Wunschpullover für den Herren

Ich habe ja schon einmal erzählt, dass ich mit dem Unisex Modell „Jen“ bei meinem Freund keine große Begeisterung auslösen konnte und dass ich deshalb für künftige Herrenpullover lieber ihm die Auswahl überlassen habe.

Die Anleitung für einen dieser Pullover heißt „Twilight“ und ist aus dem Hause Garnstudio Drops Design, welches ja für viele kostenlose Anleitungen steht. Passend wie in der Anleitung angegeben, habe ich mir die Wolle Drops Lima – eine Wolle aus 65% Wolle und 35% Alpaca – online bestellt.

file-13

Die Textur eignet sich hervorragend, um mit diesem Garn Muster zu stricken. Und auf jeden Fall wird das fertige Stück damit auch schön kuschelig warm.

file-12

Die Konstruktion des Pullovers ist folgendermaßen aufgebaut: gestrickt wird zunächst in Runden von unten nach oben beginnend mit dem 1×1 Rippenbündchen. Am Unterarm wird dann in Vorder- und Rückteil getrennt und nacheinander nach oben weitergearbeitet. Vorne wir dann wegen des V-Ausschnitts nochmal in linke und rechte Schulter getrennt. Im oberen Teil des Pullovers wird ein Perlmuster gestrickt.

Mit den Ärmeln wird ebenso verfahren. Auch diese werden in Runden von unten nach oben gestrickt und durch Zunahmen vergrößert.

IMG_1019

IMG_1018

IMG_1017

Peter sind die Ärmel ein wenig lang geworden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie in der Anleitung sich ein wenig schoppen, er die Ärmel aber lieber glatt anliegen hat. Doch wir werden sie dennoch so lassen. Mit Umschlagen geht es ganz gut.

Trennlinie4

I have already told you about that unisex sweater „Jen“, which I originally made for my boyfriend. But I needed to change my opinion and finished it for myself, because he didn’t like the design of the sweater. So I let him choose the pattern for the next time and he took a pattern named „Twilight“ from Drops Design. The recommended yarn in the pattern is Drops Lima and I ordered it online. Drops Lima is 65% wool and 35% alpaca – very smooth and very warm.

The construction of the sweater begins with knitting in the round from bottom to top, working a 1×1 ribbing first. In the upper part you make a seed stitch pattern and separate the front and back part. You do the same with both sleeves and in the end you close all gaps and sew the sleeves on the body sides.

This time, Peter is confident with his sweater. The sleeves are a bit too long for him. This happened, because in the pattern, the sleeves are thought to be a bit slouchy along the arms and my boyfriend prefers to have his sleeves flat on his arms. Well, he capsizes them, and everything’s perfect.

Hund, Katze, Maus – äh, Ratte

In diesem Jahr habe ich nicht nur Kleidungsstücke gestrickt oder gehäkelt. Ich habe auch so einiges an Getier fertig gestellt. Meistens ist der Anlass für solche Projekte, dass ich etwas schönes Selbstgemachtes verschenken will.
Und so wurden am Ende dann vier lustige Tierchen daraus.
Anfang des Jahres 2019 musste ein Geschenk für einen kleinen, frischgeborenen Erdenbürger her. Peters Friseurin hat ihre Tochter zur Welt gebracht und er wollte ihr gerne ein kleines Kuscheltier schenken. Da kam es uns sehr gelegen, dass es im Handel um die Ecke ein Strickset für einen Hund zu kaufen gab. Das Set beinhaltete alles, was man für das Stricken brauchte: Wolle (glatte und flauschige) in den jeweiligen Farben, Vernähfaden und eine Anleitung. Ich bin mit allem sehr gut zurechtgekommen. Allerdings ist es manchmal schon etwas tricky in dem Flauschgarn die Übersicht zu behalten 😉 Der Hund ist nicht perfekt. Ich bin an manchen Stellen nicht wirklich zufrieden. Irgendwie ist das mit der Form oder der Positionierung der Gließmaßen nicht so mein Ding. Aber letzten Endes hoffe ich, ist er wenigstens kuschelig genug, um der kleinen Luise zu genügen.

Im April stand dann das nächste Geschenk an. Diesmal war es nur ein Kleinprojekt und das Beste daran: die Beschenkte ist selbst dem Handarbeiten zugetan. Wir kennen uns von der Arbeit her und haben uns dort auch immer wieder über Handarbeiten ausgetauscht. Jedoch auch oft genug über gute Bücher, die wir uns gegenseitig empfohlen und ausgeliehen haben. So kam ich zu „Das Genie“, welches am Anfang flüssig zu lesen war, dann aber gegen Ende immer zäher und zäher. Ich wurschtelte mich also so durch und es ging ans Zurückgeben. Gerade in dieser Phase hatte meine Kollegin/Freundin auch Geburtstag und wir waren eingeladen. Die perfekte Gelegenheit für mich, nicht nur ein schönes Geschenk auszusuchen, sondern auch gleich das Buch zurückzugeben. Nebenbei erwähnt: ich verschenkte „Tunesisch häkeln für Anfänger: der bunte Einstieg in ein neues Hobby“ und mit ein wenig Distanz kann ich es empfehlen für alle, die sich mal ans tunesisch häkeln wagen wollen. Tolle Anleitungen, Schritt für Schritt, schöne Bilder, viele Anleitungen.
Für das Buch, das ich ihr zurückgab, gab es dann das kleine Tierchen, von dem ich eigentlich berichten möchte: eine Leseratte 🙂 fand ich irgendwie sehr passend! Und schnell gehäkelt ist dieses kleine, süße Geschenk allemal.

