Doch für so große Projekte habe ich einfach nicht genug von irgendeiner Sorte Wolle zu Hause. Entgegen meiner eigenen Vorsätze habe ich also im September Wolle geshoppt – für alle drei Projekte 🙂

Wunsch-Nummer 1: Rift von Jared Flood, Garn DROPS PUNA


 

Nummer 2: Twilight aus dem Hause Drops selbst, Garn DROPS LIMA


 

Und letztlich Nummer 3: Jaiden von Isabell Kraemer, Garn DROPS MERINO EXTRA FINE


 

Wer die letzten Blogbeiträge verfolgt hat weiß, dass ich noch ein Projekt innerhalb des Knitalongs von Isabell Kraemer stricken wollte, also begann ich mit Jaiden.

file3

Die Anleitung ist wie immer verständlich verfasst und mit der Wolle bin ich mehr als zufrieden, vor allem in Anbetracht dessen, dass es eher eine günstige Variante ist zu handgefärbten Supergarnen.

Im Prinzip habe ich die Anleitung bis auf eine Änderung stur nachgearbeitet. Bei den Ellbogen-Patches habe ich mich für die aufgenähte Variante aus Wildleder entschieden, weil Peter der Farbkontrast so gut gefällt und dieser bei der gestrickten Variante natürlich nicht herauskommen würde. Fertig geworden ist er gerade noch rechtzeitig (am letzten Tag des KAL’s) – ein schlichter, klassischer Herrenpullover in hellgrau.


Trennlinie4

Some months ago, I presented Peter some knitting patterns for male sweaters, because he should be the “gift-victim” for my next knitted sweater again. He has chosen 3 patterns out of 8 or 9. I didn’t want to knit again a sweater with lots of time and love which he wouldn’t like again. In general, I really love his honesty and especially in this topic with knitting, his opinion safes lots of time when I knit things he likes. In the past I began a sweater in “ombre”-look for him which ends up in my cupboard waiting for better times, because after finishing the body he told me that he doesn’t like this sweater. I think I will finish it for myself in the end (well, sleeves still to go).

Well, after we had chosen these three patterns, I had a look in my stash. But I do not have enough yarn for such a big project as a sweater. And although I didn’t want to buy new yarn this year, I bought Drops yarn for all three in the end 😉

Number 1: Rift by Jared Flood, Yarn: DROPS PUNA

Number 2: Twilight by DROPS Designs, YARN: DROPS LIMA

Number 3: Jaiden by Isabell Kraemer, YARN: DROPS MERINO EXTRA FINE

All of you, who followed my last blog posts, know, that I wanted to participate in the “Take your pick KAL” by Isabell Kraemer in autumn 2016, so I began to knit Jaiden first.

The pattern was easy to understand as ever and the yarn is perfect! DROPS is not so expensive as hand-dyed special yarns but it is nevertheless very smooth and cozy. In total I worked the pattern as it is written down. I only changed the knitted elbow patches to sewed on patches in grey. This lovely project has been finished exactly on the last day of the KAL – a nice, classic male sweater in light grey 🙂

Winterwald-Socken im Frühling

Mitte April nahm ich erneut an einem Mystery Knit-a-Long namens „Streepje anders“ teil. Diesmal galt es ein Paar Socken von Heleen Kok zu stricken. Für die Garnauswahl hatte ich es mir unabsichtlich leichter gemacht, da ich erst in den KAL eingestiegen bin, als der erste Hinweis von einigen Mitteilnehmern schon gestrickt worden ist. Im betreffenden Forum auf ravelry kann man dann ja immer den Fortschritt aller mitverfolgen. Mir gefielen nach dem ersten Hinweis vor allem Modelle, bei denen der Kontrast zwischen beiden Garnen recht stark war. Also holte ich aus meinem Wollvorrat Reste einer blau-grünen Verlaufswolle heraus und kombinierte sie mit Reinweiß.

Als auch ich meinen Strickfortschritt mit Bild in die Gruppe postete, antwortete eine meiner Mitstrickerinnen, dass die Farben meiner Socken sie sehr an einen Winterwald erinnern würden. Ich finde diese Assoziation äußerst treffend und nannte mein Projekt „Winter forest“.

Die Besonderheit in dieser Sockenanleitung von Heleen ist definitv die Flußbett-Ferse. Hierbei wird nach dem Käppchen und der seitlichen Aufnahme der Maschen kein Zwickel im üblichen Sinn gestrickt, sondern auf der Unterseite der Socke konisch zueinander die Abnahmen gearbeitet. Ein raffinierter Trick, wenn man vermeiden möchte, dass an den Seiten der Socken die Abnahmen zu sehen sind. Es ist toll, immer wieder mal neue Techniken kennen zu lernen.

Es gelang mir, beide Socken innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens des KAL fertig zu stellen und ich bin äußerst zufrieden mit diesen wunderschönen Streifensocken 🙂

Trennlinie4

While april, I took part in another mystery knit-a-long named „Streepje anders“ . We had to knit a pair of socks with the pattern of Heleen Kok. It was easy for me to choose colors this time, because I got in that KAL a bit later than the other participants, so I could see how the first clue comes out. I decided to take leftover yarn in blue-green and combined it with white, because I liked the socks with high contrast the most.

When I also posted a picture of my progress in the ravelry-group, one of the others said, that my color combination remembers her of a winter forest and I really liked this association.

There was a special technique in this pattern, it is called riverbed heel and includes the decreases not on the side of the foot but on the bottom. I love to lean new techniques and this one is nice to hide the decreases.

I finished both socks within the KAL and I am very satisfied with the result of these wonderful striped socks 🙂

Ein Strandcardigan aus Merino?!

Parallel zur Teilnahme an Kirsten Kapur’s MKAL habe ich mich an ein neues Projekt gewagt, das schon lange auf meiner To-Do bzw. Wishlist steht: ein Cardigan namens Parsley Sage.

