Löwenherz

Der Pulli für meinen Sohn hat sich viel zu schnell fertig stellen lassen und es hat auch viel zu gut geklappt, denn mich ließ dieses ebook einfach nicht los. Ich finde es ehrlich gesagt auch wirklich schön aufgemacht. Ich habe es mir in Farbe ausgedruckt und es macht richtig Spaß, darin herumzublättern und ein bisschen zu tüfteln, in welchen Farben man diesen oder jenen Pullover stricken könnte.

So entschied ich mich eine andere Wolle aus meinem Vorrat für noch einen Pullover aus diesem ebook zu verwenden. Eigentlich sollte daraus ein weiterer Pulli für Peter entstehen, aber in dieser Farbe hatte ich jetzt schon zwei oder drei für ihn gemacht, von daher war es nicht weiter schlimm, dass ich diese Wolle nun einem neuen Projekt zuführte – Lionheart von Tincanknits. Es handelt sich um Drops Puna – eine ungemein flauschig weiche Wolle in Natur/Beige. Für die Farbstreifen wählte ich Freia Handpaints Ombre in der Farbe Tijuana Teal.

Auch Löwenherz wird, wie alle anderen Pullover dieses ebooks auch, von unten nach oben in Teilen gestrickt und dann für den Kragen zusammengefügt. Am Ärmel zeichnete sich dann schon ziemlich zum Beginn ab, wie die beiden Garne und Farben harmonieren würden.

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Löwenherz zeichnet sich durch ein paar unauffällige, aber sehr schöne Details aus. Zum einen sind da die doppelt gestrickten und dann umgeschlagenen Bündchen, die einen rechtsgestrickten Abschluss zulassen ohne einzurollen (und dem Bund Stabilität verleihen). Zum anderen wird an den hinteren Kragen eine gestreifte Kapuze gestrickt. Diese macht den legeren Eindruck dieses Modells dann komplett.

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Der Rest war natürlich ganz viel glatt rechts, also eher unspektakulär. Ich hielt mich komplett an die Anleitung und die Wolle lief geschmeidig durch die Finger.

Beim zweiten Ärmel entschied ich mich dann für ein „eingestricktes“ Herz mit überzogenen Maschen, um auch bei meinem zweiten „heart on my sleeves“ Werk meiner Anteilnahme an dieser Aktion Ausdruck zu verleihen.

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Am Ende bin ich nun wirklich begeistert über meinen neuen Kuschelpullover. Ich liebe seine Weichheit, bin sehr zufrieden mit der Passform und die Farben sind einfach mein Ding 🙂 der nächste Herbst oder auch den nächste lauschige Abend am See kann kommen!

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The Crazyheart sweater for my son was finished so fast and so easy, I couldn’t lay this ebook besides. Honestly, I love the concept and style of this book and love to go through all the pages I printed out while considering about new projects.

And so I decided to use another wool out of my stash for the next sweater taken out of this ebook – Lionheart by Tincanknits. Originally I wanted to use it to make another sweater for Peter, but in this color I had already made him two or three so it was okay to change my opinion. The wool is Drops Puna – a very fluffy Alpaca yarn in beige. For the contrast color I used Freia Handpaints Ombre in Tijuana Teal (also out of my stash).

Lionheart is – like all the other sweaters in this ebook – knitted from down to top in parts and then set together knitting the yoke. On the sleeves I could see in the early beginning how the two colors will come out and I liked it. This pattern has some small but very nice details. There are sleeve cuffs double layered which make a stockinette ending without rolling back (and making the cuffs more stable). And then there is knitted a striped hood at the back top.

The rest of it was a lot of stockinette stitches, not so spectacular. I did no changes to the pattern. On the second sleeve I worked a „knitted“ heart to show my participation in the “heart on my sleeves” mission.

After finishing I am totally in love with my new soft and fluffy sweater. It fits very well and it is made of my favorite colors – so everything’s perfect! The next evening at the sea- or lakeside can come soon!

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Kuschelweicher Sternpullover

Obwohl normalerweise mein Sohn eher derjenige ist, der mich anspricht, ob ich ihm nicht mal wieder was Neues stricken könnte (so süß, wenn ein Siebenjähriger das sagt), war es diesmal Anna, die sich einen neuen Pullover von mir wünschte. Wir sprachen bereits im Herbst 2016 darüber wie denn das neue Teil aussehen solle, vor allem welche Farbe er haben solle. Gemeinsam entschieden wir uns für ein schönes Dunkelblau. „Aha!“, dachte ich mir noch, „die Rosa-Phase scheint nun auch endlich zu Ende zu sein“ 😉

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Ich bestellte von Drops Lace in Royalblau und Hellblau als Akzentfarbe für die Bündchen. Als Anleitung suchte ich mir Jih von Isabell Krämer aus. Es handelt sich um einen einfachen Pullover aus rechten Maschen, der durch kleine Details zu etwas Besonderem wird. Auf dem oberen Rücken ist in linken Maschen ein Stern verstrickt und die Bündchen sind doppelt lang gestrickt und dann hälftig umgeschlagen. Das Lace-Garn wird doppelt verstrickt mit Nadeln 4mm.