Die Runde wird von zwei japanischen Katzen komplettiert. Die Anleitung dazu ist kostenlos im Internet verfügbar und ich habe diese schon seit Ewigkeiten auf meiner ToDo-Liste stehen. Also ran an die Häkelnadeln und losgehäkelt. Im Prinzip ist die Konstruktion des Tieres recht einfach, definitiv auch für Häkelanfänger geeignet. In die „große“ Katze habe Kichererbsen im unteren Teil des Körpers und an den Beinenden eingefüllt. Diese fallen nicht durch die Ritzen, sind ein Naturprodukt und geben dem Tier die nötige Standfestigkeit. Die „kleine“ Katze hat Helena als Mitbringsel zu Ostern bekommen.



This year I haven’t only knit oder crocheted things to wear, but also some kind of toys. Most of them have been presents for friends. All together I finished four funny animals.
In the beginning of 2019, Peter needed a present for the newborn daughter of his hairdresser. In the store around the corner, they sold a knitting package to work a little dog and I thought that’s perfect for her. The package contained all you need to make the dog: different yarn (fluffy and even one) in certain colors and a pattern. It was easy to follow the pattern, only with the fluffy yarn it was hard to follow the progress sometimes. The finished dog is not perfect. I am not confident with the result. As I found out, it seems to be hard for me to manage the positioning of arms and legs so that the dog looks naturally in the end. Well, I hope it will be a cozy friend for that little baby girl Luise anyway.
In April, I needed a present for a good friend and colleague of mine. She loves crocheting and knitting as I do, so my motivation to make something beautiful for her was great. We talked a lot about knitting in the past but also a lot about books and reading. She gave me a book “the genius” to read. In the beginning the story was easy to follow but in the end I had to force myself to finish it. I did it and when she had her birthday party in April, I wanted to bring it back to her – with a little add-on. I crocheted a book-rat. It’s fun and easy, I can recommend it to you, if you need a present for readers.
And then, there have been two Japanese cats, which I crocheted this year. The little one was a gift for Helena and the bigger one now lives in my sons room. I wanted to crochet this pattern since years. It is available for free in the internet and easy to follow, even for crocheting beginners. I filled chickpeas in the bottom of the body and in the lower region of the legs. So the cats gets a good weight to sit or for funny positions you will let her do.

Fledermaus auf Reisen

Wie ich euch schon berichtet habe, nutzte ich meinen Geburtstag im Mai, um mir Wolle schenken zu lassen. So konnte ich an neuen „Stoff“ geraten und gleichzeitig meinen Vorsatz halten.