Ich sah die Bilder auf der Anleitungsseite und war sofort verliebt in diesen Sommercardigan:

IMG_8641

Copyright Melissa Schaschwary – Parsley Sage

Als Garn in der Anleitung wird ein wunderschönes Leinen-Garn angegeben, das mit Sicherheit ganz toll fällt (wie ja auch auf dem Bild zu sehen 😉 Ich entschied mich aber in meiner überschwänglichen Vorfreude für Cascade 220 Heathers – auch ein schönes Standardgarn (hier in der Farbe Indigo Frost), allerdings eher wärmend und ziemlich leicht.

file2

Naja. Ich hätte es mir vor Beginn evtl. besser ansehen sollen welche Wolle benutzt wird, so bin ich mit dem Ergebnis optisch zwar zufrieden, allerdings habe ich nun keinen Sommercardigan für den Strand, sondern eher einen für Herbst/Winter mit extra-langen Ärmeln (das mag ich besonders an diesem Oberteil).

An und für sich ist das aber ein sehr schönes Basic-Teil im Kleiderschrank und für nächstes Jahr Sommer habe ich mir vorgenommen Parsley noch einmal zu stricken – dann mit dem richtigen Garn, also Leinen oder Baumwolle.

Trennlinie4

While I was participating the mystery KAL of Kirsten Kapur, I started a new project which has been on my wishlist for a really long time: a cardigan called Parsley Sage.

I saw the pics on the pattern page on ravelry and wanted suddenly work one for my own.

In the pattern they used a linen yarn and I just ignored the fact, that linen is a perfect summer yarn, cooling and falling down really nice. And I should have taken a similar yarn when substituting it, e.g. cotton. But instead of that, while I was dreaming of my result with this pattern, I took Cascade 220 Heathers (colorway Indigo Frost). It is a good all-day-yarn and I always love to knit with it, but – well – it is definitely too warm and too lightweight for this project. So now I got a beautiful cardigan with extra-long sleeves (I love this fact!) not for beach visits but for the next cold days in autumn/winter.

As it is an absolutely basic cardigan and easy to knit, I will do another one for me for summer – then using the right yarn, linen or cotton 😉

Pimp your couch

Die Beziehung zu meinem Freund nähert sich der 3-Jahres-Marke und da wir beide noch getrennte Wohnungen haben, er aber eher bei mir ist wegen der Kinder, wandern so langsam aber sicher immer mehr Möbelstücke rüber zu mir. So auch ein birke-farbener Sessel mit weißer Sitzfläche, ganz ähnlich meinem eigenen IKEA-Sessel Poäng. Nun stehen also zwei Sessel in unserem Wintergarten/Lesezimmer und ich fand, es wird Zeit ein neues Wohnaccessoire zu schaffen.

Die Einrichtung insgesamt gestaltet sich in der Wohnung eher geradlinig und minimalistisch. Die Farben beschränken sich auf schwarz/weiß und rot als Akzent. Ich suchte deshalb eine Anleitung auf ravelry aus, die eher einfache oder moderne Muster verwendet.

Bei Kate wurde ich fündig mit ihrem Monochrome Pillow.

Ich verwendete Wollreste für das Kissen. Den Körper strickte ich glatt rechts aus Cascade Yarns Ecological Wool (ein Rest von Peters Pullover Articulation) und für die Pfeilstreifen verwendete ich Reste von Boshi Nr.1, da es mehrere Fäden enthält und sich dementsprechend gut auffasern ließ.

Schöne Idee und ansehnliches Ergebnis:

 

Trennlinie4

The relationship to my boyfriend lasts nearly three years now and although we both have still our own homes, he spends the most of his time in mine because of organizing everything with my two kids is harder for me than for him. And so, with time, one after another piece of furniture is finding its way to my home, e.g. the birch-colored armchair with the white seat. It is now standing beneath my IKEA-chair Poäng in our reading room and I decided that it is time for a new living accessoire.

The colors in our living room are black and white with an accent of red, so I tried to find a pattern for a pillow which is minimalistic or modern. I found a beautiful, perfect fitting pattern on the blog of Kate, it is called Monochrome Pillow.

I used scrap yarn for it. The body was knitted in stockinette stitch with Cascade Yarns Ecological Wool (I have used it before for Peter’s sweater Articulation) and for the arrows I used Boshi no.1 as it has lots of strands to divide.

Nice idea and I think nice result, too.

Through the Loops – Mystery Knit-a-long

Anfang Februar kam ich auf ravelry.com auf eine Forumseite bzw. Gruppe, in der es ausschließlich um Knit-a-Longs geht. Das heißt, hier werden alle anstehenden KAL’s nach Monaten aufgeschlüsselt dargestellt. OMG – Fluch oder Segen für mich – ich weiß es nicht.

Wie ich ja schon so oft geschrieben habe, liebe ich diese KAL’s, es macht einfach riesigen Spaß mit den anderen Strickverrückten gemeinsam etwas zu stricken und sich darüber auszutauschen. Also klickte ich mal ganz vorsichtig auf das Februar-Tab meines Browsers und sah mir die untereinander dargestellten KAL’s an. Meine Güte! Sind das viele und so unterschiedliche und alle gleichzeitig!

Jeden Beitrag, den ich mir ansah, dachte ich: Ja, den machst du  mit. Nach 5 Posts war klar… ich muss mich doch besser für einen entscheiden und den dann ordentlich mitmachen. Man kann eben nicht auf allen Hochzeiten tanzen, auch wenn man gerne wollte. Und so blieb ich an einem Mystery-KAL von Kirsten Kapur hängen. Ein Mystery-KAL ist natürlich immer besonders spannend und bei ihrem Through-the-Loops-MKAL ging es um ein Paar Socken, also ideal für  mich und meine Pläne in 2017 insgesamt 17 Paar Sochen zu schaffen.

