Ship ahoy!

Es ist mal wieder Zeit für die Teilnahme an einem Knitalong.

Wie ich bereits erzählte, habe ich mir ja ein paar Projekte für Isabell’s Knitalong vorgenommen. Und begonnen habe ich mit dem Modell „Ship ahoy!“ für meinen Sohn.

Farblich ist es eher ein Experiment, denn ich habe noch so ein paar hübsche Wollbonbons zu Hause. Wollbonbons sind Merinowolle-Knäuel, die einen Farbverlauf besitzen. So hat meine Wahl einen Übergang von grün nach blau bzw. umgekehrt.

Und dazu habe ich ganz einfach Holst Coast in der Farbe Dove kombiniert.

Wie immer ist auch diese Anleitung von Isabell leicht verständlich geschrieben und weist ein paar witzige Details auf. So wird bei ship ahoy! die Schulter nahtlos gestrickt, in dem man ein sogenanntes „provisional cast-on“ vornimmt. Bei dieser Art die Maschen aufzunehmen bleiben am Anschlag offene Maschen auf einem Hilfsfaden bestehen, die man dann nachträglich wieder aufnehmen kann und an dieser Stelle weiterstricken kann.

Das zweite kleinere Highlight sind die Bündchen, die im broken seed stitch Muster gearbeitet werden. Eigentlich ist es nichts anderes als eine Reihe rechts, links und die Rückreihe dann nur links. So entstehen kleine Unterbrechungen des Musters, was meines Erachtens sehr nett aussieht. Im Gegensatz zur Original Anleitung habe ich sowohl den Kragen als auch die Armbündchen mit der farbigen Wolle gestickt.


Schon bald konnte sich mein Kleiner über einen neuen Pullover freuen. Und ehrlich….er freut sich darüber! Einer der wenigen in meiner Familie, der selbstgestrickte Kleidungsstücke liebt.

Es macht mich vor allem deshalb so glücklich, weil er so viel Freude daran hat. Und ganz objektiv bin ich auch recht zufrieden mit diesem dünnen, weichen Pullover für Nic.

Ship ahoy!

It’s time again for me to take part in a KAL.

As I told you before, I decided to do some projects within Isabell’s Knitalong. And so I began with model „ship ahoy!“ for my son.

Regarding my colorchoice it is more an experiment, because I have still some of these beautiful Wollbonbons here in my stash. Wollbonbons are merino yarn skeins with a nice color gradient in it. Mine has a gradient from green to blue.

This comes together with a neutral skein of Holst Coast, colorway Dove.
As always, also this pattern is easy and well-written by Isabell and has some nice, tiny details in it. The shoulder part of ship ahoy is knitted seamless, because you work a provisional cast-on and so you can take the stitches back onyour needles later at that point.

The second highlight are the cuffs. It is not an easy rib-pattern, they are knitted in broken seed stitch pattern what looks very nice in my opinion.
I changed the color of the collar and the cuffs to my contrast-color.

It didn’t take long to finish this sweater for my son and he’s really happy with it. He is one of all my family members who always loves self-knitted clothes.
His happiness about getting new selfmade stuff is what makes me happy in the end.

But I am kind of satisfied with the result itself of course, this thin, smooth sweater for Nic.

Planungen für den Herbst/Winter 2016

Ein neuer Knit-a-Long steht vor der Tür: Designerin Isabell Kraemer veranstaltet nun zum dritten mal Ihren Herbst-KAL „Take your pick“. Im Zuge dieses Events bietet sie allen interessierten Strickerinnen einen Discount von 20% auf Ihre Anleitungen an.

Das ist natürlich eine günstige Gelegenheit sich Gedanken über künftige Projekte zu machen. Vor zwei Wochen habe ich begonnen an einem Herrenpullover zu arbeiten. Jen – so der Name des Musters – von Josée Paquin ist eigentlich ein Damenmodell, wobei ich finde, dass es eher ein Unisex-Modell ist. Weder Schnörkel noch Abnahmen im Taillenbereich deuten darauf hin und deshalb bin ich sicher, dass man den Pullover auch als Mann dank des V-Ausschnitts über einem Hemd tragen kann.

Der sogenannte „ombre“-Look, den viele Frauen dieses Jahr in den Haaren trugen, setzte sich teilweise auch in der Mode durch. So habe ich des Öfteren schon T-Shirts gesehen, die einen Farbverlauf von oben nach unten haben. Diesem Trend folgend, wird der Herrenpullover auch einen vertikalen Farbverlauf, bestehend aus 4 Farben, erhalten. Das Garn ist Supersoft von Holst.

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Mit dem Körper bin ich nun schon fast fertig und so konnte ich ganz entspannt ein bisschen auf Ravelry stöbern, ob mir das eine oder andere Modell von Isabel für ihren KAL gefallen würde. Eine ganz wichtige Rolle in der Entscheidung spielt die Verwendung bereits vorhandener Wolle. Ich habe mir nämlich vorgenommen bis Ende des folgenden Jahres nur noch (oder fast nur noch) Wolle aus meinem Vorrat zu verstricken und zu neuen Projekten zusammen zu stellen. Bis Ende 2017 möchte ich meinen Vorrat um 50% verkleinern.

Dennoch weiß ich natürlich, dass man manchmal ein Knäuel ergänzen muss, damit es mit anderen zusammen zu einem kompletten Projekt werden kann und das möchte ich auch nicht ausschließen.

Nun, hier also die Auswahl an Projekten für die kommenden Wochen. Zwei davon habe ich für den KAL von Isabel veranschlagt, „Ship ahoy“ für Niclas und „on the beach“ für mich.

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Und sollten meine zwei Knäuel Nice&Knit Wolle in der Farbe „surf“ bald ankommen (hängt mal wieder von der Bearbeitungszeit des deutschen Zolls ab), dann versuche ich mich auch noch an „Stream“ für den KAL.

Nachtrag zum Sommerkleid

In aller Kürze hier noch ein Trage-Bild meines Sommerkleids, nachdem es im Moment ja so schön Sommer ist in Deutschland. Wer hätte das gedacht, dass der August hinten raus nochmal so ein tolles Hochsommerwetter zaubern würde – perfekte Gelegenheit also mein neues Kleid zu tragen!


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I just want to add some modeled photos of my summerdress, which I finished in June 2016. It is so warm here in Germany right now, no one even thought, that August will turn out so hot and sunny in the end – perfect occasion to wear my new dress!

Was man NIEMALS tun sollte

Normalerweise schreibt man auf so einem Blog, in dem es wie in meinem Fall nur um Selbstdarstellung geht, nur Positives. Klar, man will sich ja auch von seiner besten Seite zeigen. Und wir alle kennen dieses Verhalten von uns selbst, die Posts in sozialen Netzwerken zum Beispiel. Ich habe schon ganz viele Bilder von der Hochzeit meiner Facebook-„Freunde“ gesehen, aber es ist noch nie vorgekommen, dass mal einer Bilder von seiner Scheidung gezeigt hat. Hm, frisch geschieden, hätte ich da jetzt selbst mal ein Zeichen setzen können 😉 Nun, mit meinem „Beziehungsstatus“ bin ich jedoch noch nie online gegangen und da wäre es ja auch komisch, wenn keine Hochzeitsfotos in der Chronik sind, dann aber dafür die Scheidungsbilder. Das käme dann vielleicht doch etwas zu pessimistisch rüber.

Nun, dies nur ein kurzer Exkurs über das Verhalten im WWW und so will ich wenigstens hier auf meinem Blog diesem Trend entgegenwirken und werde euch heute erzählen, was mir leider Unschönes passiert ist. Wohlgemerkt: dieses Ereignis hat bereit vor einigen Monaten stattgefunden, aber erst jetzt habe ich Abstand genug, um die „Schande“ mit der Öffentlichkeit zu teilen.

Deswegen möchte ich euch zeigen, was man auf keinen Fall tun sollte. Also ich meine überhaupt nicht! NIEMALS sozusagen!

Der ein oder andere erinnert sich vielleicht an meinen Sommerpullover mit dem hübschen Farbverlauf in Blautönen.

Ich war so unglaublich glücklich über dieses Kleidungsstück und war mir bereits mit der letzten Naht sicher, dass dieser Pulli zu einem meiner Lieblingsteile werden würde. Also habe ich ihn gewaschen.

Obwohl ich natürlich Handwasch-Seife für Selbstgestricktes und empfindliche Wolle zu Hause habe – nebenbei bemerkt handelt es sich um SOAK WASH in der Duftnote CELEBRATION (ein Traum!) – fand sich sowohl auf der Holst Coast Wolle als auch auf dem Gradienten-Garn ein Hinweis auf Maschinentauglichkeit. Ich war also mutig und habe meinen neuen Pullover in die Waschmaschine gegeben. Kaltwäsche, Feinwaschmittel. Und nach 1 Stunde kam mein Pullover auch wieder normal heraus. Irgendwie fand ich, roch mein Pullover aber recht arg nach Wolle, nasser Wolle. Ich weiß, ich sollte es als Handarbeitsverrückte wissen, dass Wolle nunmal nach Wolle riecht, aber trotzdem will ich nicht wie ein nasses Schaf riechen, wenn ich meinen neuen Lieblingspulli trage. Also beging ich direkt im Anschluss an die erste Wäsche den fatalen Fehler: ich wusch den Pulli nochmals in der Waschmaschine und setzte Weichspüler zu.

Keine zwei Stunden später saß ich heulend im Waschkeller vor meiner Waschmaschine und hielt einen nassen, immernoch ein wenig riechenden, aber ziemlich arg geschrumpften Wollbatzen in meinen Händen. In dem Moment hätte ich mir selbst eine Ohrfeige geben können. Der Pulli war eingegangen. Es ist zwar nicht ganz so extrem, dass man das Gefühl hat Puppenkleidung in der Hand zu halten, aber immerhin doch so schlimm, dass ICH dieses Teil nicht mehr werde tragen können. Ich zog an den Ärmeln, schlüpfte in das nasse Strickstück hinein, um es zu dehnen und zu hoffen, es ließe sich wieder auf seine ursprüngliche Größe erweitern. Doch es half alles nichts. Die Ärmel zu kurz, der Körper zu eng. Das ganze Geziehe und Getue ging vielleicht eine Stunde, dann saß ich konsterniert auf dem Boden und überlegte.

Manchmal muss man Niederlagen eben einfach hinnehmen und am besten daraus für die Zukunft lernen. Ich versuchte es also mit meiner optimistischen, lösungsorientierten Art anzugehen und kam kurzerhand auf die Idee den Pulli einfach meiner Tochter zu vermachen, die da im Moment perfekt hineinpasst. 🙂

So nahm es dann mit dem Pullover doch noch ein gutes Ende und ich musste ihn nicht dem Müll übergeben. Und mit der Weitergabe an meine Tochter entstand sogleich der Wunsch in mir, mir selbst einfach nochmal einen Neuen zu stricken 😉

Was lernt man also daraus? NIEMALS (!) etwas Selbstgestricktes mit Weichspüler in der Waschmaschine waschen.

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Normally the most are only writing about good things online, especially on a website like mine where I show selfmade things with no deeper sense behind it. Of course, you will show your bright side to everyone. And we all know this behavior from ourselves when we post something in social networks. I have seen lots of pictures of beautiful weddings from my facebook-“friends”, but never ever did someone post also pics of his/her divorce. Hmmmm, newly divorced as I am, I could have set an example 😉 Well, as I did never share my relationship status online before, it would come out a bit too sarcastic or pessimistic when I post divorcing-pics but no wedding-pics.

Well, back to topic after this little digression about behavior in social networks. I try to stand out against this trend and will tell you what happened to me some time before. Mind, that this incident happened already some month ago, but I haven’t got enough distance to it to publish this story here. I will show you what you should never do. I mean never! Really, NEVER EVER!

Maybe some of you can remember my summer-sweater with that nice gradient of blue stripes. I was so happy about my knitting result and I was sure that it will become a favorite garment for me. So I washed it.

Although I have handwash soak at home for my selfmade wool projects – by the way, it is SOAK WASH CELEBRATION (I love it!) – I found a notice both on the HOLST COAST yarn and the gradient yarn that they can be put in the washing machine. I was brave and put my sweater in. Cold wash, mild detergent. One hour later my sweater came out normally, but I recognized that it is still smelling like wet wool smells. I know, as a knitting addict I should know it better, wool is wool and will smell a bit like wool does. But I don’t even want to smell like a wet sheep when I wear my new favorite sweater and so I did the fatal mistake: I put it back in the washing machine and added softener.

Two hours later I sit in my cellar room, crying, my wet sweater in my hands. It still smells a bit, but it was shrunken unfortunately. In this moment I wanted to slap myself for what I did. The shrinkage was not so extreme to mention it as a puppet sweater, but at least so intense that I could never wear this garment anymore. I tried to elongate the sleeves, put the wet sweater on to bring it back in its original shape, but I had no success. The sleeves too short, the body too tight. After an hour of trying my best desperately on that sweater, I stopped and considered what to do next.

 Sometimes it takes courage to accept a defeat and to learn from it for the future. So I tried to see the whole issue in my optimistic and solution-driven way and had the idea, that the sweater maybe will fit for my daughter 🙂 So it came to a good end with it, I didn’t have to throw it away. And I came to the decision to knit another one for myself later 😉

What lesson do we learn from it? NEVER (!!!) put something selfknitted in your washing machine with softener.