Wahrscheinlich habe ich noch nie erwähnt, dass ich seit 4 Jahren eine Mädchenmannschaft im Fußball trainiere. Dazu gekommen bin ich, weil meine Tochter mit 8 Jahren beschloss, Fußball zu spielen und ich bei den Trainingseinheiten die zwei super-engagierten Trainerpapas mit knapp 40 Kindern auf dem Platz sah. Ob ich ein wenig zuschaute oder die ein oder andere Übung anleitete – das würde ja eigentlich keinen Unterschied machen. Für diese Altersklasse reicht mein Fußballwissen definitiv noch aus. Also war ich plötzlich Teil des Trainerteams. Daraus wurden nun 4 Jahre. Vorweggenommen sei, dass ich zum Saisonende „meine“ Mädels nun abgegeben habe. Fachlich kann ich ihnen langsam einfach nicht mehr so viel mitgeben und bekanntlich kehren neue Besen ja auch besser 😉 das Schöne: da meine Tochter immer noch mit großer Begeisterung spielt, sehe ich alle Mädels noch regelmäßig bei den Spielen und Turnieren und kann sie mächtig anfeuern.
Warum erzähle ich das? Weil ich den Pullover, den ich heute zeigen werde, auf einer Auswärtsfahrt gestrickt habe. Auswärtsfahrt? Wie lange dauert so was? Wohin musstet ihr denn fahren?!
Ja, genau! Die Fahrt war sehr lange 😀
In unserer Stadt pflegen wir eine aktive Städtepartnerschaft zu einer Kommunalgemeinschaft in Frankreich, einer Stadt in Italien und einer in Polen. Jedes Jahr findet an Pfingsten ein internationales Fußballturnier statt, zu dem eben auch die Partnergemeinden eingeladen sind. Und dieses Jahr richteten unsere französischen Freunde das Turnier aus. Es galt also eine Anreise von 1300 Kilometern zu überbrücken. Unsere polnische Partnerstadt fuhr auch dorthin und machte einen Zwischenstopp bei uns, so dass wir eine Busgemeinschaft bilden konnten.
Unsere Kinder waren super drauf im Bus, alles verlief tiptop (sie sind ja auch nicht mehr ganz so klein) und so hatte ich in der Tat genügend Zeit während der Busfahrt zu stricken. Ich habe mir das Recycled Yarn von wearekniters mitgenommen und eine Anleitung von The Wool Mood namens Calvi gearbeitet. Es ist ein Pullover im Fledermaus-Look. Von der Konstruktion her wird von oben nach unten gestrickt. Ausgedehnte Raglanzunahmen führen zu einem großen Umfang. Dieser wird nach dem Trennen der Ärmel vom Körperteil noch ein wenig nach unten geführt und dann durch stetige Abnahmen wieder auf passenden Körperumfang reduziert. Hauptsächlich also glatt rechts. Während der Pfingsttage vor Ort in Frankreich ruhte das gute Stück in meinem Rucksack und ich muss sagen, die Müdigkeit auf der Heimfahrt hielt mich dann am Ende doch noch etwas auf. Bis auf das Kragenbündchen habe ich den Pullover aber tatsächlich in ca. 20 Arbeitsstunden fertig bekommen.
Das Garn trägt sich toll auf der Haut. Ich möchte nochmal daran erinnern, dass dieser Pullover in seinem vorherigen Leben eine Jeans war. Hat irgendwie was Nachhaltiges und bequem ist es auch noch. Die Wärmeregulierung beim Tragen ist fantastisch. Man friert nicht und man schwitzt aber auch nicht. Allerdings sind die Fasern doch etwas schwerer, würde mal sagen wie ein klassisches Baumwollgarn. Ich bin jedenfalls davon begeistert und kann mir vorstellen noch weitere Kleidungsstücke daraus zu stricken.
Batwings on tour
As I have already told you, I used my birthday in May to get some new yarn without breaking with my resolution.
I think I probably have never told you, that I am spending lots of time in being a spare time coach of our girls’ soccer team for 4 years now. I began to train them, when my 8yo daughter decided to play soccer. And when I saw these two motivated coach-daddies with nearly 40 kids, I decided for my part to help them a bit. That couldn’t be worse than only watching them with lot of work while training. Well, now I am doing this for 4 years! But to anticipate – I let them go to another coach this year in July at the end of the season. I think I can hardly tell them new things to bring them forward in that age. And the good thing is: my daughter still plays soccer there so I can watch and cheer them anyway.
Why do I tell you all that? Because I knitted the sweater, which I want to show you today, in the bus on an away game. What?! How far do you have to drive?
Well, this time – very far! 😀
In our city we care for town friendships with several places in Europe. There’s a city in Italy, in Poland and also in France. Every year on Whitsun, there is an international soccer tournament and this year it took place in France. So we had to do a 1300km bus journey to get there. Fortunately, our polish friends went there, too, and made a stop in our city and took us with them. In the bus, our kids have been very polite and every thing was very funny. I had a lot of time for my knitting project. I used Recycled Yarn by weareknitters and worked a sweater pattern by The Wool Mood named Calvi. Of course, while we have been in France, my sweater waited patiently in my luggage. But I finished the sweater in around 20 workhours – except the upper cuff.
The yarn is very smooth on my skin. I want to remember you, that this sweater has been a jeans in its former life. Very conscious! When I wear it, it has a fantastic warm/cold regulation. The yarn is a bit heavy, I think it is similar to pure cotton. But I love it and I can imagine to do other projects with that yarn.

Zwei Paar Sommersocken – wie soll das gehen?

Zu meinem Vorsatz im Jahr 2019 hauptsächlich „stash-busting“ zu betreiben, habe ich kurz vor meinem Urlaub im August nicht ganz standhaft bleiben können. Als ich mir bei Lana Grossa im Online Shop wunderschöne Farbverlaufswolle für einen Sommerpullover bestellt habe, fand ich natürlich auch gleich noch Schnäppchen im Sockenwolle-Segment. Das besondere an der Wolle war diesmal das Material, denn diese besteht aus Cotton mit einem Stretch Anteil. So etwas habe ich für Socken ja noch nie verstrickt und ich stellte mir die Frage: stimmt eigentlich – wie handhaben das Sockenliebhaber im Sommer, wenn die dicken, superwarmen Fußwärmer einfach nicht angebracht sind?
Ich entschied mich das in zweierlei Hinsicht mal als Experiment zu versuchen. 1. Wie verstrickt sich so eine Baumwollmischung als Socke und 2. wie trägt sich anschließend das Ergebnis am Fuß?
Bestellt habe ich zwei Farben: das eine 100g Knäuel in blau-grün Tönen und das andere in Pastellfarben. Begonnen habe ich mit den blau-grünen Socken. Ich verwendete ganz normal ein 2,5mm Nadelspiel und schlug auch die Anzahl an Maschen an, die ich für „normale“ Sockenwolle immer verwende. Da dies ein Paar für meinen Mann werden sollte und dieser sehr schmale Beine und Füße hat, sind es bei ihm standardmäßig 64 Maschen bei Schuhgröße 44. Mir kam dann beim Bündchen stricken noch eine weitere Idee: er trägt im Sommer eigentlich immer Sneakersocken – also Socken mit einem extrem kurzen Schaft. Deshalb habe ich nur 15 Reihen Bündchen in 1re 1li und nochmal 15 bis zum Beginn der Bumerangferse in glatt rechts gestrickt. Die Fußsohlenlänge weiß ich mittlerweile auch auswendig. Es sind für ihn 62 Runden bis Spitzenbeginn. Insgesamt ging das Projekt sehr schnell – war ja auch kein kompliziertes Muster dabei und ich finde das Resultat sehr schön.
IMG_4158
img_4157.jpg