Für die Wollewahl wurde empfohlen möglichst ein einfarbiges Garn zu verwenden und dazu entweder noch ein einfarbiges Garn oder ein Verlaufsgarn zu wählen. Der Kontrast der beiden Farben sollte möglichst groß ausfallen. Ich entschied mich für einen Rest Cascade Yarns Heritage Paints in Wild Roses (Pink/Brombeere/Vanille) und kombinierte dazu Schachenmayr Regia Tweed 4-fädig.

file

Und schon gings los. Jede Woche ein neuer Hinweis, ein neuer Abschnitt der Anleitung. Es war ein großes Vergnügen zu sehen, wie sich die verschiedenen Farb-Kombinationen aller Mitstrickerinnen entwickelten. Die Anleitung selbst ist super verständlich geschrieben, es wurden keine besonders ausgefallenen Techniken vorausgesetzt.

file2

Und nach 5 Wochen hatten wir alle eine komplette Anleitung erhalten sowie zum großen Teil schon fertig. Viele der Teilnehmen dieses KAL haben zwei Socken parallel zueinander gestrickt. Ich habe erstmal einen gemacht und dann nach Ablauf der 5 Wochen mit dem zweiten begonnen. Leider habe ich es am Ende nicht mehr ganz für die Teilnahme am Gewinnspiel geschafft das Paar zu vollenden, dennoch hat es mir große Freude bereitet in dieser Gruppe teilzunehmen und ich werde das mit Sicherheit zum nächsten Socken-MKAL wiederholen 🙂

file4

Für alle Neugierigen hier der LINK zu den fertigen Socken aller Teilnehmer

Trennlinie4

In February I found on ravelry a group and forumsite in which you can see all provided knit a longs for the next months. Oh my god – boon and bane for me – I don’t really know.

As I have written often before, I LOVE these KAL’s, it is always such fun to knit something and chatter together with other wool-insanes. So I gave it a try and clicked carefully on the February-button in my browser to have a look what will be provided in that month. Gosh! Lots of KAL’s were presented there and so different ones and all simultaneous!

With every post, I had a look on, I thought: Yes, I will participate. But after 5 posts it was clear…. I have to decide for one and do this one straight. As I try to knit 17 pairs of socks in 2017, I chose the Through-the-Loops-MKAL by Kirsten Kapur.

Kirsten gave us the hint to take two yarns with a good contrast. The one should be a solid color and the other one can be solid or can have a color gradient. I did some stash-diving and took a leftover yarn Cascade Heritage Paints in colorway wild roses and combined it with Schachenmayr Regia Tweed.

And so we started, every week we got a new hint, a new part of the pattern was released. It was so nice to see all these color-combinations developing and the pattern itself is easy to understand and follow. After 5 weeks we have got the whole pattern and most of the participants have knitted two socks simultaneously. But I finished my first one and after that I began to knit sock number two. I couldn’t finish it right in time for the competition to win some prizes, but it was lot of fun to participate anyhow and I am sure, if there is another sock-MKAL in this group, I’m in again 🙂

Himbeer-Vanille, Füße zum Vernaschen

Ach wie schön: die Bonbon-Socken für Ela haben mich so richtig auf den Geschmack gebracht, was diese Farbkombination angeht. Viele Handarbeiter/-innen kennen das vielleicht: wenige Tage vor dem nächsten Geburtstag einer wichtigen Person aus dem Umfeld kommt einem dann noch die „Spontan“-Idee für etwas Selbstgemachtes – in meinem Fall dann Selbstgestricktes.

Sabrinas Geburtstag ist am 01. Februar und nur eine Woche zuvor, am 24. Januar entschied ich, ihr ein Paar Socken zu stricken. Größenwahnsinnig wie ich bin, beschloss ich dazu auch noch meine ersten toe-up-Socken zu stricken. Getreu dem Motto: wenn schon, dann richtig krass!

Also holte ich flugs die 2,5mm Nadeln aus der Kiste, dazu 4-fädiges Sockengarn von Lang Yarns in der wunderschönen Farbe Lavender und vanille und schlug die ersten Maschen meiner Fußspitze an. Die Anleitung Fine and Dandy Socks von Jessica Gore ist sehr ausführlich geschrieben und verhalf mir ohne Probleme am Ende zu meinen ersten Socken, die ich an der Fußspitze aufwärts gestrickt habe. Das Abketten des Bündchens sollte man wirklich elastisch machen, sonst wird’s am Ende zu eng beim Reinschlüpfen.

Am 31. Januar, also gerade rechtzeitig, habe ich den zweiten Socken fertig bekommen und konnte meine liebe Freundin am nächsten Tag mit diesem Paar erfreuen 🙂

Trennlinie4

This wool has such a beautiful color-combination and these socks for Ela let me fall in love for those colors. Maybe some of you wool-a-holics out there know that, when you have just a few days left until the next birthday of an important person and then you have this super-spontaneous idea of doing something handmade for her/him – in this case it should be something knitted for her.

Sabrina’s birthday is on Feb, 1st and only one week before, on Jan, 24th, I decided to knit her a pair of socks. Megalomaniac as I am, I also decided to try a new technique and work my first toe-up-socks ever 🙂

So I catched my 2,5mm needles out of the cupboard, two skeins of Lany Yarns in wonderful lavender and vanilla color and casted on the first stitches for the toe. I used the pattern „Fine and Dandy Socks“ which is written really detailed and so I had no problems with it at all, not even because this was a new technique for me. I advise everyone to bind off very elastic on the cuff end of the sock to avoid problems by getting in the sock later.

On Jan, 31st – just in time – I finished the second sock and so I could gift it to my good friend Sabrina the next day 🙂

Socken wie Süßigkeiten

Ein paar Projekte bin ich hier auf meinem Blog noch schuldig geblieben. Besonders Socken haben es mir 2017 angetan.

Ich habe zwar in den letzten zwei Jahren meine Liebe für Pullover entdeckt und arbeite derzeit auch an zwei Modellen, aber Socken sind nach wie vor etwas unheimlich Schönes zum Stricken. Der Zeitaufwand für ein Paar Socken liegt im Vergleich zu einem Pullover bei schlappen 8-10 Arbeitsstunden, also sozusagen schon fast ein Handarbeits-Snack 😉

Für Ela’s Geburtstag wollte ich gerne kuschelig warme Mädchensocken machen. In  meinem Wollevorrat fand sich ein Garn perfekt für dieses Projekt –  H&W Comfort-Wolle Sockenwolle Comfort 6-fach Color.

