Hippity hoppity – Ohne Hase durch die kalte Saison

Wie ich letztens berichtete, beendete ich meinen Larimar Pullover als Projekt im Take-your-pick-KAL 2017. Und weil das so schnell ging, hatte ich richtig Lust zusammen mit den netten Leuten dieser Gruppe noch weiteres zu stricken. Ich stöberte also ein wenig in den Anleitungen von Isabell Krämer, war aber definitiv nicht in der Stimmung auf einen weiteren Pullover. Vor allem deshalb, weil auch noch einiges an Weihnachtsstrickerei auf mich wartete. Und dann sah ich diese süße, schlichte Mütze. Die Anleitung heißt „hippity hoppity hat“, weil ein kleiner weißer Hase am Rand aufgestickt wird.

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Copyright Isabell Krämer

Gerade in dieser Zeit merkte ich beim Fußballtraining außen deutlich die geringen Temperaturen und mir kam die Idee dieses einfache Mützendesign in den Vereinsfarben zu stricken.

Ich gebe zu, knalliges grün und weiß ist für eine Mütze wohl insgesamt eher unschick, aber dennoch, ich wollte es einfach versuchen. Und so verwendete ich Sockenwolle Lang Yarns Solid in grün mit demselben Garn in weiß als Akzent. Anstatt des Hasen habe ich dann das Logo des Vereins versucht nachzusticken.

Herausgekommen ist eine witzige Wintermütze für kalte Trainingstage. Zum „Ausgeh-Trainingsanzug“ passt es farblich zwar eher nicht, aber zu den Trainingsklamotten schon.

 

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As I told you in my last blog entry, I finished my Larimar sweater within the Take-your-pick-KAL 2017. And as there was a lot of time ‚til the end of this KAL, I decided to work another piece together with this group of knitters. But while I had a look through all the other patterns of Isabell, I couldn’t imagine doing another sweater now, especially as there is normally a lot of christmas knitting to do in the last three month of the year. I discovered a very cute hat pattern in her shop. It has an embroidered little bunny on the side. But after the days were getting colder and I had to freeze every week in my outside soccer training more and more, I had the idea to knit a green/white sporty version of this hat. I know, the color combination is not very vogue anyway, but I just wanted to give it a try. I used Lang Yarns Solid for both colors and did our team logo as embroidery instead of the bunny. A very funny, but warm-holding result for further soccerdays throughout wintertime.

 

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Ship ahoy!

Es ist mal wieder Zeit für die Teilnahme an einem Knitalong.

Wie ich bereits erzählte, habe ich mir ja ein paar Projekte für Isabell’s Knitalong vorgenommen. Und begonnen habe ich mit dem Modell „Ship ahoy!“ für meinen Sohn.

Farblich ist es eher ein Experiment, denn ich habe noch so ein paar hübsche Wollbonbons zu Hause. Wollbonbons sind Merinowolle-Knäuel, die einen Farbverlauf besitzen. So hat meine Wahl einen Übergang von grün nach blau bzw. umgekehrt.

Und dazu habe ich ganz einfach Holst Coast in der Farbe Dove kombiniert.

Wie immer ist auch diese Anleitung von Isabell leicht verständlich geschrieben und weist ein paar witzige Details auf. So wird bei ship ahoy! die Schulter nahtlos gestrickt, in dem man ein sogenanntes „provisional cast-on“ vornimmt. Bei dieser Art die Maschen aufzunehmen bleiben am Anschlag offene Maschen auf einem Hilfsfaden bestehen, die man dann nachträglich wieder aufnehmen kann und an dieser Stelle weiterstricken kann.

Das zweite kleinere Highlight sind die Bündchen, die im broken seed stitch Muster gearbeitet werden. Eigentlich ist es nichts anderes als eine Reihe rechts, links und die Rückreihe dann nur links. So entstehen kleine Unterbrechungen des Musters, was meines Erachtens sehr nett aussieht. Im Gegensatz zur Original Anleitung habe ich sowohl den Kragen als auch die Armbündchen mit der farbigen Wolle gestickt.


Schon bald konnte sich mein Kleiner über einen neuen Pullover freuen. Und ehrlich….er freut sich darüber! Einer der wenigen in meiner Familie, der selbstgestrickte Kleidungsstücke liebt.

Es macht mich vor allem deshalb so glücklich, weil er so viel Freude daran hat. Und ganz objektiv bin ich auch recht zufrieden mit diesem dünnen, weichen Pullover für Nic.

Ship ahoy!

It’s time again for me to take part in a KAL.

As I told you before, I decided to do some projects within Isabell’s Knitalong. And so I began with model „ship ahoy!“ for my son.

Regarding my colorchoice it is more an experiment, because I have still some of these beautiful Wollbonbons here in my stash. Wollbonbons are merino yarn skeins with a nice color gradient in it. Mine has a gradient from green to blue.

This comes together with a neutral skein of Holst Coast, colorway Dove.
As always, also this pattern is easy and well-written by Isabell and has some nice, tiny details in it. The shoulder part of ship ahoy is knitted seamless, because you work a provisional cast-on and so you can take the stitches back onyour needles later at that point.

The second highlight are the cuffs. It is not an easy rib-pattern, they are knitted in broken seed stitch pattern what looks very nice in my opinion.
I changed the color of the collar and the cuffs to my contrast-color.

It didn’t take long to finish this sweater for my son and he’s really happy with it. He is one of all my family members who always loves self-knitted clothes.
His happiness about getting new selfmade stuff is what makes me happy in the end.

