Baumwoll-Basic

Für alle, die sich mit Stricken und Häkeln ein bisschen auskennen, ist es nichts Neues, dass unterschiedliche Woll- und Garnqualitäten auch unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Also, dass nicht nur Farbe und Dicke des Strangs sich unterscheiden, sondern dass auch die Art der Faser über den späteren Tragekomfort, die Wärme und das Maschenerscheinungsbild entscheidet.
Demnach ordnet man die klassische Wolle, also Schafwolle, eher dem Herbst/Winter zu, wohingegen Baumwolle oder Leinen eher Sommergarne sind. Man kennt das ja aber auch von gekauften Produkten.

Heute möchte ich ein Basic-Teil meiner Strickgarderobe zeigen, dass ich zwar im Winter gestrickt habe, welches aber aufgrund seiner Garnqualität (Baumwolle) eher zum Tragen im Sommer geeignet ist. Das Modell heißt Deschain und stammt aus der Feder von Leila Raven. Gefunden habe ich die Anleitung (wie fast immer) auf ravelry. Ich nehme es gerne vorweg: der Oversize Pullover mit verkürzten Ärmeln ist leicht verständlich beschrieben und ein absolutes Basic-Teil. Ich kann mir super vorstellen da in anderen Farben noch weitere Pullover zu stricken – aufgrund der Dicke der verwendeten Baumwolle geht es auch verhältnismäßig schnell.
Der Aufbau des Pullovers ist denkbar einfach: es werden ein Vorder- und ein Rückenteil gestrickt. Die Breite beider Teile ist wie schon erwähnt extra groß angelegt, damit das Ganze am Ende gut fällt. Nach dem Schließen der Schulternähte kommen noch kurze glatt-rechts gestrickte Ärmel dran. Und schon ist er fertig – der Sommerpullover.

Toll finde ich daran vor allem das Musterpanel auf dem Vorderteil. Wunderschön und trotzdem leicht zu stricken.
Eine Änderung würde ich beim nächsten Mal dennoch vornehmen: bei diesem habe ich für Vorder- und Rückteil die gleiche Anzahl an Reihen gestrickt. Da das Lochmuster auf dem Vorderteil jedoch zusätzlich an Länge gewinnt, ist mein Vorderteil nun länger als das Rückenteil. Daraus folgt: lieber vorne eine Wiederholung des Musters weglassen und dafür ein paar Reihen am Rückteil dazunehmen.

Rock it! T-Shirt

Beim Thema Stricken denkt man ja eher immer an dicke Winterpullover oder Mützen und Schals. In letzter Zeit habe ich aber hauptsächlich Pullover gezeigt, die eher ganzjährig getragen werden können, weil sie nicht so dick sind.
Die nächste Stufe hierzu sind dann Oberteile mit kurzen Ärmeln, Tops oder sogar Bikinis. Apropos Bikini: da habe ich mal einen Versuch gestartet und nach einer Anleitung einen Bikini gehäkelt. Das Häkeln hat ja noch ganz gut geklappt, aber das Resultat hat dann einfach nicht zu meinem Körper gepasst. Von der Größe her gesehen schon, aber mittlerweile bin ich anscheinend in einem Alter, in dem die Schwerkraft und die Jahre die Formen meines Körpers unvorteilhaft beeinflusst haben und nicht mehr zu diesem Bikini haben passen lassen 😀 Naja, das muss man am besten mit Humor sehen.
Ein T-Shirt kann es aber jederzeit sein. Und deshalb habe ich aus Wollvorratsresten das schöne und schlichte Rock-it-Tee von Tanis Fiber Arts gestrickt.

Zu meiner Wollauswahl: der Grundton ist ein helles Beige, wobei ich hier einen Strang Holst Coast in der Farbe Dove mit einem Strang Isager Kidsilk in Creme kombiniert habe. Dazu passend als Kontrastfarbe dient ein kräftiges hangefärbtes Pink von Rico Design. Den Hauptteil von dem Knäuel habe ich für einen wunderschönen Pullover verwendet, den ich aber noch vorstellen muss (da müsste ich endlich mal ein paar Fotos dazu machen!).

Das Rock-it-Tee ist ein einfaches Shirt, das von oben nach unten mit Raglan-Zunahmen gearbeitet wird. Um einen schönen V-Ausschnitt zu erhalten, wird zunächst in Reihen hin und her gestrickt und dann am Ende zur Runde geschlossen. Die farbigen Abschnitte wiederholen sich regelmäßig.
Ein interessantes Details sind die Lochmusterkanten, die unter den Ärmeln am Körper links und rechts hinunterlaufen. Diese wiederholen die Raglanzunahmen aus dem oberen Teil. Und besonders schön finde ich auch die Art und Weise des Abkettens. Vor allem am V-Ausschnitt macht sich der sogenannte i-cord-bindoff besonders gut.

Es ist soooo schön luftig und leicht. Obwohl es aus Wolle ist, ist es dennoch ein perfektes Sommer-T-Shirt.

Mein erster Teststrick – ein Ding!

In den Communities rund um das Thema Handarbeiten habe ich schon oft Aufrufe gesehen, bei denen Designer Freiwillige suchen, die eine neue Anleitung probehalber stricken, um eventuelle Berechnungsfehler oder logische Fehler zu finden.
Seit ich definitiv nicht mehr zu den Strick-Anfängern gehöre, suche ich mir zukünftige Anleitungen eigentlich nur noch nach der Optik des fertigen Teils aus. Vor unbekannten Stichen, Methoden oder Konstruktionen habe ich keine Angst mehr, traue mir alles zu.

Also, fand ich, wird es mal Zeit, dass ich mich für so einen Teststrick melde. Und da stolperte ich zufällig über einen Aufruf von der Designerin Kerstin Bovensiepen alias knitding, die noch Teststricker(-innen) für Größe XS und S ihrer neuesten Anleitung suchte. Perfekt! Ich habe Kerstin angeschrieben und schwups, schon war ich Teil einer Gruppe von Testerinnen, die mit mir zusammen bis zu einer bestimmten Deadline den Pullover stricken sollten.
Halbehalbeding soll der Pullover heißen. Ein komischer Name – wenn man nicht weiß, dass Kerstin all ihre Schöpfungen hintenraus auf -ding tauft. Halbe/halbe sollte der Farbwechsel verlaufen.
Im oberen Teil des Pullovers kommt ein Laceteil, für den ein Silkhair Garn gedacht war. Es gab aber auch die Möglichkeit, diesen Teil alternativ mit 4-fädiger Wolle zu stricken (so, wie den Rest des Pullis auch). Ich bin sodann einmal ganz tief durch meinen Vorrat getaucht und habe tatsächlich zwei super Farbkombinationen gefunden. Eine blau/grün/graue und eine violett/weiß/graue. Eigentlich gefiel mir die violette Kombo besser, aber die Wolle war eigentlich schon für ein anderes Projekt vorgesehen (PreRaphaelite – Beitrag folgt). Und so wurde es dann grau, grün und blau. Das blau-grüne Garn ist von nice & knit, die Farbe heißt surf. Ich habe daraus schon einmal einen Pullover gestrickt und hatte eben noch Reste davon. Das graue Garn ist stinknormale Sockenwolle in Tweedoptik. Und für den Laceteil im oberen Bereich habe ich mir ein Minifüchschen von Frida Fuchs (Lametta-Sock) in einem hellgrauen Farbton herausgesucht.

Gesagt, getan. Die Anleitung muss ich sagen, war leicht verständlich und enthielt auch kaum falsche oder unverständliche Stellen. Die Gruppe auf instagram der Teststrickerinnen sehr nett. Geprägt wird die Anleitung vom Konzept der verkürzten Reihen, mit denen eine Farbe asymmetrische Flächen erhält. Ziemlich schnell war dann auch der Pullover fertig.

Ich fühle mich sehr wohl in dem Pullover und finde auch das Muster toll – kann mir durchaus vorstellen ihn nochmal zu machen mit ganz anderen Farben. Was meine Farbwahl betrifft, bin ich nicht 100&ig zufrieden. Zu dem grün-blau passen die beiden grauen Wollen jeweils super, allerdings finde ich, dass hier irgendwie die Harmonie von grau zu grau nicht richtig überspringt. Es ist nicht schlimm, denn die zwei Farben treffen an keiner Stelle direkt aufeinander. Aber irgendetwas lässt mich zweifeln. Entweder es ist die Farbwärme oder der Glanzunterschied. Ich weiß nicht…. Am besten hätte es mir gefallen, wenn das schöne grün-blaue surf mit dem Lametta-sock meines Minifuchses kombiniert gewesen wäre.

Trotzdem: mein erster Teststrick war erfolgreich und hat sehr viel Spaß gemacht – gerne wieder!

Noch ein Wool & Honey

Wie ich ja bereits berichtete, war ich von Anna’s Wool & Honey Pullover ganz begeistert. Genaugenommen geht hier das große Lob an die Designerin. Selten habe ich so gute Anleitungen gelesen. Es ist verständlich erklärt, keine Fehler sind zu finden und die Resultate sehen einfach toll aus. Ich bin definitiv ein Fan von Andreas Arbeiten geworden.
Und genau deshalb habe ich gleich nach Anna’s Pullover mit dem zweiten Wool & Honey für mich angefangen. Der Plan war, das Grundmuster zu tauschen. Vorgesehen ist es in kraus rechts, doch das gefällt mir nicht so gut, also änderte ich es auf glatt rechts. Man muss wissen: bei kraus rechts entfallen auf 10cm Höhe mehr Reihen als bei glatt rechts. Deshalb ließ ich pro Musterwiederholung eine Runde weg, damit der Unterschied sich ausgleicht. Im Umfang entschied ich mich der Anleitung Größe XS zu folgen, obwohl ich eigentlich mit 36“ Brustumfang ein S trage. Der Pullover ist allerdings mit +23cm Umfang als locker sitzend, fast schon oversize konzipiert. Das wollte ich nicht. Deshalb strickte ich die Größe XS, die dann relativ gut und etwas enger sitzen sollte.

Als ich für Annas Pullover online die Cascade 220 Heritage Solid bestellt habe, habe ich auch gleich für mich die Wolle für meinen Wool & Honey mitbestellt. Gleiches Garn, andere Farbe. Passend zum Honig und Waben Thema wurde es ein Goldgelb namens Golden Rod.

Das mit den Anpassungen, was Größe und Anzahl der Runden betrifft, hat super geklappt. Knapp drei Wochen habe ich gebraucht und jetzt kann ich meinen eigenen gelben Hingucker tragen. Passt auch farblich prima in den Sommer 🙂

Und: eine Freundin aus der Fussballmannschaft hat mich angesprochen: sie findet ihn so schön, dass sie selbst auch gern so einen hätte. Also habe ich ihr den Link für die Wollauswahl im Internet geschickt und sie hat sich ein Zitronengelb ausgesucht. Das heißt, es wird noch einen dritten Wool & Honey in diesem Jahr geben. Bin schon gespannt, ob er ihr dann auch gefällt.

Wool & Honey

Im April hatten wir uns hier zu Hause bereits ganz gut an die neuen Umstände gewohnt und auch das Homeschooling mit den Kindern hat sehr gut geklappt. Gerade meine Tochter profitiert deutlich von der Vorgabe eigenverantwortlichen Arbeitens mithilfe von Computer und Apps. Sie findet es toll, nicht in die Schule zu müssen. Und ich glaube auch, dass es ihr entgegen kommt, dass sie sich die Zeit selbst einteilen kann. Klar, ganz ohne ein bisschen Anschieben geht es natürlich nicht. Aber im Großen und Ganzen macht sie ganz allein ihre Sachen. Sie stellt sich den Wecker auf 8 Uhr, kommt dann so gegen 10 Uhr ins „Home Office“ zu mir an den großen Schreibtisch, macht sich unseren Computer an und beginnt fleißig alles abzuarbeiten, was heute so auf dem Plan steht. Mehr kann ich mir nicht wünschen. Und ich finde, sie macht es auch ordentlicher und nicht mehr nur so hingerotzt. Mittlerweile ist es ja Juni und die Kinder gehen tageweise wieder in die Schule und seither läuft wieder vieles nicht so gut. An den Tagen, an denen sie zu Hause ist, fühlt es sich für Anna eher wie Urlaub oder
Wochenende an und sie macht am liebsten gar nichts. Und die Zeit in der Schule ist jetzt auch nicht soooo lange, dass man da den ganzen Stoff unterbringt. Dieses Präsenzunterricht-Stückwerk ist wirklich blöd. Aber gut, auch hier gilt: wir müssen uns anpassen und dazulernen und Wege finden, wie wir damit zurecht kommen. Und immerhin konnte Anna sich einige sehr gute Noten für Ihre Leistung während des Dauer-Homeschoolings sichern.

Eigentlich wollte ich ja auch über etwas ganz anderes schreiben. Denn zwischen Mitte März und Mitte Mai veranstaltete Andrea Mowry – alias Strickdesignerin Dreareneeknits – einen Stayathome-KAL. Meinen Weekender habe ich euch ja schon vorgestellt. Das war der erste Pullover, den ich während des KALs gestrickt habe.
Dann kam Anna aber auf die Idee, dass sie auch mal wieder gerne einen Pullover von mir bekommen würde und ganz ehrlich: das muss ich ausnutzen! Der Einzige in meiner Familie, der sonst freiwillig bei mir Strickwaren bestellt, ist mein Sohn. 😉
Wir haben uns also mal durch die vielen schönen Anleitungen von Dreareneeknits geklickt und prompt einen gefunden: Wool & Honey
Es ist ein Raglanpullover, der als Grund- oder Hintergrundmuster kraus rechts gestrickt wird. Darauf werden mit verlängerten Umschlägen Waben gestaltet. Die kleinste Größe in der Anleitung ist XS und von den angegebenen Maßen her erschien es mir immernoch zu groß für Anna, die zur Zeit ca. 160cm groß ist. Also habe ich ein paar Änderungen vorgenommen. Im oberen Teil habe ich gegen Ende der Raglanzunahmen ein paar der Zunahmen weggelassen, das Muster jedoch fortgesetzt. Die Länge des Körpers habe ich gekürzt und auch bei den Ärmelmaschen habe ich weniger gearbeitet.
Vom Material her entschied ich mich für Cascade 220 Heritage Solid und Anna durfte sich online eine Farbe aussuchen. Sie nahm den Farbton Dusky Orchid – ein kräftiges Flieder.