Ich nahm einfach Nadeln der Größe 4mm zur Hand, orientierte mich an der Regia Sockentabelle 6-fach für die Maschenangaben und Abnahmen für die Spitze und fügte am Rand (je einmal links und rechts) einen einfachen Zopf hinzu. Bei der Ferse blieb ich beim Bumerang-Modell und als Spitze arbeitete ich wie immer eine Bandspitze.

Schwuppdiwupp, schon waren sie fertig, diese Kuschelsocken, die nun wie ein Bonbon aussehen. Ich hoffe, dass Ela viel Freude beim Tragen haben wird. Ich hatte jedenfalls sehr viel Spaß beim Stricken 🙂

file

Trennlinie4

In the last two years I discovered my love for knitting sweaters and these days I am working on two of them, but socks are still beautiful things to knit. The time expenditure for one pair of socks is in my knitting-speed around 8-10 hours (depends on the pattern-skill-level) and so socks are nearly a woolish snack compared to the time it needs to knit a sweater 😉

For Ela’s birthday I wanted to knit a pair of very warm and girly socks and after stash-diving I found a skein of the perfect wool for this project – H&W Comfort-Wollen Sockenwolle 6-fach Color.

I casted on with needles 4mm, made a 1×1 ribbing cuff and added a simple cable at the right/left front edge of each sock. The rest was done in stockinette stitch and a bumerang heel.

Short after, I finished these cozy socks which look like a bonbon. I hope Ela will have lot of fun wearing them. Indeed, I had lot of fun knitting them 🙂

Climb – Ein paar Bergsteigersocken?

Ich habe schon lange ein Auge auf die Socken von Jane Richmond geworfen, die mich vor allem durch ihre Schlichtheit ansprachen.

Also habe ich meinen Wollefundus nach 4-fach Sockenwolle in entsprechenden Farben durchforstet und bin zum Glück auch fündig geworden. Diesmal wollte ich im Vergleich zur Farbauswahl beim Originalmodell keine Änderungen vornehmen, ich wollte sie einfach genau so nacharbeiten.

file

Nunja, eine kleine Änderung habe ich dann doch vorgenommen: ich habe den Schaft etwas kürzer gehalten, denn so hoch trage ich meine Socken eigentlich nie 🙂

Der Name „Climb“ dieser Anleitung lässt auf Wandersocken schließen und dafür sind sie bestimmt auch bestens geeignet. Ich jedoch möchte gar nicht auf den nächsten Wanderurlaub warten, um meine neuen Socken zu tragen, ich führe sie lieber in meinem Wohnzimmer spazieren.

Trennlinie4

I have kept an eye on the socks of Jane Richmond for a long time now, which I adore especially because of their simplicity. I found in my stash the right colors as I didn’t want to change anything regarding to the pattern-originals. Well, nevertheless, I change one little thing: I shortened the upper part of the sock as I don’t like them so high 🙂

The name “climb” suggests, that these socks are made for hiking and I guess they are really suitable for that. But I don’t want to wait for the next holidays in the mountains to wear my new socks, I go for a walk with them in my living-room instead.

Copenhagen Calling

Copenhagen Calling – das ist der Titel der Anleitung, die ich für Weihnachten noch im Dezember gestrickt habe.

Ursprünglich hatte Isabell Kraemer diese Anleitung für ein Wochenende im September 2016 veröffentlicht, an dem sich viele Strickbegeisterte in Copenhagen getroffen haben, um gemeinsam zu quatschen und natürlich auch gemeinsam zu stricken. Im entsprechenden Ravelry-Forum dieses kleinen aber feinen Meet-and-greet-KAL haben sich immerhin ca. 70 Personen gemeldet, um mitzumachen!

Obwohl ich weder in Copenhagen war, noch mich an den Diskussionen in besagtem Forum beteiligt habe, stand dieser hübsche Schal auch auf meiner To-Do-Liste. Und für Weihnachten würde ich es schon noch rechtzeitig schaffen.

Es ist ein Rundschal im Farb- und Mustermix.  Im Zeichen meiner im Herbst gesetzten Vorsätze habe ich dafür nur Wolle verwendet, die sich bereits in meinem Vorrat befand. Die Haut am Hals wollte ich am liebsten mit ganz weicher Wolle verwöhnen und deshalb habe ich natürlich zu Merino-Wolle gegriffen. In den Farben Wollweiß und Dunkelgrau wurde mein „Copenhagen Calling“ eher schlicht und zeitlos.

And here it is….

file1

Trennlinie4

Copenhagen Calling – this is the title of the pattern, which I knitted short before christmas in December.

Originally Isabell Kraemer published this pattern for a weekend meet-and-greet in Copenhagen. In the appropriate ravelry forum nearly 70 persons wanted to come together and knit and chat in Copenhagen!

Although I have neither been to Copenhagen nor were chatting with the others in the forum, this beautiful scarf was also standing on my to-do-list. And for christmas I could do it in time, I tought.

It is knitted in the round with colors and patterns mixed up. Regarding to my autumn resolution, I used stash yarn. To make it comfortably and smooth I use Merino yarn for it. To make it elegant and timeless I decided to use white and dark grey.

And here it is…

Kuschelwarme Glitzer-Füße

Als ich Peters Pullover fertig gestrickt habe (Blog-Beitrag steht noch aus), habe ich meine Kiste mit den UFO’s durchgeschaut und ein paar Projekte gefunden, die ich nun mit neuer Motivation zu Ende stricken möchte. Vor allem ein paar dickerer Socken hat es mir gleich wieder angetan.

Begonnen habe ich diese Socken vor ca. zwei Jahren und eigentlich wollte ich sie für meine Mama stricken, die dann kurz danach recht plötzlich verstarb und seither konnte ich dieses Projekt auch nicht mehr verfolgen. Nun aber habe ich genug Abstand, um sie zu vollenden.