But I am kind of satisfied with the result itself of course, this thin, smooth sweater for Nic.

Socken-Snacks zwischendurch

Nach meinem Sommerbustier habe ich in den letzten Wochen wieder stärker an anderen UFO’s (unfinished Objekts) gearbeitet. So hat mein Kleid ein paar Zentimeter hinzugewonnen (ich bin mittlerweile über die Taille hinaus an der Hüfte angekommen!).

Zwischendurch habe ich mich aber auch mal wieder auf Socken gestürzt. Nic hat ein neues Paar bekommen. In Größe 26 mittlerweile – Kinderfüße wachsen sooooo schnell :-D. Und die Wolle hat einen tollen, für Jungs super geeigneten, Farbverlauf in blau-grün. Ich entschied mich ohne Muster zu stricken und das Bündchen auch relativ kurz zu halten. Erfahrungsgemäß trägt mein Kurzer meine selbstgestrickten Socken ja sehr gerne und nach einigen wenigen Wochen/Monaten sind diese dann durchgelaufen. Gefreut hat er sich wie immer riesig und hat sie mir für die Fotos auch gleich gerne angezogen.

Socken Niclas

 

Und dann habe ich noch ein Paar in Größe 43 fertig gestellt. Ich war auf der Suche nach Herrensocken – was an sich ja schonmal gar nicht so einfach ist. Es gibt schon Muster im Internet oder auch in Sockenbüchern, aber entweder ich fand diese zu altbacken oder zu aufgesetzt oder zu bunt oder zu sportiv. Keine Ahnung 😉 Das Richtige war jedenfalls lange nicht dabei. Und dann habe ich am vergangenen Wochenende im Wollegeschäft meines Vertrauens Jawoll Superwash in einem klasse elegant-schlichten Grau erstanden. Und prompt wurde ich dazu auch im Sockenbüchlein fündig. Das Rippenmuster ist breit angelegt (3R/1L) und zieht sich den Schaft hinunter. Nach der Ferse (ich habe lieber Bumerang anstatt Käppchen gestrickt), habe ich die Rippen verschmälert (2R/2L) und diagonal über den Rist laufen lassen. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Meinen eigenen Ansprüchen an Eleganz, Schlichtheit und persönlicher Note genügt das Ergebnis auf jeden Fall… jetzt kann ich nur noch hoffen, dass dem Beschenkten die Socken auch zusagen werden 😉

 

Grey socks

Finally finished – Sommertop

Endlich….manches dauert bei mir eben einfach ein bisschen länger. Dazu gehört auch dieses Sommertop, gehäkelt nach der guten Anleitung von Flexible Fashions, das eigentlich nur noch den letzten Schliff benötigte. Es ist meines Erachtens nach ganz schön geworden. Vor allem die Farben mit dem Verlauf in Meeresfarbtönen gefällt mir für den Sommer gut. Und trotz der Tatsache, dass es bei meiner Oberweite ein bisschen was zu verstecken gilt bleibt bei der entstandenen Form alles an Ort und Stelle – alltagstaglich würde ich mal sagen 😉

Ach ja, verarbeitet habe ich hier Schachenmayr Select Tahiti

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No. 5 – Grün, grün, grün sind alle deine Kleider

Inspiriert von der Boshi für den Mann sollte also gleich noch eine Zweite her. Allerdings hat uns die Dame im ortsansässigen Wolle-Laden nicht ausreichend beraten. Eigentlich hätte ich es ja selber wissen müssen, stricke und häkle ich schließlich nicht erst seit gestern. Aber wie es eben manchmal so kommt, hat der Laden keine echte Boshi-Wolle und Marino-Wolle im Allgemeinen schon. Also haben wir uns für das schöne, knallige Grün der Firma Lang (also Merino 70) entschieden. Dass mit 70 die Lauflänge des Garns gemeint ist hat uns die Verkäuferin leider nicht gesagt und ich habe es in dem Moment auch nicht geschnallt.

Herausgekommen ist demnach eine zwar der Anleitung entsprechenden, aber für einen Erwachsenenkopf zu kleine Boshi. Das Gute daran: wenn man kleine Monster daheim hat, die einem solche Fehlentscheidungen lächelnd abnehmen 🙂

Danke Anna, die Boshi in grün steht dir meines Erachtens wirklich super.

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Gisela Giraffe

Ach ja, es ist eben immer wieder das gleiche Lied mit den Handarbeitsverrückten wie mir. Kaum sehe ich in einem Geschäft eine goldige Idee (das können Anleitungsbüchlein, Garne, Gebasteltes oder Kuriositäten sein), schon spüre ich den Drang 1 Million neuer Projekte anzugehen.

So erwarb ich letztes Wochenende das Kreativset der „Häkel-Minis“, welches es zum gleich Loslegen mit allen für eine Figur benötigten Materialien gab. Nunja und das Häkeln an sich ist ja nicht schwer.
Anmerken möchte ich noch, dass die Farbgarne dieses ansonsten wirklich schönen Sets leider nicht reichen. Mit ein bisschen Improvisation gelang es trotzdem.

Die süße, kleine Giraffe hört auf den Namen Gisela und ziert künftig als Motivationstrainerin meinen Schreibtisch 😉

Damit Gisela nicht alleine bleiben muss, werden in Kürze ein paar Gefährten folgen.
Es lebe das bunte Amigurumi-Volk!

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