Dank der geringeren Maschenanzahl und den Kürzungen war bereits nach 10 Tagen der Pullover fertig – Wahnsinn! Ich bin selbst beeindruckt, wie viel mehr Zeit ich durch die Fahrtweg-Ersparnis habe.
Dieser Wool & Honey Pullover gefiel mir so gut, dass ich übrigens beschloss, mir auch einen zu machen. Beitrag folgt.

Wunschpullover für den Herren

Ich habe ja schon einmal erzählt, dass ich mit dem Unisex Modell „Jen“ bei meinem Freund keine große Begeisterung auslösen konnte und dass ich deshalb für künftige Herrenpullover lieber ihm die Auswahl überlassen habe.

Die Anleitung für einen dieser Pullover heißt „Twilight“ und ist aus dem Hause Garnstudio Drops Design, welches ja für viele kostenlose Anleitungen steht. Passend wie in der Anleitung angegeben, habe ich mir die Wolle Drops Lima – eine Wolle aus 65% Wolle und 35% Alpaca – online bestellt.

file-13

Die Textur eignet sich hervorragend, um mit diesem Garn Muster zu stricken. Und auf jeden Fall wird das fertige Stück damit auch schön kuschelig warm.

file-12

Die Konstruktion des Pullovers ist folgendermaßen aufgebaut: gestrickt wird zunächst in Runden von unten nach oben beginnend mit dem 1×1 Rippenbündchen. Am Unterarm wird dann in Vorder- und Rückteil getrennt und nacheinander nach oben weitergearbeitet. Vorne wir dann wegen des V-Ausschnitts nochmal in linke und rechte Schulter getrennt. Im oberen Teil des Pullovers wird ein Perlmuster gestrickt.

Mit den Ärmeln wird ebenso verfahren. Auch diese werden in Runden von unten nach oben gestrickt und durch Zunahmen vergrößert.

IMG_1019

IMG_1018

IMG_1017

Peter sind die Ärmel ein wenig lang geworden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie in der Anleitung sich ein wenig schoppen, er die Ärmel aber lieber glatt anliegen hat. Doch wir werden sie dennoch so lassen. Mit Umschlagen geht es ganz gut.

Trennlinie4

I have already told you about that unisex sweater „Jen“, which I originally made for my boyfriend. But I needed to change my opinion and finished it for myself, because he didn’t like the design of the sweater. So I let him choose the pattern for the next time and he took a pattern named „Twilight“ from Drops Design. The recommended yarn in the pattern is Drops Lima and I ordered it online. Drops Lima is 65% wool and 35% alpaca – very smooth and very warm.

The construction of the sweater begins with knitting in the round from bottom to top, working a 1×1 ribbing first. In the upper part you make a seed stitch pattern and separate the front and back part. You do the same with both sleeves and in the end you close all gaps and sew the sleeves on the body sides.

This time, Peter is confident with his sweater. The sleeves are a bit too long for him. This happened, because in the pattern, the sleeves are thought to be a bit slouchy along the arms and my boyfriend prefers to have his sleeves flat on his arms. Well, he capsizes them, and everything’s perfect.

Weihnachten 2019 – Ein Rückblick

Zunächst wünsche ich allerseits ein gesundes neues Jahr 2020 mit vielen kreativen Momenten.
Die Feiertage sind vergangen wie im Flug. Leider waren dieses Jahr die zwei (kleinen) Kinder mit ihrem Vater zwei Wochen im Urlaub und deshalb an Weihnachten und Silvester nicht zu Hause. Der Urlaub war für die Kinder bestimmt toll, ich habe auch per whatsapp von ihnen ein paar sehr schöne Fotos zugesandt bekommen. Aber für mich als daheimgebliebene Mama ist so ein Weihnachtsfest ohne Kinder natürlich irgendwie komisch. Nun gut, so ganz stimmt das ja nicht. Wir hatten immerhin das Glück, dass uns die großen Kinder gleich zweimal an Weihnachten besucht haben. Da hatten wir endlich mal wieder die Gelegenheit miteinander etwas Zeit zu verbringen.
Und selbstgemachte Geschenke gab es von mir natürlich auch. Die möchte ich gerne zeigen. Es sind ein paar schöne Sachen geworden, ich bin selbst sehr zufrieden damit.

Zum einen habe ich aus wunderschön weicher, creme-weißer Merinowolle von Schachenmayr eine Zopfmustermütze gestrickt. Das Besondere an dieser Mütze sind meiner Meinung nach die weit auseinander laufenden Zöpfe, bei denen jeweils 5 Maschen überkreuzt werden. Das gibt dem Ganzen eine Weite und lässt die Zöpfe auch irgendwie flacher erscheinen. Gemeinsam mit der kleinen Anna haben wir dann noch einen passenden Fellimitat-Bommel ausgesucht und schon war das erste Geschenk fertig.

IMG_5532

Für die Schwiegermama habe ich aus 6-fädiger Tweedwolle ein paar Socken gestrickt. Leider war ich am Ende ein wenig spät dran und es war schon dunkel, als ich das Paar fertig hatte und dann eingepackt habe. Deshalb habe ich kein Foto davon. Im Prinzip waren es Socken in glatt rechts, die allerdings seitenverkehrt auf der Außenseite ein einfaches Zopfmuster hatten. Ich werde das Ganze mal als Anleitung aufschreiben und dann gibt es bestimmt auch noch Bilder dazu.

Für unsere große Anna habe ich auch ein Geschenk gestrickt. Eine Decke für ihr Schlaf- oder Wohnzimmer. Vor ca. einem Jahr hat sie bei uns zu Hause die große gehäkelte Granny-Square Decke gesehen und den Wunsch nach einer selbstgestrickten Decke geäußert. Also habe ich mir entsprechende Wolle herausgesucht und ein möglichst zeitloses Design gewählt, das nicht altbacken wirkt. Gestrickt werden bei dieser Decke Streifen, die dann am Ende zusammengenäht werden. Immer zwei Fäden werden miteinander kombiniert, so ergeben sich bei zwei eingesetzten Grundfarben insgesamt drei Farbtöne. Ich finde das Resultat sehr gelungen und die Weichheit und Wärme des eingesetzten Paintbox Baby DK war definitv die richtige Entscheidung. Unser Niclas hat sich auch gleich darin einkuscheln wollen 🙂

9A6855C5-59C0-4C15-9EDD-470D62408183

Facetune_14-12-2019-11-41-27

Zu guter Letzt habe ich in der Vorweihnachtszeit noch zwei Pullover gestrickt. Aber diese zwei Projekte verdienen einen eigenen Blogpost – coming soon.

Vorsätze, Pläne, Neuigkeiten

Das mit den Blogbeiträgen ist so eine Sache. Manchmal habe ich total viel Lust und Zeit neue Beiträge zu verfassen, ein andermal kann ich mich gar nicht aufraffen etwas zu schreiben.
Das liegt natürlich nicht daran, dass ich gar nicht schreiben will, sondern dass ich eine begrenzte Menge Zeit zur Verfügung habe und diese dann doch immer eher zum Stricken oder Häkeln verwende. Dabei ist das eigentlich eine Schande, denn es sind im letzten halben Jahr so viele tolle neue Sachen entstanden, dass es schade wäre, wenn ich sie noch länger ungezeigt lassen würde.
Mittlerweile ist mein letzter Eintrag ein halbes Jahr her und ich muss mir erstmal einen Überblick über die ganzen Projekte verschaffen, die 1. in der Zwischenzeit fertig geworden sind und 2. über die es noch keinen Blogeintrag gibt. Zum Glück pflege ich meine ravelry-Datenbank ziemlich genau – da kann man sich dann auch rückblickend noch ein Bild machen.
Was mir beim ersten Blick auf die Liste auffällt? Es sind wirklich viele Projekte!!! Da weiß ich so spontan gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht wäre das eine gute Gelegenheit einen neuen Vorsatz zu fassen. Das wäre dann schon der Zweite in diesem Jahr 🙂 Mein erster Vorsatz lautete dieses Jahr nämlich ernsthaft: stash-busting and no yarn-shopping! Alle Handarbeitsverrückten wissen: ein sehr ehrgeiziger Vorsatz. Aber es ist mittlerweile November, der Großteil des Jahres also vorbei und ich kann mit Stolz sagen: es hat (fast) geklappt.
Bis Mai habe ich wirklich kein einziges Knäuel Wolle gekauft – also…. nicht, dass ich dadurch einen Mangel an Wolle gehabt hätte 😀 aber es fällt mir einfach wirklich schwer, nicht ab und an diese überall auffindbare, wunderschöne Wolle zu kaufen – die Verlockungen sind allgegenwärtig, ob online oder auch lokal im Wollgeschäft.
Im Mai hatte ich dann Geburtstag und habe mir von meinem Herzallerliebsten ein Strickset von weareknitters gewünscht. Die Box bestand aus insgesamt 5 Knäueln Pima Cotton Wool, 2 Anleitungen (eine stricken, eine häkeln), ein Aufbewahrungstäschchen und zwei Blatt lustige Sticker. Juhuuu! Ich hatte neue Wolle bekommen OHNE meinen Vorsatz zu brechen.

IMG_2278

weareknitters – the cotton 

Es kam aber noch besser: denn ebenfalls zu meinem Geburtstag erhielt ich von den „großen“ Kindern einen Einkaufsgutschein für den weareknitters-Onlineshop. OMG!!!! Noch mehr Wolle für mich! Von diesem Gutschein habe ich mir 10 Knäuel einer ganz besonderen Wolle gekauft: Recycled Yarn. Dabei handelt es sich um alte Jeansfasern, die aufbereitet und zu einem Baumwoll-Garn verarbeitet wurden. Die erhältlichen Farben beschränkten sich auf eher gedeckte Farbtöne grau, creme, schwarz, blau und dunkelrot. Ich fand sie alle toll! Entschieden habe ich mich für hellblau und dunkelrot.

IMG_2101

weareknitters – Recycled Yarn in weinrot

Insofern war mein Vorsatz also noch nicht gebrochen. Doch dann kam der Sommer. Und das bedeutet, dass ich euch von dem großen Glück erzählen muss, das mir beruflich widerfahren ist. Zu Beginn des Jahres beschloss ich, mir eine neue Stelle zu suchen. Und abgesehen davon, dass man bei so einer Veränderung zuallererst die fachliche Kompetenz und die generellen Jobbedingungen im Auge hat, ist es auch immer eine Veränderung des Personenkreises, mit dem man sich dann künftig umgibt. Im April habe ich also bei meinem neuen Arbeitgeber angefangen und nach und nach meine direkten Kollegen seither auch immer besser kennengelernt. Halleluja! Abgesehen davon, dass alle echt super nett sind und ich mich kollegial sehr angekommen fühle, stellt sich doch tatsächlich heraus, dass meine zwei direkten Kolleginnen meine Leidenschaft für Wolle und Handarbeiten teilen! Das ist ja wie ein 6er im Lotto 🙂
Seither tauschen wir uns über neue Projekte, Wollfunde, Anleitungen und auch mal die ein oder andere Handarbeitspanne aus. Es macht riesig Spaß! Und nunja, ganz konnte ich meinen Vorsatz dann doch nicht einhalten, als ich zusammen mit einer Kollegin noch einmal etwas bei weareknitters bestellt habe. Die Farbe dieser Schurwolle ist einfach zu knuffig, um sie nicht zu haben. Aus dieser Wolle in der Farbe Marshmallow werde ich ein Schafkissen für Niclas stricken.

IMG_4943.JPG

weareknitters – the petite wool in Farbe marshmallow

Im August ging es außerdem für mich und die Kinder noch eine Woche in den bayerischen Wald und für diesen Zweck habe ich mir von Lana Grossa ein Farbverlaufsgarn in sommerlichem Gelb bestellt. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass diese Bestellung mehr oder minder sinnlos dazubestellte Sockenwolle enthielt 🙂

IMG_3620

lana grossa – slow wool lino degrade

Soweit so gut. Weitere Vorsatz-Vergehen habe ich für 2019 nicht zu vermelden – und unter uns: ich bin ziemlich stolz, dass ich das bisher so gut durchgehalten habe. Mit Zuversicht blicke ich den restlichen 3 Monaten dieses Kalenderjahres entgegen. Abgesehen davon liegt mein Hauptaugenmerk derzeit eh auf der Fertigstellung bereits begonnener Projekte und das Material dafür habe ich ja schon zu Hause.
Hier jetzt also der Plan – oder Vorsatz – wie es mit meinem Blog in den nächsten Wochen weitergehen wird: ich werde im zweiwöchentlichen Rhythmus neue Beiträge eintakten, die langsam aber sicher die fertigen Projekte zeigen werden. Wahrscheinlich werde ich dabei die Fertigstellungsreihenfolge nicht einhalten können – ist ja aber auch nicht schlimm denke ich.
Ach ja, und dann möchte ich noch kurz von meinem anderen Plan berichten, der sich auf meine Strickstücke bezieht: die visuelle Darstellung. Gerne würde ich in Zukunft meine selbstgemachten Kleidungsstücke oder anderweitigen Produkte schöner in Szene setzen und habe da auch schon Kontakt aufgenommen, damit da mal ordentliche Fotos herauskommen. Ob, wie und wann ich/wir das schaffen, weiß ich noch nicht. Aber es ist definitiv ein Ziel :-).
Trennlinie4

Sometimes it’s kind of a hard things to keep on writing new blog posts and sometimes it’s a piece of a cake for me.
When I am not writing new blog posts, it is not caused by missing motivation. It depends on how I use my available free-time. Most of the time I have, I prefer to knit or crochet instead of writing new posts. But it will be a pity NOT to show you all these nice things I did in the last year.
I realized, that my last post on the blog is from april – a half a year ago. And I have to sum up first which projects have been completed since then and haven’t been shown here. I am lucky to have a good and complete database online in my ravelry account. It should be possible to get into it.
I had a short view on my list on ravelry and yes, there are a lot of projects I have to write about soon. To start with it can be a good resolution – the second one in this year. The first resolution I have in 2019 is: stash-busting and no yarn-shopping! All knitting-addiced persons know: hard to handle this resolution.
But, it is October now and so the main part oft he year is over and I can proudly announce that I (nearly) did it!
I haven’t bought even one skein of wool since may, altough I found everywhere allurement – online and in local stores.
And then my birthday came in may and I got a box-set by weareknitters from my boyfriend. It contained 5 skeins of Pima Cotton yarn, 2 patterns, a nice little bag and some cute and funny stickers. Ha! I got new yarn WITHOUT breaking my resoluton.
But it came much better then: I also got a shopping-card for the online-shop of weareknitters from the older kids and I used it to buy 10 skeins of a very special yarn: Recycled Yarn. It is made out of old jeans, which are refined and reworked to a fine cotton yarn. The available colors are naturally tones in grey, white, black, blue and darkred. I loved them all and decided to take light blue and red.