Sneakersocken für den Herren

Das pastellfarbene Knäuel war dann als zweites dran. Auch hier entschloss ich mich für Socken ohne ein spezielles Muster. Lediglich beim Bündchen fand ich ein bisschen Pepp doch ganz nett und habe deshalb 1re verschränkt 1li gestrickt.
IMG_3618

Bündchen 1 rechts verschränkt 1 links

Dies bringt die Rippen erst so richtig schön zur Geltung. Schaft- und Bündchenhöhe habe ich nach persönlichem Geschmack halbhoch gehalten. Dann kam eine Bumerangferse und die Fußsohlenlänge – wie immer bei Socken, die für mich gedacht sind – mit 52 Runden glatt rechts vor dem Spitzenbeginn.
Warum ich das mit den Runden alles so genau betone? Weil ich festgestellt habe, dass die Cotton Stretch mit 2,5mm Nadeln eine andere Reihenhöhe ergibt und nun meine selbstgestrickten Sommersocken fast ein wenig knapp ausfallen. Bei meinen geht es gerade noch so und auch Peter mag Sommersocken extrem kurz – da geht das schon. Aber ich sage mal, 5 Runden mehr hätten beide Paare locker vertragen können.
Im Vergleichsbild zu den knallbunten Haussocken sieht man deutlich den Unterschied – wohlgemerkt bei gleicher Rundenanzahl im Bereich der Fußsohle.
IMG_4335

Längenvergleich

Vom Tragegefühl her mag ich meine pastelligen Socken, mit denen ich mich irgendwie wie im Einhornland fühle. Meine Tochter hat die Socken in ihrem Entstehungsprozess gesehen und ihr sind gleich diese hübschen, kleinen, blauen Kleckse aufgefallen, die ihrer Meinung nach wie süße Herzchen aussehen. Da kann ich ihr nur zustimmen!
Fazit: Sommersocken aus Cotton Stretch sind toll und verdienen nächstes Jahr definitiv noch ein paar Geschwister 🙂

1372D77B-BC22-4F38-B72F-463DDD48905B

Trennlinie4
Socks are always welcome – but what about socks in summer?
Short before my holidays in august, I broke with my resolution for 2019 to do only stash-busting this year. I bought a very beautiful gradientyarn for a summer sweater in the online shop of Lana Grossa. And while shopping I found some sale-sock-yarn on in the shop. The special thing about that yarn is the material, which is cotton-stretch and I have never knitted before with cotton-stretch. And I asked myself: what about all socklovers and their very thick and warm socks in summer?
I decided to do an experiment in two topics. 1. How will it feel knitting with a cotton-stretch yarn and 2. How will it feel to wear them after finishing?
I ordered two colorway, a blue-green one and one in light colors. I began to knit the blue-green socks first. Normally I use needles 2,5mm for socks and so I did for that project, too. My husband has very thin legs and feet, so I casted on 64 stitches for size 44 socks. When I started with the cuff, I had another idea. He loves sneakersocks in summer with a very short part at the leg and so I worked 15 rounds 1×1 ribbing and only 15 more in stockinette stitch before the bumerang heel. For his feet I know, that I need 62 rounds before I begin with the toe. So after a short time this pair of socks has been finished and I loved the result in simple stockinette.
I used the skein with the light colors for a second pair. And I also decided to do a version without any complicated patterns. Only the cuff got a little speciality. I knitted 1 through the back loop (1ktbl) and 1 purl. By this method the rib comes out very beautiful. Leg and cuff had 40 rounds together, then a bumerang heel, 52 rounds to the toe – as I always knit socks for myself.
Maybe you will ask: why is she talking so detailed about all rounds and length and construction data? This is, because I found out, that I had a different round heights when I knit with the cotton-stretch yarn. So now both pairs are a bit short. Peter likes his socks in summer very short, so this is no problem and for my pair it’s tolerable, too. But I think 5 rounds for length could have been added for a perfect fit.
I made a comparison photo with the very colorful home-socks I made shortly and there you can see very clear the difference in foot length. I worked the same amount of rounds for both socks in the photo.
My new cotton socks are very comfy to wear and my daughter found these cute litte blue sparkles on it and said they look like little hearts 😉 I can totally agree! And so I feel like being in unicorn-land when I wear them. I can imagine to work some other pairs for Anna and Niclas with this cotton sock yarn next year in summer.