Rettung eines Kleidungsstücks

Wie schon des Öfteren, möchte ich auch heute mit dem Wetter beginnen. Ja, es ist Sommer und ja, es ist angenehm warm draußen. Man hat Lust rauszugehen. In den Biergarten, an den Stadtstrand oder an den See. Normalerweise gibt mein Kleiderschrank dieses jahreszeitliche Gefühlshoch nicht wirklich 1:1 wieder, denn die meisten Sachen darin haben eher gedeckte Farben. Doch letztens hatte ich wirklich Lust auf ein knallig neon-orange farbenes Oberteil. Ich habe nämlich im Ausverkauf vor einigen Monaten in genau dieser Farbe NIKE Schuhe erstanden und als ich mit diesen so im Klamottenladen stand, fiel mir auf, dass dieses T-Shirt mit den schönen Häkelblumen im oberen Teil GENAU die Farbe meiner Schuhe hat. 🙂


Also war das neue Shirt gekauft und ich happy. Zuhause angekommen, habe ich es gleich angezogen. An jenem Nachmittag habe ich dann noch ein wenig im Garten beim Carport-Bau helfen wollen und habe, bevor ich mich umzog, schnell den Topf mit der schwarzbraunen Lasur von der Garage in den Garten getragen. Oh weh – zwei kleine Tropfen müssen mich dabei auf unergründliche Weise getroffen haben. Denn mein schönes, neues Sommeroberteil war ab da durch zwei kleine, dunkle Flecken verunstaltet. Ich habe mich selbst so darüber geärgert, weil ich ja auch von meinen Mitmenschen zu hören bekam „zieh dich um, bevor du hilfst“ und die Flecken nun nicht nur mein schönes Shirt untragbar werden ließen, sondern ich alte Besserwisserin dadurch auch noch Unrecht bekam mit der vorher provokant geschwungenen Floskel „ach das geht schon, ich trag das nur schnell da rüber, da passiert schon nix“

 


Ich hab es zunächst mit allerlei Putz- und Waschmitteln versucht, doch den Flecken war nicht beizukommen. Beinahe hätte ich das Shirt entsorgt, bis mir dann plötzlich etwas einfiel. In meinem Wollvorrat befand sich noch ein sehr dünnes, weißes Häkelgarn und eine entsprechend dünne 1,25mm Häkelnadel müsste sich auch noch finden lassen. Blumenmuster für Häkelblumen? Im Internet doch überhaupt kein Problem etwas zu finden!


Ha, und nun seht euch das Resultat meiner T-Shirt-Rettung selbst an: ich finde es sehr gelungen. Wenn man nicht weiß, dass es nicht so gehört, könnte es durchaus auch so gekauft worden sein. Nun kann ich also doch noch den Sommer im Kleiderschrank genießen.

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As I did several times before, I want to begin with the weather today, again. Yes, it’s summer and yes, it’s warm outside. You just wanna go out and have fun. Going to the beer garden, to the city-beach or at the lake. Normally, my wardrobe doesn’t show this seasonal elation, because the most things in it are in muted colors. But a few days ago I felt like buying me a new shirt in neon-orange. It fits perfectly to new NIKE-shoes I bought some month ago in sale – they have the same color. So I bought that shirt and was really happy about it.

At home at the same day I wanted to help my family building the carport. And before I changed my clothes for working, I just carried the pot with stain through the garden, wearing my new shirt. Oh no! Bad idea! Later I saw two little spots of dark paint on it. I was so upset about my accident because of two reasons. The first was, that my shirt is disfigured now and the second, more hurting fact was, that the other family members told me before not to do anything with paint with a new shirt on :-/ You know this moment when you have to admit others being right… ahh! Well, I tried to salvage it with several cleaning supplies – nothing worked. I was really frustrated. But then I realized, that my new shirt has a yoke of crocheted flowers. Jesus! Am I a wool addict or not?! I picked up my 1,25mm hook, white yarn and crocheted three different flowers. It took me only half an hour to make it.

Now, see the result of my shirt-rescue. If you don’t know that this is not original, you could believe it is. I love it!

Update der endlosen Freundschaftsdecke

Ich finde es ist mal wieder an der Zeit ein Update zu machen und selbst zu prüfen, wie weit ich nun schon mit diesem Langfrist-Projekt gekommen bin. Seit nunmehr 2 1/2 Jahren häkle ich immer wieder zwischenrein diese kleinen Merino-Quadrate in allen Farben, damit ich daraus am Ende eine Patchworkdecke zusammensetzen kann. Diese wird dann eine Gesamtfläche von ca. 220cm x 200cm haben.

Für alle, die nicht wissen, warum diese Decke „Freundschaftsdecke“ heißt: ich bekomme immer wieder zum Geburtstag und zu Weihnachten von einigen meiner Freunde neue Knäuel mit tollen Farben geschenkt. Damit habe ich zu manchen Farben dann einen direkten Bezug zu Menschen, die ich liebe – was dem fertigen Projekt am Ende einen ganz eigenen, emotionalen Charakter verleihen wird.

Ich habe die Farbauswahl von Anfang an bewusst nicht auf ein bestimmtes Spektrum begrenzt, was zur Folge hat, dass die Decke dann kunterbunt werden wird. Auf der einen Seite ist dies zwar schön, denn dann hat man noch mehr Farben zur Auswahl, auf der anderen Seite habe ich mir während des Häkel-Prozesses nun immer wieder die Frage gestellt, ob eine bunte Decke überhaupt farblich in mein Schlafzimmer passt. Insgesamt halte ich alles in meiner Wohnung eher gedeckt, das heißt hauptsächlich schwarz/weiß/grau – so auch das Schlafzimmer. Als Akzentfarbe sind der Teppich, der Schrank und sogar Teile der Bettwäsche in kräftigem Rot gehalten. Ich werde also irgendwann eine kunterbunte Tagesdecke in einem Raum haben, der mit roten Highlights ausgestattet ist. Da weiß ich ehrlich nicht, ob mir das gefallen wird.

ABER! Ha, jetzt kommt das große Aber 🙂 Ich habe ja immernoch die Tatsache mit dem emotionalen Wert dagegenstehen. Und das treibt mir doch gleich wieder ein Lächeln auf die Lippen. Ich sehe mich selbst schon vor meinem Bett stehen, auf meinem roten Teppich, vor meinem roten Kleiderschrank und werde glücklich meine Freundschaftsdecke bewundern….. wenn sie denn mal fertig ist.

Nun zum Fortschritt des Entstehens. Bisher gehäkelt habe ich folgende Mengen:

bunte, innere Quadrate: 105
fertige Quadrate (also inkl. weißer Umrandung): 28
Quadrate gesamt: 133

Nach meinen letzten Messungen brauche ich für die gesamte Decke eine Anzahl von 14 x 17 also 238 Quadraten. Der prozentuale Fortschritt liegt bei 55,8%. Gerechnet auf die bisher benötigte Zeit ist das voraussichtliche Fertigstellungs-Datum also der 23.08.2018


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I think it’s time to do an update of my longterm-project and to have a look how far I have been done with it now. Since 2 ½ years I am crocheting these little Merino-squares in all colors so that it will become a patchwork-blanket. It will measure 220cm x 200cm in the end.

For all, who don’t know why it’s called „friendship-blanket“: some of my friends give me skeins of that yarn for christmas or for my birthday. So I liaise these gifted colors with people I love and this will give the finished project a very personal and emotional touch.

From the very beginning I didn’t set a limit for colors for this project. This will result in a very colorful blanket. On the one hand this is nice, because I can choose from all colors of the rainbow, on the other hand I am more and more thinking about the finished blanket and if it will fit in my sleeping room at all. My home is mainly kept in neutral colors like white/black/grey. The highlighting color in my sleeping room is a strong red, i.e. the carpet, parts of my wardrobe and even some pieces of my bedding. What will happen is, that some day there will lie a rainbow-blanket in a red-colored room. Honestly, I don’t even know if I am gonna like that.

But! Ha, now I can say but…  There is this emotional thing with it. The emotional worth will bring a smile on my face. I see myself staying on my red carpet in front of my red wardrobe, looking on my bed with a multicolored bedspread on it and I will feel felicitously about it….. when it is finished some day.

Now tot he progress. Already crocheted amount:

Colored, inner squares: 105
Finished squares (with white frame): 28
Squares in total: 133

After my last measurement I will need a total of 14 x 17 = 238 squares. The percental progress is 55,8%. Calculated to the time I needed until now, the estimated finishing-date will be August, 23th 2018.

Sommerkleid – die Zweite

Manchmal brauche ich schon wirklich lange, um ein Projekt zu vollenden. So war es auch mit diesem an und für sich total schönen Sommerkleid – Cocktail dress.

Ich habe es bei Cathy in einem ihrer Blogbeiträge gesehen und war gleich recht begeistert davon. Also lud ich mir im Mai 2014 (!) die Anleitung dazu herunter und begann mit Holst Coast zu stricken. Die Anleitung selbst ist typisch für Rililie, mit einfachen Mitteln zu einem schönen Resultat. Und wenn es doch einmal etwas verzwickter sein sollte, ist alles hervorragend bebildert und erklärt.

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Und so strickte ich also munter vor mich hin, bis ich schließlich um den Bauch herum ins Stocken geriet. Nicht etwa, weil es zu schwierig war oder eine Stelle mir Kopfschmerzen bereitete. Sondern weil es sich so unglaublich in die Länge zog. Coast ist ein recht dünnes Garn. Es fließt fantastisch durch die Finger und fühlt sich auch nach dem Stricken wunderbar weich an, doch es waren einfach gefühlt eine Milliarde rechter Maschen. Also legte ich das unfertige Stück zur Seite und griff es ewig nicht mehr auf.

Dieses Frühjahr dann habe ich mir ein Herz gefasst und angefangen mein Kleid zu Ende zu stricken. Fast auf den Tag genau nach zwei Jahren also war es soweit, mein Kleid war fertig. Nunja, fast zumindest! Denn nachdem ich das Bündchen unten vollendet hatte, probierte ich erneut an. Ich mag ja kurze Kleidchen, doch sooooo kurz… das kam mir dann doch etwas zu aufreizend vor. Also entschied ich das Bündchen aufzutrennen und Länge hinzuzufügen. Bei der Gelegenheit kam mir dann auch die Idee Farbstreifen einzuarbeiten und einen anderen Abschluss zu wählen. Weitere zwei Wochen später war ich dann aber endgültig fertig und kann mich nun endlich für meine Geduld und mein Durchhaltevermögen belohnen, wenn ich dieses süße Kleidchen an sonnigen Sommertagen ausführe.

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Sometimes it takes really long before I finish a project. This time it was this nice summerdress, called cocktail(dress) designed by LaMaisonRililie.

First I saw it on the blog of Cathy and I wanted to do one for my own. So I downloaded the pattern in May, 2014 (!) and began to knit with Holst Coast. The pattern was a typical Rililie-pattern, easy to understand and nice results with easy methods. And if it was a bit more tricky somewhere, good pics and explanations helped to come through.
I knitted and knitted down the body, but somewhere around the belly I lost my motivation to go on with this project. It was not because it was difficult to knit anywhere but I got bored of all these stockinette stitches I had to do with this thin yarn. I love the smooth surface of Coast, but to knit such a long body down was an ordeal for me. I laid the project aside for a year or so. I continued this spring to finally finish it. It was in May 2016, some days around second starting-anniversary of that project, that I really did the last stitches. After finishing the cuff and trying on my new dress, I thought I was too short at all, altough I like my dresses short 😉

I plucked up courage, unraveled the cuff, added length and decided to work some colored stripes down there and do another ending as describes in the pattern. After another two weeks I finished it finally and now I can reward myself by wearing this wonderful summerdress on sunny days.

Sommerpullover mit Farbverlauf

Wiedermal im Forum von ravelry entdeckte ich im Bereich von der Designerin Isabell Kraemer ein fertiges Projekt von MillieMilliani, bei welchem sich sofort der Wunsch in mir hegte, auch so einen Seashore-Pullover für mich zu machen. Gut, grün ist jetzt nicht so meine Farbe, aber die Idee mit dem Farbverlauf bei den Streifen gefiel mit sehr gut. Ich fragte mich allerdings wie sie es hinbekommen hatte die Streifen im Ärmel an die des Körperbereichs anzupassen. Hatte sie mehrere Knäuel? Ich habe in meinem Wollvorrat ein Wollbonbon in einem wunderschönen blauen Farbverlauf und endlich wusste ich, was ich aus dieser besonderen Wolle stricken wollte. Zusammen mit dem dünnen COAST Garn von HOLST, schlug ich also diesen Raglan-Pullover an.

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Ich muss sagen, obwohl die Wolle ja sehr dünn ist, ließ sie sich zügig verstricken und ich gewann Zentimeter um Zentimeter hinzu. Was die Problematik mit dem Farbverlauf an den Ärmeln anging (ich hatte ja nur das eine Knäuel), wandte ich mich direkt an MillieMilliani, die mir sogleich eine ausführliche, nette Antwortnachricht schickte. Der Trick ist ein einfacher: ich maß die Länge an Garn ab, die ich für eine bestimmte Anzahl an Maschen benötigte. War ich dann an der entsprechenden Stelle eines Streifen im Körper angekommen, errechnete ich anhand Maschenanzahl und Rundenanzahl die Länge des Garns, die ich pro Ärmel von meinem Hauptknäuel abschneiden und beiseite legen musste. So hatte ich am Ende des Körpers 2×3 kleine Wolleknäuel, die der entsprechenden Farbtiefe im Körperbereich entsprachen.