Well, my resolution wasn’t broken until summer. But then I made some greater changes in my life. In the beginning of 2019 I decided to search for a new employment. And of course, you focus on professional competence and general conditions, when you choose out of several opportunities. But in the end it is not less important to match with the colleagues in your new job. And so I discovered soon after my start in April, that I hit the bullseye with that decision. While I get my colleagues known in the first months, we found out, that both of them share my love to wool, knitting and self-made stuff. Since then it is so much fun to find new patterns and wool-options together and talk about current projects. Unfortunately this circumstance forced me to brake with my resolution and so we ordered some very beautiful yarn together this summer. It is a very colorful yarn by weareknitters, called marshmallow and I will work a sheep-cushion for my son with it.

Short before my summerholiday in august, I broke my resolution for the second time. I ordered online 3 skeins of Lana grossa cool wool Lino degrade in yellow. This is thought to be a sweater later.

So far, so good. I am kind of proud, that I knitted the most of this years projects with stash yarn and I think I will keep going in this next year again. I also try to finish some WIP’s in the 2 months left in 2019. Regarding to my second resolution this year: I plan to work harder and more constant on my blog posts. I want to write the more constant, maybe a blog post every two weeks and so I think I am able to show you all of my finished projects within the next months. I can be, that the chronology of their completion is mixed up, but I think, this is not the most important thing of my blog 😉

Ah, and then there is the plan to create a more professional niveau of my project photos. A friend of mine is good in photography and we both talked about giving it a try. I am not sure when we will start with it, but it’s definitely a target for the future 😉

„Groovy!“ – dieses Tuch

Ich glaube, das ist eines meiner ersten Tücher überhaupt, die ich jemals gestrickt habe. Den ein oder anderen Schal zwischendrin hat es schonmal gegeben, aber Tücher…. da fällt mir spontan der dreieckige Schal/Loop aus Mohair ein, den ich mal gemacht habe, ansonsten herrscht in dieser Kategorie eindeutig bisher Flaute.

Wie es der Zufall will, kam ich dann letztens doch in Versuchung für ein eigenes Tuch. Eine Kollegin in meinem Büro wusste, dass ich desöfteren mal etwas stricke und wollte sich selbst an ein Projekt machen. Sie hatte ein paar Fragen zur Anleitung und zur Woll-Auswahl und ich half ihr gerne mit einem Rat weiter. Sie zeigte mir die Anleitung für das geplante Tuch – „groovy“ und irgendwie fand ich es ganz schick. Wir diskutierten ein bisschen über Farbverläufe und Garndicke und dann fiel mir ein, dass ich doch zu Hause auch noch das ein oder andere Wollbonbon (also ein Farbverlaufsgarn) herumliegen hatte. „Ach scheiß drauf, schlag ich halt auch einfach dieses Tuch an!“ dachte ich mir. Und schon steckte ich mitten in einem neuen Strickprojekt.

file

Ich wählte das Verlaufsgarn von weiß hin zu dunkelgrau. Es ist ja nicht so einfach bei Schals oder Tüchern. Denn man wird die guten Stücke am Ende immer zu anderen Klamotten ergänzen müssen. Da kann ich wohl schlecht lila nehmen, wenn meine gesamte Garderobe sich mit lila nicht verträgt. Deshalb also ein neutrales weiß/grau.

Das Muster ist einfach zu verfolgen und bereits nach einer Wiederholung hat man es verinnerlicht. Ich habe schnell gute Fortschritte in der Fertigstellung gemacht und konnte mich kurz darauf an einem neuen Schal erfreuen.

IMG_0990

IMG_0986

Trennlinie4

I guess, this is one of the very first shawles, I knitted ever. In this triangular shape, I can remember only one project made of Mohair in dark grey, but that’s all I did before in this clothes-category.

It was not planned to do this project, it was much more an accident. A colleague in my office knew, that I am a knitting-addict and she wanted to do a project for herself. She had some questions to the pattern and the choice of yarn. It was a pleasure for me, that I could be helpful with my advise. And when she showed me the pattern, I really liked it and could imagine to do one of my one. We discussed several days about different colors and gradients and yarn thickness and while we talked about all these things, I remembered to have some Wollbonbons (a gradient yarn) at home already in my stash.

Without hesitation I casted on a new project!

I chose the gradient yarn from white to dark grey. Regarding to shawls I found it not so easy to make a color choice, because it has always to fit with other colors of your wearing clothes. So I cannot choose purple if my wardrobe doesn’t even match with one piece in purple at all.

The pattern is easy to follow and already one repetition later, you don’t even need the pattern any longer. I made very fast progress and short after I was a proud owner of a new gradient triangular shawl.

 

O sole mio!

Manch einer erinnert sich vielleicht noch an meinen ersten Seashore Pullover, den ich während eines Knitalongs der Designerin Isabell Krämer gestrickt habe. Mir gefiel vor allem das Modell von MilleMiliani, die den Farbteil als Farbverlauf strickte.

Mein Pullover ist super geworden damals, nur leider habe ich beim Waschen einen großen Fehler gemacht und mir lief das gute Stück ordentlich ein. Nach der ersten Frustration habe ich zwei Lösungen gefunden: 1. der Pullover passte meiner Tochter und sie trägt ihn auch ganz gerne

 

und 2. ich mache mir einen neuen Seashore

Und genau das habe ich gemacht. Für den Farbverlauf wählte ich diesmal keine Blautöne, sondern ein Wollbonbon in heiteren Farben namens Sonnenschein – von rotorange bis gelb verlaufend. Bei der Hauptfarbe blieb ich wie beim ersten Pullover auch schon bei Holst Coast in der Farbe Dove.

Passend zu denn sonnigen Sommerfarben nahm ich das Projekt 2017 mit nach Italien in unseren Urlaub. Sowohl auf der Fahrt im Auto als auch dann in der Zeit am Pool habe ich erfahrungsgemäß genügend Muße, um zu stricken und am Ende der zwei Wochen war bereits der Körperteil komplett fertig 🙂

Als wir wieder zu Hause waren, hatte ich aber plötzlich gar keine richtige Lust mehr an diesem Projekt weiter zu arbeiten. Ich gestehe – Ärmel sind sowieso etwas, das ich nicht so gerne stricke. Mich nervt das, wenn man das Strickstück immer wieder drehen muss, um mit Sockennadeln in der Runde zu stricken. Entweder der KReis beim Rundstricken ist größer (eben so ähnlich wie im Körperbereich) oder aber dann lieber hin und zurück in Reihen. Allerdings muss man ja dann den Ärmel zusammen nähen am Ende und das gefällt mir nun auch wieder nicht so gut. Außerdem sieht es nicht so gut aus, als wenn man pro Runde einfach eine linke Masche als „Naht“ einarbeitet.

Lange Rede, kurzer Sinn: mein halbfertiger Pullover landete in meiner WIP-Truhe und verblieb dort ein ganzes Jahr!

Es ist schon erstaunlich wie schnell die Zeit vergeht. An so etwas merkt man es dann erst recht.

In diesem Sommer (also 2018) habe ich dann in wenigen Tagen meine zwei Ärmel gestrickt und den Kragenabschluss fertig gemacht. Es war keine große Sache mehr und im Nachhinein verstehe ich mich selbst gar nicht – dass ich das schöne sonnige Teil so lange aus den Augen verloren hatte.

Am Ende stattete ich dem ortsansässigen Perlenladen noch einen Besuch ab, um Knöpfe in passendem Orange zu finden. Glücklicherweise liegt dieser genau gegenüber meines Lieblingswolle-Laden 😀

Das Ergebnis ist ein sehr schöner, schlichter Pullover in tollen warmen Farben. Und ganz sicher wird dieser nur noch per Hand gewaschen. Ich verwende dazu übrigens das super gut riechende Soak im Duft Celebration.

file3

file

 Trennlinie4

Maybe some of you remember my first Seashore Sweater, which I knitted while a Knitalong of this patterns‘ designer Isabell Krämer. I liked the project of MilleMiliani very much, who knitted the colored part with a gradient yarn. 

My sweater became a very beauty, but I did a great mistake when I washed it the first time, so it shrunk a lot. After first frustration I found two solutions: 1. the sweater fits my daughter now and she likes to wear it, too, and 2. I make myself a new Seashore 

So I did! For the gradient I didn’t choose shades of blue this time. Instead I used a Wollbonbon in bright colors going from redorange to yellow. For the main color I took Holst Coast in colorway Dove again. Fitting to the bright sunny colors, I began to knit on my holidays in Italy 2017. Normally I have enough time and silence to knit on the long trip or besides the pool. So I finished the body after the two weeks holiday :-) 

When we were back at home, I suddenly had no intention to continue on that sweater. I must confess, that I do not really like to knit sleeves at all. I am annoyed to turn around the knitted stuff all the time while knitting in the round with sock dpns. Either the round is bigger as it is when knitting the body or I prefer knitting forth and back in rows. But, then you have to sew the sleeve together in the end and this I also do not like. The other problem by sewing is the look. It is much more pretty to have this little purl stitch every round than a sewed stitching. 

To cut a long story short, the sweater was put in my WIP-chest for over a year! 

Time flies by so fast and you realize it sometimes with that kind of thing. 

This summer (2018) I knitted both sleeves and the upper cuff within a few days. At least it was not a big thing and by viewing back, I cannot understand myself – why I have lost that beautiful sunny sweater out of my eyes for such a long time. 

In the end I visited a pearls shop nearby to buy a fitting button in orange for the back of the sweater. The result is a very pretty sweater in warm colors and will be washed by hand for sure. By the way, I always use SOAK Celebration for it. It smells soooo good.

 

Ein Fuchs geht auf Reisen

Wenn die Kinder zu Erwachsenen werden, zieht es sie hinaus in die Welt. Und so machte sich im Dezember die Tochter meines Freundes nach ihrem Abitur auf den Weg nach Australien für ein halbes Jahr. Ich finde es super, dass sie sich traut ein anderes Land für längere Zeit zu besuchen und nicht nur zu reisen, sondern auch dort zu arbeiten. Wenn man nicht nach dem Schulabschluss so eine Reise unternimmt, tut man es wahrscheinlich später nie mehr.

Ich entschloss mich, ihr ein kleines Kuscheltier zu stricken, das ich ihr mit auf die Reise geben kann und stieß auf ravelry auf so süße, kleine Amigurumi Puppen von Tatyana Korobkova, die sich jeweils ganz unterschiedlich „verkleideten“. So gab es die Figur als Hase, Fledermaus, Bär, Katze, Teufelchen…. und auch als Fuchs. Ich war sofort verliebt in diesen Minifuchs und holte entsprechende Wolle aus meinem Vorrat. Damit das fertige Strickstück nicht zu lose wird, habe ich die Nadelstärke um 2mm reduziert, arbeitete also mit einem 2mm Nadelspiel (empfohlen für die Wolle war 4mm).

Es war schon ein wenig trickreich mit so dünnen Nadeln in der Runde zu stricken, weil der Faden sehr fest wurde, doch nach 4 Arbeitsstunden waren alle Einzelteile des Fuches fertig. Noch zusammennähen und dann ging bereits am darauffolgenden Tag „Foxy“ mit Anna auf Weltreise.

file2

file

file3

Das wirklich Schöne ist, dass Anna Foxy nicht nur mitgenommen hat in ihrem Rucksack (Stauraum und Gepäck waren natürlich stark eingeschränkt), sondern dass sie mir seither auch regelmäßig Bilder schickt, wie Foxy mit ihr berühmte oder zumindest wunderschöne Orte besucht. Danke Anna! Das rührt mich total und ich wünsche dir noch gaaanz viel Spaß auf deiner Reise. Trotzdem freuen wir uns alle sehr, wenn du wieder zu Hause bist 🙂

Trennlinie4

When the kids are grown up, they go discovering the world of their own. And thus Anna, the daughter of my boyfriend departed in December to Australia for a half of a year. I really support this idea to work and travel in a foreign country for a longer time. If you don’t do such a trip after your graduation, you will not do it ever after.

I decided to knit a little pet for her to take with her. And I found these cute little puppies in different costumes made by Tatyana Korobkova. There are puppets disguised as a rabbit, bat, bear, cat, devil… and also as a fox. I was in love with the fox instantly and found appropriate yarn in my stash. To have a tight tension in it, I went down with the needle size from 4mm recommended for this yarn to 2mm.