Vorsätze, Pläne, Neuigkeiten

Das mit den Blogbeiträgen ist so eine Sache. Manchmal habe ich total viel Lust und Zeit neue Beiträge zu verfassen, ein andermal kann ich mich gar nicht aufraffen etwas zu schreiben.
Das liegt natürlich nicht daran, dass ich gar nicht schreiben will, sondern dass ich eine begrenzte Menge Zeit zur Verfügung habe und diese dann doch immer eher zum Stricken oder Häkeln verwende. Dabei ist das eigentlich eine Schande, denn es sind im letzten halben Jahr so viele tolle neue Sachen entstanden, dass es schade wäre, wenn ich sie noch länger ungezeigt lassen würde.
Mittlerweile ist mein letzter Eintrag ein halbes Jahr her und ich muss mir erstmal einen Überblick über die ganzen Projekte verschaffen, die 1. in der Zwischenzeit fertig geworden sind und 2. über die es noch keinen Blogeintrag gibt. Zum Glück pflege ich meine ravelry-Datenbank ziemlich genau – da kann man sich dann auch rückblickend noch ein Bild machen.
Was mir beim ersten Blick auf die Liste auffällt? Es sind wirklich viele Projekte!!! Da weiß ich so spontan gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht wäre das eine gute Gelegenheit einen neuen Vorsatz zu fassen. Das wäre dann schon der Zweite in diesem Jahr 🙂 Mein erster Vorsatz lautete dieses Jahr nämlich ernsthaft: stash-busting and no yarn-shopping! Alle Handarbeitsverrückten wissen: ein sehr ehrgeiziger Vorsatz. Aber es ist mittlerweile November, der Großteil des Jahres also vorbei und ich kann mit Stolz sagen: es hat (fast) geklappt.
Bis Mai habe ich wirklich kein einziges Knäuel Wolle gekauft – also…. nicht, dass ich dadurch einen Mangel an Wolle gehabt hätte 😀 aber es fällt mir einfach wirklich schwer, nicht ab und an diese überall auffindbare, wunderschöne Wolle zu kaufen – die Verlockungen sind allgegenwärtig, ob online oder auch lokal im Wollgeschäft.
Im Mai hatte ich dann Geburtstag und habe mir von meinem Herzallerliebsten ein Strickset von weareknitters gewünscht. Die Box bestand aus insgesamt 5 Knäueln Pima Cotton Wool, 2 Anleitungen (eine stricken, eine häkeln), ein Aufbewahrungstäschchen und zwei Blatt lustige Sticker. Juhuuu! Ich hatte neue Wolle bekommen OHNE meinen Vorsatz zu brechen.

IMG_2278

weareknitters – the cotton 

Es kam aber noch besser: denn ebenfalls zu meinem Geburtstag erhielt ich von den „großen“ Kindern einen Einkaufsgutschein für den weareknitters-Onlineshop. OMG!!!! Noch mehr Wolle für mich! Von diesem Gutschein habe ich mir 10 Knäuel einer ganz besonderen Wolle gekauft: Recycled Yarn. Dabei handelt es sich um alte Jeansfasern, die aufbereitet und zu einem Baumwoll-Garn verarbeitet wurden. Die erhältlichen Farben beschränkten sich auf eher gedeckte Farbtöne grau, creme, schwarz, blau und dunkelrot. Ich fand sie alle toll! Entschieden habe ich mich für hellblau und dunkelrot.

IMG_2101

weareknitters – Recycled Yarn in weinrot

Insofern war mein Vorsatz also noch nicht gebrochen. Doch dann kam der Sommer. Und das bedeutet, dass ich euch von dem großen Glück erzählen muss, das mir beruflich widerfahren ist. Zu Beginn des Jahres beschloss ich, mir eine neue Stelle zu suchen. Und abgesehen davon, dass man bei so einer Veränderung zuallererst die fachliche Kompetenz und die generellen Jobbedingungen im Auge hat, ist es auch immer eine Veränderung des Personenkreises, mit dem man sich dann künftig umgibt. Im April habe ich also bei meinem neuen Arbeitgeber angefangen und nach und nach meine direkten Kollegen seither auch immer besser kennengelernt. Halleluja! Abgesehen davon, dass alle echt super nett sind und ich mich kollegial sehr angekommen fühle, stellt sich doch tatsächlich heraus, dass meine zwei direkten Kolleginnen meine Leidenschaft für Wolle und Handarbeiten teilen! Das ist ja wie ein 6er im Lotto 🙂
Seither tauschen wir uns über neue Projekte, Wollfunde, Anleitungen und auch mal die ein oder andere Handarbeitspanne aus. Es macht riesig Spaß! Und nunja, ganz konnte ich meinen Vorsatz dann doch nicht einhalten, als ich zusammen mit einer Kollegin noch einmal etwas bei weareknitters bestellt habe. Die Farbe dieser Schurwolle ist einfach zu knuffig, um sie nicht zu haben. Aus dieser Wolle in der Farbe Marshmallow werde ich ein Schafkissen für Niclas stricken.