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Gegenüber der Anleitung von Isabell fügte ich noch 5 Zentimeter Länge hinzu, weil ich die Pullover gerne etwas länger trage. Von der Griffigkeit war ich übrigens von Holst Coast und meinem Wollbonbon total begeistert. Das Strickstück ist soooo weich! Man möchte es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Und so machte ich mich dann auch zügig an die Ärmel, weil ich doch endlich diesen Pullover anziehen wollte 🙂

Nach 12 Wochen (was für mich wirklich ziemlich schnell ist) hielt ich meinen Pullover dann endlich in Händen und knipste noch schnell zwei Selfies vor dem Spiegel, bevor ich den Pullover zum Waschen gab. Seht ihr meinen Gesichtsausdruck auf dem Selfie? Genauso zufrieden wie ich gucke, bin bzw war ich auch mit meinem Resultat.

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Once again I saw a beautiful finished project on ravelry, it was in the forum of the designer Isabell Kraemer. It was a Seashore sweater made by MillieMilliani and I wanted to work one for my own. Well, green is not my color at all, but the idea with the color gradient was great. I asked myself how she could work the stripes on the sleeves in the same way as the body stripes. Did she have several skeins? I knew I have one skein of a wonderful gradient yarn in my stash, called Wollbonbon, in my favorite-color blue and then I knew what I wanted to work out of it together with HOLST COAST. Short after I had that idea, I casted on my Raglan.

Although the yarn I choosed was really thin, I made good progress on it. The problem with the gradients of the sleeves (I only had one skein of the Wollbonbon) could be solved easily. I wrote a message to MillieMilliani, asked her how she handled it and got instantly a very warm and informative answer from her. The solution was very easy. I calculated the length of yarn I used for a certain amount of stitches. And when I had finished a stripe on the body, I cut the yarn, measured the calculated length for one sleeve-stripe off the skein and so I got in the end 2×3 little yarn packages for later.

I changed the pattern only by adding 5 centimeters length on the body as I use to wear my sweaters and shirts a bit longer. The softness of the yarn is, by the way, absolutely fantastic. It is soooo smooth on the surface! You don’t want to lay it besides so soft is it. And so I finished my sweater after 12 weeks since casting on (that’s really fast for me). I was so happy about it, that I couldn’t wait for good weather or someone to do the photos. I made two selfies before I washed my sweater. Do you see my smile? This is exactly what I felt about the result and how it turned out.

Welome to my blog – english upgrade

A friend of mine recommended the knitting site ravelry to me three years ago and since then (Nov 2013), I have an account on that website. I found out, that it makes lot of fun to communicate with all these knitting-addicted people there and that it feels good to knit a project, i.e. a knit-a-long together with others.

Here on my blog administration I can see statistics in which the refering links are shown. Guess… I am getting more and more traffic here refering to ravelry and the most people there are from other countries. In the forum we are chatting in english. I had some thoughts about the language problem with my blog. I supposed how it feels when you visit a blog for information or because you are just curious about it and cannot read even a word on that blog. Okay, you can look at the pictures, but as I know, I am not the best photographer and the pictures are sure not the highlight of my blog at all. So I made the decision, to write my blogentries bilingual from now on and started to translate all older entries. The english part can always be found below the main entry and is held in italic. I hope that all native english speakers excuse my mistakes which can be found abundantly 😉

So, I have to say a warm and official WELCOME to all english speaking visitors here 🙂

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Vor drei Jahren hat mir eine Freundin die Internetseite ravelry empfohlen und seit November 2013 besitze ich dort auch einen Account. Ich fand heraus, dass es wirklich Spaß macht, sich mit anderen Stricksüchtigen wie mir zu unterhalten oder auch gemeinsam mal etwas zu stricken, wie zum Beispiel an einem Knitalong teilzunehmen.

In meiner Blogstatistik bekomme ich unter anderem auch angezeigt, von welchen Webseiten meine Besucher kommen (über Links). Ich habe festgestellt, dass es immer mehr auch von ravelry sind. Im Forum sprechen die meisten aber nur englisch, da die User ja von überall auf der Welt herkommen. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es wäre einem interessanten Link zu folgen und dann aber kein Wort von dem zu verstehen, was dort geschrieben steht. Natürlich können sich diese Besucher dann noch die Bilder meines Blogs ansehen, aber nachdem ich nicht wirklich gut fotografiere sind diese auch nicht gerade das Highlight meiner Internetseite. Also entschied ich mich dazu ab sofort meine Blogbeiträge zweisprachig zu verfassen und habe begonnen nach und nach die alten Beträge ins Englische zu übersetzen. Der englische Teil kann stets unterhalb des Haupteintrags gefunden werden und ist kursiv geschrieben (nur bei diesem Eintrag ist es genau anders herum!). Ich hoffe natürlich, dass alle englischen Muttersprachler Nachsicht mit mir haben und mir die vielen Fehler, die es bestimmt in meinen Texten gibt, nicht übel nehmen.

Ein herzliches WILLKOMMEN also an alle englischsprachigen Besucher 🙂

Freunde aus dem Adventskalender 

Vielleicht kennt der ein oder andere Leser meiner Blogbeiträge ja noch die kleine Gisela. Vor heute exakt 800 Tagen habe ich euch von ihr erzählt. Sie ist diese fleißige, gute-Laune-Giraffe, die uns seit nunmehr knapp zweieinhalb Jahren im Büro unterstützt.

Und nun war es im November so weit: eine Kollegin nahm nachdenklich unsere Gisela in die Hand und fragte mich, ob ich ihr für den Adventskalender ihrer Tochter auch so eine süße Giraffe machen könnte. Und wo wir schonmal so heiter über kleine Amigurumis sprachen, kam Sheldon gleich noch zur Bestellung hinzu 🙂

Hier nun also erstmal Gisela 2, der Körper gehäkelt aus Cascade Heritage Paints, die unifarbenen Teile aus verschiedenen Farben des glänzenden Garns GOLF von Lang.


Und zu ihr gesellte sich ein drolliger Freund, Schildkröte Sheldon. Ihn habe ich komplett aus GOLF gehäkelt. Die Anleitung dafür fanden wir auf Ravelry und ich muss sagen: super-knuffiges Ergebnis ❤


Soweit ich mittlerweile mitbekommen habe, hat sich die neue Besitzerin über die zwei Minis gefreut und ich hörte, dass Sheldon nun auch anders heißt: aus ihm ist ein HUGO geworden 😊

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Maybe some of my readers still know litte Gisela. Exactly 800 days ago, I told you about her. She is this hard-working good-mooded giraffe, who supports us in the office since 2 1/2 years now.

And in November it came to that point, that a colleague took Gisela from the desk, looked over her and asked me, if I could do another of this sweet little giraffe for her daughter’s advent calendar. And while we were talking about all these little Amigurumis, she ordered also Sheldon – the turtle for her. 🙂

Here first you can see Gisela 2, the body crocheted with Cascade Heritage Paints and the one-color parts from different colors of LANG GOLF.

Turtle Sheldon joined her. I worked him completely out of LANG GOLF. The pattern was found on revelry and I have to say: really cute result! ❤

As I already heard, the new owner of these two Minis was really happy to get them and I was told that Sheldon has got a new name. Now he’s called HUGO 🙂

 

Ein T-Shirt im Winter

Heute habe ich wieder mal ein neues Lieblingsteil fertig gestellt. Es hat mich wirklich viel Ausdauer und Durchhaltevermögen gekostet bei diesem Projekt am Ball zu bleiben. Im September habe ich pünktlich zum Start beim Knit-a-long von Isabell Krämer teilgenommen. Das heißt man suchte sich ein Design von Isabell aus und begann ab dem 9.9. mit dem Stricken. Deadline für diesen KAL ist der 12.12., also übermorgen! Hui, da hab ich es ja gerade noch geschafft und bin just in time fertig damit.

Ein paar Änderungen zum Originalmuster habe ich vorgenommen. Am auffälligsten sind mit Sicherheit die kurzen Ärmel. Eigentlich handelt es sich bei diesem Muster „Ravello“ um einen Pullover. Doch die Wolle, die ich ausgesucht habe, hat letztlich die Entscheidung hin zum T-Shirt gebracht. ITO Kinu – ein dünnes Garn aus reiner Seide – ist so federleicht und angenehm kühl auf der Haut, dass ich dieses Oberteil eher im Sommer als im Winter tragen werde. Deshalb nun kurze Ärmel 😉

Und dann wollte ich dem Ganzen noch einen extra chilligen Touch geben. Also habe ich in der Mitte der Vorderseite Maschen aufgenommen, zunächst stillgelegt und dann zu einer großen Fronttasche ausgearbeitet.

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Gefühlt waren es eine Milliarde Maschen, die hier verstrickt wurden 🙂 das nächste anstehende Projekt wird mit Sicherheit mit dickerer Wolle sein!


  

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Today I’m done with another favorite project. It really cost me endurance to stay tuned to this project. In September I started right in time within Isabell Krämer’s knit along. That meant, I had to choose a pattern from Isabell and started from Sept, 9th with knitting. Deadline for this KAL was Dec, 12th, what means the day after tomorrow! Puh, at least I finished just in time.

I did some changes to the original pattern. The most obvious are for sure the short sleeves. Actually this pattern „Ravello“ is a pullover. But the yarn I choosed for it finally made the decision to work a T-Shirt. ITO KINU – a really skinny yarn made of pure silk – is so light and cool to wear on the skin, that I will wear it more in summer than winter. Therefore I decided to work short sleeves 😉

And then I wanted to give it an extra casual look. In the middle of the body I added lots of stitches between the normal ones, put them away ´til I finished all of the body down and then worked the extra stitches to a front pocket.

In total I am more than satisfied with the result. It felt like I had to work a billion of stitches 🙂 and I am sure the next project I will work will have bulky yarn!

Hohoho – Olaf meets Santa

Ach wie schön ist doch die Weihnachtszeit!

Anfang November, als es auch hier in Deutschland endlich kühler wurde, war ich noch rein gar nicht in Adventsstimmung. Doch meine Freundin und ich haben trotzdem beschlossen beim örtlichen Fashion&Lifestyle-Laden erlebe wigner! an einer Häkelaktion „Strumpf dich glücklich“ teilzunehmen. Das Ziel hierbei war es aus 5 Knäuel MyBoshi Nr. einen Nikolausstrumpf zu fertigen. Ob nun stricken oder häkeln, verziert oder schlicht, ganz egal. Hauptsache selbstgemacht. Beim Kauf der Wolle haben wir die Häkelanleitung für die Grundsocke gleich kostenlos mit dazu bekommen.

Nach 3 Stunden war es vollbracht, der Strumpf war fertig. Jetzt fehlten nur noch die Verzierungen und dann wurden unsere Werke im Laden abgegeben. Bis zum fünften Dezember können die Kunden nun abstimmen welcher der allerschönste der Nikolausstrümpfe ist und zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas.

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Für meinen Strumpf habe ich mich für meine Lieblingsfarbe entschieden: blau 🙂 in zwei verschiedenen Farbtönen wechseln sich dunkelblau und jeansblau ab. Oben am Hals strahlt die Socke in reinem weiß und der Bommel ist ein Mix aus blau und weiß (ja, ich komm aus Bayern, aber die Kombi ist reiner Zufall 😉 ).

Den letzten Schliff habe ich dem Ganzen mit einem kleinen Filz-Olaf gegeben, denn der ist einfach sooooo knuffig und Umarmungen liebe ich auch!

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Ich bin gespannt wie unsere Nikolausstrümpfe abschneiden. Aber abgesehen vom Wettbewerbsgedanken hat es einfach Spaß gemacht an dieser Aktion teilzunehmen und ein bisschen weihnachtlicher fühle ich mich nun auch.

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Christmas is coming!

In the beginning of November, when it was getting cold here in Germany, I wasn’t yet in that christmas-mood. But my friend and I decided nevertheless to join a crocheting-event of our local fashion&lifestyle shop „erlebe wigner!“ which was called „strumpf dich glücklich“. The target was to work a Santa-sock out of 5 skeins MyBoshi Nr. 1. Indeed it didn’t matter if we knitted or crocheted, simple worked or decorated. It only counted to be selfmade. When we bought the yarn there, we got the pattern free on top.

After 3 hours it was done, the socks were finished. Now we had to do only the decoration and then we brought our socks to that store. Until Dec, 5th, the customers had time to watch all displayed socks and to vote for their favorite. There were prices to win regarding to the ranking.

For my sock, I decided to use blue, my favorite color 😉 in two different tones, dark and light blue were alternating. On the top of the sock it’s shining bright white and the pompon is a mix of blue and white (yes, I know, I’m from bavaria and these are the bavarian flag colors, but I promise it’s only by chance 😉 ).

In the end I put a little Olaf-snowman on it. He’s sooooo cute and I also like warm hugs!

I am excited which ranking we will get for our socks. But aside from the competition it was really fun to join that event and I am feeling even a bit more Christmassy now.

Lotte loves you

Heute zieht Lotte bei uns aus. Ja, Lotte sucht sich zum Schlafen und Kuscheln ein neues Zuhause. Eigentlich ist Lotte ja vorgestern erst bei uns eingezogen – sozusagen. Zumindest wenn man ihre Fertigstellung berücksichtigt. Hmm, zu Recht wird sich der geneigte Leser fragen: Wer ist überhaupt diese Lotte?!