It was a bit tricky to knit in the round with such thin needles – the yarn got really tight – but after four hours of work all parts of the little fox have been finished. I sewed them together and already on the next day “Foxy” departed with Anna on her trip to the end of the world.

The very cutest thing is, that Anna didn’t only take Foxy with her, although her baggage was reduced to a minimum, she is also sending me photos of Foxy in front of famous buildings or beautiful places. Thank you so much, Anna! I am moved to tears and hope you have a lot of fun on your trip. But nevertheless, we are all looking forward to welcome you back here soon 🙂

Noch mehr Socken – für die Babys

Wie ich ja bereits im Beitrag „Love socks“ geschrieben habe, will ich in 2017 insgesamt 17 Paar Socken stricken. Also gab es weitere Socken. Zwei meiner Freundinnen erwarteten im Herbst/Winter ein Kind und so sollten es für jedes Kind ein Paar Socken werden.

Für den kleinen Leopold strickte ich ein Paar in Rico Design Baby So Soft DK Solids in hellblau und für die kleine Emilia ein Paar aus My first Regia in schönen Mädchenfarben rosa, pink und grün. Das Garn erinnert mich ein bisschen an einen Rosenstrauch.

Nunja, so Babysöckchen sind ja schnell gestrickt und dementsprechend hatte ich dann zur Geburt ein kleines Präsent für die beiden Neuankömmlinge. Leopold ist im Oktober zur Welt gekommen und Emilia ist ein Neujahrs-Kind.

 

Für mein Sockenvorhaben in 2017 konnte ich hiermit übrigens Paar Nummer 9 und 10 fertigstellen.Trennlinie4

As I have told you in my blog entry „Love socks“, I want to knit 17 pairs of socks in 2017. So I had to knit more of them. Two of my friends were expecting a child in autumn/winter and so I decided to knit one pair for each child.

For the little Leopold I knitted one pair in a light blue of Rico Design Baby So Soft DK Solids and for the little Emilia one pair in very cute girl-colors rose, pink, green with My first Regia. This yarn remembers me of a bush of roses. Well, babysocks are knitted fast and so I had a pair for each baby to gift on the date of birth. Leopold was born in October, Emilia on January, 1st. For my sockproject in 2017 these two count as sock number 9 and 10.

Honigwaben Decke

 

Im Mai diesen Jahres eröffnete mir eine gute Freundin, dass sie zum Jahreswechsel ihr erstes Kind erwarte. Ich freute mich riesig für sie und  – typisch für uns Handarbeitswahnsinnige – sofort ratterte mein Gehirn los, wog Ideen, Materialien und Farben gegeneinander ab. Babys zu bestricken ist ja eh das Größte. Süße Dinge für süße Babys herstellen, ein Traum.

Nachdem ich selbst als Mutter weiß, wieviel „Dreck“ aber auch anfällt, wenn man mit Babys zu tun hat, dachte ich natürlich auch an den praktischen Aspekt. Ich wollte ihr gerne etwas Schönes stricken, das man zur Not aber auch in der Waschmaschine waschen kann. Babys spucken und sabbern nunmal gern oder verlieren aus Versehen noch so manch andere Körperflüssigkeit.

Deshalb habe ich mich für eine Decke aus Baumwolle (we are knitters The Pima Cotton) entschieden.

file3

Kennt jemand den Hersteller weareknitters.com? Hier kann man neben Wollknäuel ganze Stricksets bestellen, die aus Wolle und zugehöriger Anleitung bestehen. Normalerweise stelle ich mir das alles lieber selbst zusammen, zu groß sind die Verlockungen des WWW und aller liebevoll hergestellter Färberinnen. Doch diesmal (bewaffnet mit einem 20% Gutschein) bestellte ich mir ein „bee-blanket“-Set. Die Farbe war frei wählbar und da der neue Erdenbürger ein Mädchen wird, nahm ich Lachs und Cremeweiß.

file

Die Wolle ist relativ dick und ließ sich zügig verstricken. Und das Honigwabenmuster ist in der Praxis einfacher handzuhaben, als es das Resultat vermuten lässt. Alles in allem bin ich sehr zufrieden damit und hoffe, dass meine Freundin und ihre Tochter ebenfalls Freude daran haben werden.

file2

 

Trennlinie4

A good friend of mine told me in may, that she’s pregnant and will get her first child this winter. I was so happy to hear that and – typical for all knitting-addicted – my brain instantly sorted all ideas, colors, materials in my mind. I think, knitting cute things for cute babies is one of the most wonderful things you can do ever.

As I know of my own experience being a mother, I know how much of „dirt“ is caused by babies everytime and everywhere. So I had to mention the washing option of the selfknitted project aswell. I decided to try something new and ordered a knitting-set on the Website of weareknitters.com. This set is called bee-blanket and the used yarn is Cotton (we are knitters The Pima), so I hope it is machine washable. I ordered the colors light-salmon and natural for contrast. The yarn is not so thin so it didn’t take long to finish the blanket and the pattern is easier to knit than the result looks like. I am confident with the result and hope that my friend and her daughter have fun with it.

Love Socks

 

Im Juli – das Jahr zur Hälfte schon wieder rum – zählte ich mal die Sockenpaare, die ich bisher in 2017 schon gestrickt hatte. Meine eigene Vorgabe ist ja insgesamt 17 Paar Socken in 2017 zu fertigen. Puh, eine ganze Menge und wie ich also nach Ablauf des ersten Halbjahres feststellte: ich bin im Verzug! Erst 6 Paar sind bis dahin fertig gewesen, bleiben noch 11 in 6 Monaten. Nunja, Opfer für selbstgestrickte Socken finden sich zum Glück ja fast überall und als ich kurz zuvor mit ein paar Mädels meiner Fußballmannschaft darüber gesprochen hatte, stand fest, dass das nächste Paar für Selina sein sollte.

Am liebsten wären ihr glitzernde girly Socken und so entschied ich mich für eine Abwandlung der auf Ravelry gefundenen Anleitung „Love Socks“. Prinzipiell sind dies schlicht gestreifte Socken mit 1R/1L Bündchen. Der Clou ist dann das im Maschenstich aufgestickte Herz an der Ferse. Ich finde sie zuckersüß und habe für den extra girly-kick mittig im Bündchen Perlen eingestrickt und einige der Streifen durch Glitzergarn ersetzt.

filefile2

 

Trennlinie4

In July – half of the year past – I counted the pairs of socks, which I finished already in 2017. My goal is to knit 17 pairs of socks in 2017. Puh, it’s a lot and as I saw after the first half-year: I’m in delay! I have knitted only 6 pairs so fair, 11 pairs are left to be knitted.

Well, victims to receive a selfmade pair of socks can be found nearly everywhere and after I had talked to some girls of my soccerteam, I decided to do the next pair for Selina.

She adores a very girly and glittering style, so I searched on ravelry for fitting patterns and found one, called Lovesocks. These are simple striped socks with a highlight on the heel, where you add a heart in knit-stitch. I liked it and added for an extra girly-look little beads in the middle of the cuff and substituted some stripes with glittering yarn.

 

Ein Strandcardigan aus Merino?!

Parallel zur Teilnahme an Kirsten Kapur’s MKAL habe ich mich an ein neues Projekt gewagt, das schon lange auf meiner To-Do bzw. Wishlist steht: ein Cardigan namens Parsley Sage.

Ich sah die Bilder auf der Anleitungsseite und war sofort verliebt in diesen Sommercardigan:

IMG_8641

Copyright Melissa Schaschwary – Parsley Sage

Als Garn in der Anleitung wird ein wunderschönes Leinen-Garn angegeben, das mit Sicherheit ganz toll fällt (wie ja auch auf dem Bild zu sehen 😉 Ich entschied mich aber in meiner überschwänglichen Vorfreude für Cascade 220 Heathers – auch ein schönes Standardgarn (hier in der Farbe Indigo Frost), allerdings eher wärmend und ziemlich leicht.

file2

Naja. Ich hätte es mir vor Beginn evtl. besser ansehen sollen welche Wolle benutzt wird, so bin ich mit dem Ergebnis optisch zwar zufrieden, allerdings habe ich nun keinen Sommercardigan für den Strand, sondern eher einen für Herbst/Winter mit extra-langen Ärmeln (das mag ich besonders an diesem Oberteil).

An und für sich ist das aber ein sehr schönes Basic-Teil im Kleiderschrank und für nächstes Jahr Sommer habe ich mir vorgenommen Parsley noch einmal zu stricken – dann mit dem richtigen Garn, also Leinen oder Baumwolle.

Trennlinie4

While I was participating the mystery KAL of Kirsten Kapur, I started a new project which has been on my wishlist for a really long time: a cardigan called Parsley Sage.

I saw the pics on the pattern page on ravelry and wanted suddenly work one for my own.

In the pattern they used a linen yarn and I just ignored the fact, that linen is a perfect summer yarn, cooling and falling down really nice. And I should have taken a similar yarn when substituting it, e.g. cotton. But instead of that, while I was dreaming of my result with this pattern, I took Cascade 220 Heathers (colorway Indigo Frost). It is a good all-day-yarn and I always love to knit with it, but – well – it is definitely too warm and too lightweight for this project. So now I got a beautiful cardigan with extra-long sleeves (I love this fact!) not for beach visits but for the next cold days in autumn/winter.

As it is an absolutely basic cardigan and easy to knit, I will do another one for me for summer – then using the right yarn, linen or cotton 😉

Pimp your couch

Die Beziehung zu meinem Freund nähert sich der 3-Jahres-Marke und da wir beide noch getrennte Wohnungen haben, er aber eher bei mir ist wegen der Kinder, wandern so langsam aber sicher immer mehr Möbelstücke rüber zu mir. So auch ein birke-farbener Sessel mit weißer Sitzfläche, ganz ähnlich meinem eigenen IKEA-Sessel Poäng. Nun stehen also zwei Sessel in unserem Wintergarten/Lesezimmer und ich fand, es wird Zeit ein neues Wohnaccessoire zu schaffen.

Die Einrichtung insgesamt gestaltet sich in der Wohnung eher geradlinig und minimalistisch. Die Farben beschränken sich auf schwarz/weiß und rot als Akzent. Ich suchte deshalb eine Anleitung auf ravelry aus, die eher einfache oder moderne Muster verwendet.

Bei Kate wurde ich fündig mit ihrem Monochrome Pillow.

Ich verwendete Wollreste für das Kissen. Den Körper strickte ich glatt rechts aus Cascade Yarns Ecological Wool (ein Rest von Peters Pullover Articulation) und für die Pfeilstreifen verwendete ich Reste von Boshi Nr.1, da es mehrere Fäden enthält und sich dementsprechend gut auffasern ließ.

Schöne Idee und ansehnliches Ergebnis:

 

Trennlinie4

The relationship to my boyfriend lasts nearly three years now and although we both have still our own homes, he spends the most of his time in mine because of organizing everything with my two kids is harder for me than for him. And so, with time, one after another piece of furniture is finding its way to my home, e.g. the birch-colored armchair with the white seat. It is now standing beneath my IKEA-chair Poäng in our reading room and I decided that it is time for a new living accessoire.

The colors in our living room are black and white with an accent of red, so I tried to find a pattern for a pillow which is minimalistic or modern. I found a beautiful, perfect fitting pattern on the blog of Kate, it is called Monochrome Pillow.

I used scrap yarn for it. The body was knitted in stockinette stitch with Cascade Yarns Ecological Wool (I have used it before for Peter’s sweater Articulation) and for the arrows I used Boshi no.1 as it has lots of strands to divide.

Nice idea and I think nice result, too.

Stream – voll im Fluss

Ich bin stolz auf meinen neuen Pullover! Das wollte ich gleich zu Beginn berichten, denn ich bin einfach glücklich mit dem Resultat. Gerade im Moment trage ich meinen neuen Lieblingspullover „Stream“, den ich als zweites Projekt während Isabel Kraemer’s KAL gestrickt habe. Eigentlich wollte ich das Modell „On the beach“ stricken, für den ich auch die Wolle schon zu Hause habe.

Aber dann hatte der deutsche Zoll doch noch ein Einsehen mit mir und sandte mir nach nur (!) 3 Wochen Bearbeitungszeit mein Wollpaket zu, das ich in Amerika bestellt habe. Endlich hielt ich meine langersehnte Nice&Knit Merinowolle in der Farbe „surf“ in Händen. Soooo schön!

img_3203

War klar, dass ich natürlich sofort meine Pläne für den KAL ändern musste 🙂 Noch in den Abendstunden dieses Tages habe ich meinen Wollwickler ausgepackt und einen der Stränge Garn zu einem handlichen Knäuel verarbeitet, Maschenprobe gestrickt und nach einem halbstündigen Bad über Nacht trocknen lassen.

clipboard01

Ich steh ja eigentlich nicht so auf grün und die Farbe „surf“ ist neben blau deutlich grünlastig. Doch trotzdem finde ich verstrickt das Farbspiel sehr schön und die Maschen flogen nur so von den Nadeln. Kombiniert habe ich es mit einer neutralen Farbe. Ich entschied mich für Lana Grossa Meilenweit Tweed in grau. Isabel’s Anleitung ist auch in diesem Fall sehr verständlich geschildert, keine Probleme beim Ausarbeiten des Raglankragens.

Ich habe für die Fertigstellung gerade mal 23 Tage gebraucht – das ist absoluter Rekord für mich bei einem Pullover, der aus so dünnem Garn (Sockenwolle, Fingering Yarn) gestrickt ist. Fast wie eine Belohnung schenkte mir der Oktober ein paar klirrend kalte, aber sonnige Oktobertage für ein paar Tragebilder.