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Für mich war es das erste mal mit Drops Lace zu stricken. Es handelt sich um ein reines Alpaka-Garn. Ich bin total fasziniert von der Weichheit, sowohl auf dem Knäuel als auch im fertigen Strickstück. Nunja, trotz der angenehmen Haptik dauerte es das ganze Jahr 2017, bis ich mit dem Pullover annähernd fertig wurde. Irgendwie blieb ich da einfach nicht richtig am Ball oder habe zwischenrein mehr Lust an anderen Projekten gehabt.

Im November fasste ich mir dann ein Herz, fügte mein Projekt als drittes dem Take-your-pick-KAL als WIP (work-in-progress) hinzu und beendete den Pullover rechtzeitig vor Weihnachten, so dass ich Anna damit beschenken konnte.

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Normally it is my son who is asking me to knit something new for him (so cute when a 7 year-old says this), but this time Anna wanted me to knit her a new sweater. We talked about designs and colors already in autumn 2016 and we decided to take a blue for it. “Ah”, I thought, “time where everything’s pink is over” 😉

I ordered some skeins Drops Lace in royalblue as maincolor and light blue for the contrast on the cuffs. We took “Jih” as pattern from Isabell Krämer. It is a simple stockinette sweater with nice little details. There’s a star purled on the upper back and the cuffs are knitted with double length, then sewed halfway down at the inner part. The Lace yarn is held double and knitted with needles 4mm.

For me it was the first time to knit with Drops Lace. It is an Alpaka-yarn. I am totally fascinated how smooth the surface is, both on the skein and on the finished cloth. Well, nevertheless I loved the touch of this yarn, it took the whole year 2017 to finish the sweater. I couldn’t stay tuned doing it, I was concentrated on other projects instead. So in November (luck, that there was still that KAL), I added my WIP Jih as the third project to the KAL and finished it right in time before christmas and had a wonderful gift for Anna.

Love Socks

 

Im Juli – das Jahr zur Hälfte schon wieder rum – zählte ich mal die Sockenpaare, die ich bisher in 2017 schon gestrickt hatte. Meine eigene Vorgabe ist ja insgesamt 17 Paar Socken in 2017 zu fertigen. Puh, eine ganze Menge und wie ich also nach Ablauf des ersten Halbjahres feststellte: ich bin im Verzug! Erst 6 Paar sind bis dahin fertig gewesen, bleiben noch 11 in 6 Monaten. Nunja, Opfer für selbstgestrickte Socken finden sich zum Glück ja fast überall und als ich kurz zuvor mit ein paar Mädels meiner Fußballmannschaft darüber gesprochen hatte, stand fest, dass das nächste Paar für Selina sein sollte.

Am liebsten wären ihr glitzernde girly Socken und so entschied ich mich für eine Abwandlung der auf Ravelry gefundenen Anleitung „Love Socks“. Prinzipiell sind dies schlicht gestreifte Socken mit 1R/1L Bündchen. Der Clou ist dann das im Maschenstich aufgestickte Herz an der Ferse. Ich finde sie zuckersüß und habe für den extra girly-kick mittig im Bündchen Perlen eingestrickt und einige der Streifen durch Glitzergarn ersetzt.

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In July – half of the year past – I counted the pairs of socks, which I finished already in 2017. My goal is to knit 17 pairs of socks in 2017. Puh, it’s a lot and as I saw after the first half-year: I’m in delay! I have knitted only 6 pairs so fair, 11 pairs are left to be knitted.

Well, victims to receive a selfmade pair of socks can be found nearly everywhere and after I had talked to some girls of my soccerteam, I decided to do the next pair for Selina.

She adores a very girly and glittering style, so I searched on ravelry for fitting patterns and found one, called Lovesocks. These are simple striped socks with a highlight on the heel, where you add a heart in knit-stitch. I liked it and added for an extra girly-look little beads in the middle of the cuff and substituted some stripes with glittering yarn.

 

Winterwald-Socken im Frühling

Mitte April nahm ich erneut an einem Mystery Knit-a-Long namens „Streepje anders“ teil. Diesmal galt es ein Paar Socken von Heleen Kok zu stricken. Für die Garnauswahl hatte ich es mir unabsichtlich leichter gemacht, da ich erst in den KAL eingestiegen bin, als der erste Hinweis von einigen Mitteilnehmern schon gestrickt worden ist. Im betreffenden Forum auf ravelry kann man dann ja immer den Fortschritt aller mitverfolgen. Mir gefielen nach dem ersten Hinweis vor allem Modelle, bei denen der Kontrast zwischen beiden Garnen recht stark war. Also holte ich aus meinem Wollvorrat Reste einer blau-grünen Verlaufswolle heraus und kombinierte sie mit Reinweiß.

Als auch ich meinen Strickfortschritt mit Bild in die Gruppe postete, antwortete eine meiner Mitstrickerinnen, dass die Farben meiner Socken sie sehr an einen Winterwald erinnern würden. Ich finde diese Assoziation äußerst treffend und nannte mein Projekt „Winter forest“.