Lotte ist eine kleine Pinguindame, die gemütlich auf der Couch rumhängt und ein kleines Nickerchen macht. Und sie hat auch noch einen Spezialauftrag: wenn sie nämlich erst einmal umgezogen ist, dann wird sie ihrer neuen Besitzerin hoffentlich ein warmes, gemütliches Gefühl vermitteln und zum Kuscheln einladen, so dass alle Sorgen schnell vergessen sind.

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Gemacht wurde Lotte aus GGH Cumba, verstrickt mit Alpaca, damit sie eine extra-weiche Oberfläche bekommt. Das Intarsienmuster habe ich mit zwei unterschiedlichen Methoden erstellt. Bei den großen Vollflächen wurden die Fäden der unterschiedlichen Farben einfach auf der Rückseite gekreuzt und mit der jeweils anderen Farbe weitergestrickt. Die Stirn, die Flügelenden, die Augen und die Nase habe ich im Maschenstich nachträglich aufgestickt.

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Der Verschluss hinten ist wie im Muster angegeben im Perlmuster gestrickt und mit Knöpfen zu schließen. Diese habe ich aus FIMO in einem Fliederton gebastelt.

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Meiner Freundin wünsche ich viele kuschelige Stunden mit Lotte und für alles was kommen mag, die Gewissheit, dass es da Menschen in ihrem Leben gibt, die immer für sie da sind.

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Today, Lotte is moving out. Yes, Lotte has found a new home for sleeping and cuddling. Actually, Lotte moved in only two days ago – if we bear in mind her completion. Hmmm, the inclined reader would ask: Who the f… is Lotte?!

Lotte is a litte penguin lady, who is hanging around on our couch and is making a nap. And she has a special mission: when she has moved out, we hope that she is giving her new owner a warm and cozy feeling and will invite her to cuddle, so that all her sorrows are forgotten soon.

Lotte was done out of GGH Cumba yarn, held together with Alpaca so that she is getting an extra fluffy surface. The fair isle part was done by mixing two techniques. The bigger areas I crossed the two strings of different colors in the back. The forehead, the wing ends, the eyes and the nose I did after knitting by sewing in „Maschenstich“.

The closure part on the back is knitted in seed stitch and added buttons, which I made myself out of FIMO in a nice lilac color.

I wish my good friend lots of cuddly hours with Lotte and for all what might come the certainty, that there are persons in her life, who are always by her side – forever.

Willkommen, Roger Bear

Wir haben Familienzuwachs bekommen – zumindest temporär. Da ich zur Zeit wieder innerhalb eines Knit-a-longs an einem Pullover für mich arbeite (Ravello) und dieser aus einem ziemlich dünnen Seidengarn gestrickt wird (ITO KINU), brauchte ich für Zwischendurch mal ein kleines Projekt mit etwas dickerer, kuschelweicher Wolle. Ich hatte noch Reste der Nice&Knit 100% Merino-Wolle – perfekt für dieses Projekt.


Gerade mal vor ein paar Tagen hat BetsyJo die Anleitung für Roger Bear veröffentlicht. Für die dazugehörige Teststrickerei war ich leider etwas zu spät dran, also wartete ich geduldig auf die Veröffentlichung. Juhuu, endlich! Und schon einen Tag später konnten wir mit Roger kuscheln.



Sehr schönes Schnuffeltuch! Und vielleicht auch ein Projekt als Spende für die Frühchen- und Neugeborenen-Station im Klinikum 🙂

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We got a new family member – at least temporarily. As I am working on a sweater within a KAL for myself (Ravello) and as this is made out of really thin yarn (ITO KINU), I needed a little project with cozy, bulky yarn in between. I had some leftover-yarn of NICE&KNIT 100% Merino-wool – perfect for this project.

Only a few days ago, BetsyJo published the pattern for Roger Bear. I was too late for the test-knit, so I had to wait for the publishing. Yeah, finally it’s there! And only one day later we could cuddle with Roger.

Very sweet cuddle-toy! And maybe also a project for the donations to the preemie-and newborn-station in hospital 🙂

(Nicht ganz so leichter) Winterpulli

So schnell kann’s gehen! Von über 30 Grad letzte Woche auf heute gerade mal 14 Grad. Okay, ich gebe zu, es ist September und von daher ein Wert um die 14 Grad wohl normaler als wenn es weiterhin diese Sommerhitze hätte. Im Allgemeinen kann man sich in Deutschland dieses Jahr wohl kaum über den Sommer beschweren. Es war viele Wochen sonnig und warm. Herrlich!

Und nun wird es Herbst. Passend zu den kühleren Temperaturen habe ich Peter’s Winterpulli fertig bekommen. Eigentlich war dieser als Weihnachtsgeschenk konzipiert, aber ich kann es einfach nicht erwarten und habe ihm den Pulli gleich gegeben 🙂

Die Anleitung zu diesem Modell „Articulation“ ist von Cassandra Dominick und auch für Anfänger geeignet. Das „falsche“ Zopfmuster lässt sich ohne Hilfsnadeln stricken, was ich organisatorisch angenehm finde (vor allem, wenn man unterwegs strickt).



Nachdem Peter genau wie Cassy’s Mann über 1,80 und schlank ist, habe ich die Größe gewählt mit der auch sie das Ursprungsmodell gestrickt hat. Der Rücken besitzt im Original hinten auch das Muster. Dies habe ich weggelassen und das Rückenteil glatt rechts gearbeitet. Die Ärmel habe ich um gute drei Zentimeter verkürzt.


Von der Cascade Ecological habe ich ca 750g, also drei Knäuel verbraucht. Und obwohl diese unbehandelte Wolle ein wenig auf der nackten Haut kratzt, findet das Resultat beim Beschenkten trotzdem viel Anklang. Ich freue mich jedenfalls, dass er so gut ankommt.

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Sometimes things are changing fast! Last weeks 30°C changed to 14°C today. Okay, I admit, it’s September and therefore 14°C are much more normal than this summer heat. Generally, the germans can’t complain about summer weather this year. It was warm and sunny many weeks long. Lovely!

And now it’s getting autumn. Eligible to that, I finished Peter’s winter sweater. Actually, it was thought as a christmas gift, but I cannot wait to give it to him 🙂

The pattern for this sweater is Articulation from Cassandra Dominick and also suitable for knitting-beginners. The „false“ cable pattern can be knitted without cable needles, what I find really helpful (especially by knitting to go).

Peter and Cassy’s husband are about the same size (1,80m) and both slim, so I choosed that size, which she had used as well for the original model. In the origin pattern the back has also cable pattern. I skipped this and made it stockinette stitch. The sleeves were shortened by 3cm.

I used 750g of CASCADE ECO, 3 skeins. And although this yarn is a bit scratchy on the skin, the sweater is adored by it’s new owner. Anyway, I am really glad, that he is pleased with it.

Leichter Sommerpullover

NOCH ist es ja Sommer hier, auch wenn die Temperaturen heute die 20 Grad Marke nicht knacken.

Vor zwei Wochen hatten wir am Wochenende unseren Jahrestag und haben diesen auch mit einem Dinner und einem Freilichtkinobesuch gebührend gefeiert. Einen Tag zuvor habe ich es endlich geschafft den Herrenpullover Modell Redford von Julie Hoover fertig zu stellen. Es war jetzt nicht explizit als Geschenk anlässlich des Jahrestags gedacht, doch irgendwie hat es sich dann ganz gut zeitlich getroffen. Bei der Anprobe haben wir dann aber festgestellt, dass die Ärmel doch ein wenig zu lang sind. Also habe ich immer wieder in den letzten zwei Wochen das Strickteil aufgegriffen, aufgetrennt, neu gestrickt, neu angenäht und nochmals geblockt (wieder so ein Wort, das mir auf Deutsch nicht mehr einfällt).

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Aber ich denke nach der gestrigen erneuten Anprobe: das Umändern hat sich gelohnt. Von der Weichheit der Wolle ist er recht angetan und ja, das kann ich vom Verstricken her nur bestätigen. Die Merinowolle von Kara und Katie (hier habe ich das „Fingering“-Garn in der Farbe Driftwood verwendet) ist einfach ein Traum. Bei größeren Bestellmengen kann es zwar sein, dass man noch Zoll in Deutschland bei der Einfuhr zahlen muss, aber für ausgewählte Stücke spreche ich trotzdem eine 100%ige Empfehlung für das Garn aus. Ich werde garantiert noch mehr daraus fertigen!

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Länge der Ärmel und des Hauptteils passen jetzt. Und da kommen die niedrigeren Außentemperaturen doch gleich richtig, um das Stück heute in der Arbeit zu tragen. Über einem Hemd ist er definitv auch tauglich für’s Büro. Ich freue mich über die Fertigstellung und hoffe der Beschenkte hat Freude am Tragen dieses leichten Sommerpullovers ❤

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It is still summer here, although the temperature doesn’t reach 20°C.

Two weeks ago we had our anniversary and celebrated this day with a diner and went to open air cinema. One day before I finally finished the men’s sweater model „Redford“ by Julie Hoover. It wasn’t thought as a present for him at all, but it matched well with this event. After he tried on his new sweater we realized, that the sleeves were a bit too long. So I unraveled the shoulder part and some centimeters below to knit it new in the right size for him.

It was kind of unpleasant extra-work, but after trying on again I think, the result was worth the work. He loves the smooth touch of the wonderful merino-yarn from Kara and Katie (this project was made of fingering quality in the color „driftwood“). I agree totally with him, the yarn is absolutely amazing. If you are ordering the yarn in Europe it can cause charges and/or duty, but it is worth it for special and loving projects. I will do definitely others with it!

The length of the sleeves and of the body are fitting now. And so the lower temperatures are perfect for wearing this sweater at the office today. I recommend to wear it over a shirt. I am happy about finishing this project and hope that the presentee has fun wearing this light summer sweater, too.

 

Seed Stitch Socks – Junior

Ich habe ja schon von unserem wunderschönen Urlaub im Piemont erzählt. Dass diese Zeit aber wirklich auch „Urlaub“ für mich war, habe ich noch nicht erwähnt. Denn im Normalfall hört man einfach NIE auf Mutter zu sein. Das heißt im Konkreten, dass man auch nachts, an Feiertagen und eben im Urlaub so seine Pflichten hat.

Doch diesmal hatte ich soviel eigene Freizeit wie selten zuvor in einem Familienurlaub. Das habe ich sehr genossen. Und so konnte ich meinem Kleinen ein neues Paar Socken stricken, auf das er sich schon länger freut.

Ich habe mich erneut für das Seed Stitch Muster entschieden und diesmal eine blau-graue Verlaufswolle mit einem knalligen Orange kombiniert. Von welcher Marke die Sockenwolle ursprünglich war, weiß ich nicht mehr. Es handelte sich um Reste zweier früherer Projekte: „Anna’s First Choice“ und „Socken ohne Ferse“.

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I have already told you about our wonderful holidays in Italy/Piemont. That I had „real“ holiday, I haven’t mentioned yet. Normally you never stop being a mother. That means in detail, that you have your duties by night or on holiday, too. But this time I had a lot of free time for myself, more than ever before. I enjoyed it a lot. And so I could knit a pair of socks for my little one, which he wanted me to do a long time before.

I decided to use the Seed Stitch pattern again and combined a blue-grey colored yarn with extreme orange. I can’t say which brand this yarn was originally, these were leftovers from projects made before: „Anna’s First Choice“ and „Socken ohne Ferse“

Sommer, Strand und Sonne

Seit einigen Wochen hält der Sommer endlich wieder Einzug bei uns und ich finde das super 🙂

Über die Pfingstferien haben wir unseren Urlaub dieses Jahr in Italien verbracht, genau genommen im Piemont. Für mich war es das erste Mal eine Reise in diese wunderschöne Region zu machen und ehrlich – ich bin restlos begeistert! Kaum touristisch geprägt, erlebt man dort die italienische Lebensweise hautnah. Und die Natur ist überwältigend schön.Foto 27.05.15 12 47 32

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Darüber hinaus hatten wir natürlich auch wahnsinnig Glück mit dem Wetter. In den zwei Wochen Ende Mai/Anfang Juni regnete es nur einen Tag ein paar Stunden und einmal nachts.

Für genau solche Gelegenheiten habe ich mir im Rahmen meines ehrgeizigen Ziels für 2015 (das Fertigstellen diverser Oberteile) auch ein Strandkleid vorgenommen.

Gestrickt habe ich es aus LANA GROSSA FLU in super-knalligen Farben. Der obere Teil des Kleides ist ein engermaschiges Lochmuster mit über Kreuz laufenden Diagonal-Linien. Der untere Teil ist auch ein Lochmuster, das aber großzügiger und luftiger gehalten ist.