Es sollen ganz kuschelige, dicke Socken werden und so habe ich sie auch begonnen. Zwei Stränge 4-fädiger Sockenwolle wurden zusammen auf 4mm Nadeln verstrickt. Das eine Garn ist herrlich glitzerig Mille Colori (Lang Yarns) und das andere eine schöne dunkle Variante von Langs Super Soxx Color. Die Mille Colori hatte ich noch als Rest einer Mütze, die ich vor zwei Jahren gestrickt habe.

Der eine Socken war bereits bis über die Ferse gestrickt. Also behielt ich glatt rechts für den Rest bei und strickte den anderen Socken ebenso. Wenn man gewissermaßen 8-fädig Socken strickt, dann kommt man hier sehr schnell voran und deshalb kann ich bereits heute meine neuen Kuschel-Glitzer-Socken präsentieren und anziehen 🙂

Ich gebe zu, sie sind weder besonders originell noch besonders wunderschön oder so, aber kuschelig warm sind sie auf jeden Fall!

file

Trennlinie4

When I finished Peter’s new sweater (blog-entry still outstanding), I took a look through my box with UFO’s and found some projects which I want to finish soon with new motivation. Especially one pair of thicker socks I wanted to finish instantly.

I started these socks two years ago and I planned them for my mum, who unfortunately died shortly after I have begun them. Since then I wasn’t able to work on this project anymore. But now I have got enough distance to accomplish them.

They should be very cozy and so they were started. Two strands of fingering wool were held together with 4mm needles. One yarn is Mille Colori (Lang Yarns) and the other one a dark version of Super Soxx Color (also Lang Yarns). The Mille Colori yarn was a scrap yarn from a hat I knitted two years ago.

The one sock was already knitted over the heel, so I continued knitting in stockinette stitch and knitted the other one equally. When you are knitting with such thick yarn you make fast progress and so I can present my new cozy glittering-socks today. 🙂

Herzschnecke

Neulich – also zugegebenermaßen bereits vor 4 Monaten – kam meine Kollegin mit einem Ausdruck an meinen Schreibtisch. Es handelte sich um eine Häkelanleitung von Marie Hilsmann, die auf ihrem Blog Schaut mal wunderschöne Dinge und auch Anleitungen zur Verfügung stellt.

Jetzt im Dezember bin ich endlich dazugekommen diese kleine, süße Herzschnecke zu häkeln. Die Anleitung verwendet nur feste Maschen und einfache Zunahmen/Abnahmen, so dass es meines Erachtens nach auch für Anfänger geeignet ist.

I love it! Sie ist so goldig, dass ich mir mit Sicherheit auch bald eine eigene Schnecke häkeln werde.

img_3809

Trennlinie4

Shortly – well, it’s already been 4 month ago – a colleague came to my desk and gave me a crocheting pattern. It’s a pattery by Marie Hilsmann. She provides her beautiful selfmade-things and also patterns on her blog schautmal.de.

Now in December, I finally found time to crochet this little, lovely snail. The pattern uses only single crochet stitches and easy increasings/decreasings which I believe is also suitable for crocheting-beginners.

I love it! The snail is sooo cute, I am sure to do one for myself soon, too.

 

Wär‘ ich jetzt gern „on the beach“

Puh, wie grau und nass so ein November doch sein kann! Da kommt mir mein neuer Pulli „am Strand“ doch zumindest gedanklich gerade recht. Wie gern wär‘ ich jetzt lieber am Strand als bei trübem Wetter hier.

Als ich meinen „Stream“ zum Trocknen ausgelegt hatte, habe ich mehr oder weniger sofort ein neues Projekt gestartet, ich schlug die ersten Maschen für einen weiteren Pulloveran: „On the beach“. Es handelt sich ebenfalls um eine Anleitung von Isabel Kraemer, die ich allerdings schon länger in meiner Projekt-Warteschlage habe. Von der Wolle her habe ich mich für Cascade 220 Heathers entschieden.

On the beach ist ein einfacher Raglan-Pullover mit Blockstreifen, zur Sicherheit blieb ich bei meinen Lieblingsfarben blau (Turquoise heather) und grau (Indigo Frost).

Nachdem mir klar war, dass das Garn etwas dicker ist als in der Anleitung vorgegeben, habe ich den Pulli in Größe XS gestrickt, um am Ende S zu erhalten. Einzige Änderung zu den Vorgaben: habe am Bündchen ein I-Cord-Bind-off gestrickt, anstatt einfach abzuketten.

Man mag es kaum glauben, aber ich habe dafür nur 11 Tage (!!!) gebraucht. Meinen so hochgelobten Rekord von Stream hab ich damit locker gebrochen. Versteht mich nicht falsch, ich stricke nicht, um Geschwindigkeitsrekorde zu brechen 🙂 Nein, ich hatte einfach nur sehr viel Zeit zu Hause im Oktober, da ich wegen einer Operation zwar klar bei Verstand war – also zumindest auf normalem Niveau – aber körperlich recht eingeschränkt. Zum Glück waren Hände und Arme nicht betroffen und so vertrieb ich mir den lieben langen Tag mit stricken. Und man darf auch nicht vergessen, dass Cascade 220 Heathers ein „worsted“ Garn ist, also doch relativ voluminös und deshalb nicht so viele Maschen zu stricken waren wie bei „Stream“.

Das war nun der dritte Streich beim KAL. Ein Projekt habe ich mir noch vorgenommen innerhalb des vorgegebenen Zeitraums bis 09.12.16. Es wird ein Herrenpullover in klassischen grau – „Jaiden“ heißt das Modell. Man darf also gespannt sein, ob ich es innerhalb der verbleibenden 6 Wochen schaffe Pullover Nr. 4 fertig zu stellen, vor allem, da ich ja seit geraumer Zeit meinem normalen Alltag wieder nachgehe.

Trennlinie4

Uahh, how grey and wet a November’s day can be! Perfect for me, that I can drift away in my thoughts with my new sweater “on the beach”. I would love to be on the beach right now instead of being here with bad weather.

When I laid out my „Stream“ for drying, I started this new project immediately, casted on the first stitches for another sweater: “On the beach”. It is also a Isabel Kraemer Design, which I had a long time in my knitting queue. I decided to use Cascade 220 Heathers for it.