Trennlinie4

I am so proud of my new sweater! I just wanted to tell you this in the beginning because I am simply happy with the result. Right now I am wearing my new favorite sweater “Stream”, which I knitted as my second project within Isabel Kraemer’s KAL. Actually I wanted to knit the model “On the beach” for which I have the yarn in my stash already.

But then, german customs had mercy with my patience and forwarded my yarn package after only (!) 3 weeks of processing to me, which I had ordered in America. Finally I held this wonderful Nice&Knit Merino yarn, colorway “surf” in my hands. Sooooo beautiful!

Of course I had to change my plans fort he KAL instantly 🙂 Even in the same night I made the strain to a skein, knitted a swatch and let it dry overnight after a half-hour bath.

Green is not my favorite color and „surf“ has got lot of green beside blue in it. But nevertheless I adore the play of colors when knitted and all the stitches flew away so fast. I combined my surf-yarn with a neutral color and took Lana Grossa Meilenweit Tweed in grey for it. Isabel’s pattern is written in the know easy-going way, I had no problems working the collar.

I needed only 23 days to finish this project – this is my all-time record of knitting a sweater with such thin yarn (sockwool, fingering yarn). Almost like a reward, we got some nice, sunny and cold days in October for making photos of it.

Ship ahoy!

Es ist mal wieder Zeit für die Teilnahme an einem Knitalong.

Wie ich bereits erzählte, habe ich mir ja ein paar Projekte für Isabell’s Knitalong vorgenommen. Und begonnen habe ich mit dem Modell „Ship ahoy!“ für meinen Sohn.

Farblich ist es eher ein Experiment, denn ich habe noch so ein paar hübsche Wollbonbons zu Hause. Wollbonbons sind Merinowolle-Knäuel, die einen Farbverlauf besitzen. So hat meine Wahl einen Übergang von grün nach blau bzw. umgekehrt.

Und dazu habe ich ganz einfach Holst Coast in der Farbe Dove kombiniert.

Wie immer ist auch diese Anleitung von Isabell leicht verständlich geschrieben und weist ein paar witzige Details auf. So wird bei ship ahoy! die Schulter nahtlos gestrickt, in dem man ein sogenanntes „provisional cast-on“ vornimmt. Bei dieser Art die Maschen aufzunehmen bleiben am Anschlag offene Maschen auf einem Hilfsfaden bestehen, die man dann nachträglich wieder aufnehmen kann und an dieser Stelle weiterstricken kann.

Das zweite kleinere Highlight sind die Bündchen, die im broken seed stitch Muster gearbeitet werden. Eigentlich ist es nichts anderes als eine Reihe rechts, links und die Rückreihe dann nur links. So entstehen kleine Unterbrechungen des Musters, was meines Erachtens sehr nett aussieht. Im Gegensatz zur Original Anleitung habe ich sowohl den Kragen als auch die Armbündchen mit der farbigen Wolle gestickt.


Schon bald konnte sich mein Kleiner über einen neuen Pullover freuen. Und ehrlich….er freut sich darüber! Einer der wenigen in meiner Familie, der selbstgestrickte Kleidungsstücke liebt.

Es macht mich vor allem deshalb so glücklich, weil er so viel Freude daran hat. Und ganz objektiv bin ich auch recht zufrieden mit diesem dünnen, weichen Pullover für Nic.

Ship ahoy!

It’s time again for me to take part in a KAL.

As I told you before, I decided to do some projects within Isabell’s Knitalong. And so I began with model „ship ahoy!“ for my son.

Regarding my colorchoice it is more an experiment, because I have still some of these beautiful Wollbonbons here in my stash. Wollbonbons are merino yarn skeins with a nice color gradient in it. Mine has a gradient from green to blue.

This comes together with a neutral skein of Holst Coast, colorway Dove.
As always, also this pattern is easy and well-written by Isabell and has some nice, tiny details in it. The shoulder part of ship ahoy is knitted seamless, because you work a provisional cast-on and so you can take the stitches back onyour needles later at that point.

The second highlight are the cuffs. It is not an easy rib-pattern, they are knitted in broken seed stitch pattern what looks very nice in my opinion.
I changed the color of the collar and the cuffs to my contrast-color.

It didn’t take long to finish this sweater for my son and he’s really happy with it. He is one of all my family members who always loves self-knitted clothes.
His happiness about getting new selfmade stuff is what makes me happy in the end.

But I am kind of satisfied with the result itself of course, this thin, smooth sweater for Nic.

Sommerkleid – die Zweite

Manchmal brauche ich schon wirklich lange, um ein Projekt zu vollenden. So war es auch mit diesem an und für sich total schönen Sommerkleid – Cocktail dress.

Ich habe es bei Cathy in einem ihrer Blogbeiträge gesehen und war gleich recht begeistert davon. Also lud ich mir im Mai 2014 (!) die Anleitung dazu herunter und begann mit Holst Coast zu stricken. Die Anleitung selbst ist typisch für Rililie, mit einfachen Mitteln zu einem schönen Resultat. Und wenn es doch einmal etwas verzwickter sein sollte, ist alles hervorragend bebildert und erklärt.

Foto_06_05_14_09_18_38

Und so strickte ich also munter vor mich hin, bis ich schließlich um den Bauch herum ins Stocken geriet. Nicht etwa, weil es zu schwierig war oder eine Stelle mir Kopfschmerzen bereitete. Sondern weil es sich so unglaublich in die Länge zog. Coast ist ein recht dünnes Garn. Es fließt fantastisch durch die Finger und fühlt sich auch nach dem Stricken wunderbar weich an, doch es waren einfach gefühlt eine Milliarde rechter Maschen. Also legte ich das unfertige Stück zur Seite und griff es ewig nicht mehr auf.

Dieses Frühjahr dann habe ich mir ein Herz gefasst und angefangen mein Kleid zu Ende zu stricken. Fast auf den Tag genau nach zwei Jahren also war es soweit, mein Kleid war fertig. Nunja, fast zumindest! Denn nachdem ich das Bündchen unten vollendet hatte, probierte ich erneut an. Ich mag ja kurze Kleidchen, doch sooooo kurz… das kam mir dann doch etwas zu aufreizend vor. Also entschied ich das Bündchen aufzutrennen und Länge hinzuzufügen. Bei der Gelegenheit kam mir dann auch die Idee Farbstreifen einzuarbeiten und einen anderen Abschluss zu wählen. Weitere zwei Wochen später war ich dann aber endgültig fertig und kann mich nun endlich für meine Geduld und mein Durchhaltevermögen belohnen, wenn ich dieses süße Kleidchen an sonnigen Sommertagen ausführe.

IMG_2595

IMG_2597

IMG_2596

Trennlinie4

Sometimes it takes really long before I finish a project. This time it was this nice summerdress, called cocktail(dress) designed by LaMaisonRililie.

First I saw it on the blog of Cathy and I wanted to do one for my own. So I downloaded the pattern in May, 2014 (!) and began to knit with Holst Coast. The pattern was a typical Rililie-pattern, easy to understand and nice results with easy methods. And if it was a bit more tricky somewhere, good pics and explanations helped to come through.
I knitted and knitted down the body, but somewhere around the belly I lost my motivation to go on with this project. It was not because it was difficult to knit anywhere but I got bored of all these stockinette stitches I had to do with this thin yarn. I love the smooth surface of Coast, but to knit such a long body down was an ordeal for me. I laid the project aside for a year or so. I continued this spring to finally finish it. It was in May 2016, some days around second starting-anniversary of that project, that I really did the last stitches. After finishing the cuff and trying on my new dress, I thought I was too short at all, altough I like my dresses short 😉

I plucked up courage, unraveled the cuff, added length and decided to work some colored stripes down there and do another ending as describes in the pattern. After another two weeks I finished it finally and now I can reward myself by wearing this wonderful summerdress on sunny days.

Ein T-Shirt im Winter

Heute habe ich wieder mal ein neues Lieblingsteil fertig gestellt. Es hat mich wirklich viel Ausdauer und Durchhaltevermögen gekostet bei diesem Projekt am Ball zu bleiben. Im September habe ich pünktlich zum Start beim Knit-a-long von Isabell Krämer teilgenommen. Das heißt man suchte sich ein Design von Isabell aus und begann ab dem 9.9. mit dem Stricken. Deadline für diesen KAL ist der 12.12., also übermorgen! Hui, da hab ich es ja gerade noch geschafft und bin just in time fertig damit.

Ein paar Änderungen zum Originalmuster habe ich vorgenommen. Am auffälligsten sind mit Sicherheit die kurzen Ärmel. Eigentlich handelt es sich bei diesem Muster „Ravello“ um einen Pullover. Doch die Wolle, die ich ausgesucht habe, hat letztlich die Entscheidung hin zum T-Shirt gebracht. ITO Kinu – ein dünnes Garn aus reiner Seide – ist so federleicht und angenehm kühl auf der Haut, dass ich dieses Oberteil eher im Sommer als im Winter tragen werde. Deshalb nun kurze Ärmel 😉

Und dann wollte ich dem Ganzen noch einen extra chilligen Touch geben. Also habe ich in der Mitte der Vorderseite Maschen aufgenommen, zunächst stillgelegt und dann zu einer großen Fronttasche ausgearbeitet.

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Gefühlt waren es eine Milliarde Maschen, die hier verstrickt wurden 🙂 das nächste anstehende Projekt wird mit Sicherheit mit dickerer Wolle sein!


  

Trennlinie4

Today I’m done with another favorite project. It really cost me endurance to stay tuned to this project. In September I started right in time within Isabell Krämer’s knit along. That meant, I had to choose a pattern from Isabell and started from Sept, 9th with knitting. Deadline for this KAL was Dec, 12th, what means the day after tomorrow! Puh, at least I finished just in time.

I did some changes to the original pattern. The most obvious are for sure the short sleeves. Actually this pattern „Ravello“ is a pullover. But the yarn I choosed for it finally made the decision to work a T-Shirt. ITO KINU – a really skinny yarn made of pure silk – is so light and cool to wear on the skin, that I will wear it more in summer than winter. Therefore I decided to work short sleeves 😉

And then I wanted to give it an extra casual look. In the middle of the body I added lots of stitches between the normal ones, put them away ´til I finished all of the body down and then worked the extra stitches to a front pocket.

In total I am more than satisfied with the result. It felt like I had to work a billion of stitches 🙂 and I am sure the next project I will work will have bulky yarn!

(Nicht ganz so leichter) Winterpulli

So schnell kann’s gehen! Von über 30 Grad letzte Woche auf heute gerade mal 14 Grad. Okay, ich gebe zu, es ist September und von daher ein Wert um die 14 Grad wohl normaler als wenn es weiterhin diese Sommerhitze hätte. Im Allgemeinen kann man sich in Deutschland dieses Jahr wohl kaum über den Sommer beschweren. Es war viele Wochen sonnig und warm. Herrlich!

Und nun wird es Herbst. Passend zu den kühleren Temperaturen habe ich Peter’s Winterpulli fertig bekommen. Eigentlich war dieser als Weihnachtsgeschenk konzipiert, aber ich kann es einfach nicht erwarten und habe ihm den Pulli gleich gegeben 🙂

Die Anleitung zu diesem Modell „Articulation“ ist von Cassandra Dominick und auch für Anfänger geeignet. Das „falsche“ Zopfmuster lässt sich ohne Hilfsnadeln stricken, was ich organisatorisch angenehm finde (vor allem, wenn man unterwegs strickt).



Nachdem Peter genau wie Cassy’s Mann über 1,80 und schlank ist, habe ich die Größe gewählt mit der auch sie das Ursprungsmodell gestrickt hat. Der Rücken besitzt im Original hinten auch das Muster. Dies habe ich weggelassen und das Rückenteil glatt rechts gearbeitet. Die Ärmel habe ich um gute drei Zentimeter verkürzt.


Von der Cascade Ecological habe ich ca 750g, also drei Knäuel verbraucht. Und obwohl diese unbehandelte Wolle ein wenig auf der nackten Haut kratzt, findet das Resultat beim Beschenkten trotzdem viel Anklang. Ich freue mich jedenfalls, dass er so gut ankommt.

Trennlinie4

Sometimes things are changing fast! Last weeks 30°C changed to 14°C today. Okay, I admit, it’s September and therefore 14°C are much more normal than this summer heat. Generally, the germans can’t complain about summer weather this year. It was warm and sunny many weeks long. Lovely!

And now it’s getting autumn. Eligible to that, I finished Peter’s winter sweater. Actually, it was thought as a christmas gift, but I cannot wait to give it to him 🙂

The pattern for this sweater is Articulation from Cassandra Dominick and also suitable for knitting-beginners. The „false“ cable pattern can be knitted without cable needles, what I find really helpful (especially by knitting to go).

Peter and Cassy’s husband are about the same size (1,80m) and both slim, so I choosed that size, which she had used as well for the original model. In the origin pattern the back has also cable pattern. I skipped this and made it stockinette stitch. The sleeves were shortened by 3cm.

I used 750g of CASCADE ECO, 3 skeins. And although this yarn is a bit scratchy on the skin, the sweater is adored by it’s new owner. Anyway, I am really glad, that he is pleased with it.

Seed Stitch Socks – Junior

Ich habe ja schon von unserem wunderschönen Urlaub im Piemont erzählt. Dass diese Zeit aber wirklich auch „Urlaub“ für mich war, habe ich noch nicht erwähnt. Denn im Normalfall hört man einfach NIE auf Mutter zu sein. Das heißt im Konkreten, dass man auch nachts, an Feiertagen und eben im Urlaub so seine Pflichten hat.

Doch diesmal hatte ich soviel eigene Freizeit wie selten zuvor in einem Familienurlaub. Das habe ich sehr genossen. Und so konnte ich meinem Kleinen ein neues Paar Socken stricken, auf das er sich schon länger freut.