IMG_4943.JPG

weareknitters – the petite wool in Farbe marshmallow

Im August ging es außerdem für mich und die Kinder noch eine Woche in den bayerischen Wald und für diesen Zweck habe ich mir von Lana Grossa ein Farbverlaufsgarn in sommerlichem Gelb bestellt. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass diese Bestellung mehr oder minder sinnlos dazubestellte Sockenwolle enthielt 🙂

IMG_3620

lana grossa – slow wool lino degrade

Soweit so gut. Weitere Vorsatz-Vergehen habe ich für 2019 nicht zu vermelden – und unter uns: ich bin ziemlich stolz, dass ich das bisher so gut durchgehalten habe. Mit Zuversicht blicke ich den restlichen 3 Monaten dieses Kalenderjahres entgegen. Abgesehen davon liegt mein Hauptaugenmerk derzeit eh auf der Fertigstellung bereits begonnener Projekte und das Material dafür habe ich ja schon zu Hause.
Hier jetzt also der Plan – oder Vorsatz – wie es mit meinem Blog in den nächsten Wochen weitergehen wird: ich werde im zweiwöchentlichen Rhythmus neue Beiträge eintakten, die langsam aber sicher die fertigen Projekte zeigen werden. Wahrscheinlich werde ich dabei die Fertigstellungsreihenfolge nicht einhalten können – ist ja aber auch nicht schlimm denke ich.
Ach ja, und dann möchte ich noch kurz von meinem anderen Plan berichten, der sich auf meine Strickstücke bezieht: die visuelle Darstellung. Gerne würde ich in Zukunft meine selbstgemachten Kleidungsstücke oder anderweitigen Produkte schöner in Szene setzen und habe da auch schon Kontakt aufgenommen, damit da mal ordentliche Fotos herauskommen. Ob, wie und wann ich/wir das schaffen, weiß ich noch nicht. Aber es ist definitiv ein Ziel :-).
Trennlinie4

Sometimes it’s kind of a hard things to keep on writing new blog posts and sometimes it’s a piece of a cake for me.
When I am not writing new blog posts, it is not caused by missing motivation. It depends on how I use my available free-time. Most of the time I have, I prefer to knit or crochet instead of writing new posts. But it will be a pity NOT to show you all these nice things I did in the last year.
I realized, that my last post on the blog is from april – a half a year ago. And I have to sum up first which projects have been completed since then and haven’t been shown here. I am lucky to have a good and complete database online in my ravelry account. It should be possible to get into it.
I had a short view on my list on ravelry and yes, there are a lot of projects I have to write about soon. To start with it can be a good resolution – the second one in this year. The first resolution I have in 2019 is: stash-busting and no yarn-shopping! All knitting-addiced persons know: hard to handle this resolution.
But, it is October now and so the main part oft he year is over and I can proudly announce that I (nearly) did it!
I haven’t bought even one skein of wool since may, altough I found everywhere allurement – online and in local stores.
And then my birthday came in may and I got a box-set by weareknitters from my boyfriend. It contained 5 skeins of Pima Cotton yarn, 2 patterns, a nice little bag and some cute and funny stickers. Ha! I got new yarn WITHOUT breaking my resoluton.
But it came much better then: I also got a shopping-card for the online-shop of weareknitters from the older kids and I used it to buy 10 skeins of a very special yarn: Recycled Yarn. It is made out of old jeans, which are refined and reworked to a fine cotton yarn. The available colors are naturally tones in grey, white, black, blue and darkred. I loved them all and decided to take light blue and red.

Well, my resolution wasn’t broken until summer. But then I made some greater changes in my life. In the beginning of 2019 I decided to search for a new employment. And of course, you focus on professional competence and general conditions, when you choose out of several opportunities. But in the end it is not less important to match with the colleagues in your new job. And so I discovered soon after my start in April, that I hit the bullseye with that decision. While I get my colleagues known in the first months, we found out, that both of them share my love to wool, knitting and self-made stuff. Since then it is so much fun to find new patterns and wool-options together and talk about current projects. Unfortunately this circumstance forced me to brake with my resolution and so we ordered some very beautiful yarn together this summer. It is a very colorful yarn by weareknitters, called marshmallow and I will work a sheep-cushion for my son with it.

Short before my summerholiday in august, I broke my resolution for the second time. I ordered online 3 skeins of Lana grossa cool wool Lino degrade in yellow. This is thought to be a sweater later.