Alles in Allem bin ich sehr zufrieden damit. Es trägt sich ziemlich angenehm und ist perfekt, um es am Strand oder im Freibad über dem Bikini zu tragen. Und nachdem es relativ grobmaschig gearbeitet wird, ist man damit auch schnell fertig 😉

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Since some weeks it is summer here and I really enjoy it 🙂
We had our holidays in Italy this year, in Piemont. For me it was the first time travelling to this wonderful place and honestly – I totally fell in love with it!
There are nearly no tourists there and you can experience the real „la dolce vita“. Nature is so beautiful all around, too.
I have to say, that we had also luck with the weather. The forecast was rainy and cold for the last two weeks in May, but it rained only one day and some hours by night.
For those opportunities I made a beachdress within my ambitious knitting plans for 2015. I knitted it with LANA GROSSA FLU in bright colors. The upper part of the dress has close meshed lace stitches which lines crossing eachother. The lower part is a lace pattern, too, but with larger holes in it.
Finally I am very confident with it. It’s nice to wear and perfect for a day at the beach or at the pool. The pattern was easy to understand and fast to knit.

Für Mama – in Liebe <3

Für alle Mama’s gab es am zweiten Sonntag im Mai wieder Blumen oder Geschenke. Natürlich habe auch ich als Mama von meinen Kindern kleine, selbstgebastelte Sachen bekommen und mich auch riesig darüber gefreut. Vor allem, weil es einfach zu schön ist, wenn man die Kinder am Sonntagmorgen in der Küche wurschteln hört und sich aber nicht rühren darf 😉 Ich bin brav liegen geblieben, bis ich dann letztendlich „geweckt“ wurde und das Frühstück – oh Überraschung – schon vorbereitet war. Dieses Strahlen in den Kinderaugen, wenn sie ihre Mama glücklich machen, das ist wirklich unbezahlbar.

Genauso freuten sich aber die Mama und Schwiegermama über ihre kleine Aufmerksamkeit, die wir ihnen zukommen ließen. Es gab kleine Körbchen mit Schokolade und diversen kleinen Leckereien, ein gerahmtes Bild und eine Orchidee. Zum Verzieren der Körbchen habe ich kleine Herzchen und Blumen gehäkelt und diese dann rundherum an den Korb gebunden. Die Blumen häkelte ich aus LANG GOLF, die Herzen aus MYBOSHI NO.1. Von der Größe her würden sich die Blumen auf jeden Fall auch als Tassenuntersetzer eignen.

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 It was mothers day on the second sunday in May, as every year and all mums got presents or flowers. Of course I received little self-made things from my kids, too, and I was really happy about it. Especially because it is too cute, when you are told to stay in bed in the morning, hearing the kids working in the kitchen. And when you are finally be woken up, coming to the – what surprise – ready prepared breakfast. You see that glance in their eyes, when they can make their mum happy with that – priceless!

Also my mum and mum-in-law got little presents from me. We had wooden baskets for them, filled with a photo, sweets, chocolate and an orchid. To decorate the basket, I crocheted some flowers with LANG GOLF and hearts with MYBOSHI NO.1. I think, the flowers will fit as cup-mat, too, regarding to their size.

SSS – Seed Stitch Socken

Zur Zeit hänge ich in mehreren UFO’s fest, was nun ja erstmal nichts Neues ist. ABER! Ich kann deutlichen Fortschritt bei meinen diversen Pullover/Kleid-Projekten vermelden. In den nächsten Wochen werde ich da wohl noch einiges fertig bekommen.

Was mich auch immer aufhält sind Projekte oder Ideen, die sich mehr oder weniger plötzlich ergeben und die eine Deadline haben. So zum Beispiel Geburten von Kindern meiner Freunde, Hochzeiten, Geburtstage (der geneigte Leser könnte hier nun anmerken, dass sich Geburtstage von Freunden und Verwandten jährlich wiederholen und deshalb keineswegs spontan auftreten 🙂 – ich bitte um Nachsicht!) oder wie zuletzt: die Kündigung einer lieben Kollegin. Und genau für diese wollte ich schon seit Ewigkeiten ein Paar Socken stricken. Nun hatte ich hierfür aus dem Nichts eine Deadline und wenn ich ehrlich bin, war das wohl auch gut so, sonst hätte ich das Paar noch weiter hinausgeschoben.

Also bekommt Sandy nun ein Paar Socken in Mädchenfarben. Ich habe hierzu auf ravelry ein nettes seed stitch Muster gefunden. Da fällt mir auf….. wie heißt das gleich noch auf deutsch?! PERLMUSTER – genau – jetzt fällt es mir wieder ein. Das passiert mir in letzter Zeit immer öfter. Umso mehr ich englischsprachige Strick- oder Häkelanleitungen nacharbeite, desto mehr geht mir die Begrifflichkeit in Fleisch und Blut über. Das führt tatsächlich dazu, dass ich manchmal den deutschen Begriff dafür vergesse. Tststs.

Nunja, hier jedenfalls das FO – neue Perlmuster-Kuschelsocken

Ich wünsche dir, liebe Sandy, alles Liebe und Gute auf deinem weiteren Weg.

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I have lots of unfinished objects these days – nothing new at all. BUT! I made real progress on several sweater/dress-projects. I guess I will finish one or another the next weeks.

What keeps me away from staying tuned to some projects are ideas or things, I have to knit or crochet ‚til a certain date. There are presents for birthdays of my friends, family, newborns, weddings (some of my readers could remark, that birthdays of friends or family are known before and do not happen spontaneous 🙂 – I hope you bear with me about that!) or as happened some days before: the termination of work contract made by my dear colleague. I wanted to knit her a pair of socks and promised to do so nearly one year ago. Now I got a deadline to finish that pair for her and maybe it was luck in the end, because without a deadline it would have last even longer to do it for her.

Well, now Sandy will receive a pair of socks in girly colors. I found a nice pattern on ravelry: seed stitch socks.

// On this part of the blog-entry, I searched for the proper word in german for „seed stitch socks“ and finally found it… Perlmuster! This happens once in a while when I am reading more and more patterns in english – I am forgetting the right words in german. tssss //

Here it is, the finished object – new seed stitch socks

Dear Sandy, I am wishing all the best for your future!

Ehrgeizige Pläne

Und schon ist es wieder März! Der Frühling naht und ich bin voller Tatendrang. Ich bin fest entschlossen meinen Schwung zu nutzen und habe deshalb eine laaaange To-Do-Liste erstellt.

Auf dieser Liste stehen viele Dinge, die vor allem mit dem Sommer zu tun haben, sowas wie Garten umgraben, Blumenbeete neu anlegen, Gemüse pflanzen (die Samen sind bereits im Zimmergewächshaus ausgesät und keimen schon), Bretter streichen usw. Für meine vier Wände innen fielen mir prompt auch ein paar Dinge ein, um alles schöner und neu zu machen: Bilder malen (es kamen mir gleich drei konkrete Ideen), Wände wieder weiß streichen und natürlich das Wichtigste: ganz viele schöne Dinge stricken! 😉

Nach dem Stöbern auf Ravelry habe ich festgestellt, dass ich immer wieder bei Pullovern, Shirts und Cardigans gelandet bin. Und deshalb habe ich eine Oberteile-Liste für die nächsten zwölf Monate erstellt – ein wirklich ehrgeiziges Projekt für mich!

Das Gute daran: ich werde in diese Liste meine bereits begonnenen Pullover-Projekte mit einbinden und endlich fertig stellen UND  ich werde die meisten Teile davon – ganz egoistisch – für mich selbst machen.

Begonnene Projekte:

  1. Redford, Peter
  2. Slade, Peter
  3. Summer Sweater, mich
  4. Cocktail dress, mich
  5. Strandkleid, mich
  6. Charleston, mich

Geplante/gewünschte Projekte:

  1. 5200k, mich
  2. Nothing but Stripes!, mich
  3. Urban, mich
  4. BlueSand Cardigan, mich
  5. Articulation, Peter
  6. Summer Girl, Anna
  7. School’s Out, Anna
  8. Lidian, Niclas

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Woah, it’s march already! Spring is coming and I am full of beans. I am determined to use my drive and made a looooooong to-do-list.

On this list can be found mostly things regarding to summer activities, i.e. gardening, preparing flowerbeds, planting vegetables (the seeds are sowed in a little greenhouse in my living room already), coating boards and so on. For my home I also got some ideas to make it more beautiful: paint pictures (three concrete ideas instantly), whitewashing the walls again and of course the most important point: knitting lots of beautiful things! 😉

After surfing through pattern search on ravelry, I found myself always hanging on sweaters, shirts and cardigans. So I created a list for the next 12 month – ambitious plans for me!

The good thing is: I am gonna embedding my existing sweater-projects in that list and finish them finally AND I will – totally egoistic – do the most of them for myself.

Already started projects:

  1. Redford, Peter
  2. Slade, Peter
  3. Summer Sweater, me
  4. Cocktail dress, me
  5. Strandkleid, me
  6. Charleston, me

Planned/Future projects :

  1. 5200k, me
  2. Nothing but Stripes!, me
  3. Urban, me
  4. BlueSand Cardigan, me
  5. Articulation, Peter
  6. Summer Girl, Anna
  7. School’s Out, Anna
  8. Lidian, Niclas

Vulkanier-Set für klirrende Kälte

Ihr kennt das ja schon von mir: ich lieeeebe diese Knit-A-Longs! Und: ich bin auch ganz vernarrt in die Wolle von nice & knit aus Amerika. Und so traf es sich hervorragend, dass Kara und Katie Mitte Januar einen Mützen- und Handschuh-KAL veranstalteten. Ich konnte einfach nicht widerstehen und habe mir sogleich auch wunderbar weiche Wolle in der Qualität DK-weight bestellt. Farbe? In meinen Lieblingsfarben gehalten, also Blautöne 😉

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Ein Muster habe ich auf ravelry auch gleich dazu gefunden: der VulcanSpy Hat von rililie. Die Anleitung ist – wie immer von rililie – logisch aufgebaut und ließ sich problemlos nacharbeiten. Dank des relativ dicken Garns war die Mütze mit den vergrößerten Stellen an den Ohren nach zwei Tagen schon fertig. Besonders gefällt mir daran der Beanie-Style dieser Mütze, die dadurch nicht ganz so gewöhnlich daherkommt.

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Ich hatte noch genügend Wolle übrig und überlegte mir einfache Fäustlinge daraus zu machen, die auf der Oberseite dem VulcanSpy-Muster folgen. Schön warm ist das fertige Set auf jeden Fall und die Idee die Mütze an den Ohren größer zu machen ist genial! Die Farben und die Weichheit des Garns sind wie immer ein Volltreffer.

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Und der Ober-Clou kommt noch: ich bin unglaublich stolz, dass mein Vulkanier-Set einen der Wochengewinne erhalten hat und fühle mich sehr geehrt, dass die Mädels mein Projekt erwählt haben. Über den Gutschein für weitere Nice&Knit Wolle habe ich mich sehr gefreut und bin schon beim Überlegen was für ein Projekt ich daraus als nächstes mache 🙂

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You know this already from me: I looooove these Knit-A-Longs! And: I really fell in love with yarn from nice&knit in America. Normally I follow the forum posts in their ravelry group and so it matched perfectly, that Kara and Katie made a hat-and-mittens-KAL. I couldn’t resist and ordered wonderful smooth yarn in DK-weight. Color? My favourite-colors, of course, blue-ones 😉

I also found a pattern on ravelry to do: VulcanSpy Hat by rililie. The pattern itself – as usual – is build up logically and was easy to rework. Due to the thickness of the yarn, I got the hat with the wide earflaps done in two days. I like especially the beanie-style of that hat.

I had enough leftover yarn to make mittens, too. I took a simple mitten pattern and added the VulcanSpy pattern on the top site. The finished winter-set is warm and the yarn is sooo smooth on my skin.

The greatest thing is, that I am really proud of my VulcanSpy set, because it was chosen as a weekly winner in that KAL. I got a voucher for new nice&knit yarn and that makes me so happy. I am already thinking about what I will do out of it next

Winter-Wunder-Glitzer Boshi

Nachdem das neue Jahr bereits zwei Wochen alt ist, möchte ich noch eines der fertigen Weihnachtsgeschenke zeigen, die gemacht habe. Für diese Boshi im Schachbrettmuster habe ich sowohl Original Boshi-Wolle (Nr.1) verwendet, als auch von rico creative melange in der Farbe braun/Flieder. Zu guter letzt hat die Mütze noch einen Bommel bekommen. Netterweise hat Sabrina mir ein Foto zur Verfügung gestellt  – vielen Dank dafür 🙂file_medium2

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The new year is already two weeks old and I want to show you one of the christmas gifts I made in December. For this Boshi hat with chess pattern I used both MyBoshi No. 1 and rico creative mélange in colorway brown/lilac. On its top I added a pompon. Sabrina was so kind to wear it for my photo – thanks for this 🙂

 

 

 

 

 

Was Warmes um den Hals

Zuallererst: Allen ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr 2015!

Wie jedes Jahr vergeht die Zeit am Ende des Jahres gefühlt doppelt so schnell wie sonst und schwups – schon ist es zu Ende. Die Wochen vor Weihnachten und Silvester sind für uns Handarbeitsverrückte natürlich sowieso zeitlich streng durchgeplant, damit alle Geschenke rechtzeitig fertig werden. Zwei, drei Tage vor Weihnachten lag ich diesmal gerade in den letzten Zügen für das letzte Geschenk und ich habe mir vorgenommen im Jahr 2015 deutlich früher mit den selbstgestrickten Geschenken zu beginnen, also am besten schon jetzt 😉

Anfang Dezember ist mir etwas passiert, was man „Supergau“ nennen könnte. Alle, die genauso wolle- und strickverrückt sind wie ich, werden verstehen was ich meine: Der ortsansässige Wolleladen veranstaltete im gesamten Dezember eine Rabattaktion von 50% (!) auf Alles im Laden! Ich hab wirklich versucht hart zu bleiben…. wirklich! Aber es ging nicht. Am Ende waren es nicht nur 10 Knäuel Sockenwolle (Socken gehen immer), sondern noch ca. 10 Knäuel Merinowolle und ein paar Knäuel dickere Mützen-Häkel-Wolle. Und gerade als ich mit meinem riesigen Einkaufskorb zur Kasse gehen will, sehe ich in einem kleinen Körbchen Cashmere Tweed liegen.