On the beach is a simple raglan sweater with blocking stripes, I used my favorite colors blue (Turquoise heather) and grey (Indigo Frost) for sure.

I recognized, that the yarn I chose is a bit thicker than in the pattern described, I knitted size XS to get S in the end. I made only one change while working the pattern: I did an I-Cord-Bindoff at the body instead of simple binding off the stitches.

Unbelievable, but I did the whole sweater in 11 days (!!!). My newly set record on “Stream” is broken again with it. Don’t get me wrong, I am not knitting for breaking records all the time 🙂 No, no! I had a lot of time at home the whole October, because I had a surgery, which knocked me out physically, but not my hands, arms or mind. And Cascade 220 Heathers is a worsted yarn, so I hadn’t as much stitches to knit as with “Stream”.

On the beach was my third project within the KAL and I want to do one more `til Dec, 9th when the KAL ends. It will be a man’s sweater in classic grey – “Jaiden” is the pattern’s name. I am excited if I am able to finish sweater no. 4 in time, 6 weeks to go. That’s a true challenge as I returned to my all-days business already.

 

Stream – voll im Fluss

Ich bin stolz auf meinen neuen Pullover! Das wollte ich gleich zu Beginn berichten, denn ich bin einfach glücklich mit dem Resultat. Gerade im Moment trage ich meinen neuen Lieblingspullover „Stream“, den ich als zweites Projekt während Isabel Kraemer’s KAL gestrickt habe. Eigentlich wollte ich das Modell „On the beach“ stricken, für den ich auch die Wolle schon zu Hause habe.

Aber dann hatte der deutsche Zoll doch noch ein Einsehen mit mir und sandte mir nach nur (!) 3 Wochen Bearbeitungszeit mein Wollpaket zu, das ich in Amerika bestellt habe. Endlich hielt ich meine langersehnte Nice&Knit Merinowolle in der Farbe „surf“ in Händen. Soooo schön!

img_3203

War klar, dass ich natürlich sofort meine Pläne für den KAL ändern musste 🙂 Noch in den Abendstunden dieses Tages habe ich meinen Wollwickler ausgepackt und einen der Stränge Garn zu einem handlichen Knäuel verarbeitet, Maschenprobe gestrickt und nach einem halbstündigen Bad über Nacht trocknen lassen.

clipboard01

Ich steh ja eigentlich nicht so auf grün und die Farbe „surf“ ist neben blau deutlich grünlastig. Doch trotzdem finde ich verstrickt das Farbspiel sehr schön und die Maschen flogen nur so von den Nadeln. Kombiniert habe ich es mit einer neutralen Farbe. Ich entschied mich für Lana Grossa Meilenweit Tweed in grau. Isabel’s Anleitung ist auch in diesem Fall sehr verständlich geschildert, keine Probleme beim Ausarbeiten des Raglankragens.

Ich habe für die Fertigstellung gerade mal 23 Tage gebraucht – das ist absoluter Rekord für mich bei einem Pullover, der aus so dünnem Garn (Sockenwolle, Fingering Yarn) gestrickt ist. Fast wie eine Belohnung schenkte mir der Oktober ein paar klirrend kalte, aber sonnige Oktobertage für ein paar Tragebilder.

Trennlinie4

I am so proud of my new sweater! I just wanted to tell you this in the beginning because I am simply happy with the result. Right now I am wearing my new favorite sweater “Stream”, which I knitted as my second project within Isabel Kraemer’s KAL. Actually I wanted to knit the model “On the beach” for which I have the yarn in my stash already.

But then, german customs had mercy with my patience and forwarded my yarn package after only (!) 3 weeks of processing to me, which I had ordered in America. Finally I held this wonderful Nice&Knit Merino yarn, colorway “surf” in my hands. Sooooo beautiful!

Of course I had to change my plans fort he KAL instantly 🙂 Even in the same night I made the strain to a skein, knitted a swatch and let it dry overnight after a half-hour bath.

Green is not my favorite color and „surf“ has got lot of green beside blue in it. But nevertheless I adore the play of colors when knitted and all the stitches flew away so fast. I combined my surf-yarn with a neutral color and took Lana Grossa Meilenweit Tweed in grey for it. Isabel’s pattern is written in the know easy-going way, I had no problems working the collar.

I needed only 23 days to finish this project – this is my all-time record of knitting a sweater with such thin yarn (sockwool, fingering yarn). Almost like a reward, we got some nice, sunny and cold days in October for making photos of it.

Ship ahoy!

Es ist mal wieder Zeit für die Teilnahme an einem Knitalong.

Wie ich bereits erzählte, habe ich mir ja ein paar Projekte für Isabell’s Knitalong vorgenommen. Und begonnen habe ich mit dem Modell „Ship ahoy!“ für meinen Sohn.

Farblich ist es eher ein Experiment, denn ich habe noch so ein paar hübsche Wollbonbons zu Hause. Wollbonbons sind Merinowolle-Knäuel, die einen Farbverlauf besitzen. So hat meine Wahl einen Übergang von grün nach blau bzw. umgekehrt.

Und dazu habe ich ganz einfach Holst Coast in der Farbe Dove kombiniert.

Wie immer ist auch diese Anleitung von Isabell leicht verständlich geschrieben und weist ein paar witzige Details auf. So wird bei ship ahoy! die Schulter nahtlos gestrickt, in dem man ein sogenanntes „provisional cast-on“ vornimmt. Bei dieser Art die Maschen aufzunehmen bleiben am Anschlag offene Maschen auf einem Hilfsfaden bestehen, die man dann nachträglich wieder aufnehmen kann und an dieser Stelle weiterstricken kann.

Das zweite kleinere Highlight sind die Bündchen, die im broken seed stitch Muster gearbeitet werden. Eigentlich ist es nichts anderes als eine Reihe rechts, links und die Rückreihe dann nur links. So entstehen kleine Unterbrechungen des Musters, was meines Erachtens sehr nett aussieht. Im Gegensatz zur Original Anleitung habe ich sowohl den Kragen als auch die Armbündchen mit der farbigen Wolle gestickt.