So far, so good. I am kind of proud, that I knitted the most of this years projects with stash yarn and I think I will keep going in this next year again. I also try to finish some WIP’s in the 2 months left in 2019. Regarding to my second resolution this year: I plan to work harder and more constant on my blog posts. I want to write the more constant, maybe a blog post every two weeks and so I think I am able to show you all of my finished projects within the next months. I can be, that the chronology of their completion is mixed up, but I think, this is not the most important thing of my blog 😉

Ah, and then there is the plan to create a more professional niveau of my project photos. A friend of mine is good in photography and we both talked about giving it a try. I am not sure when we will start with it, but it’s definitely a target for the future 😉

Der blaue Käfer

Ich nehme es gleich vorweg: dieses Projekt hat fast auf den Tag genau zwei Jahre gebraucht, um fertig zu werden. Natürlich habe ich nicht ständig daran herumgestrickt. Eher lag es verschmäht immer wieder wochen- oder sogar monatelang in der Kiste der WIP’s und wartete geduldig auf Fertigstellung.

Zunächst war ich eigentlich sehr begeistert von diesem Cardigan. Ich sah das Teil (inkl. gerade stattfindendem KAL) auf ravelry in einem Forum und entschied mich spontan die passende Wolle im Internet zu bestellen und mitzumachen. Es handelt sich um L’échappée Laine Shetland 100% Shetland Wolle in den Farben antracithe, mer und brume.

file

Die Knäuel selbst fühlen sich gar nicht so kratzig an und ich kam mit den 4mm Nadeln auch relativ zügig voran. Dann hatte ich allerdings ein Phänomen, was mir bis dato unbekannt war: der Faden hörte mitten im Knäuel auf, ich musste neu ansetzen. Dasselbe passierte nach einigen Runden erneut und so langsam dämmerte mir, dass hier kleine Tierchen den Faden an diesen Stellen durchgebissen haben mussten. Oh weh!!! Ich suchte sofort das Knäuel nach Spuren irgendwelcher Schädlinge ab, konnte aber nichts entdecken. Die anderen, noch unbenutzten Knäuel waren zum Glück unabhängig vom Rest meines Wollevorrats aufbewahrt, so dass ich keine weitere „Verseuchung“ befürchten musste und auch dort fand ich keine Spuren von Krabblern.

file-11

Was meinen Scarabée Cardigan anging war ich allerdings erstmal recht frustriert und so verlegte ich das Strickstück auf später. Auf sehr viel später, um genau zu sein 🙂

Dieses Jahr im Frühling schnappte ich mir das angefangene Teil und strickte es endlich zu Ende. Das rundherum verlaufende Bündchen hat sich mir von der Anleitung her nicht sofort erschlossen. Allerdings ergaben sich alle bedenklichen Stellen dann doch während des Strickens.

Irgendwie ist mir wegen der langen Zeit, den abgeknabberten Fadensträngen und der dann doch auf der Haut sehr kratzigen Wolle die Lust an meinem Cardigan vergangen. Er hängt auf meiner Schneiderpuppe und sieht eigentlich ganz nett aus. Doch eine große Liebe wird es zwischen uns wohl nicht mehr geben. Schade drum. Die Anleitung aus dem Hause Rililie kann ich allerdings empfehlen. Das Muster gefällt mir sehr gut und ich kann mir prinzipiell auch vorstellen nochmals einen zu stricken – dann aber mit kuscheliger Merinowolle.

IMG_1008

IMG_1011

Trennlinie4

Let me tell you first this fact: it took me nearly two years to finish this project. Of course I didn’t knit it all the time while these years.I put it in my WIP Box and there it waited patiently for its finishing.

First, I was very excited and liked this cardigan, when I saw it on ravelry in a forum, where a Scarabée KAL was knitted. I decided spontaneous to join and ordered the recommended wool online. It is L’échappée Laine Shetland 100% Shetland wool in the colors antracithe, mer and brume.

The surface on the skeins isn’t sooo scratchy at all and I made good progress with needles 4mm. But then something happened what never happened to me while knitting before: the strand ends in the skein immediately. I had to get the new end and continued. After a few rows, the same happened again. I wondered what’s wrong with this wool and then I knew it: small little animals must have eaten my wool! I searched in the whole skein and in the others, which were stored separately with luck. But happily I couldn’t find any trace of moths anywhere.

Regarding to my Scarabée cardigan, I was frustrated then and so I postponed it.

This year in spring, I plucked up my courage and began finishing. The surrounding cuff was not so easy to understand first. But I trusted in Rililie’s pattern and all problems solved themselves when I reached them.

Somehow, it will never be the big love between me and this cardigan. The wool is scratchy on my skin, it took a long time to knit it and the moth attack were all together not the best circumstances for a love story.

But I can recommend the pattern itself. It is well written and the cardigan is looking good. I can even imagine to to another one, but then using soft merino wool instead 🙂

Jen – Unisex Modell

Ursprünglich war ich im letzten Frühling auf der Suche nach einem Pullovermodell mit V-Ausschnitt, dass ich meinem Liebsten stricken kann. Da ich noch eine ganze Farbpalette von Holst Supersoft in meinem Vorrat habe, entschied ich mich also für eine Anleitung, in der dünnes Garn (Sockenwolle/fingering yarn) verwendet wird. Josée Paquin stellt mit seinem Modell „Jen“ einen einfach Blockstreifenpullover zur Verfügung, der hauptsächlich glatt rechts gestrickt wird und eben solches Garn verwendet.