Die Besonderheit in dieser Sockenanleitung von Heleen ist definitv die Flußbett-Ferse. Hierbei wird nach dem Käppchen und der seitlichen Aufnahme der Maschen kein Zwickel im üblichen Sinn gestrickt, sondern auf der Unterseite der Socke konisch zueinander die Abnahmen gearbeitet. Ein raffinierter Trick, wenn man vermeiden möchte, dass an den Seiten der Socken die Abnahmen zu sehen sind. Es ist toll, immer wieder mal neue Techniken kennen zu lernen.

Es gelang mir, beide Socken innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens des KAL fertig zu stellen und ich bin äußerst zufrieden mit diesen wunderschönen Streifensocken 🙂

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While april, I took part in another mystery knit-a-long named „Streepje anders“ . We had to knit a pair of socks with the pattern of Heleen Kok. It was easy for me to choose colors this time, because I got in that KAL a bit later than the other participants, so I could see how the first clue comes out. I decided to take leftover yarn in blue-green and combined it with white, because I liked the socks with high contrast the most.

When I also posted a picture of my progress in the ravelry-group, one of the others said, that my color combination remembers her of a winter forest and I really liked this association.

There was a special technique in this pattern, it is called riverbed heel and includes the decreases not on the side of the foot but on the bottom. I love to lean new techniques and this one is nice to hide the decreases.

I finished both socks within the KAL and I am very satisfied with the result of these wonderful striped socks 🙂

Climb – Ein paar Bergsteigersocken?

Ich habe schon lange ein Auge auf die Socken von Jane Richmond geworfen, die mich vor allem durch ihre Schlichtheit ansprachen.

Also habe ich meinen Wollefundus nach 4-fach Sockenwolle in entsprechenden Farben durchforstet und bin zum Glück auch fündig geworden. Diesmal wollte ich im Vergleich zur Farbauswahl beim Originalmodell keine Änderungen vornehmen, ich wollte sie einfach genau so nacharbeiten.

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Nunja, eine kleine Änderung habe ich dann doch vorgenommen: ich habe den Schaft etwas kürzer gehalten, denn so hoch trage ich meine Socken eigentlich nie 🙂

Der Name „Climb“ dieser Anleitung lässt auf Wandersocken schließen und dafür sind sie bestimmt auch bestens geeignet. Ich jedoch möchte gar nicht auf den nächsten Wanderurlaub warten, um meine neuen Socken zu tragen, ich führe sie lieber in meinem Wohnzimmer spazieren.

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I have kept an eye on the socks of Jane Richmond for a long time now, which I adore especially because of their simplicity. I found in my stash the right colors as I didn’t want to change anything regarding to the pattern-originals. Well, nevertheless, I change one little thing: I shortened the upper part of the sock as I don’t like them so high 🙂

The name “climb” suggests, that these socks are made for hiking and I guess they are really suitable for that. But I don’t want to wait for the next holidays in the mountains to wear my new socks, I go for a walk with them in my living-room instead.

Um die Ecke kuscheln

Das schönste am Winter ist doch das Kuscheln, oder? Vorzugsweise mit einer Tasse Tee, einem guten Buch, eingewickelt in eine warme Decke, vor dem Kamin und draußen schneits. Gut, dieses Jahr lässt der Schnee noch auf sich warten, aber den Rest könnte man ja trotzdem schon einmal zelebrieren.

Mit diesem eigentlich recht einfachen, aber wie ich finde doch auch sehr effektvollen Muster via ravelry.com habe ich uns eine Decke gestrickt. Wie ihr ja alle schon wisst, ist türkis eine meiner Lieblingsfarben. Beim Aussuchen der Farben konnte ich wiedermal nicht widerstehen – türkis musste mit! 😉 Es gesellt sich zur unauffälligen Grundfarbe beige, begleitet von dunkelbraun und petrol. Um den doch ziemlich hohen Garnverbrauch bei so einer Decke kostengünstig zu gestalten, habe ich mich diesmal für McWool von Lana Grossa in der Qualität „Merino 100“ entschieden.

Besonders erwähnen muss ich noch folgendes: Man kann so eine Decke ja an der kleinsten Spitze beginnen. Dann werden es alle zwei Reihen zwei Maschen mehr. Auf diese Art(zumindest im Grundprinzip) habe ich Anna’s knallorangenen Poncho gestrickt. Am Anfang geht diese Methode sehr schnell, doch durch die stetige Maschenzunahme werden die Reihen länger und länger. Irgendwann fragt man sich, ob das Teil überhaupt jemals fertig werden wird. Ganz anders aber dieses Muster: hier werden zu Beginn 300 Maschen angeschlagen und alle zwei Reihen zwei Maschen abgenommen. Das Ergebnis ist am Ende das Gleiche, aber die Motivation, wenn jede Reihe schneller geht, ist unglaublich! Ich kann jedem nur empfehlen Dreiecke oder Quadrate auf diese Weise zu stricken! 😉

Die fertige Decke hat die Maße 135 x 135 cm und ist zumindest für’s alleine Kuscheln groß genug.

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