 

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Schnell überschlug ich im Kopf die Kosten für ein edles Gewerk wie einen Schal oder Pulswärmer oder eine kuschelweiche Mütze. Tja, alle wissen wie es endete: Zu meinem Sammelsurium gesellten sich beim Bezahlen noch 6 Knäuel der hübschen, superweichen, kostbaren Wolle von Lang in grau.

Auf ravelry habe ich keine zwei Tage später ein hübsches Design (inner truth) für einen Schal entdeckt und schon eine Woche später hielt ich das Weihnachtsgeschenk für meinen Liebsten in Händen: einen Zopfmusterschal in grau 🙂

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First of all: a happy new year 2015 to all of you!

As usual time is running in the end of the year and before you can say knife it’s gone. The weeks before Christmas and New Year’s Eve are planned out in a strict schedule for all knitting-addictives to get all presents finished right in time. Two or three days before Christmas I was finishing the last present and decided to begin much more earlier in the year 2015 for doing all these self-made presents (better beginning right now! – I thought)

In the beginning of December something happened what can be called kind of worst-case issue. All of you, who are nearly as yarn-addicted as I am, can understand what I mean: The local yarn-store did a promotion discount with 50% less to all things in store!!! I really tried to keep cool and buying only what I needed….really! But I can’t. In the end there weren’t only 10 skeins of sockyarn in my basket (you know, you can’t ever have enough sockyarn), there were 10 skeins merinoyarn and some skeins thicker boshi-like yarn in it. And even when I was taking my basket to the counter, I saw this little box standing there, Cashmere Tweed (!) in it.

I calculated the costs for a noble project as a scarf or wristlets in my mind and yes, we all know how it ended up: my smorgasbord in the basket was consorted by 6 skeins of this sooooooo smooth and precious yarn (LANG) in grey.

Two days later I found a nice pattern on ravelry (inner truth) to do a scarf and only one week later I hold a cable-pattern scarf in my hands – the Christmas present for my sweetheart.

 

 

 

 

 

 

 

 

Angora Loop

Ich habe beim Stöbern auf Ravelry vor ein paar Tagen einen schlichten Loop von Purl Soho entdeckt, der vorne eine Spitze bildet. Und genau für so etwas habe ich in meinem Wollvorrat noch die superweiche Merino Angora Wolle von Regia in der Farbe „Rinde“.
Damit ich annähernd die Maschenprobe erreiche habe ich doppelfädig gestrickt. Ich kann das Muster für Last-Minute-Geschenke nur wärmstens empfehlen 🙂

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Some days ago I found a simple loop pattern by Purl Soho when I fossicked for new knitting ideas on ravelry. This loop has a nice “peak” on its front. And for such a project I had this so soft merino angora wool from REGIA in my stash – colorway “bark”. To reach nearly the gauge I held the yarn double. Even for last-minute-giveaways I can only recommend this patter 🙂

Sternchen-Monster

An so einem regnerischen, kalten Novemberwochenende zieht es uns alle ja gar nicht richtig nach draußen. Also haben wir in der Familie viele Gesellschaftsspiele gespielt, gepuzzelt und auch einen Film geschaut. Und dann haben wir noch ein paar Stoffreste gefunden, die bei der Herstellung der Adventskalendersäckchen übrig geblieben sind. Flugs die Nähmaschine rausgeholt und losgelegt 😉
Anna hat ihrer Phantasie freien Lauf gelassen und sich ein Kuscheltier gezaubert. Darf ich vorstellen? Sternchen-Monster! Herrlich individuell, fantastisch fröhlich und super kuschelig 🙂

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On such a rainy november weekend no one is keen on going outside at all. So we played some board games, did puzzles and watched a movie. Then my daughter found fabric remnants from our advent calendar we sewed . We fetched out the sewing machine and started without a plan 🙂

Anna let her imagination run wild and conjured a cuddly toy. May I introduce “starlet-monster” to you?! Gloriously individual, fantastically cheerful and super cuddly 🙂

Socken für alle

Manch einer nennt es (S)ocktober, ich einfach die Lust im Herbst warme, kuschelige Fußbekleidung herzustellen. Mittlerweile ist es draußen so kalt, dass ich ohne Heizung nicht mehr auf meiner Couch sitzen möchte. Also wird schnell der Kamin angeschürt und wenn die wohlige Wärme sich im Wohnzimmer verteilt, macht das Stricken zu Hause – eingemummelt in eine Decke – doch gleich wieder Spaß.

Diesmal habe ich für mich und für Anna je ein Paar Herbst-Kuschelsocken fertig gestellt.

Mein Paar (Größe 39) ist gefertigt aus flauschiger Wolle, die eigentlich nicht für Socken gedacht ist. Das Hauptproblem beim Verarbeiten bestand in der fehlenden Elastizität des Garns selbst. Deshalb habe ich mich beim Schaft für 1R/1L entschieden, um für etwas Elastizität zu sorgen und vor der Ferse pro Nadel eine Masche zugenommen, damit man gut in den Socken schlüpfen kann. Und auch an der benötigten Maschenanzahl pro Runde musste ich erst ein bisschen schrauben, denn ich benötigte am Ende für Socken meiner Größe nur 9 Maschen pro Nadel (zum Vergleich: bei 4-fädiger Sockenwolle wären es 16 pro Nadel). Das Ringelmuster in Blautönen ist genau nach meinem Geschmack und ich bin mit dem Resultat auch ganz zufrieden.

 

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Frieren soll natürlich auch Anna nicht. Deshalb hat sie auch ein Paar kuschelwarmer Wintersocken bekommen (Größe 32). Dabei habe ich Reste verwertet von Sockenwolle, die ich noch zu Hause hatte und die nicht mehr allein für ein Paar gereicht hätten. Eins davon war die NEON-Wolle, aus der ich Anna schonmal Handschuhe gemacht habe. Über den Farbeffekt in der fertigen Socke habe ich mich sehr gefreut, ist ganz cool geworden. Anna gefällt’s jedenfalls 😉

 

 

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Someone would call it (S)October, for me it is only fun to knit warm and cuddly socks in autumn. The weather outside turned really cold these days, I didn’t want to sit on my sofa without heating anymore. So I made a fire in my fireplace and when the warmth is streaming through the house, knitting is pure fun at home.

This time I did a pair of socks for me and for Anna.

My own pair (size 39) is made with a yarn which isn’t meant to be knitted in sock patterns. The main problem was the missing elasticity. For the cuff I decided to make 1k 1p to improvise a little bit elasticity. Before the beginning of the heel, I increased 4 stitches in the round so that I am able to come in with my feet. And after the heel I decreased again up to 9 stitches per needle (36 in round). Although there were some improvisations to do, I am really confident with the result in the end.

Anna doesn’t have to freeze, too. She got also one pair of new knitted socks (size 32). I used stash yarn, leftovers for them. I held two strands of fingering yarn together and knitted with needle size 4mm. One strand was NEON-colored wool from which I have already made a pair of mittens for Anna. The combined colors of these two yarns turned out beautiful and Anna was satisfied in the end, so I were, too. 😉

Männerschal in schlichtem Grau

Mann o mann – wie die Zeit vergeht! Kaum habe ich noch erzählt wie toll es ist bei strahlendem Sonnenschein die Nadeln im Bikini zu schwingen, schon sind die Bäume gelb und rot, die Tage werden kürzer und vor allem auch wieder kälter.

Gestern fertig geworden ist dieser superweiche Herrenschal in schlichtem Grau. Das Besondere daran: das Garn dazu lieferten mir die zwei Mädels aus Amerika, Kara und Katie, die nun ja einen eigenen Wolle-Shop eröffneten. Die liebevoll handgefärbten Knäuel (100% Merino / fingering) kamen prompt und ich war sofort verliebt in das Material. Jede Masche zu stricken war purer Genuss und so ist dieser Schal auch schon nach einer Woche fertig geworden.

Er hat nun die Ausmaß von ca. 170cm auf 20cm Breite. Das Muster ist schlicht, umso schöner kommen die verschiedenen Farbfacetten der Wolle zum Ausdruck. Wer diesen Schal bekommen wird, weiß ich noch nicht. Aber so weich wie er ist wird das Tragen bestimmt für jedweden Beschenkten äußerst angenehm.

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Socken-Snacks zwischendurch

Nach meinem Sommerbustier habe ich in den letzten Wochen wieder stärker an anderen UFO’s (unfinished Objekts) gearbeitet. So hat mein Kleid ein paar Zentimeter hinzugewonnen (ich bin mittlerweile über die Taille hinaus an der Hüfte angekommen!).

Zwischendurch habe ich mich aber auch mal wieder auf Socken gestürzt. Nic hat ein neues Paar bekommen. In Größe 26 mittlerweile – Kinderfüße wachsen sooooo schnell :-D. Und die Wolle hat einen tollen, für Jungs super geeigneten, Farbverlauf in blau-grün. Ich entschied mich ohne Muster zu stricken und das Bündchen auch relativ kurz zu halten. Erfahrungsgemäß trägt mein Kurzer meine selbstgestrickten Socken ja sehr gerne und nach einigen wenigen Wochen/Monaten sind diese dann durchgelaufen. Gefreut hat er sich wie immer riesig und hat sie mir für die Fotos auch gleich gerne angezogen.

Socken Niclas

 

Und dann habe ich noch ein Paar in Größe 43 fertig gestellt. Ich war auf der Suche nach Herrensocken – was an sich ja schonmal gar nicht so einfach ist. Es gibt schon Muster im Internet oder auch in Sockenbüchern, aber entweder ich fand diese zu altbacken oder zu aufgesetzt oder zu bunt oder zu sportiv. Keine Ahnung 😉 Das Richtige war jedenfalls lange nicht dabei. Und dann habe ich am vergangenen Wochenende im Wollegeschäft meines Vertrauens Jawoll Superwash in einem klasse elegant-schlichten Grau erstanden. Und prompt wurde ich dazu auch im Sockenbüchlein fündig. Das Rippenmuster ist breit angelegt (3R/1L) und zieht sich den Schaft hinunter. Nach der Ferse (ich habe lieber Bumerang anstatt Käppchen gestrickt), habe ich die Rippen verschmälert (2R/2L) und diagonal über den Rist laufen lassen. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Meinen eigenen Ansprüchen an Eleganz, Schlichtheit und persönlicher Note genügt das Ergebnis auf jeden Fall… jetzt kann ich nur noch hoffen, dass dem Beschenkten die Socken auch zusagen werden 😉

 

Grey socks

Sommerfeeling inklusive

Heute habe ich mein Sommer Bustier fertig gestellt, das ich mir anlässlich des Nice & Knit SSKAL (Summer Sweater Knit A Longs) vorgenommen hatte.

Im Gegensatz zum Muster habe ich ein paar Änderungen vorgenommen. Gestrickt habe ich in Größe S, aber die Länge habe ich von Größe M übernommen, sodass es nicht bauchfrei daher kommt. An der vorderen Front habe ich die Knopfleiste durch ein Satinband ersetzt, das links und rechts in Corsagebändern eingefädelt wurde.

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Im Rückenabschnitt bin ich etwas tiefer gegangen, sodass der Rücken schön frei ist (gerade im Sommer kann ein schöner Rücken ja auch entzücken).

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Und mit den Trägern habe ich mir spontan etwas anderes einfallen lassen. Anstatt sie wie angegeben jeweils hinten gerade unten am Rückenteil festzunähen, habe ich sie im Nacken einfach geknotet und finde das Resultat ganz gelungen.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden damit. Die Passform ist super, der Schnitt und die Anleitung einfach. Und die Wolle mit den kleinen Perlen bringt edlen Glanz auf ein tolles Sommer-Teil.

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Knitalongs – die neue Handarbeitssucht

Wie ich ja schon gestern in meinem Beitrag über die Verträglichkeit von Sonne und Wolle angedeutet habe, habe ich für mich was Cooles, Neues entdeckt – KNITALONGS! Ein Hoch auf das 21. Jahrhundert!

Najaaaaa, neu im Allgemeinen wäre wohl übertrieben. Knitalongs gibt es wahrscheinlich schon seit Jahrzehnten, aber für mich ist es eine Neuentdeckung. Mit Sicherheit hat das Internet stark zur Entwicklung solcher Events beigetragen. Was vor 40 Jahren noch der Stricktreff in Oma’s Wohnzimmer war, zu dem sich die Nachbarin auf einen Kaffee gesellte, ist heute virtuell die Diskussionsgruppe eines Knitalongs im Internet. 😉
Das Tolle daran ist die räumliche (und größtenteils auch zeitliche) Unabhängigkeit, mit der man an dieser Gemeinschaftsaktion teilnehmen kann. Das ist vor allem für Menschen wie mich von Vorteil, die aufgrund von Kindern, Haushalt und Job zeitlich eingeschränkt ihr Hobby betreiben bzw. nachts um 1 Uhr eben nicht immer eine Handvoll Mitmenschen finden, die sich spontan auf eine Strickrunde treffen würden. Zudem kommt man mit Strickerinnen „all over the world“ in Kontakt. Und noch einen positiven Aspekt haben diese Knitalongs: gerade Stricker/-innen, denen während eines Projekts mal die Puste ausgeht oder die gerne von den ganzen Ideen im Kopf abgelenkt werden, kommt der zeitlich begrenzte Rahmen dieser Events zugute und man ist einem gewissen positiven Druck ausgesetzt das Angefangene auch zeitnah zu beenden.