Ich habe mich erneut für das Seed Stitch Muster entschieden und diesmal eine blau-graue Verlaufswolle mit einem knalligen Orange kombiniert. Von welcher Marke die Sockenwolle ursprünglich war, weiß ich nicht mehr. Es handelte sich um Reste zweier früherer Projekte: „Anna’s First Choice“ und „Socken ohne Ferse“.

file_medium21

 

Trennlinie4

I have already told you about our wonderful holidays in Italy/Piemont. That I had „real“ holiday, I haven’t mentioned yet. Normally you never stop being a mother. That means in detail, that you have your duties by night or on holiday, too. But this time I had a lot of free time for myself, more than ever before. I enjoyed it a lot. And so I could knit a pair of socks for my little one, which he wanted me to do a long time before.

I decided to use the Seed Stitch pattern again and combined a blue-grey colored yarn with extreme orange. I can’t say which brand this yarn was originally, these were leftovers from projects made before: „Anna’s First Choice“ and „Socken ohne Ferse“

Sommer, Strand und Sonne

Seit einigen Wochen hält der Sommer endlich wieder Einzug bei uns und ich finde das super 🙂

Über die Pfingstferien haben wir unseren Urlaub dieses Jahr in Italien verbracht, genau genommen im Piemont. Für mich war es das erste Mal eine Reise in diese wunderschöne Region zu machen und ehrlich – ich bin restlos begeistert! Kaum touristisch geprägt, erlebt man dort die italienische Lebensweise hautnah. Und die Natur ist überwältigend schön.Foto 27.05.15 12 47 32

Foto 28.05.15 15 55 45

 

Darüber hinaus hatten wir natürlich auch wahnsinnig Glück mit dem Wetter. In den zwei Wochen Ende Mai/Anfang Juni regnete es nur einen Tag ein paar Stunden und einmal nachts.

Für genau solche Gelegenheiten habe ich mir im Rahmen meines ehrgeizigen Ziels für 2015 (das Fertigstellen diverser Oberteile) auch ein Strandkleid vorgenommen.

Gestrickt habe ich es aus LANA GROSSA FLU in super-knalligen Farben. Der obere Teil des Kleides ist ein engermaschiges Lochmuster mit über Kreuz laufenden Diagonal-Linien. Der untere Teil ist auch ein Lochmuster, das aber großzügiger und luftiger gehalten ist.

Alles in Allem bin ich sehr zufrieden damit. Es trägt sich ziemlich angenehm und ist perfekt, um es am Strand oder im Freibad über dem Bikini zu tragen. Und nachdem es relativ grobmaschig gearbeitet wird, ist man damit auch schnell fertig 😉

file_medium22

 

file_medium2

Trennlinie4

Since some weeks it is summer here and I really enjoy it 🙂
We had our holidays in Italy this year, in Piemont. For me it was the first time travelling to this wonderful place and honestly – I totally fell in love with it!
There are nearly no tourists there and you can experience the real „la dolce vita“. Nature is so beautiful all around, too.
I have to say, that we had also luck with the weather. The forecast was rainy and cold for the last two weeks in May, but it rained only one day and some hours by night.
For those opportunities I made a beachdress within my ambitious knitting plans for 2015. I knitted it with LANA GROSSA FLU in bright colors. The upper part of the dress has close meshed lace stitches which lines crossing eachother. The lower part is a lace pattern, too, but with larger holes in it.
Finally I am very confident with it. It’s nice to wear and perfect for a day at the beach or at the pool. The pattern was easy to understand and fast to knit.

Ehrgeizige Pläne

Und schon ist es wieder März! Der Frühling naht und ich bin voller Tatendrang. Ich bin fest entschlossen meinen Schwung zu nutzen und habe deshalb eine laaaange To-Do-Liste erstellt.

Auf dieser Liste stehen viele Dinge, die vor allem mit dem Sommer zu tun haben, sowas wie Garten umgraben, Blumenbeete neu anlegen, Gemüse pflanzen (die Samen sind bereits im Zimmergewächshaus ausgesät und keimen schon), Bretter streichen usw. Für meine vier Wände innen fielen mir prompt auch ein paar Dinge ein, um alles schöner und neu zu machen: Bilder malen (es kamen mir gleich drei konkrete Ideen), Wände wieder weiß streichen und natürlich das Wichtigste: ganz viele schöne Dinge stricken! 😉

Nach dem Stöbern auf Ravelry habe ich festgestellt, dass ich immer wieder bei Pullovern, Shirts und Cardigans gelandet bin. Und deshalb habe ich eine Oberteile-Liste für die nächsten zwölf Monate erstellt – ein wirklich ehrgeiziges Projekt für mich!

Das Gute daran: ich werde in diese Liste meine bereits begonnenen Pullover-Projekte mit einbinden und endlich fertig stellen UND  ich werde die meisten Teile davon – ganz egoistisch – für mich selbst machen.

Begonnene Projekte:

  1. Redford, Peter
  2. Slade, Peter
  3. Summer Sweater, mich
  4. Cocktail dress, mich
  5. Strandkleid, mich
  6. Charleston, mich

Geplante/gewünschte Projekte:

  1. 5200k, mich
  2. Nothing but Stripes!, mich
  3. Urban, mich
  4. BlueSand Cardigan, mich
  5. Articulation, Peter
  6. Summer Girl, Anna
  7. School’s Out, Anna
  8. Lidian, Niclas

Projekte UebersichtTrennlinie4

Woah, it’s march already! Spring is coming and I am full of beans. I am determined to use my drive and made a looooooong to-do-list.

On this list can be found mostly things regarding to summer activities, i.e. gardening, preparing flowerbeds, planting vegetables (the seeds are sowed in a little greenhouse in my living room already), coating boards and so on. For my home I also got some ideas to make it more beautiful: paint pictures (three concrete ideas instantly), whitewashing the walls again and of course the most important point: knitting lots of beautiful things! 😉

After surfing through pattern search on ravelry, I found myself always hanging on sweaters, shirts and cardigans. So I created a list for the next 12 month – ambitious plans for me!

The good thing is: I am gonna embedding my existing sweater-projects in that list and finish them finally AND I will – totally egoistic – do the most of them for myself.

Already started projects:

  1. Redford, Peter
  2. Slade, Peter
  3. Summer Sweater, me
  4. Cocktail dress, me
  5. Strandkleid, me
  6. Charleston, me

Planned/Future projects :

  1. 5200k, me
  2. Nothing but Stripes!, me
  3. Urban, me
  4. BlueSand Cardigan, me
  5. Articulation, Peter
  6. Summer Girl, Anna
  7. School’s Out, Anna
  8. Lidian, Niclas

Vulkanier-Set für klirrende Kälte

Ihr kennt das ja schon von mir: ich lieeeebe diese Knit-A-Longs! Und: ich bin auch ganz vernarrt in die Wolle von nice & knit aus Amerika. Und so traf es sich hervorragend, dass Kara und Katie Mitte Januar einen Mützen- und Handschuh-KAL veranstalteten. Ich konnte einfach nicht widerstehen und habe mir sogleich auch wunderbar weiche Wolle in der Qualität DK-weight bestellt. Farbe? In meinen Lieblingsfarben gehalten, also Blautöne 😉

file_medium2

Ein Muster habe ich auf ravelry auch gleich dazu gefunden: der VulcanSpy Hat von rililie. Die Anleitung ist – wie immer von rililie – logisch aufgebaut und ließ sich problemlos nacharbeiten. Dank des relativ dicken Garns war die Mütze mit den vergrößerten Stellen an den Ohren nach zwei Tagen schon fertig. Besonders gefällt mir daran der Beanie-Style dieser Mütze, die dadurch nicht ganz so gewöhnlich daherkommt.

file_medium file_medium3

Ich hatte noch genügend Wolle übrig und überlegte mir einfache Fäustlinge daraus zu machen, die auf der Oberseite dem VulcanSpy-Muster folgen. Schön warm ist das fertige Set auf jeden Fall und die Idee die Mütze an den Ohren größer zu machen ist genial! Die Farben und die Weichheit des Garns sind wie immer ein Volltreffer.

file_medium4

Und der Ober-Clou kommt noch: ich bin unglaublich stolz, dass mein Vulkanier-Set einen der Wochengewinne erhalten hat und fühle mich sehr geehrt, dass die Mädels mein Projekt erwählt haben. Über den Gutschein für weitere Nice&Knit Wolle habe ich mich sehr gefreut und bin schon beim Überlegen was für ein Projekt ich daraus als nächstes mache 🙂

Trennlinie4

You know this already from me: I looooove these Knit-A-Longs! And: I really fell in love with yarn from nice&knit in America. Normally I follow the forum posts in their ravelry group and so it matched perfectly, that Kara and Katie made a hat-and-mittens-KAL. I couldn’t resist and ordered wonderful smooth yarn in DK-weight. Color? My favourite-colors, of course, blue-ones 😉

I also found a pattern on ravelry to do: VulcanSpy Hat by rililie. The pattern itself – as usual – is build up logically and was easy to rework. Due to the thickness of the yarn, I got the hat with the wide earflaps done in two days. I like especially the beanie-style of that hat.

I had enough leftover yarn to make mittens, too. I took a simple mitten pattern and added the VulcanSpy pattern on the top site. The finished winter-set is warm and the yarn is sooo smooth on my skin.

The greatest thing is, that I am really proud of my VulcanSpy set, because it was chosen as a weekly winner in that KAL. I got a voucher for new nice&knit yarn and that makes me so happy. I am already thinking about what I will do out of it next

Was Warmes um den Hals

Zuallererst: Allen ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr 2015!

Wie jedes Jahr vergeht die Zeit am Ende des Jahres gefühlt doppelt so schnell wie sonst und schwups – schon ist es zu Ende. Die Wochen vor Weihnachten und Silvester sind für uns Handarbeitsverrückte natürlich sowieso zeitlich streng durchgeplant, damit alle Geschenke rechtzeitig fertig werden. Zwei, drei Tage vor Weihnachten lag ich diesmal gerade in den letzten Zügen für das letzte Geschenk und ich habe mir vorgenommen im Jahr 2015 deutlich früher mit den selbstgestrickten Geschenken zu beginnen, also am besten schon jetzt 😉

Anfang Dezember ist mir etwas passiert, was man „Supergau“ nennen könnte. Alle, die genauso wolle- und strickverrückt sind wie ich, werden verstehen was ich meine: Der ortsansässige Wolleladen veranstaltete im gesamten Dezember eine Rabattaktion von 50% (!) auf Alles im Laden! Ich hab wirklich versucht hart zu bleiben…. wirklich! Aber es ging nicht. Am Ende waren es nicht nur 10 Knäuel Sockenwolle (Socken gehen immer), sondern noch ca. 10 Knäuel Merinowolle und ein paar Knäuel dickere Mützen-Häkel-Wolle. Und gerade als ich mit meinem riesigen Einkaufskorb zur Kasse gehen will, sehe ich in einem kleinen Körbchen Cashmere Tweed liegen.

 

image_medium2

Schnell überschlug ich im Kopf die Kosten für ein edles Gewerk wie einen Schal oder Pulswärmer oder eine kuschelweiche Mütze. Tja, alle wissen wie es endete: Zu meinem Sammelsurium gesellten sich beim Bezahlen noch 6 Knäuel der hübschen, superweichen, kostbaren Wolle von Lang in grau.

Auf ravelry habe ich keine zwei Tage später ein hübsches Design (inner truth) für einen Schal entdeckt und schon eine Woche später hielt ich das Weihnachtsgeschenk für meinen Liebsten in Händen: einen Zopfmusterschal in grau 🙂

file_medium2Trennlinie4

First of all: a happy new year 2015 to all of you!

As usual time is running in the end of the year and before you can say knife it’s gone. The weeks before Christmas and New Year’s Eve are planned out in a strict schedule for all knitting-addictives to get all presents finished right in time. Two or three days before Christmas I was finishing the last present and decided to begin much more earlier in the year 2015 for doing all these self-made presents (better beginning right now! – I thought)

In the beginning of December something happened what can be called kind of worst-case issue. All of you, who are nearly as yarn-addicted as I am, can understand what I mean: The local yarn-store did a promotion discount with 50% less to all things in store!!! I really tried to keep cool and buying only what I needed….really! But I can’t. In the end there weren’t only 10 skeins of sockyarn in my basket (you know, you can’t ever have enough sockyarn), there were 10 skeins merinoyarn and some skeins thicker boshi-like yarn in it. And even when I was taking my basket to the counter, I saw this little box standing there, Cashmere Tweed (!) in it.

I calculated the costs for a noble project as a scarf or wristlets in my mind and yes, we all know how it ended up: my smorgasbord in the basket was consorted by 6 skeins of this sooooooo smooth and precious yarn (LANG) in grey.

Two days later I found a nice pattern on ravelry (inner truth) to do a scarf and only one week later I hold a cable-pattern scarf in my hands – the Christmas present for my sweetheart.

 

 

 

 

 

 

 

 

Socken für alle

Manch einer nennt es (S)ocktober, ich einfach die Lust im Herbst warme, kuschelige Fußbekleidung herzustellen. Mittlerweile ist es draußen so kalt, dass ich ohne Heizung nicht mehr auf meiner Couch sitzen möchte. Also wird schnell der Kamin angeschürt und wenn die wohlige Wärme sich im Wohnzimmer verteilt, macht das Stricken zu Hause – eingemummelt in eine Decke – doch gleich wieder Spaß.

Diesmal habe ich für mich und für Anna je ein Paar Herbst-Kuschelsocken fertig gestellt.

Mein Paar (Größe 39) ist gefertigt aus flauschiger Wolle, die eigentlich nicht für Socken gedacht ist. Das Hauptproblem beim Verarbeiten bestand in der fehlenden Elastizität des Garns selbst. Deshalb habe ich mich beim Schaft für 1R/1L entschieden, um für etwas Elastizität zu sorgen und vor der Ferse pro Nadel eine Masche zugenommen, damit man gut in den Socken schlüpfen kann. Und auch an der benötigten Maschenanzahl pro Runde musste ich erst ein bisschen schrauben, denn ich benötigte am Ende für Socken meiner Größe nur 9 Maschen pro Nadel (zum Vergleich: bei 4-fädiger Sockenwolle wären es 16 pro Nadel). Das Ringelmuster in Blautönen ist genau nach meinem Geschmack und ich bin mit dem Resultat auch ganz zufrieden.