IMG_0479_edited_edited_small_best_fit

Copyright Josée Paquin

Eigentlich handelt es sich dabei um einen Damenpullover – zumindest trägt ihn eine Frau auf den Fotos der entsprechenden Anleitungsseite. Doch ich dachte, dass er eher wie ein Unisex-Modell daherkommt. Und V-Ausschnitt war ja auch genau mein Ziel. Also wählte ich für ihn vier Farbtöne aus dem blauen Spektrum aus und schlug die ersten Maschen an. Der Pullover wird von oben nach unten mit Raglan-Zunahmen gearbeitet. Als Hingucker sind die Ärmelmaschen (und später dann der komplette Ärmel) links gestrickt. Das gefiel mir aber nicht für den ganzen Ärmel und so beendete ich die Runden linker Maschen ab der Stelle, an der man in der Runde Ärmel und Körperteil voneinander trennt.

IMG_0993

Ich zeigte den Fortschritt meinem Liebsten, nachdem ich den Körper fertig gestrickt hatte und leider zeigte sich in seinem Gesicht überhaupt keine Begeisterung für den neuen Pullover. Er sah eher verhalten drein und ich merkte sofort, dass er ihm nicht gefiel, er mir aber auch nicht wehtun wollte, in dem er mir direkt die Meinung sagte. Also sprach ich es an und er gab zu, dass das eigentlich gar nicht sein Ding wäre.

Zuerst war ich natürlich schon enttäuscht. Mit diesem dünnen Garn ist es ja auch eine Menge Arbeit bis dahin gewesen. Aber ich freute mich auch, dass er so ehrlich zu mir war, denn wenn der Pullover dann anschließend nur im Schrank liegen würde, fände ich das auch nicht schön. Ich ließ das Projekt erst einmal für ein paar Monate in meiner WIP-Schublade verschwinden.

Und siehe da, kaum war das Jahr 2017 angebrochen, hatte ich Lust ein paar alte Kamellen endlich fertig zu stricken. Ich entschied, dass der Größenunterschied zwischen ihm und mir ja nicht allzu groß sei und ich den Pullover am Ende auch selbst tragen könnte. Ich strickte die Ärmel dran, fasste den Hals ein und Ende Februar 2017 hielt ich meinen „Jen“-Pullover in Händen 🙂

IMG_0995

Ich kann mir auch gut vorstellen den Pullover nochmal zu stricken, mit anderen Farben und vielleicht mit weicher Merinowolle. Denn obwohl Holst sein Garn mit „Supersoft“ betitelt, finde ich die Wolle durchaus recht kratzig, das ist nicht so schön. Ansonsten kann ich auch Anfängern das Modell durchaus empfehlen.

PS: für meinen Liebsten habe ich daraufhin ein paar verschiedene Herrenpullover bei Ravelry zusammengestellt und ihn sich dann drei Modelle aussuchen lassen. So wird’s dann hoffentlich auch was mit dem Gefallen 🙂

Trennlinie4

Originally I tried to find a pattern for a male sweater with V-neck, which I could knit for my beloved one. And as I had a lot of colors left of Holst Supersoft in my stash, I decided to use a pattern with fingering yarn. Josée Paquin provides with his pattern “Jen” an easy colorblocking sweater, mainly knitted in stockinette using fingering yarn. Actually it is meant as a female sweater – a woman is wearing it on the pattern page photos – but I thought it is more a unisex model. And I wanted a sweater with V-neck, so I chose 4 colors from the blue palette and casted on. The sweater is knitted top-down with raglan-increases. Eyecatcher are the purled sleeves, but I didn’t want a whole purled sleeve. So I changed the pattern and knitted the sleeves in stockinette after the point where the body is divided from the sleeves.

After finishing the body, I showed it to my boyfriend and unfortunately I could not see any pleasure in his eyes. He looked cautious on my project and I recognized that he didn’t want to hurt me by saying the truth, that this sweater is not pretty in his opinion. I asked him to say what he honestly thinks about it. And he did. First, I was disappointed. But on the other side I loved, that he had enough courage to tell me the truth. Because it is no pleasure aswell, if the sweater will end up in the cupboard forever since now, regarding to all that stitches you have to work with this thin yarn. I put the half-done project in my cupboard for a couple of month, motivation was gone. But then, early in 2017 I was motivated to finish some WIP’s and plucked up the courage to finish this Jen-sweater for myself in the end. The sizes between me and him do not vary a lot, it should not be a problem to wear it. I knitted the sleeves, did the neck cuff and end of February 2017 I held a new sweater in my hands 🙂

I really could imagine to knit this pattern again, then using other colors and another yarn, maybe merino. Although Holst names it’s yarn “supersoft” , in my opinion it is scratchy and that’s not so nice for a sweater. Otherwise I can recommend the pattern also for knitting beginners.

PS: for my boyfriend I browsed on ravelry through male sweater patterns and let him choose three of them, which he likes to avoid any disappointment in the future. 🙂