Und so stürze ich mich seit kurzem explizit auf derartige Gemeinschaftsprojekte. Einer davon ist der „Summer Sweater knit a Long“ der beiden „Nice and knit“-Mädels aus Amerika. Kara und Katie führen einen Strickblog, dem ich seit ca. zwei Jahren begeistert folge und seit ungefähr einem halben Jahr verkaufen die beiden auch ihre eigene, handgefärbte Wolle über ihren etsy-shop. Gestartet hat der Knitalong gestern und wird Ende Juli enden. Ziel dessen ist es in diesen sechs Wochen ein Oberteil-Projekt (Pulli, Top, T-Shirt o.ä.) auszuwählen und anzufertigen. Ausgetauscht wird sich dann über den jeweiligen Strickstatus bei ravelry. Ich werde anlässlich dieses Events ein Sommer-Bustier aus Lana Grossa’s Perla machen, diesmal aber in kräftigem persian red. Und soweit bin ich damit schon gekommen:
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Ha! Das ist aber noch lange nicht alles ;-D
Es gibt nämlich auch noch eine Steigerung dieser knitalong-Geschichten! Nämlich sogenannte Mystery-Knitalongs! Wow, jetzt wird’s geheimnisvoll. Bei dieser Art des Projekts weiß man mit Beginn noch nicht wie das fertige Produkt aussehen wird. Immerhin weiß man was man da überhaupt strickt…. also, ob es ein Pulli, eine Decke oder ein Schmusetier wird. Doch alles was man zu Beginn bekommt ist eine Einkaufsliste 😉
Und dann geht’s los. Woche für Woche werden neue Muster, neue Abschnitte des Strickstücks preisgegeben und man darf gespannt miterleben wie es wohl am Ende werden wird.
Natürlich musste ich auch gleich an so einem Mystery-knitalong teilnehmen! Wir stricken gemeinsam eine Decke. Sie besteht aus 48 Quadraten und wird mit einer Bordüre noch umrandet. Nachdem ich diese Decke als Geschenk anfertige kann ich hier noch keine weiteren Details preisgeben. Ist dann sozusagen für alle Leser auch ein Mystery-Projekt 😛

Ein vernebeltes Bild, mehr gibt’s im Augenblick nicht.

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Strickverrücktes Sommervergnügen

In den letzten zwei, drei Wochen hatten wir ja wirklich traumhaftes Wetter.
Sonnenschein und Temperaturen über 30 Grad lassen die meisten Menschen nicht an Wolle und Stricken denken – einschließlich mir. Naja, zumindest war das bisher so. Ich habe in diesem Sommer mein Handarbeitshobby von einer ganz neuen Seite kennengelernt und bin total begeistert.
Als erstes habe ich mir dieses Frühjahr explizit Sommerprojekte vorgenommen, z.B. ein Kleid oder Tops aus Baumwollgarn. Also habe ich mich mit Nadel und Wolle bewaffnet in meinen Bikini geschwungen und nebenbei gesonnt!

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Es ist fantastisch! Ich liebe es in der Sonne zu stricken. Und das, obwohl ich bisher bei dem Gedanken an Stricken ganz andere Szenarien vor meinem inneren Auge sah: Ein Sofa, ein Kaminfeuer, Schneefall draußen usw.
Ich kann ab sofort jeder/jedem Strickbegeisterten nur empfehlen den Sommer auch in dieses Hobby Einzug halten zu lassen.

Und in dieser euphorischen Stimmung bin ich gut voran gekommen.

Neu fertig geworden ist mein türkis-farbendes Top. Die Anleitung stammt aus Filati Handstrick 56. das Garn ist „Perla“ von Lana Grossa. Es zeichnet sich durch eingearbeitete kleine Perlchen aus, die in der Sonne schön funkeln.
Das Top wird hinten im Nacken mit einem Knopf geschlossen und sitzt angenehm locker um den Körper.
Das Muster musste ich leider etwas anpassen, da ich es irgendwie nicht so richtig auf die Reihe bekommen habe die seitlichen Abnahmen in das Lochmuster einzubinden. Im unteren Teil sieht man es nicht im Gesamtergebnis, dass ich tricksen musste. Aber im oberen Teil hätte man es gesehen, deshalb habe ich nach oben hin glatt rechts weitergestrickt.

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Nunja, und dann habe ich noch eine weitere Vorliebe innerhalb dieses Hobbys für mich entdeckt: knit-alongs! 😁
Aber darüber schreibe ich noch einen separaten Beitrag (auch auf die Gefahr hin, dass ihr denkt ich sei wahnsinnig mir so viel gleichzeitig in kürzerer Zeit vorzunehmen).

Ein rosa Lochmuster-Traum

Für dieses Paar Socken habe ich extra weiche Baby-Sockenwolle gekauft. Ich liebe diese Farbe, das Zartrosa, für diese Art von Lochmustersocken.

Das Grundmuster habe ich aus dem Buch „die 100 schönsten Socken für die ganze Familie“, habe es aber angepasst. Ich habe den Schnitt mehr wie Sneakersocken aussehen lassen und oben die Bordüre und die Rose weggelassen. Fertige Größe: 38/39.

rosa Lochsocken

Lochmusterdetails

Update: Endlose Freundschaftsdecke

Heute möchte ich euch zeigen wie weit ich bisher mit den Häkelquadraten meiner endlosen Freundschaftsdecke gekommen bin.

In drei Wochen ist bereits ein halbes Jahr vergangen und es zeigt sich, dass es richtig war das Projekt auf lange Zeit anzusetzen. Neben anderen Projekten hat man immer wieder mal Lust einen kleinen Häkel-Snack zwischendrin in Form dieser Quadrate zu machen. Würde man anstatt dessen alle an einem Stück häkeln, wäre das einfach viel zu eintönig. Nebenbei bemerkt würde ich es auch gar nicht aushalten solange kein anderes Projekt in Angriff zu nehmen 😉

Nun, mittlerweile sind insgesamt 46 innere, bunte Quadrate entstanden. Und weil meine Neugier eben so groß ist, habe ich auch schon begonnen teilweise die weiße Umrandung vorzunehmen. 25 dieser 46 Quadrate sind also schon komplett fertig.

Nochmal zur Erinnerung: für die fertige Decke benötige ich 440 dieser Quadrate – habe also bereits 10% geschafft – TSCHAKKA 😉

Quadratesammlung

Finally finished – Sommertop

Endlich….manches dauert bei mir eben einfach ein bisschen länger. Dazu gehört auch dieses Sommertop, gehäkelt nach der guten Anleitung von Flexible Fashions, das eigentlich nur noch den letzten Schliff benötigte. Es ist meines Erachtens nach ganz schön geworden. Vor allem die Farben mit dem Verlauf in Meeresfarbtönen gefällt mir für den Sommer gut. Und trotz der Tatsache, dass es bei meiner Oberweite ein bisschen was zu verstecken gilt bleibt bei der entstandenen Form alles an Ort und Stelle – alltagstaglich würde ich mal sagen 😉

Ach ja, verarbeitet habe ich hier Schachenmayr Select Tahiti

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Panda-Pulli Taotao

Endlich ist er komplett fertig, der neue Pulli für Anna.

Gestrickt habe ich ihn aus ESTIVO II von Lana Grossa. Das Garn ist so schön flauschig und dabei aber gar nicht schwer. Also ideal für alles was man für die Übergangszeit oder den Sommer machen möchte. Das Modell ist aus Kids & Babys 3 und denkbar einfach nachzuschicken. Ich hatte viel Freude dabei und es ging auch flott voran. Die Augen habe ich etwas abgewandelt und anstatt schwarzer Knöpfe lieber die rosa Perlen verwendet, die Anna in meiner Vorratskiste seit Wochen beäugt 😉

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Grüße aus der Versenkung

Jaja, ich lebe noch. Angesichts der Zeit vom letzten Blog-Eintrag bis heute wirklich erstaunlich, oder? 😉 Zwei volle Monate bin ich einfach nicht dazu gekommen etwas Schönes zu produzieren bzw. hier zu posten.

Wie ich schon berichtet habe nimmt mich das Bauvorhaben komplett in Beschlag. ABER: alles hat ja bekanntlich irgendwann ein Ende. Und so sind auch wir vor 10 Tagen in unser neues Domizil eingezogen. Natürlich gibt es immer noch vieles zu räumen und zu installieren. Doch ich habe endlich wieder einen gemütlichen Ort im Wohnzimmer, wo ich meiner Handarbeit fröhnen kann: eine Couch! Ach ja, und nicht zu vergessen, TAGESLICHT habe ich jetzt auch wieder. Das heißt es gibt in Zukunft auch keine Ausreden mehr für schlechte Fotos hier 😉

Nun, heute möchte ich erst mal das Unfertige zeigen, das ich im Moment bearbeite. Ein paar Projekte sind schon zusammen gekommen (es gibt halt sooooo viel schöne Wolle und soooo tolle Ideen):

Da ist zum einen meine endlose Freundschaftsdecke. Die bereits vorhandenen Quadrate haben Zuwachs bekommen und ich habe begonnen einige davon weiß zum umranden.

Dann wäre da noch das Sommertop aus Baumwolle mit Farbverlauf. Gehäkelt, nicht gestrickt. Und es steht schon fast vor Vollendung:

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Socken wird’s auch geben. Ich probier’s gerade mit Ringelsocken. Die einen rot-schwarz-grau aus 4-fädigem Sockengarn und zum anderen Flauschi-Wellness-Socken, die ich auch LEGGERO von Lana Grossa stricke. Guckst du hier für den Strick-Fortschritt:

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Zu guter letzt arbeite ich gerade noch an einem Sommerkleidchen in meiner Lieblingsfarbe: türkis. Und ich freu mich schon wie nersch, wie es sich entwickeln wird. Gestrickt wird mit HOLST COAST – ein unglaublich weiches Baumwollgarn, das sich sehr schön verarbeiten lässt.

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Halt! Das aller neueste hätte ich jetzt fast vergessen ;-D Diese Woche hat mich mein Weg mal wieder in den Wolle-Shop meines Vertrauens geführt und dort wurde ich in einer der ausgelegten Zeitschriften fündig für ein neues Sommerprojekt. Als ich die Wolle dazu dann im Regal liegen sah konnte ich keine Sekunde länger warten. Schwups, Garn war gekauft, auf die Nadeln genommen und sofort angefangen. Farbe: klaaaaar! türkis-blau 🙂

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Neue Kategorie – Kids DIY

Heute ist schon wieder Montag. Und alle, die sich grämen, dass eine neue Arbeitswoche beginnt, möchte ich daran erinnern, dass ja auch gleichzeitig heute wieder ein creative monday ist und das könnte unser aller Laune doch verbessern. Einfach mal im Alltag schauen was uns für schöne, selbstgemachte Dinge über den Weg laufen.
Gern möchte ich heute wieder ein Projekt von mir vorstellen, aber dann müsste ich den „creative monday“ in den „ufo monday“ (=unfinished objects) umbenennen. Einige der Leser haben es vielleicht an anderer Stelle schon mitbekommen, wir bauen seit einem dreiviertel Jahr ein Haus. Und dieses Projekt – leider gänzlich ohne Wolle und Nadeln – bringt mich im Moment ziemlich an meine Grenzen. Mir fehlt oft die Zeit und Muße meine Strick- und Häkelprojekte zu verfolgen.

Aber zum Glück habe ich Kinder. Und die sind ja vom Naturell aus den ganzen Tag kreativ – wenn man sie nur lässt 😉
Ich führe heute eine neue Kategorie ein: Kids DIY!
Hier kann ich euch die Werke zeigen, die meine Kinder in ihrer Freizeit anfertigen.

And now I proudly present u….
Fred – der rote Vampirpirat
Selbst genäht von Anna aus alten aussortierten T-Shirts ihres Papas. Ich finde der Ausdruck im Gesicht dieses furchtlos-freundlichen Kuschelmonsters spricht für sich. Ungeklärt ist noch, ob die Falte am unteren Ende die Möglichkeit zur Schleimbildung hat, sodass Fred seinen Widersachern schneller entkommen kann 😉

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Fluormania, die Zweite

Wie ich schon berichtet habe, fiel ich zusammen mit meiner Tochter beim letzten Besuchs des örtluchen Wollegeschäfts spontan über das Sockengarn Fluormania her. Aus dem Knäuel, das wir damals für Nic mitgenommen haben, ist nun ein Paar Kindersocken mit kleinem Zopf auf dem Spann entstanden.

Die Farben dieser Wolle finde ich echt klasse, ich bin versucht mir selbst vielleicht auch ein paar Socken daraus zu stricken 😉

Eine Frage an dieser Stelle an alle, die auch schon Socken gestrickt haben:
Strickt ihr die zwei Socken des Paares bei Colorfarbe gleich? Oder macht ihr es wie ich versetzt?