 

Foto 16.04.14 15 37 16

 

Frieren soll natürlich auch Anna nicht. Deshalb hat sie auch ein Paar kuschelwarmer Wintersocken bekommen (Größe 32). Dabei habe ich Reste verwertet von Sockenwolle, die ich noch zu Hause hatte und die nicht mehr allein für ein Paar gereicht hätten. Eins davon war die NEON-Wolle, aus der ich Anna schonmal Handschuhe gemacht habe. Über den Farbeffekt in der fertigen Socke habe ich mich sehr gefreut, ist ganz cool geworden. Anna gefällt’s jedenfalls 😉

 

 

Foto 02.02.14 18 41 21

Foto 02.02.14 18 42 07

Trennlinie4

Someone would call it (S)October, for me it is only fun to knit warm and cuddly socks in autumn. The weather outside turned really cold these days, I didn’t want to sit on my sofa without heating anymore. So I made a fire in my fireplace and when the warmth is streaming through the house, knitting is pure fun at home.

This time I did a pair of socks for me and for Anna.

My own pair (size 39) is made with a yarn which isn’t meant to be knitted in sock patterns. The main problem was the missing elasticity. For the cuff I decided to make 1k 1p to improvise a little bit elasticity. Before the beginning of the heel, I increased 4 stitches in the round so that I am able to come in with my feet. And after the heel I decreased again up to 9 stitches per needle (36 in round). Although there were some improvisations to do, I am really confident with the result in the end.

Anna doesn’t have to freeze, too. She got also one pair of new knitted socks (size 32). I used stash yarn, leftovers for them. I held two strands of fingering yarn together and knitted with needle size 4mm. One strand was NEON-colored wool from which I have already made a pair of mittens for Anna. The combined colors of these two yarns turned out beautiful and Anna was satisfied in the end, so I were, too. 😉

Männerschal in schlichtem Grau

Mann o mann – wie die Zeit vergeht! Kaum habe ich noch erzählt wie toll es ist bei strahlendem Sonnenschein die Nadeln im Bikini zu schwingen, schon sind die Bäume gelb und rot, die Tage werden kürzer und vor allem auch wieder kälter.

Gestern fertig geworden ist dieser superweiche Herrenschal in schlichtem Grau. Das Besondere daran: das Garn dazu lieferten mir die zwei Mädels aus Amerika, Kara und Katie, die nun ja einen eigenen Wolle-Shop eröffneten. Die liebevoll handgefärbten Knäuel (100% Merino / fingering) kamen prompt und ich war sofort verliebt in das Material. Jede Masche zu stricken war purer Genuss und so ist dieser Schal auch schon nach einer Woche fertig geworden.

Er hat nun die Ausmaß von ca. 170cm auf 20cm Breite. Das Muster ist schlicht, umso schöner kommen die verschiedenen Farbfacetten der Wolle zum Ausdruck. Wer diesen Schal bekommen wird, weiß ich noch nicht. Aber so weich wie er ist wird das Tragen bestimmt für jedweden Beschenkten äußerst angenehm.

IMG_5596.JPG

IMG_5598.JPG

Socken-Snacks zwischendurch

Nach meinem Sommerbustier habe ich in den letzten Wochen wieder stärker an anderen UFO’s (unfinished Objekts) gearbeitet. So hat mein Kleid ein paar Zentimeter hinzugewonnen (ich bin mittlerweile über die Taille hinaus an der Hüfte angekommen!).

Zwischendurch habe ich mich aber auch mal wieder auf Socken gestürzt. Nic hat ein neues Paar bekommen. In Größe 26 mittlerweile – Kinderfüße wachsen sooooo schnell :-D. Und die Wolle hat einen tollen, für Jungs super geeigneten, Farbverlauf in blau-grün. Ich entschied mich ohne Muster zu stricken und das Bündchen auch relativ kurz zu halten. Erfahrungsgemäß trägt mein Kurzer meine selbstgestrickten Socken ja sehr gerne und nach einigen wenigen Wochen/Monaten sind diese dann durchgelaufen. Gefreut hat er sich wie immer riesig und hat sie mir für die Fotos auch gleich gerne angezogen.

Socken Niclas

 

Und dann habe ich noch ein Paar in Größe 43 fertig gestellt. Ich war auf der Suche nach Herrensocken – was an sich ja schonmal gar nicht so einfach ist. Es gibt schon Muster im Internet oder auch in Sockenbüchern, aber entweder ich fand diese zu altbacken oder zu aufgesetzt oder zu bunt oder zu sportiv. Keine Ahnung 😉 Das Richtige war jedenfalls lange nicht dabei. Und dann habe ich am vergangenen Wochenende im Wollegeschäft meines Vertrauens Jawoll Superwash in einem klasse elegant-schlichten Grau erstanden. Und prompt wurde ich dazu auch im Sockenbüchlein fündig. Das Rippenmuster ist breit angelegt (3R/1L) und zieht sich den Schaft hinunter. Nach der Ferse (ich habe lieber Bumerang anstatt Käppchen gestrickt), habe ich die Rippen verschmälert (2R/2L) und diagonal über den Rist laufen lassen. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Meinen eigenen Ansprüchen an Eleganz, Schlichtheit und persönlicher Note genügt das Ergebnis auf jeden Fall… jetzt kann ich nur noch hoffen, dass dem Beschenkten die Socken auch zusagen werden 😉

 

Grey socks

Sommerfeeling inklusive

Heute habe ich mein Sommer Bustier fertig gestellt, das ich mir anlässlich des Nice & Knit SSKAL (Summer Sweater Knit A Longs) vorgenommen hatte.

Im Gegensatz zum Muster habe ich ein paar Änderungen vorgenommen. Gestrickt habe ich in Größe S, aber die Länge habe ich von Größe M übernommen, sodass es nicht bauchfrei daher kommt. An der vorderen Front habe ich die Knopfleiste durch ein Satinband ersetzt, das links und rechts in Corsagebändern eingefädelt wurde.

Foto 30.07.14 17 44 31

Im Rückenabschnitt bin ich etwas tiefer gegangen, sodass der Rücken schön frei ist (gerade im Sommer kann ein schöner Rücken ja auch entzücken).

Foto 30.07.14 18 16 35

Und mit den Trägern habe ich mir spontan etwas anderes einfallen lassen. Anstatt sie wie angegeben jeweils hinten gerade unten am Rückenteil festzunähen, habe ich sie im Nacken einfach geknotet und finde das Resultat ganz gelungen.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden damit. Die Passform ist super, der Schnitt und die Anleitung einfach. Und die Wolle mit den kleinen Perlen bringt edlen Glanz auf ein tolles Sommer-Teil.

Foto 30.07.14 18 16 29 (1)

 

Knitalongs – die neue Handarbeitssucht

Wie ich ja schon gestern in meinem Beitrag über die Verträglichkeit von Sonne und Wolle angedeutet habe, habe ich für mich was Cooles, Neues entdeckt – KNITALONGS! Ein Hoch auf das 21. Jahrhundert!

Najaaaaa, neu im Allgemeinen wäre wohl übertrieben. Knitalongs gibt es wahrscheinlich schon seit Jahrzehnten, aber für mich ist es eine Neuentdeckung. Mit Sicherheit hat das Internet stark zur Entwicklung solcher Events beigetragen. Was vor 40 Jahren noch der Stricktreff in Oma’s Wohnzimmer war, zu dem sich die Nachbarin auf einen Kaffee gesellte, ist heute virtuell die Diskussionsgruppe eines Knitalongs im Internet. 😉
Das Tolle daran ist die räumliche (und größtenteils auch zeitliche) Unabhängigkeit, mit der man an dieser Gemeinschaftsaktion teilnehmen kann. Das ist vor allem für Menschen wie mich von Vorteil, die aufgrund von Kindern, Haushalt und Job zeitlich eingeschränkt ihr Hobby betreiben bzw. nachts um 1 Uhr eben nicht immer eine Handvoll Mitmenschen finden, die sich spontan auf eine Strickrunde treffen würden. Zudem kommt man mit Strickerinnen „all over the world“ in Kontakt. Und noch einen positiven Aspekt haben diese Knitalongs: gerade Stricker/-innen, denen während eines Projekts mal die Puste ausgeht oder die gerne von den ganzen Ideen im Kopf abgelenkt werden, kommt der zeitlich begrenzte Rahmen dieser Events zugute und man ist einem gewissen positiven Druck ausgesetzt das Angefangene auch zeitnah zu beenden.

Und so stürze ich mich seit kurzem explizit auf derartige Gemeinschaftsprojekte. Einer davon ist der „Summer Sweater knit a Long“ der beiden „Nice and knit“-Mädels aus Amerika. Kara und Katie führen einen Strickblog, dem ich seit ca. zwei Jahren begeistert folge und seit ungefähr einem halben Jahr verkaufen die beiden auch ihre eigene, handgefärbte Wolle über ihren etsy-shop. Gestartet hat der Knitalong gestern und wird Ende Juli enden. Ziel dessen ist es in diesen sechs Wochen ein Oberteil-Projekt (Pulli, Top, T-Shirt o.ä.) auszuwählen und anzufertigen. Ausgetauscht wird sich dann über den jeweiligen Strickstatus bei ravelry. Ich werde anlässlich dieses Events ein Sommer-Bustier aus Lana Grossa’s Perla machen, diesmal aber in kräftigem persian red. Und soweit bin ich damit schon gekommen:
DSCN0146_medium2

Ha! Das ist aber noch lange nicht alles ;-D
Es gibt nämlich auch noch eine Steigerung dieser knitalong-Geschichten! Nämlich sogenannte Mystery-Knitalongs! Wow, jetzt wird’s geheimnisvoll. Bei dieser Art des Projekts weiß man mit Beginn noch nicht wie das fertige Produkt aussehen wird. Immerhin weiß man was man da überhaupt strickt…. also, ob es ein Pulli, eine Decke oder ein Schmusetier wird. Doch alles was man zu Beginn bekommt ist eine Einkaufsliste 😉
Und dann geht’s los. Woche für Woche werden neue Muster, neue Abschnitte des Strickstücks preisgegeben und man darf gespannt miterleben wie es wohl am Ende werden wird.
Natürlich musste ich auch gleich an so einem Mystery-knitalong teilnehmen! Wir stricken gemeinsam eine Decke. Sie besteht aus 48 Quadraten und wird mit einer Bordüre noch umrandet. Nachdem ich diese Decke als Geschenk anfertige kann ich hier noch keine weiteren Details preisgeben. Ist dann sozusagen für alle Leser auch ein Mystery-Projekt 😛

Ein vernebeltes Bild, mehr gibt’s im Augenblick nicht.

20140616-124245-45765168.jpg

Strickverrücktes Sommervergnügen

In den letzten zwei, drei Wochen hatten wir ja wirklich traumhaftes Wetter.
Sonnenschein und Temperaturen über 30 Grad lassen die meisten Menschen nicht an Wolle und Stricken denken – einschließlich mir. Naja, zumindest war das bisher so. Ich habe in diesem Sommer mein Handarbeitshobby von einer ganz neuen Seite kennengelernt und bin total begeistert.
Als erstes habe ich mir dieses Frühjahr explizit Sommerprojekte vorgenommen, z.B. ein Kleid oder Tops aus Baumwollgarn. Also habe ich mich mit Nadel und Wolle bewaffnet in meinen Bikini geschwungen und nebenbei gesonnt!

20140615-204808-74888794.jpg
Es ist fantastisch! Ich liebe es in der Sonne zu stricken. Und das, obwohl ich bisher bei dem Gedanken an Stricken ganz andere Szenarien vor meinem inneren Auge sah: Ein Sofa, ein Kaminfeuer, Schneefall draußen usw.
Ich kann ab sofort jeder/jedem Strickbegeisterten nur empfehlen den Sommer auch in dieses Hobby Einzug halten zu lassen.

Und in dieser euphorischen Stimmung bin ich gut voran gekommen.

Neu fertig geworden ist mein türkis-farbendes Top. Die Anleitung stammt aus Filati Handstrick 56. das Garn ist „Perla“ von Lana Grossa. Es zeichnet sich durch eingearbeitete kleine Perlchen aus, die in der Sonne schön funkeln.
Das Top wird hinten im Nacken mit einem Knopf geschlossen und sitzt angenehm locker um den Körper.
Das Muster musste ich leider etwas anpassen, da ich es irgendwie nicht so richtig auf die Reihe bekommen habe die seitlichen Abnahmen in das Lochmuster einzubinden. Im unteren Teil sieht man es nicht im Gesamtergebnis, dass ich tricksen musste. Aber im oberen Teil hätte man es gesehen, deshalb habe ich nach oben hin glatt rechts weitergestrickt.

DSCN0151

DSCN0153

 

20140615-204346-74626459.jpg

Nunja, und dann habe ich noch eine weitere Vorliebe innerhalb dieses Hobbys für mich entdeckt: knit-alongs! 😁
Aber darüber schreibe ich noch einen separaten Beitrag (auch auf die Gefahr hin, dass ihr denkt ich sei wahnsinnig mir so viel gleichzeitig in kürzerer Zeit vorzunehmen).

Ein rosa Lochmuster-Traum

Für dieses Paar Socken habe ich extra weiche Baby-Sockenwolle gekauft. Ich liebe diese Farbe, das Zartrosa, für diese Art von Lochmustersocken.