Schon bald konnte sich mein Kleiner über einen neuen Pullover freuen. Und ehrlich….er freut sich darüber! Einer der wenigen in meiner Familie, der selbstgestrickte Kleidungsstücke liebt.

Es macht mich vor allem deshalb so glücklich, weil er so viel Freude daran hat. Und ganz objektiv bin ich auch recht zufrieden mit diesem dünnen, weichen Pullover für Nic.

Ship ahoy!

It’s time again for me to take part in a KAL.

As I told you before, I decided to do some projects within Isabell’s Knitalong. And so I began with model „ship ahoy!“ for my son.

Regarding my colorchoice it is more an experiment, because I have still some of these beautiful Wollbonbons here in my stash. Wollbonbons are merino yarn skeins with a nice color gradient in it. Mine has a gradient from green to blue.

This comes together with a neutral skein of Holst Coast, colorway Dove.
As always, also this pattern is easy and well-written by Isabell and has some nice, tiny details in it. The shoulder part of ship ahoy is knitted seamless, because you work a provisional cast-on and so you can take the stitches back onyour needles later at that point.

The second highlight are the cuffs. It is not an easy rib-pattern, they are knitted in broken seed stitch pattern what looks very nice in my opinion.
I changed the color of the collar and the cuffs to my contrast-color.

It didn’t take long to finish this sweater for my son and he’s really happy with it. He is one of all my family members who always loves self-knitted clothes.
His happiness about getting new selfmade stuff is what makes me happy in the end.

But I am kind of satisfied with the result itself of course, this thin, smooth sweater for Nic.

Planungen für den Herbst/Winter 2016

Ein neuer Knit-a-Long steht vor der Tür: Designerin Isabell Kraemer veranstaltet nun zum dritten mal Ihren Herbst-KAL „Take your pick“. Im Zuge dieses Events bietet sie allen interessierten Strickerinnen einen Discount von 20% auf Ihre Anleitungen an.

Das ist natürlich eine günstige Gelegenheit sich Gedanken über künftige Projekte zu machen. Vor zwei Wochen habe ich begonnen an einem Herrenpullover zu arbeiten. Jen – so der Name des Musters – von Josée Paquin ist eigentlich ein Damenmodell, wobei ich finde, dass es eher ein Unisex-Modell ist. Weder Schnörkel noch Abnahmen im Taillenbereich deuten darauf hin und deshalb bin ich sicher, dass man den Pullover auch als Mann dank des V-Ausschnitts über einem Hemd tragen kann.

Der sogenannte „ombre“-Look, den viele Frauen dieses Jahr in den Haaren trugen, setzte sich teilweise auch in der Mode durch. So habe ich des Öfteren schon T-Shirts gesehen, die einen Farbverlauf von oben nach unten haben. Diesem Trend folgend, wird der Herrenpullover auch einen vertikalen Farbverlauf, bestehend aus 4 Farben, erhalten. Das Garn ist Supersoft von Holst.

file_medium21

Mit dem Körper bin ich nun schon fast fertig und so konnte ich ganz entspannt ein bisschen auf Ravelry stöbern, ob mir das eine oder andere Modell von Isabel für ihren KAL gefallen würde. Eine ganz wichtige Rolle in der Entscheidung spielt die Verwendung bereits vorhandener Wolle. Ich habe mir nämlich vorgenommen bis Ende des folgenden Jahres nur noch (oder fast nur noch) Wolle aus meinem Vorrat zu verstricken und zu neuen Projekten zusammen zu stellen. Bis Ende 2017 möchte ich meinen Vorrat um 50% verkleinern.

Dennoch weiß ich natürlich, dass man manchmal ein Knäuel ergänzen muss, damit es mit anderen zusammen zu einem kompletten Projekt werden kann und das möchte ich auch nicht ausschließen.

Nun, hier also die Auswahl an Projekten für die kommenden Wochen. Zwei davon habe ich für den KAL von Isabel veranschlagt, „Ship ahoy“ für Niclas und „on the beach“ für mich.

Clipboard01

Und sollten meine zwei Knäuel Nice&Knit Wolle in der Farbe „surf“ bald ankommen (hängt mal wieder von der Bearbeitungszeit des deutschen Zolls ab), dann versuche ich mich auch noch an „Stream“ für den KAL.

Nachtrag zum Sommerkleid

In aller Kürze hier noch ein Trage-Bild meines Sommerkleids, nachdem es im Moment ja so schön Sommer ist in Deutschland. Wer hätte das gedacht, dass der August hinten raus nochmal so ein tolles Hochsommerwetter zaubern würde – perfekte Gelegenheit also mein neues Kleid zu tragen!


Trennlinie4

I just want to add some modeled photos of my summerdress, which I finished in June 2016. It is so warm here in Germany right now, no one even thought, that August will turn out so hot and sunny in the end – perfect occasion to wear my new dress!

Was man NIEMALS tun sollte

Normalerweise schreibt man auf so einem Blog, in dem es wie in meinem Fall nur um Selbstdarstellung geht, nur Positives. Klar, man will sich ja auch von seiner besten Seite zeigen. Und wir alle kennen dieses Verhalten von uns selbst, die Posts in sozialen Netzwerken zum Beispiel. Ich habe schon ganz viele Bilder von der Hochzeit meiner Facebook-„Freunde“ gesehen, aber es ist noch nie vorgekommen, dass mal einer Bilder von seiner Scheidung gezeigt hat. Hm, frisch geschieden, hätte ich da jetzt selbst mal ein Zeichen setzen können 😉 Nun, mit meinem „Beziehungsstatus“ bin ich jedoch noch nie online gegangen und da wäre es ja auch komisch, wenn keine Hochzeitsfotos in der Chronik sind, dann aber dafür die Scheidungsbilder. Das käme dann vielleicht doch etwas zu pessimistisch rüber.