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Dicke, superwarme Kuscheldecke

Eine echte Kuscheldecke darf ja auch durchaus mal etwas mehr auftragen finde ich. Und das muss nicht immer nur die Optik sein. Diese Decke in den Farben schlamm und royalblau hat ein relativ unauffälliges Hauptmuster im Innenteil, ist aber wegen der Schwere des verwendeten Garns ein echter Kuschelfreund. Soooo schön warm! Ein bisschen schwer ist die Decke schon (2,4 kg), aber über sich selbst ausgebreitet auf der Couch fällt das Gewicht nicht auf. Vor allem ist es Dank der Größe möglich zu zwei zu kuscheln 😉

Deckengröße: 185 x 145 cm

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Wieder was in Schachbrett-Optik

Ich habe euch ja schon ein paar – hauptsächlich gehäkelte – Mützen diesen Winter gezeigt. Nachdem Mützen im Allgemeinen eher ein Handarbeits-Snack für zwischendurch sind, habe ich noch ein paar gemacht. Heute geht es um ein Häkelmodell mit Boshi-Wolle. Kräftiges Pink trifft auf klassisches Schwarz!

Schön dick und flauschig ist diese Mütze allemal und schützt durch das Muster auch etwas besser gegen Wind (braucht allerdings auch ein klein wenig mehr Wolle).

Clutch in pink

Schaut mal was man aus Boshi-Wolle für zauberhafte Dinge herstellen kann! Ich bin letztens beim Blättern auf dieses Modell gestoßen und nachdem ich für Anfang Februar noch ein Damen-Geschenk brauchte, war die Suche hiermit beendet.
Nach dem Stricken habe ich eine konisch unten verbreiterte Filztasche genäht und diese dann in die Tasche eingearbeitet. Außen kamen dann auf die Zacken noch pink-farbene Glasperlen, die ich mit Nylonfaden aufgestickt habe. Und schon war sie fertig, die Pink-Clutch!

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Um die Ecke kuscheln

Das schönste am Winter ist doch das Kuscheln, oder? Vorzugsweise mit einer Tasse Tee, einem guten Buch, eingewickelt in eine warme Decke, vor dem Kamin und draußen schneits. Gut, dieses Jahr lässt der Schnee noch auf sich warten, aber den Rest könnte man ja trotzdem schon einmal zelebrieren.

Mit diesem eigentlich recht einfachen, aber wie ich finde doch auch sehr effektvollen Muster via ravelry.com habe ich uns eine Decke gestrickt. Wie ihr ja alle schon wisst, ist türkis eine meiner Lieblingsfarben. Beim Aussuchen der Farben konnte ich wiedermal nicht widerstehen – türkis musste mit! 😉 Es gesellt sich zur unauffälligen Grundfarbe beige, begleitet von dunkelbraun und petrol. Um den doch ziemlich hohen Garnverbrauch bei so einer Decke kostengünstig zu gestalten, habe ich mich diesmal für McWool von Lana Grossa in der Qualität „Merino 100“ entschieden.

Besonders erwähnen muss ich noch folgendes: Man kann so eine Decke ja an der kleinsten Spitze beginnen. Dann werden es alle zwei Reihen zwei Maschen mehr. Auf diese Art(zumindest im Grundprinzip) habe ich Anna’s knallorangenen Poncho gestrickt. Am Anfang geht diese Methode sehr schnell, doch durch die stetige Maschenzunahme werden die Reihen länger und länger. Irgendwann fragt man sich, ob das Teil überhaupt jemals fertig werden wird. Ganz anders aber dieses Muster: hier werden zu Beginn 300 Maschen angeschlagen und alle zwei Reihen zwei Maschen abgenommen. Das Ergebnis ist am Ende das Gleiche, aber die Motivation, wenn jede Reihe schneller geht, ist unglaublich! Ich kann jedem nur empfehlen Dreiecke oder Quadrate auf diese Weise zu stricken! 😉

Die fertige Decke hat die Maße 135 x 135 cm und ist zumindest für’s alleine Kuscheln groß genug.

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Blaue Fäustlinge – ein Experiment

Winter, Schnee und Kälte lassen dieses Jahr zwar noch auf sich warten, aber dennoch brauchte der Kleine neue Handschuhe. Wir hatten zwar welche gekauft, doch nachdem es sich um Fingerhandschuhe aus Goretex handelte, tut er sich mit seinen drei Jahren einfach schwer beim Anziehen.

Ich habe mal gesehen, dass es Sockengarn gibt, das nach dem Verarbeiten so eine Art Teddybär-Oberfläche gibt. Sowas wollte ich eigentlich haben. Im Wolleladen gab’s das allerdings nicht vorrätig, also schlug mir die Verkäuferin etwas anderes vor: man verstricke einfach Sockenwolle 6-fach mit einem Baby-Alpaka-Faden. Und so habe ich es dann auch gemacht. Die Sockenwolle ist Meilenweit 6-fach in blau/lila Töne und dazu ein knallblaues Alpakagarn. Nett fand ich das Angebot der Verkäuferin bei eventuellem Misslingen mir die Auslagen für die Wolle zu erstatten bzw. mir kostenfrei Ersatz anzubieten.

Die Verstrickerei ging problemlos und so freut sich Nic nun über ein paar blaue Fäustlinge. Die linke Hand habe ich mit einem orange-farbenen Stern versehen, damit der Junior die Hände nicht verwechselt. 😉

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Kinderponcho knall-orange

Meine kleine Große blätterte mit mir vor ein paar Wochen durch die Kinder-Strickhefte, die so bei uns zu Hause rumliegen. Ihr Augenmerk fiel auf einen Poncho, den ein Mädchen trug und meine war gleich ganz begeistert davon. Mit dem Modell an sich konnte ich jetzt optisch nicht so viel anfangen, aber die Idee einen Poncho zu machen gefiel mir.

In ungefähr dem gleichen Zeitraum habe ich bei Ravelry bei A. Casalena ein Muster für ein wunderschönes Dreieckstuch gesehen und dann machte es klick bei mir – ich wusste nun wie ich den Poncho gestalten möchte. Ich suchte also eine echt knallige Farbe aus, damit man mein Kind auf dem Schulweg auch gut sehen kann und begann zu stricken. Das Muster eignet sich ganz gut wie ich finde und seit der Poncho fertig ist, möchte sie ihn am liebsten gar nicht mehr ausziehen. 😀

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Blockstreifen Pulli

Nun ist er endlich fertig geworden, der blau-rote Blockstreifenpulli für Milan. Das Modell sah im Anleitungsheft relativ einfach aus: glatt rechts, keine aufwändigen Muster, usw. Und doch hat sich bei der Fertigstellung das Projekt zeitlich etwas in die Länge gezogen. Es ist bei mir meistens so, dass das „sture“ Stricken eines Teils, z.B. der Vorderseite zack-zack geht und ich das Gefühl habe bald damit fertig zu sein. Doch dann kommt der Teil mit dem Fäden vernähen, Teile aneinander nähen, Applikationen anbringen oder Stege/Kragen/Knopfleisten stricken. Ahhhh, dieses Kleinklein hält mich total auf und steht bei mir nicht gerade auf der Wunschliste der noch zu erledigenden Arbeiten. Allein die Neugier auf das fertige Werk und die Aussicht, dass die Zielgerade bereits erreicht ist, drängen mich in solchen Stunden dazu das Ganze nicht einfach wegzulegen, sondern durchzuziehen und es fertigzustellen.

So war es auch diesmal mit diesem Pullover, aber trotz des „Endspurts“ bin ich doch ein bisschen stolz auf dieses Teil, es ist einfach schön geworden.

Immer wieder ein erhabenes Gefühl zu wissen, dass man das mit den eigenen Händen erschaffen hat. Und wegen genau diesem Gefühl bin ich so verliebt in die Handarbeit 😀 – abgesehen davon, dass Wolle an sich einfach ein toller Werkstoff ist. Hier habe ich übrigens Mondo von Lana Grossa verarbeitet.

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Sommerschal in Lieblingsfarbe

Kennt ihr das Garn „Golf“ von Lang? Ich habe daraus bisher Amigurumis gemacht. Es ist glatt, kühl und glänzt ein bisschen. Deshalb kam mir letztens die Idee daraus einen luftigen Sommerschal zu machen. Ich weiß, draußen haben wir gerade 0° und der Sommer ist leider noch in weiter Ferne, aber dennoch konnte ich nicht abwarten.

Also habe ich flugs die Häkelnadel gezückt und drauflos gehäkelt – ein Muschelmuster, damit es auch schön luftig wird. Bei der Farbwahl habe ich mich nicht wirklich schwer getan – Türkis meine Lieblingsfarbe eignet sich doch hervorragend für den Sommer, oder? Schon nach 1 1/2 Knäuel war das Accessoire fertig und wird hoffentlich bald den Hals einer Freundin zieren, die ihn von mir für das tolle Wochenende in Wien mitgebracht bekommen hat.

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Mega-Projekt gestartet

Heute möchte ich euch erzählen, dass ich begonnen habe etwas ganz Großes zu machen. Groß im Sinne der Ausmaße, aber auch groß im übertragenen Sinn, denn in diesem Projekt werden am Ende ganz viele Gedanken und Emotionen stecken.

Wie einige von euch vielleicht wissen bauen wir dieses Jahr ein Haus – naja, eigentlich haben wir mein Elternhaus von oben her abgerissen und ein Stockwerk draufgesetzt. Wir schätzen, dass wir ca. April/Mai 2014 damit fertig sein werden und unsere Behausung im Keller verlassen werden, um oben zu wohnen. Natürlich werden in vielen Räumen auch neue Möbel stehen, die Einrichtung auch vom Stil her zu vorher ändern.

Wir haben uns bereits ein Bett gekauft, das noch verpackt in der Garage geduldig wartet. Dieses Bett ist 180 x 200 cm groß und ohne Schnörksel einfach nur weiß. Und genau für dieses Bett möchte ich gerne eine Tagesdecke anfertigen. Die Maße dieser Decke werden dann ca. 220 x 240 cm sein, also schon etwas größer :D.

Ich habe beim Stöbern auf Ravelry eine Decke „Bear’s Rainbow Blanket“ entdeckt, die wie geschaffen für mein Projekt ist und ich war sofort verliebt darin.

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So oder zumindest so ähnlich soll die Decke am Ende aussehen, natürlich auch größer. Ich habe ausgerechnet, dass ich bei der Größe, die ich im Sinne habe, 440 Quadrate benötige! Ich werde am Ende also rund 10,8 KILOMETER (!!!) Wolle nur für die bunten Quadrate verarbeitet haben. Diese Zahlen habe ich mir erst mal auf der Zunge zergehen lassen und bin nochmal in mich gegangen, ob ich das wirklich machen will. Mir war ab diesem Zeitpunkt klar, dass es sich hierbei um ein Projekt handelt, für das ich wahrscheinlich länger als ein ganzes Jahr brauchen werde.

Aber dennoch: die Antwort lautet – JA, ich will diese Decke auf jeden Fall machen.

Und dann kam mir noch die allerbeste Idee überhaupt: was wäre, wenn die Wolle dafür nicht von MIR ausgesucht werden würde, sondern von allen möglichen, Freunden, Bekannten, Verwandten? Also allen, die vielleicht an meinem Geburtstag oder zu Weihnachten auf der Suche nach einer Kleinigkeit für mich sind?!

Beim Garn für die Decke habe ich mich wegen der angegebenen Maschenprobe nun auf eines festgelegt, von dem es sehr viele Farben gibt: Lana Grossa Cool Wool Merino superfein 160m/50g.

Ich habe meiner Kollegin/Freundin Saby gleich davon erzählt und sie war ebenso begeistert wie ich von der Idee. Ich war regelrecht ausgeflippt, als sie mir ganz spontan sogar noch dieses Weihnachten meine ersten zwei Knäuel für meine „Endlos-Freundschafts-Decke“ schenkte. Der Anfang ist gemacht 🙂

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„Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt!“ – Lao Tse

Schimmernde Zopfmütze

Heute zeige ich euch eine Mütze aus dem Garn Mille Colori – wieder mal eine Errungenschaft von meinem letzten Aufenthalt im Wolle-Laden. Das Garn ist einfach wunderschön, es glitzert! Und durch die dezenten Grautöne passt das fast zu allem.

Das Garn ist von der Dicke her eigentlich wie ein Sockengarn, aber meiner Meinung nach viel zu schade für Socken 😉 Also habe ich beschlossen daraus schöne Winteraccessoires zu machen. Den Anfang macht jetzt diese Mütze mit einem überkreuzten Zopfmuster. Das Muster habe ich aus Filati Kids&Teens Mod. 68, natürlich in Größe und Maschenanzahl ein bisschen abgewandelt.

Ich freue mich sehr, dass ich meiner lieben Kollegin eine Freude damit machen konnte 🙂

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Kindle’s neue Kleider

Das kennen bestimmt alle DIY-Verrückten: in der Zeit vor Weihnachten rotieren die Gedanken und Ideen, die Finger sind schon fast verknotet 😉

Im Rahmen meines „creative monday“ zeig ich heute die frisch fertiggestellte Hülle für ein Kindle. Flauschig weich und doch schön fest durch die Häkelmaschen, passt der Kindle perfekt hinein. Knöpfe und Super-M Applikationen sind wie immer aus Fimo.

Ich hoffe dem Beschenkten wird es gefallen 😉

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