Das Grundmuster habe ich aus dem Buch „die 100 schönsten Socken für die ganze Familie“, habe es aber angepasst. Ich habe den Schnitt mehr wie Sneakersocken aussehen lassen und oben die Bordüre und die Rose weggelassen. Fertige Größe: 38/39.

rosa Lochsocken

Lochmusterdetails

Panda-Pulli Taotao

Endlich ist er komplett fertig, der neue Pulli für Anna.

Gestrickt habe ich ihn aus ESTIVO II von Lana Grossa. Das Garn ist so schön flauschig und dabei aber gar nicht schwer. Also ideal für alles was man für die Übergangszeit oder den Sommer machen möchte. Das Modell ist aus Kids & Babys 3 und denkbar einfach nachzuschicken. Ich hatte viel Freude dabei und es ging auch flott voran. Die Augen habe ich etwas abgewandelt und anstatt schwarzer Knöpfe lieber die rosa Perlen verwendet, die Anna in meiner Vorratskiste seit Wochen beäugt 😉

Foto 18.05.14 11 42 23

Foto 18.05.14 11 42 37



Foto 18.05.14 11 41 47

Kinderponcho knall-orange

Meine kleine Große blätterte mit mir vor ein paar Wochen durch die Kinder-Strickhefte, die so bei uns zu Hause rumliegen. Ihr Augenmerk fiel auf einen Poncho, den ein Mädchen trug und meine war gleich ganz begeistert davon. Mit dem Modell an sich konnte ich jetzt optisch nicht so viel anfangen, aber die Idee einen Poncho zu machen gefiel mir.

In ungefähr dem gleichen Zeitraum habe ich bei Ravelry bei A. Casalena ein Muster für ein wunderschönes Dreieckstuch gesehen und dann machte es klick bei mir – ich wusste nun wie ich den Poncho gestalten möchte. Ich suchte also eine echt knallige Farbe aus, damit man mein Kind auf dem Schulweg auch gut sehen kann und begann zu stricken. Das Muster eignet sich ganz gut wie ich finde und seit der Poncho fertig ist, möchte sie ihn am liebsten gar nicht mehr ausziehen. 😀

20131227-111300.jpg

Die Crux mit der Sucht

Ich gestehe… ich bin ruhelos und hoffnungslos süchtig!
Zumindest was meine ganzen Handarbeitsprojekte angeht.

Es gibt sogar Warnhinweise auf Wolle-Etiketten 😉

20131112-195502.jpg

Nachdem ich heute mal ein bisschen umgeräumt habe, kam ich irgendwann an den Punkt, an dem ich über mich selbst schmunzeln musste. Denn es fanden sich immer mehr (bisher) unvollendete Wollprojekte. 😉
Vielleicht kennt das ja einer von euch: der Alltag bietet eigentlich viel zu wenig Zeit für all die hübschen, kleinen Ideen zum Selbermachen. Die (zumindest bei mir) notdürftig am Abend, wenn alles still wird, abgezwackte Zeit reicht einfach nicht aus. Manchmal muss ein Projekt tagelang liegen, bevor es weitergehen kann. Tja, und in der Zwischenzeit kommen einem schon wieder 1 Million neuer Ideen 😉

Nun, ich denke ich werde mich nun ernsthaft mal nur noch der Fertigstellung widmen…müsste ja eigentlich 2013 noch zu schaffen sein.

By the way: den Haufen an bereits angeschleppter Wolle für die nächsten (gefühlten) 50 Projekte zeig ich euch lieber erst gar nicht 😛

20131112-193855.jpg

Eugen Eule-Schuhuuuu

Kuckuck, Kuckuck rufts aus dem Wald…. oder aus der Wolle-Kiste. Denn eben dieser Kiste ist letztens eine kleine, putzige Eule entsprungen: EUGEN!

Dieses süße Tierchen ist aus Bingo entstanden (gestrickt und nicht gehäkelt ;-)) und ist nicht nur niedlich, sondern auch ganz kuschelig. Für die Allerkleinsten ist es wegen der Einzelteile (Augen) nichts.

Achja, Eulen sind schon einfach goldig.

20131110-220156.jpg

Pullunder auch für Mädchen

Wer hätte es gedacht: mein Pullunder fand bei meinem Kurzen jetzt nicht so großen Anklang. Naja, ganz ehrlich, als Kind habe ich Pullunder auch gehasst 😉 Aber als Mutter sehe ich das natürlich gaaaaaanz anders, wenn die Kids so süß aussehen in den Sachen. Doch dann die Überraschung: Die Große hat den Pullunder aus Spaß anprobiert und fand ihn toll! Am liebsten hätte sie ihn gar nicht mehr ausgezogen, auch wenn er ihr 10cm zu kurz war. Also habe ich ihr versprochen das gleiche Modell etwas anzupassen und als Mädels-Pullunder in Größe 116/122 zu fertigen.

Zusammen haben wir uns noch ein Zählmuster für Hello Kitty und die Farben rausgesucht – was für eine Überraschung: pink! Und jetzt ist sie ganz stolz auf ihr neues Lieblingsstück 😉

20130627-073541.jpg

20130627-073557.jpg

Zwischenspiel

Es soll nicht unerwähnt bleiben was ich die letzten Wochen geschafft habe, auch wenn der künstlerische Anspruch hier nicht unbedingt so hoch ist. Der Winter dieses Jahr zieht sich viel zu lang und kalt durch’s Jahr, also mussten warme Kuschelsocken für die ganze Familie her. Die 6-fädige Wolle hält schön warm und sieht dank des im Garn eingearbeiteten Ringelmuster auch noch ganz nett aus. Ich wünsche meinen Dreien vom Reiheneckhäusla viel Vergnügen damit und NIEEEE mehr kalte Füße 😀

Herrengröße 44 Damengröße 38 Kindergröße 30

20130811-085451.jpg

Ein Pullunder für den Nic

Das Teil gefiel mir einfach in einem Anleitungsmagazin. Also hab ich mir schnell die Wolle dazu geholt und gleich angefangen. Zum Glück ging das Stricken recht zügig von der Hand bei glatt rechts.
Auf dem Vorderteil eingearbeitet ist in Jacquard-Technik ein Rautenmuster. Nachdem ich noch nie (!) Jacquardmuster gestrickt habe, musste ich mich erst mal wieder im Internet schlau machen, wie das überhaupt geht 😉 Aber zum Glück – wie immer – bin ich schnell bei elizzzza fündig geworden und mich dran gewagt.
Resümierend kann man schon sagen, dass man diese Technik etwas üben muss, aber im Großen und Ganzen ist auch das kein Hexenwerk.
Und noch eine Premiere hatte ich zu bestehen: eine Kapuze! Nach dem ersten Lesen hab ich es überhaupt nicht verstanden, doch dann ist beim „Machen“ der Groschen gefallen 😉
Herausgekommen ist ein Pullunder in Größe 98/104 in grau mit petrol/türkis Akzenten.

20130621-130522.jpg

20130621-130534.jpg

20130621-130544.jpg

Mohair-Mütze

Ganz schlecht für den Geldbeutel einer Strickerin ist es, wenn von diversen Woll-Versandhäusern aktuelle Schnäppchenprospekte in den Briefkasten flattern!
Und natürlich war’s bei mir mal wieder so weit, ich finde immer Wolle für neue Strickprojekte.
Diesmal lachte mich die weiche, flauschige Mohair-Wolle an. Sehr clever von diesem Versandhaus war ja noch, dass es auf der Angebotsseite gleich dazu die kostenlose Anleitung für Pulli, Mütze und Schal gab. Also schnell die Wolle bestellt und drauflos gestrickt. Erstmal nur die Mütze! Für den Pulli habe ich im Moment nicht die Geduld.
Gerade mal 2 Stunden später war sie schon fertig – meine erste Mütze überhaupt. Passt wie angegossen und das Material ist wie gemacht für den Winter 😉
Mit diesem Erfolgserlebnis werde ich mich öfter an Mützen heranwagen, so als kleinen „Strick-Snack“ für zwischendurch.

20130621-130430.jpg

20130621-130501.jpg

Feierabend in Rot

So, es ist soweit. Das zweite Paar der Feierabendsocken dreifarbig ist doch noch 2012 fertig geworden.
Die Frage bei diesem Paar war ja, ob sich der Unterschied der Garnqualität im fertigen Produkt niederschlägt. Die Antwort ist wohl eher: nein. Obgleich die Wolle von Regia Silk einen 20%igen Anteil Seide enthält, kann ich bei diesem Muster nicht behaupten, dass die Oberfläche sehr viel weicher wäre. Allerdings: fasst man die Knäuel vor dem Stricken an, so ist Regia Silk um einiges weicher und geschmeidiger.
Nachdem dieses Paar von mir verschenkt wird, kann ich leider auch keine Aussage zum Tragekomfort treffen. Eventuell lässt sich in den nächsten Wochen der neue Besitzer ja zu einem entsprechenden Kommentar hinreißen

20130621-130349.jpg

Feierabend-Socken

Die kalte Jahreszeit ist da und einem spontanen Entschluss folgend, fand ich mich plötzlich im ortsansässigen Wolle-Laden wieder. Herausgekommen bin ich mit drei Knäuel Sockenwolle in den Farben Petrol, Beige und Anthrazit. Zum Glück gibts in meinem Sockenbüchlein eine tolle Anleitung für dreifarbige Socken 😀

Das Ergebnis war ca. 2 Wochen später fertig: meine Feierabendsocken, diesmal für mich selbst, also in Größe 40. In der Anleitung war allerdings die Rede von Regia SILK und da ich diese Wolle noch nie verarbeitet habe, werde ich demnächst dieses Modell noch einmal fertigen, dann aber mit Silk und dann guck ich mal wie groß der Unterschied in der Wolle sich im fertigen Socken niederschlägt. Bericht folgt.

feierabend feierabend2

Beam me up, Scotty!

Wieder einmal steht Weihnachten vor der Türe und es gibt in meinem Bekannten- und Freundeskreis tatsächlich noch genügend „Opfer“, die ich mit Selbstgestricktem erfreuen möchte. Die Auswahl fiel mir diesmal leicht, denn nun war ein Trekkie dran. Ich stellte mir also die Frage: Was trägt der Sternenflotten-Offizier von heute unter seiner Uniform!? Das Motiv, das Sternenflotten-Emblem, stand sozusagen von Anfang an fest. Und nachdem es ja eigentlich eine militärische Organisation ist, wählte ich eine unauffällige Grundfarbe. Ein bissle tüfteln wegen dem Bündchen (ich wollte Elastizität mit 1R/1L und Optik mit glatt rechts vereinen) und schon waren kurz darauf die Roh-Socken fertig. Aufgestickt wurde das Emblem im Maschenstich mit creme-weißem Microfasergarn und als Akzent mit Silberglanzgarn. Ich wünsche meinem guten Freund mit diesen Socken ganz viel Spaß beim Tragen und hoffe er findet sie genauso cool wie ich! 😉

starfleet

image1

Für Musiker(innen)

Als nächstes „Projekt“ mussten Geburtstagssocken her. Schnell fand ich auch ein Thema: Musik-Noten. Also zackzack zweifarbig hell und dunkel einfache Socken gestrickt. Den Bund oben im 1R/1L Wechsel und dann glatt rechts. Die Noten habe ich nachträglich aufgestickt. Ach ja und dann noch die Neuigkeit: ich stricke jetzt Bumerang-Fersen 🙂 Bin auch ganz stolz, dass ich das jetzt kann. Dabei ist es fast einfacher als die Käppchenferse. Über die Anleitung in meinem Sockenbuch bin ich daraus einfach nicht schlau geworden, aber als ich mich einer YouTube-Anleitung von elizzza anvertraut habe, war es kein Problem mehr. Nachdem ich das nun kann, habe ich den Text im Sockenbuch erneut durchgelesen und versucht ihn nachträglich zu verstehen… aber ehrlich Leute, manchmal sind diese Anleitungen schriftlich einfach nicht zu verstehen!

Wie gesagt: hier die musikalische Variante in Anthrazit/Creme mit aufgestickten Noten in Größe 39.

20130621-130314.jpg

Gesch(tr)ickt gewebt!

Nach dem „Deckenprojekt“ sollten es mal wieder Socken sein. Ich war richtig heiß drauf mal wieder rundum mit dem Nadelspiel schöne Fußwärmer zu stricken. Ein Opfer mit Geburtstag im Frühling 2011 war schnell gefunden und so wagte ich mich an Socken mit eingewebten Querbändern.
Zunächst dachte ich, „ja holla, das wird schwer“, aber letztlich hat es sich als relativ simpel in der Ausführung herausgestellt.
Wie immer, wenn man nicht die Originalwolle der Anleitung verwendet, kam das Muster auch hier nicht gaaaanz so schön heraus wie im Büchlein, aber im Großen und Ganzen war ich zufrieden damit.
Und wieder hatte ich etwas Neues gelernt: Perlmuster – einfach, aber schön.
Es entstanden Socken in Größe 39. Danke an Caro, die mir das Bild nachgereicht hat. Ich hoffe, Du hast nie mehr kalte Füße! 😉

20130621-130150.jpg

20130621-130205.jpg

Zweifarbiger Schal mit Fransen

Dank elizzza wollte ich mich als nächstes an zweifarbiges Stricken heranwagen.
Der Einfachheit halber habe ich mir einen Schal vorgestellt und damit es nicht so lange dauert, wurde es ein Kinderschal. Wieder durfte Anna sich die Farben aussuchen. Wir entschieden uns für das weiche OMEGA-Garn in den Farben Pink und Flieder. Das Patent-Stricken ist gar nicht so schwer wie es im Ergebnis vielleicht aussieht.
Der Schal wird durch das Patent sehr dehnbar, etwas dicker und dadurch auch wärmer – und dank Omega ganz kuschelig weich.
Zur Haltbarkeit sei gesagt: Anna trägt ihn nun im dritten Winter und einige Wäschen hat er auch schon überstanden!

schal