Nun, dies nur ein kurzer Exkurs über das Verhalten im WWW und so will ich wenigstens hier auf meinem Blog diesem Trend entgegenwirken und werde euch heute erzählen, was mir leider Unschönes passiert ist. Wohlgemerkt: dieses Ereignis hat bereit vor einigen Monaten stattgefunden, aber erst jetzt habe ich Abstand genug, um die „Schande“ mit der Öffentlichkeit zu teilen.

Deswegen möchte ich euch zeigen, was man auf keinen Fall tun sollte. Also ich meine überhaupt nicht! NIEMALS sozusagen!

Der ein oder andere erinnert sich vielleicht an meinen Sommerpullover mit dem hübschen Farbverlauf in Blautönen.

Ich war so unglaublich glücklich über dieses Kleidungsstück und war mir bereits mit der letzten Naht sicher, dass dieser Pulli zu einem meiner Lieblingsteile werden würde. Also habe ich ihn gewaschen.

Obwohl ich natürlich Handwasch-Seife für Selbstgestricktes und empfindliche Wolle zu Hause habe – nebenbei bemerkt handelt es sich um SOAK WASH in der Duftnote CELEBRATION (ein Traum!) – fand sich sowohl auf der Holst Coast Wolle als auch auf dem Gradienten-Garn ein Hinweis auf Maschinentauglichkeit. Ich war also mutig und habe meinen neuen Pullover in die Waschmaschine gegeben. Kaltwäsche, Feinwaschmittel. Und nach 1 Stunde kam mein Pullover auch wieder normal heraus. Irgendwie fand ich, roch mein Pullover aber recht arg nach Wolle, nasser Wolle. Ich weiß, ich sollte es als Handarbeitsverrückte wissen, dass Wolle nunmal nach Wolle riecht, aber trotzdem will ich nicht wie ein nasses Schaf riechen, wenn ich meinen neuen Lieblingspulli trage. Also beging ich direkt im Anschluss an die erste Wäsche den fatalen Fehler: ich wusch den Pulli nochmals in der Waschmaschine und setzte Weichspüler zu.

Keine zwei Stunden später saß ich heulend im Waschkeller vor meiner Waschmaschine und hielt einen nassen, immernoch ein wenig riechenden, aber ziemlich arg geschrumpften Wollbatzen in meinen Händen. In dem Moment hätte ich mir selbst eine Ohrfeige geben können. Der Pulli war eingegangen. Es ist zwar nicht ganz so extrem, dass man das Gefühl hat Puppenkleidung in der Hand zu halten, aber immerhin doch so schlimm, dass ICH dieses Teil nicht mehr werde tragen können. Ich zog an den Ärmeln, schlüpfte in das nasse Strickstück hinein, um es zu dehnen und zu hoffen, es ließe sich wieder auf seine ursprüngliche Größe erweitern. Doch es half alles nichts. Die Ärmel zu kurz, der Körper zu eng. Das ganze Geziehe und Getue ging vielleicht eine Stunde, dann saß ich konsterniert auf dem Boden und überlegte.

Manchmal muss man Niederlagen eben einfach hinnehmen und am besten daraus für die Zukunft lernen. Ich versuchte es also mit meiner optimistischen, lösungsorientierten Art anzugehen und kam kurzerhand auf die Idee den Pulli einfach meiner Tochter zu vermachen, die da im Moment perfekt hineinpasst. 🙂

So nahm es dann mit dem Pullover doch noch ein gutes Ende und ich musste ihn nicht dem Müll übergeben. Und mit der Weitergabe an meine Tochter entstand sogleich der Wunsch in mir, mir selbst einfach nochmal einen Neuen zu stricken 😉

Was lernt man also daraus? NIEMALS (!) etwas Selbstgestricktes mit Weichspüler in der Waschmaschine waschen.

Trennlinie4

Normally the most are only writing about good things online, especially on a website like mine where I show selfmade things with no deeper sense behind it. Of course, you will show your bright side to everyone. And we all know this behavior from ourselves when we post something in social networks. I have seen lots of pictures of beautiful weddings from my facebook-“friends”, but never ever did someone post also pics of his/her divorce. Hmmmm, newly divorced as I am, I could have set an example 😉 Well, as I did never share my relationship status online before, it would come out a bit too sarcastic or pessimistic when I post divorcing-pics but no wedding-pics.

Well, back to topic after this little digression about behavior in social networks. I try to stand out against this trend and will tell you what happened to me some time before. Mind, that this incident happened already some month ago, but I haven’t got enough distance to it to publish this story here. I will show you what you should never do. I mean never! Really, NEVER EVER!

Maybe some of you can remember my summer-sweater with that nice gradient of blue stripes. I was so happy about my knitting result and I was sure that it will become a favorite garment for me. So I washed it.

Although I have handwash soak at home for my selfmade wool projects – by the way, it is SOAK WASH CELEBRATION (I love it!) – I found a notice both on the HOLST COAST yarn and the gradient yarn that they can be put in the washing machine. I was brave and put my sweater in. Cold wash, mild detergent. One hour later my sweater came out normally, but I recognized that it is still smelling like wet wool smells. I know, as a knitting addict I should know it better, wool is wool and will smell a bit like wool does. But I don’t even want to smell like a wet sheep when I wear my new favorite sweater and so I did the fatal mistake: I put it back in the washing machine and added softener.

Two hours later I sit in my cellar room, crying, my wet sweater in my hands. It still smells a bit, but it was shrunken unfortunately. In this moment I wanted to slap myself for what I did. The shrinkage was not so extreme to mention it as a puppet sweater, but at least so intense that I could never wear this garment anymore. I tried to elongate the sleeves, put the wet sweater on to bring it back in its original shape, but I had no success. The sleeves too short, the body too tight. After an hour of trying my best desperately on that sweater, I stopped and considered what to do next.

 Sometimes it takes courage to accept a defeat and to learn from it for the future. So I tried to see the whole issue in my optimistic and solution-driven way and had the idea, that the sweater maybe will fit for my daughter 🙂 So it came to a good end with it, I didn’t have to throw it away. And I came to the decision to knit another one for myself later 😉

What lesson do we learn from it? NEVER (!!!) put something selfknitted in your washing machine with softener.